The China Mail - Frankreichs Präsident Macron zunehmend unter Druck: Ex-Premier fordert Rücktritt

USD -
AED 3.672502
AFN 64.505328
ALL 81.278204
AMD 377.023001
ANG 1.789895
AOA 917.000324
ARS 1396.999767
AUD 1.414137
AWG 1.8025
AZN 1.701643
BAM 1.648148
BBD 2.017081
BDT 122.486127
BGN 1.648986
BHD 0.37698
BIF 2968.655855
BMD 1
BND 1.262698
BOB 6.920205
BRL 5.215105
BSD 1.001462
BTN 90.766139
BWP 13.130917
BYN 2.871071
BYR 19600
BZD 2.014216
CAD 1.36045
CDF 2239.999932
CHF 0.769402
CLF 0.021701
CLP 856.879928
CNY 6.90065
CNH 6.907665
COP 3669.44
CRC 488.174843
CUC 1
CUP 26.5
CVE 92.919683
CZK 20.44345
DJF 178.340138
DKK 6.29587
DOP 62.789414
DZD 129.670971
EGP 46.847101
ERN 15
ETB 155.91814
EUR 0.842703
FJD 2.19355
FKP 0.733683
GBP 0.734005
GEL 2.690173
GGP 0.733683
GHS 10.981149
GIP 0.733683
GMD 73.490979
GNF 8791.097665
GTQ 7.681191
GYD 209.527501
HKD 7.816025
HNL 26.465768
HRK 6.352402
HTG 131.140634
HUF 318.852969
IDR 16829
ILS 3.08335
IMP 0.733683
INR 90.692901
IQD 1311.996225
IRR 42125.000158
ISK 122.379744
JEP 0.733683
JMD 156.446849
JOD 0.709004
JPY 153.548503
KES 129.000258
KGS 87.450038
KHR 4029.780941
KMF 415.999729
KPW 899.945229
KRW 1445.349966
KWD 0.30673
KYD 0.834608
KZT 495.523168
LAK 21477.839154
LBP 89535.074749
LKR 309.834705
LRD 186.775543
LSL 15.890668
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.316863
MAD 9.145255
MDL 16.970249
MGA 4422.478121
MKD 51.977015
MMK 2099.574581
MNT 3581.569872
MOP 8.064618
MRU 39.97927
MUR 45.896569
MVR 15.449981
MWK 1736.631653
MXN 17.21665
MYR 3.906001
MZN 63.874966
NAD 15.890668
NGN 1356.369782
NIO 36.851175
NOK 9.52409
NPR 145.225485
NZD 1.656685
OMR 0.384492
PAB 1.001546
PEN 3.360847
PGK 4.298602
PHP 58.025005
PKR 280.142837
PLN 3.55129
PYG 6594.110385
QAR 3.650023
RON 4.292401
RSD 98.918961
RUB 77.328254
RWF 1462.164975
SAR 3.750385
SBD 8.038668
SCR 13.452726
SDG 601.496752
SEK 8.92778
SGD 1.26348
SHP 0.750259
SLE 24.449797
SLL 20969.51263
SOS 571.349117
SRD 37.779005
STD 20697.981008
STN 20.646096
SVC 8.763215
SYP 11059.574895
SZL 15.897494
THB 31.066499
TJS 9.42903
TMT 3.51
TND 2.88801
TOP 2.40776
TRY 43.740203
TTD 6.78456
TWD 31.405502
TZS 2607.511637
UAH 43.076943
UGX 3545.214761
UYU 38.401739
UZS 12328.669001
VES 389.80653
VND 25970
VUV 119.325081
WST 2.701986
XAF 552.773529
XAG 0.012697
XAU 0.000201
XCD 2.70255
XCG 1.804974
XDR 0.687473
XOF 552.773529
XPF 100.500141
YER 238.325011
ZAR 16.011601
ZMK 9001.201949
ZMW 18.578116
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -35.5600

    5975.73

    -0.6%

  • DAX

    -40.7500

    24811.94

    -0.16%

  • MDAX

    -80.4500

    31033.25

    -0.26%

  • TecDAX

    18.7200

    3627.24

    +0.52%

  • SDAX

    -55.9500

    17627.46

    -0.32%

  • EUR/USD

    -0.0010

    1.1862

    -0.08%

  • Goldpreis

    16.3000

    4964.7

    +0.33%

Frankreichs Präsident Macron zunehmend unter Druck: Ex-Premier fordert Rücktritt
Frankreichs Präsident Macron zunehmend unter Druck: Ex-Premier fordert Rücktritt / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Frankreichs Präsident Macron zunehmend unter Druck: Ex-Premier fordert Rücktritt

In der Regierungskrise in Frankreich gerät Präsident Emmanuel Macron auch im eigenen Lager immer stärker unter Druck. Während der zurückgetretene Premierminister Sébastien Lecornu am Dienstag in Macrons Auftrag noch einmal nach einem Kompromiss in letzter Minute für eine Regierungsbildung suchte, forderte ein früherer Premierminister Macrons erstmals öffentlich dessen Rücktritt.

