The China Mail - Mutmaßlicher Drohnenangriff auf Gaza-Hilfsflotte: UNO fordert Untersuchung

USD -
AED 3.672504
AFN 63.503991
ALL 81.244999
AMD 376.110854
ANG 1.789731
AOA 917.000367
ARS 1399.250402
AUD 1.409443
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.647475
BBD 2.012046
BDT 122.174957
BGN 1.647646
BHD 0.376616
BIF 2946.973845
BMD 1
BND 1.262688
BOB 6.903087
BRL 5.219404
BSD 0.998947
BTN 90.484774
BWP 13.175252
BYN 2.862991
BYR 19600
BZD 2.009097
CAD 1.36175
CDF 2255.000362
CHF 0.767783
CLF 0.021854
CLP 862.903912
CNY 6.90865
CNH 6.901015
COP 3660.44729
CRC 484.521754
CUC 1
CUP 26.5
CVE 92.882113
CZK 20.44504
DJF 177.88822
DKK 6.293504
DOP 62.233079
DZD 128.996336
EGP 46.615845
ERN 15
ETB 155.576128
EUR 0.842404
FJD 2.19355
FKP 0.732987
GBP 0.732547
GEL 2.67504
GGP 0.732987
GHS 10.993556
GIP 0.732987
GMD 73.503851
GNF 8768.057954
GTQ 7.662048
GYD 208.996336
HKD 7.81845
HNL 26.394306
HRK 6.348604
HTG 130.985975
HUF 319.430388
IDR 16832.8
ILS 3.09073
IMP 0.732987
INR 90.56104
IQD 1308.680453
IRR 42125.000158
ISK 122.170386
JEP 0.732987
JMD 156.340816
JOD 0.70904
JPY 152.69504
KES 128.812703
KGS 87.450384
KHR 4018.026366
KMF 415.00035
KPW 900.005022
KRW 1440.860383
KWD 0.30661
KYD 0.832498
KZT 494.35202
LAK 21437.897486
LBP 89457.103146
LKR 308.891042
LRD 186.25279
LSL 16.033104
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.298277
MAD 9.134566
MDL 16.962473
MGA 4370.130144
MKD 51.91846
MMK 2099.920079
MNT 3581.976903
MOP 8.044813
MRU 39.81384
MUR 45.903741
MVR 15.405039
MWK 1732.215811
MXN 17.164804
MYR 3.907504
MZN 63.910377
NAD 16.033104
NGN 1353.403725
NIO 36.760308
NOK 9.506104
NPR 144.775302
NZD 1.655355
OMR 0.384504
PAB 0.999031
PEN 3.351556
PGK 4.288422
PHP 57.848504
PKR 279.396706
PLN 3.54775
PYG 6551.825801
QAR 3.640736
RON 4.291404
RSD 98.909152
RUB 76.275534
RWF 1458.450912
SAR 3.749258
SBD 8.045182
SCR 13.540372
SDG 601.503676
SEK 8.922504
SGD 1.263504
SHP 0.750259
SLE 24.450371
SLL 20969.49935
SOS 570.441814
SRD 37.754038
STD 20697.981008
STN 20.637662
SVC 8.741103
SYP 11059.574895
SZL 16.029988
THB 31.080369
TJS 9.425178
TMT 3.5
TND 2.880259
TOP 2.40776
TRY 43.608504
TTD 6.780946
TWD 31.384038
TZS 2607.252664
UAH 43.08175
UGX 3536.200143
UYU 38.512404
UZS 12277.302784
VES 392.73007
VND 25970
VUV 118.59522
WST 2.712215
XAF 552.547698
XAG 0.012937
XAU 0.000198
XCD 2.70255
XCG 1.800362
XDR 0.687192
XOF 552.547698
XPF 100.459083
YER 238.350363
ZAR 15.950904
ZMK 9001.203584
ZMW 18.156088
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -26.0600

    5985.23

    -0.44%

  • MDAX

    185.3400

    31299.04

    +0.59%

  • DAX

    62.1900

    24914.88

    +0.25%

  • EUR/USD

    -0.0001

    1.1871

    -0.01%

  • SDAX

    156.6700

    17840.08

    +0.88%

  • TecDAX

    46.8100

    3655.33

    +1.28%

  • Goldpreis

    97.9000

    5046.3

    +1.94%

Mutmaßlicher Drohnenangriff auf Gaza-Hilfsflotte: UNO fordert Untersuchung
Mutmaßlicher Drohnenangriff auf Gaza-Hilfsflotte: UNO fordert Untersuchung / Foto: © AFP

Mutmaßlicher Drohnenangriff auf Gaza-Hilfsflotte: UNO fordert Untersuchung

Nach Berichten über erneute Drohnenangriffe auf eine Gaza-Hilfsflotte im Mittelmeer hat Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto eine Fregatte der italienischen Marine entsandt. Das Schiff sei bereits auf dem Weg in das Gebiet für "mögliche Rettungsmaßnahmen", erklärte Crosetto am Mittwoch auf X. Die Organisatoren der sogenannten Global Sumud Flotilla (GSF) hatten zuvor einen erneuten Drohnenangriff vor Griechenland gemeldet. Die UNO forderte eine Untersuchung. Israel erklärte indes, es werde keine Hilfen in das "Kampfgebiet" lassen.

