The China Mail - Machtdemonstration in Peking: Chinas Militärparade im Beisein von Kim und Putin

USD -
AED 3.672504
AFN 65.000368
ALL 81.431326
AMD 361.239406
ANG 1.789785
AOA 918.000367
ARS 1544.046724
AUD 1.452222
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.754002
BBD 2.018116
BDT 124.801578
BGN 1.747831
BHD 0.378548
BIF 2997.982153
BMD 1
BND 1.283978
BOB 12.019192
BRL 5.504904
BSD 1.002018
BTN 94.051388
BWP 13.802968
BYN 3.000673
BYR 19600
BZD 2.015246
CAD 1.41125
CDF 2320.000362
CHF 0.819824
CLF 0.024951
CLP 981.982871
CNY 6.676504
CNH 6.670804
COP 3236.357114
CRC 454.419084
CUC 1
CUP 24.048249
CVE 98.887942
CZK 21.83445
DJF 178.43146
DKK 6.708504
DOP 60.885162
DZD 136.261154
EGP 53.769786
ERN 15
ETB 164.454778
EUR 0.896804
FJD 2.265604
FKP 0.748808
GBP 0.748083
GEL 2.59504
GGP 0.748808
GHS 11.707995
GIP 0.748808
GMD 74.503851
GNF 8874.938344
GTQ 7.657056
GYD 210.062329
HKD 7.84204
HNL 26.930631
HRK 6.76901
HTG 131.321465
HUF 326.000354
IDR 18108.5
ILS 3.18593
IMP 0.748808
INR 93.910504
IQD 1519.035021
IRR 1891353.000352
ISK 122.790386
JEP 0.748808
JMD 159.024259
JOD 0.70904
JPY 158.47504
KES 130.209408
KGS 87.447804
KHR 4082.328147
KMF 442.00035
KPW 899.999961
KRW 1363.803789
KWD 0.31098
KYD 0.83512
KZT 449.127842
LAK 22542.486884
LBP 89728.711717
LKR 333.213757
LRD 170.342137
LSL 16.570826
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.412269
MAD 9.794718
MDL 17.910408
MGA 4553.159051
MKD 55.203803
MMK 2099.945107
MNT 3601.130253
MOP 8.088606
MRU 40.453791
MUR 47.030378
MVR 15.403739
MWK 1737.500561
MXN 18.62354
MYR 4.061504
MZN 63.903729
NAD 16.570826
NGN 1347.210377
NIO 36.87727
NOK 9.459904
NPR 150.482041
NZD 1.807175
OMR 0.384144
PAB 1.002108
PEN 3.451773
PGK 4.566611
PHP 63.108038
PKR 277.126855
PLN 3.94555
PYG 6263.39626
QAR 3.662795
RON 4.792204
RSD 105.484059
RUB 81.925564
RWF 1478.947132
SAR 3.756342
SBD 8.048583
SCR 13.773553
SDG 601.503676
SEK 9.894504
SGD 1.282704
SHP 0.748923
SLE 22.950371
SLL 20969.504398
SOS 572.620062
SRD 37.583504
STD 20697.981008
STN 21.972109
SVC 8.76732
SYP 13001.999685
SZL 16.565176
THB 33.550369
TJS 9.243442
TMT 3.5
TND 2.998341
TOP 2.40776
TRY 50.141304
TTD 6.795211
TWD 32.775304
TZS 2647.773642
UAH 45.39348
UGX 4098.470921
UYU 40.312094
UZS 11956.414511
VES 896.316404
VND 25582.5
VUV 118.73125
WST 2.787825
XAF 588.264929
XAG 0.019249
XAU 0.00024594347
XCD 2.70255
XCG 1.805838
XDR 0.707052
XOF 588.264929
XPF 106.954845
YER 236.625037
ZAR 16.51943
ZMK 9001.203584
ZMW 20.360522
ZWL 321.999592
SSP 5745.232324
MXV 2.095222
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Machtdemonstration in Peking: Chinas Militärparade im Beisein von Kim und Putin
Machtdemonstration in Peking: Chinas Militärparade im Beisein von Kim und Putin / Foto: © AFP

Machtdemonstration in Peking: Chinas Militärparade im Beisein von Kim und Putin

Mit einer riesigen Militärparade hat China am Mittwoch seine Stärke und zugleich seine engen Verbindungen zu Russland und Nordkorea demonstriert. Das Defilee der Soldaten und neuesten Waffen der chinesischen Streitkräfte vollzog sich am Mittwoch in Peking vor den Augen von Staatschef Xi Jinping und seinen prominenten Gästen, darunter dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Xi erklärte, die Welt habe heute erneut die "Wahl zwischen Frieden oder Krieg", China sei jedoch "unaufhaltsam".

Textgröße:

Mit Putin an seiner rechten und Kim an seiner linken Seite schritt Xi in einer erstmals in dieser Weise öffentlich zelebrierten Demonstration chinesisch-russisch-nordkoreanischer Freundschaft über einen roten Teppich des Tiananmen-Platzes.