Textgröße:

Edouard Philippe, Chef der von ihm gegründeten Partei Horizonte, rief Macron dazu auf, nach der Verabschiedung eines Haushalts "vorgezogene Präsidentschaftswahlen" auszurufen. "Die Lösung der Krise liegt bei ihm", betonte Philippe im Sender RTL. "In einer Situation, in der die Autorität des Staates so sehr in Frage gestellt wird, muss (der Präsident) eine Entscheidung treffen, die seinem Amt gerecht wird", sagte der Mitte-Rechts-Politiker, der bei den kommenden Präsidentschaftswahlen selbst kandidieren will. Dies ermögliche Macron "einen geordneten Abgang". Regulär würden die nächsten Präsidentschaftswahlen 2027 stattfinden. Macron, der in den Umfragen derzeit schlecht abschneidet, kann nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten.

Der Fraktionschef der Präsidentenpartei Renaissance, Gabriel Attal, distanzierte sich von dem Rücktrittsaufruf. Einen demokratisch gewählten Präsidenten zum Rücktritt zu bewegen, "würde das demokratische Gleichgewicht gefährden", sagte er. Am Vortag war Attal allerdings selbst auf Distanz zu seinem politischen Ziehvater Macron gegangen und hatte betont, dass er dessen Entscheidungen "nicht mehr verstehe". Er habe den Eindruck, dass dieser sich "an sein Amt klammere", hatte er hinzugefügt.

Beide ehemaligen Premierminister nahmen am Dienstag an Beratungen mit Lecornu teil, der von Macron bis Mittwochabend Zeit bekommen hat, Grundzüge eines Regierungsprogramms zu entwerfen. Der Minimalkonsens im Regierungslager umfasse die Verabschiedung des Haushalts und die Zukunft des Überseegebiets Neukaledonien, teilte Lecornu mit, der nur noch geschäftsführend im Amt ist. Bei beiden Themen gebe es einen "gemeinsamen Willen, eine schnelle Lösung zu finden", betonte er. Warum Neukaledonien plötzlich diese Aufmerksamkeit erfuhr, wurde nicht näher erklärt.

Lecornu wollte am Nachmittag und am Mittwoch erneut auch mit Vertretern der Oppositionsparteien zusammentreffen. Die rechtspopulistische Fraktionschefin Marine Le Pen und ihr Parteichef Jordan Bardella schlugen die Gesprächseinladung allerdings aus. Diese Verhandlungen dienten "nicht den Interessen der Franzosen, sondern denen des Präsidenten", betonte die Partei Rassemblement National, die ihre Forderung nach Neuwahlen bekräftigte.

Das linksgrüne Lager beriet seinerseits am Dienstag über die Folgen der anhaltenden Regierungskrise. Von einer gemeinsamen Position ist das ehemalige Wahlbündnis jedoch weit entfernt: Da die Sozialisten ein Treffen mit den Linkspopulisten ablehnten, wurden zwei verschiedene Gesprächsrunden angesetzt.

Während die Linkspopulisten sowohl Neuwahlen als auch die Absetzung des Präsidenten fordern, hoffen Sozialisten und Grüne noch darauf, dass Macron einen Premierminister aus ihren Reihen ernennen könnte. "Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, zusammen unser Programm durchzusetzen", heißt es in einem Aufruf der Linkspopulisten und Grünen.

Macron hatte am Vortag Lecornus Rücktritt angenommen, ihn dann aber damit beauftragt, bis Mittwochabend weiter zu verhandeln, um eine "Grundlage des Handelns und der Stabilität des Landes" zu definieren. Falls Lecornu damit scheitere, wolle Macron "sich seiner Verantwortung stellen", hieß es im Umfeld des Präsidenten. Was genau damit gemeint ist, blieb offen.

Dies umfasse "zahlreiche Möglichkeiten", hieß es lediglich. Bislang hatte Macron immer betont, dass er sein Mandat bis zum Ende ausüben wolle. Es scheint jedoch nicht ausgeschlossen, dass es erneut zu einer Neuwahl des Parlaments kommt - was Macron bisher ebenfalls abgelehnt hat.

Bei der vorgezogenen Parlamentswahl im Sommer 2024 hatte das Regierungslager seine relative Mehrheit verloren. Seitdem ist die Nationalversammlung in drei zerstrittene Blöcke gespalten: das Regierungslager, die Linken sowie die Rechtspopulisten. Diese Spaltung hat die Verabschiedung des nötigen Sparhaushalts für 2026 bislang verhindert.

K.Leung--ThChM