Textgröße:

Bei dem Vorfall vor der griechischen Küste sei es zu mehr als einem Dutzend Explosionen gekommen, erklärten die pro-palästinensischen Aktivisten in der Nacht zu Mittwoch in Online-Netzwerken. Auf das Deck der Schiffe gefallene "unidentifizierte Objekte" hätten Schäden verursacht.

Die Aktivisten machten Israel verantwortlich. "Israel eskaliert gefährliche Angriffe", erklärten sie. Sie warten Israel den "Einsatz von Spreng- und Brandvorrichtungen, die absichtliche Ausbringung chemischer Substanzen auf zivilen Schiffe" sowie Versuche vor, die Boote seeuntüchtig zu machen. Israel gefährde damit die über 500 Aktivisten an Bord der Flotte.

Zu den prominentesten Mitgliedern der Flotte zählt die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. Diese sagte in einem auf Instagram veröffentlichten Interview, die "Einschüchterungstaktik" werde die Aktivisten nicht aufhalten. "Wir segeln friedlich in internationalen Gewässern. Wir haben keine Waffen. Wir haben Lebensmittel, Babynahrung, medizinische Hilfsgüter und Wasser dabei."

Die deutsche Aktivistin Yasemin Acar sagte in zwei Videos auf Instagram, insgesamt fünf Schiffe seien attackiert worden. Die Aktivisten an Bord hätten "15 bis 16 Drohnen gesichtet". "Wir transportieren nur humanitäre Hilfe", sagte Acar. "Wir haben keine Waffen. Wir stellen für niemanden eine Bedrohung dar." Ein Video, das auf der Instagram-Seite der Hilfsflotte veröffentlicht wurde, zeigt eine Explosion, die den Angaben zufolge vom Schiff "Spectre" aus gefilmt wurde.

Italiens Verteidigungsminister Crosetto erklärte, er habe "zur Unterstützung der italienischen Staatsbürger auf der 'Flotilla'" mit Regierungschefin Giorgia Meloni gesprochen und den sofortigen Einsatz der Mehrzweckfregatte "Fasan" der italienischen Marine genehmigt.

Zuvor hatte Italiens Außenminister Antonio Tajani Israel dazu aufgerufen, die Sicherheit der Flotte zu gewährleisten. Unter den Aktivisten der Flotte seien "italienische Staatsbürger sowie Mitglieder des Parlaments und des Europäischen Parlaments", erklärte er.

Eine Sprecherin der EU-Kommission sagte mit Blick auf die Angriffe: "Die Freiheit der Schifffahrt nach internationalem Recht muss gewahrt bleiben. Das ist von größter Bedeutung. Daher sind Angriffe, Drohnenangriffe, Beschlagnahmungen oder jegliche Gewaltanwendung gegen die Flottille nicht akzeptabel".

Die UNO forderte nach dem Vorfall die Aufnahme von Ermittlungen. "Es muss eine unabhängige, unparteiische und gründliche Untersuchung der gemeldeten Angriffe und Belästigungen durch Drohnen und andere Objekte geben", erklärte der Sprecher des UN-Menschenrechtsbüros, Thameen Al-Kheetan.

Die griechische Küstenwache teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, ein Patrouillenboot der EU-Grenzschutzagentur Frontex habe sich einem Schiff genähert und "keine Anzeichen von Schäden" feststellen können. Die Crew der Flotte habe zudem gesagt, sie benötige keine Hilfe.

Israel seinerseits betonte, es werde der Flotte nicht gestatten, das umkämpfte palästinensische Gebiet zu erreichen. "Israel wird Schiffen nicht gestatten, in eine aktive Kampfzone einzudringen, und keine Verletzung der rechtmäßigen Seeblockade zulassen", teilte Außenministeriumssprecher Oren Marmorstein AFP mit. Er rief die Aktivisten auf, die Hilfsgüter zum nahe gelegenen israelischen Hafen Aschkelon zu bringen, damit sie von dort "umgehend und gewaltfrei in den Gazastreifen weitergeleitet werden können".

Bereits im Juni und Juli hatte Israel zwei Versuche von Aktivisten unterbunden, Hilfsgüter auf dem Seeweg in den Gazastreifen zu bringen. Die israelische Armee stoppte die beteiligten Schiffe, nahm die Besatzungen fest und verwies sie des Landes.

Die Gaza-Hilfsflotte war Anfang September in Barcelona in See gestochen und will Hilfsgüter in den von Israel abgeriegelten Gazastreifen bringen. Die Flotte besteht derzeit aus 51 Schiffen, von denen sich die meisten vor der Küste der griechischen Insel Kreta befinden.

Bereits bei einem Zwischenstopp in Tunesien hatte es nach Angaben der Organisatoren zwei mutmaßliche Drohnenangriffe auf die Flotte gegeben.

H.Ng--ThChM