The China Mail - Putin nutzt SOZ-Gipfel in China für zahlreiche bilaterale Gespräche

USD -
AED 3.672502
AFN 63.49947
ALL 81.244999
AMD 376.110854
ANG 1.789731
AOA 917.000162
ARS 1399.250192
AUD 1.414027
AWG 1.8
AZN 1.686874
BAM 1.647475
BBD 2.012046
BDT 122.174957
BGN 1.647646
BHD 0.3751
BIF 2946.973845
BMD 1
BND 1.262688
BOB 6.903087
BRL 5.219402
BSD 0.998947
BTN 90.484774
BWP 13.175252
BYN 2.862991
BYR 19600
BZD 2.009097
CAD 1.361505
CDF 2254.99986
CHF 0.768495
CLF 0.021854
CLP 862.887821
CNY 6.90865
CNH 6.90302
COP 3660.44729
CRC 484.521754
CUC 1
CUP 26.5
CVE 92.882113
CZK 20.446299
DJF 177.88822
DKK 6.295945
DOP 62.233079
DZD 128.996336
EGP 46.640006
ERN 15
ETB 155.576128
EUR 0.84278
FJD 2.19355
FKP 0.732487
GBP 0.732755
GEL 2.675015
GGP 0.732487
GHS 10.993556
GIP 0.732487
GMD 73.499001
GNF 8768.057954
GTQ 7.662048
GYD 208.996336
HKD 7.816805
HNL 26.394306
HRK 6.350499
HTG 130.985975
HUF 319.342498
IDR 16832.8
ILS 3.09073
IMP 0.732487
INR 90.560993
IQD 1308.680453
IRR 42125.000158
ISK 122.169699
JEP 0.732487
JMD 156.340816
JOD 0.709037
JPY 152.919909
KES 128.812703
KGS 87.449527
KHR 4018.026366
KMF 415.000003
KPW 900.035341
KRW 1440.860289
KWD 0.30661
KYD 0.832498
KZT 494.35202
LAK 21437.897486
LBP 89457.103146
LKR 308.891042
LRD 186.25279
LSL 16.033104
LTL 2.95274
LVL 0.604889
LYD 6.298277
MAD 9.134566
MDL 16.962473
MGA 4370.130144
MKD 51.922672
MMK 2099.386751
MNT 3566.581342
MOP 8.044813
MRU 39.81384
MUR 45.898647
MVR 15.404993
MWK 1732.215811
MXN 17.159839
MYR 3.907499
MZN 63.910042
NAD 16.033104
NGN 1353.400987
NIO 36.760308
NOK 9.50436
NPR 144.775302
NZD 1.657675
OMR 0.38258
PAB 0.999031
PEN 3.351556
PGK 4.288422
PHP 57.848498
PKR 279.396706
PLN 3.54867
PYG 6551.825801
QAR 3.640736
RON 4.291401
RSD 98.909152
RUB 77.226488
RWF 1458.450912
SAR 3.749258
SBD 8.045182
SCR 13.47513
SDG 601.489062
SEK 8.937225
SGD 1.262845
SHP 0.750259
SLE 24.449694
SLL 20969.49935
SOS 570.441814
SRD 37.754017
STD 20697.981008
STN 20.637662
SVC 8.741103
SYP 11059.574895
SZL 16.029988
THB 31.079791
TJS 9.425178
TMT 3.5
TND 2.880259
TOP 2.40776
TRY 43.718755
TTD 6.780946
TWD 31.383993
TZS 2607.252664
UAH 43.08175
UGX 3536.200143
UYU 38.512404
UZS 12277.302784
VES 392.73007
VND 25970
VUV 119.056861
WST 2.712216
XAF 552.547698
XAG 0.013065
XAU 0.000199
XCD 2.70255
XCG 1.800362
XDR 0.687192
XOF 552.547698
XPF 100.459083
YER 238.350401
ZAR 15.93125
ZMK 9001.197201
ZMW 18.156088
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0000

    1.1871

    0%

  • Goldpreis

    -38.8000

    5007.5

    -0.77%

  • Euro STOXX 50

    -26.0600

    5985.23

    -0.44%

  • DAX

    62.1800

    24914.88

    +0.25%

  • SDAX

    156.6800

    17840.08

    +0.88%

  • MDAX

    185.3400

    31299.04

    +0.59%

  • TecDAX

    46.8100

    3655.33

    +1.28%

Putin nutzt SOZ-Gipfel in China für zahlreiche bilaterale Gespräche
Putin nutzt SOZ-Gipfel in China für zahlreiche bilaterale Gespräche / Foto: © POOL/AFP

Putin nutzt SOZ-Gipfel in China für zahlreiche bilaterale Gespräche

Roter Teppich für Wladimir Putin: Russlands vom Westen weitgehend isolierter Präsident hat eine von Chinas Staatschef Xi Jinping bereitete Bühne für zahlreiche Gespräche genutzt. Am Rande des Gipfeltreffens der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) traf Putin am Montag in der Küstenstadt Tianjin seinen türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan wie auch Indiens Regierungschef Narendra Modi. Xi und Putin überboten sich derweil mit Kritik am Westen.

