The China Mail - Zusätzliche US-Zölle gegen China von 100 Prozent: Peking kritisiert "Doppelmoral"

USD -
AED 3.672494
AFN 64.562923
ALL 81.175019
AMD 377.570137
ANG 1.789862
AOA 917.000023
ARS 1396.858798
AUD 1.410218
AWG 1.8025
AZN 1.701559
BAM 1.646095
BBD 2.014569
BDT 122.333554
BGN 1.647989
BHD 0.376906
BIF 2955
BMD 1
BND 1.261126
BOB 6.911847
BRL 5.213198
BSD 1.000215
BTN 90.656892
BWP 13.115002
BYN 2.867495
BYR 19600
BZD 2.011792
CAD 1.36115
CDF 2240.00016
CHF 0.769425
CLF 0.021707
CLP 857.109732
CNY 6.90065
CNH 6.89775
COP 3669.75
CRC 487.566753
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.349806
CZK 20.427038
DJF 177.719679
DKK 6.29313
DOP 62.249857
DZD 129.607009
EGP 46.842602
ERN 15
ETB 155.301624
EUR 0.842445
FJD 2.1911
FKP 0.732521
GBP 0.73423
GEL 2.690215
GGP 0.732521
GHS 11.005011
GIP 0.732521
GMD 73.508506
GNF 8775.000212
GTQ 7.671623
GYD 209.274433
HKD 7.816585
HNL 26.500379
HRK 6.3485
HTG 130.97728
HUF 319.369497
IDR 16815.6
ILS 3.063925
IMP 0.732521
INR 90.56445
IQD 1310.5
IRR 42125.000158
ISK 122.329897
JEP 0.732521
JMD 156.251973
JOD 0.708978
JPY 152.904502
KES 128.999973
KGS 87.449928
KHR 4022.000013
KMF 416.000178
KPW 899.988812
KRW 1440.306863
KWD 0.306698
KYD 0.833596
KZT 494.926752
LAK 21450.000409
LBP 85549.999856
LKR 309.456576
LRD 186.398647
LSL 15.939904
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.305028
MAD 9.146997
MDL 16.94968
MGA 4405.000264
MKD 51.911901
MMK 2100.304757
MNT 3579.516219
MOP 8.054945
MRU 39.902206
MUR 45.870039
MVR 15.450137
MWK 1736.500548
MXN 17.21605
MYR 3.9025
MZN 63.899754
NAD 15.959866
NGN 1353.030212
NIO 36.700226
NOK 9.538298
NPR 145.04947
NZD 1.657295
OMR 0.384501
PAB 1.000332
PEN 3.354506
PGK 4.29275
PHP 58.015018
PKR 279.55019
PLN 3.550335
PYG 6585.896503
QAR 3.64125
RON 4.289397
RSD 98.906967
RUB 77.217884
RWF 1456
SAR 3.749958
SBD 8.038668
SCR 13.815762
SDG 601.498228
SEK 8.92764
SGD 1.262285
SHP 0.750259
SLE 24.449867
SLL 20969.501971
SOS 571.499594
SRD 37.778993
STD 20697.981008
STN 20.9
SVC 8.752299
SYP 11059.574895
SZL 15.939822
THB 31.070101
TJS 9.417602
TMT 3.51
TND 2.839837
TOP 2.40776
TRY 43.733698
TTD 6.776109
TWD 31.431905
TZS 2600.000179
UAH 43.023284
UGX 3540.813621
UYU 38.353905
UZS 12295.000358
VES 389.80653
VND 25960
VUV 119.359605
WST 2.711523
XAF 552.10356
XAG 0.013145
XAU 0.000202
XCD 2.70255
XCG 1.802726
XDR 0.686599
XOF 552.485566
XPF 101.000009
YER 238.325027
ZAR 15.958605
ZMK 9001.199613
ZMW 18.555599
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0000

    1.1872

    0%

  • TecDAX

    1.4900

    3608.52

    +0.04%

  • MDAX

    -505.1900

    31113.7

    -1.62%

  • Euro STOXX 50

    -24.3500

    6011.29

    -0.41%

  • DAX

    -3.4600

    24852.69

    -0.01%

  • Goldpreis

    51.0000

    4999.4

    +1.02%

  • SDAX

    -406.3800

    17683.41

    -2.3%

Zusätzliche US-Zölle gegen China von 100 Prozent: Peking kritisiert "Doppelmoral"

Zusätzliche US-Zölle gegen China von 100 Prozent: Peking kritisiert "Doppelmoral"

Nach der Ankündigung neuer massiver Zollaufschläge durch Präsident Donald Trump hat China den USA "Doppelmoral" vorgeworfen. Trumps Zollankündigung sei ein "typisches Beispiel für Doppelmoral", erklärte das Handelsministerium in Peking am Sonntag. Als Reaktion auf schärfere chinesische Kontrollen im Zusammenhang mit dem Export von Seltenen Erden hatte Trump zusätzliche Zölle gegen China in Höhe von 100 Prozent angekündigt.