Der berühmte Platz im Zentrum der chinesischen Hauptstadt, der 1989 Schauplatz der Niederschlagung von Studentenprotesten war, bot Sitzplätze für tausende Zuschauer der Militärparade. Riesige goldene Ziffern der Jahre 1945 und 2025 erinnerten an den 80. Jahrestag der Kapitulation Japans zum Ende des Zweiten Weltkriegs - was Peking zum Anlass für seine Machtdemonstration gewählt hatte.

Während der rund 90-minütigen Militärparade rühmte Xi aus einer offenen Limousine heraus die in Reih und Glied marschierenden Soldaten: "Genossen, ihr arbeitet hart", rief der chinesische Staatschef wiederholt in die Mikrofone.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt die neue Interkontinentalrakete DF-5C mit einer Reichweite von mehr als 20.000 Kilometern, die mit atomaren Sprengköpfen bestückt werden kann. Auch Unterwasserdrohnen, Überschallraketen, Laserwaffen und Radarsysteme wurden präsentiert.

Mit Jubelrufen und Fahneschwenken säumten zahlreiche Menschen die Straßen der chinesischen Hauptstadt, um eine spektakuläre Flugshow von Dutzenden Kampfflugzeugen und Hubschraubern zu verfolgen, die eine 80 in die Luft zeichneten.

Über dem ikonischen Porträt des Staatsgründers Mao Zedong auf dem Tiananmen-Platz nahm Xi schließlich auf einer Tribüne mit seinen prominenten Gästen Platz.

Besonders waren die Augen darauf gerichtet, wie sich Xi, Kim und Putin verhielten - die staatlichen Medien zeigten jedoch nur wenige Aufnahmen der drei Politiker. Ausländische Journalisten wurden auf Distanz gehalten und aufgefordert, sie nicht zu filmen oder zu fotografieren.

Die sorgfältig inszenierte Veranstaltung löste eine bissige Reaktion von US-Präsident Donald Trump aus, der Xi, Putin und Kim aus der Ferne beschuldigte, sich gegen die USA zu verschwören. An Xi gerichtet schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social: "Richten Sie Wladimir Putin und Kim Jong Un meine herzlichsten Grüße aus, während Sie gegen die Vereinigten Staaten von Amerika konspirieren." Kreml-Berater Juri Uschakow erklärte daraufhin, er gehe davon aus, dass Trump den drei Staaten "nicht ohne Ironie" eine Verschwörung vorgeworfen habe.

Neben Putin und Kim besuchten auch weitere Staats- und Regierungschefs die Parade in Peking, unter ihnen der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko, der sich mit Sonnenbrille, Mütze und einem elektrischen Handventilator gegen Temperaturen von bis zu 30 Grad wappnete. Unter den zwei Dutzend hochrangigen Gästen waren allerdings keine führenden westlichen Politiker.

Die Militärparade beendete eine Woche diplomatischer Selbstdarstellung des chinesischen Präsidenten mit seinen Verbündeten: Am Sonntag und Montag fand ein Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) statt, bei dem Putin und Xi ihre Nähe und strategische Partnerschaft demonstriert hatten.

China und Russland nutzen die Organisation unter anderem, um ein Gegengewicht zu Zusammenschlüssen westlicher Staaten wie der Nato zu etablieren. Im Ukraine-Krieg stellt sich die Volksrepublik als neutral dar. Westliche Länder werfen Peking dagegen vor, Moskau in dem Konflikt entscheidend zu unterstützen.

Nordkoreas Machthaber Kim war am Dienstag in Peking eingetroffen. Der Machthaber des international weitgehend isolierten Landes reist nur selten ins Ausland. In China, dem wichtigsten Unterstützer Nordkoreas, war er nach offiziellen Angaben zuletzt im Jahr 2019. Pjöngjang pflegt auch zu Moskau enge Beziehungen und unterstützt Russland in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine mit tausenden Soldaten.

Begleitet wurde der nordkoreanische Machthaber von seiner Tochter Kim Ju Ae, die von vielen Experten als wahrscheinliche Nachfolgerin des Staatschefs gehandelt wird, sowie seiner Schwester Kim Yo Jong.

Bei einem bilateralen Treffen mit Kim pries Putin den Einsatz der gegen die Ukraine entsandten nordkoreanischen Soldaten. Der Kremlchef bedankte sich "im Namen des russischen Volkes" für Nordkoreas Unterstützung im "Kampf gegen den zeitgenössischen Neonazismus" und lobte "Vertrauen und Freundschaft" zwischen Moskau und Pjöngjang.

Nach Einschätzung des Ostasien-Experten Lam Peng Er zeigt Kims Besuch in Peking "der Welt, dass (Kim) mächtige russische und chinesische Freunde hat, die ihn mit Respekt behandeln".

Die Militärparade Chinas wurde anlässlich des 80. Jahrestages der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg veranstaltet. Während des Krieges waren in China nach Angaben Pekings durch Japans Invasion und Besatzung mehr als 20 Millionen Menschen getötet worden. Mit der Kapitulation Japans am 2. September 1945 endete damals der Zweite Weltkrieg in Asien.

K.Lam--ThChM