Textgröße:

Bei dem bilateralen Treffen mit Erdogan pries Putin die Vermittlungsbemühungen der Türkei im Ukraine-Krieg. Er sei "zuversichtlich, dass die besondere Rolle der Türkei in diesen Angelegenheiten weiterhin gefragt sein wird", sagte Putin. Die Türkei hatte sich seit Beginn des Ukraine-Krieges vor mehr als drei Jahren als Vermittler angeboten. Unterhändler beider Seiten trafen sich jüngst zu drei Gesprächsrunden in der Türkei. Einen Durchbruch in Richtung eines Endes der Kämpfe erzielten sie dabei jedoch nicht.

Indiens Premierminister Modi veröffentlichte seinerseits im Onlinedienst X ein Bild, auf dem er und Putin in demselben Auto zum Treffen fahren. "Gespräche mit ihm sind immer aufschlussreich", schrieb Modi dazu über Putin. Vor dem Treffen mit Putin hatte Modi bei der Eröffnung des Gipfels die "spezielle und privilegierte strategische Partnerschaft" seines Landes mit Moskau gelobt.

Russische Staatsmedien berichteten, dass die beiden Politiker vor ihrem offiziellen bilateralen Treffen fast eine Stunde lang "von Angesicht zu Angesicht" in Putins gepanzertem Präsidentenwagen gesprochen hätten.

Xi hatte das Gipfeltreffen zuvor offiziell eröffnet. In seiner Eröffnungsrede nannte Chinas Staatschef die aktuelle Weltlage "chaotisch und verschlungen". Die Mitgliedstaaten der SOZ sähen sich mit noch größeren Herausforderungen in puncto Sicherheit und Entwicklung konfrontiert. Mit dem "Geist von Shanghai" seien diese zu bewältigen.

Putin betonte seinerseits, die Welt benötige ein "System, das die veralteten eurozentrischen und euro-atlantischen Modelle ersetzt" und die Interessen so vieler Länder wie möglich berücksichtige. Er bedankte sich für die "Bemühungen und Vorschläge Chinas, Indiens und unseren weiteren strategischen Partnern, die darauf abzielen, bei der Lösung der ukrainischen Krise zu helfen".

Der Kreml-Chef nutzte seine Rede zudem, um den Westen erneut für den Ukraine-Krieg verantwortlich zu machen. "Diese Krise wurde nicht durch Russlands Angriff auf die Ukraine ausgelöst, sondern ist das Ergebnis eines Staatsstreichs in der Ukraine, der vom Westen unterstützt und provoziert wurde", sagte Putin unter Anspielung auf die pro-europäischen Proteste auf dem Kiewer Maidan-Platz von 2014.

Auf Putins Programm stand für Montag auch ein Treffen mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian. Dabei dürfte es neben dem Ukraine-Krieg auch um das iranische Atomprogramm gehen.

Der SOZ gehören China, Belarus, Indien, der Iran, Pakistan, Russland sowie vier zentralasiatische Staaten an. Weitere 16 Länder sind als Beobachter oder "Dialogpartner" angegliedert. China und Russland nutzen die Organisation, um ihre Beziehungen zu zentralasiatischen Staaten zu stärken und ein Gegengewicht zu Zusammenschlüssen westlicher Staaten wie der Nato zu etablieren.

Die SOZ-Mitgliedstaaten unterzeichneten am Montag eine Erklärung, in der sie sich auf eine verstärkte Zusammenarbeit in Bereichen wie Sicherheit und Wirtschaft einigten, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Sie einigten sich demnach zudem "einstimmig" darauf, Laos als "Dialogpartner" aufzunehmen.

Unterdessen brach Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un nach China auf, wo er am Mittwoch zu einer Militärparade zum 80. Jahrestag der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg eingeladen ist. Kim sei "an Bord eines Sonderzuges" aus Pjöngjang abgefahren, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap.

Die Parade in Peking wird das Ende des dreitägigen SOZ-Gipfels markieren. Auch Serbiens Staatschef Alexander Vucic wird nach Angaben seines Büros daran teilnehmen. Vucic reise am Dienstag nach China, um in Peking mit Xi und Putin zusammenzukommen, erklärte sein Büro.

Der serbische Staatschef pflegt traditionell gute Beziehungen zu Moskau, EU-Sanktionen gegen Russland trägt Serbien trotz seines Status als EU-Beitrittskandidat nicht mit. Mit Xi und Putin verbindet Vucic zudem eine ablehnende Haltung gegenüber der Nato.

B.Clarke--ThChM