Textgröße:

"Bei jeder Gelegenheit mit hohen Zöllen zu drohen, ist nicht der richtige Ansatz im Umgang mit China", erklärte das chinesische Handelsministerium weiter. Peking warf Washington zudem vor, seit September die wirtschaftlichen Maßnahmen gegen China verschärft zu haben. Diese Maßnahmen hätten den Interessen Chinas "schweren Schaden zugefügt", erklärte das Ministerium. Sie hätten zudem die Atmosphäre der Wirtschafts- und Handelsgespräche zwischen beiden Seiten "ernsthaft beeinträchtigt".

Die Zölle sollten über bereits bestehende Einfuhrbeschränkungen hinaus gelten und spätestens ab dem 1. November in Kraft treten, erklärte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social. Er kündigte zudem Einschränkungen beim Export "kritischer Software" nach China an und drohte mit der Absage eines geplanten Treffens mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping.

Trump nannte das Verhalten Chinas "außerordentlich aggressiv" und "beispiellos". Zuvor hatte er China "feindliche Handelspraktiken" vorgeworfen und ein Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in zwei Wochen beim Gipfeltreffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in Südkorea infrage gestellt. "Es scheint keinen Grund mehr dafür zu geben, das zu tun", erklärte Trump.

Später sagte Trump im Weißen Haus, dass er das Treffen nicht abgesagt habe. "Ich habe es nicht abgesagt, aber ich weiß nicht, ob es stattfinden wird. Ich werde aber auf jeden Fall dort sein, also gehe ich davon aus, dass es stattfinden könnte", sagte der US-Präsident.

Angesichts der erneuten Spannungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt waren die Kurse an der New Yorker Börse ins Minus gerutscht.

Derzeit unterliegen chinesische Waren US-Zöllen in Höhe von 30 Prozent. China erhebt im Gegenzug Zölle in Höhe von zehn Prozent.

Die Seltenen Erden sind ein zentrales Thema im Handelskonflikt zwischen Peking und Washington. Das chinesische Handelsministerium hatte am Donnerstag erklärt, der Export von Technologien im Zusammenhang mit Seltenen Erden werde ab sofort strenger kontrolliert. Unternehmen benötigten fortan eine Genehmigung der Behörden, wenn sie Maschinen und Technologien für den Abbau und die Verarbeitung der Materialien aus China exportieren. Für ausländische Firmen sollen zusätzliche Einschränkungen gelten.

Die neue Regelung trat umgehend in Kraft und betrifft nach Angaben des Handelsministeriums in Peking auch Technologien zur "Montage, Einstellung, Wartung, Reparatur und Aufrüstung" von Produktionslinien. Als Begründung führt China eine Bedrohung der nationalen Sicherheit an, weil Seltene Erden auch für militärische Güter eingesetzt werden könnten.

Seltene Erden stecken in einer Reihe von Technologien – von Windturbinen bis zu Batterien für Elektroautos. China ist ein wichtiger Produzent der Materialien und mit großem Abstand Marktführer bei der Weiterverarbeitung. Das Land hat eine Reihe von Patenten angemeldet, die andere Staaten am Aufbau einer eigenen Industrie hindern. Viele in anderen Ländern geförderte Rohmaterialien werden daher zur Verarbeitung nach China verschifft.

Am Freitag erklärte das Verkehrsministerium in Peking, dass für Schiffe aus den USA, die chinesische Häfen anlaufen, ab Dienstag eine Gebühr fällig werde. Dies betreffe alle Schiffe mit US-Bezug. Die Maßnahme ist eine Replik auf eine ähnliche Regelung in den USA, die auf eine noch unter Präsident Joe Biden eingeleitete Wettbewerbsuntersuchung zurückgeht. Ebenfalls ab dem 14. Oktober werden Schiffe chinesischer Unternehmen oder aus chinesischer Herstellung beim Anlegen in den USA zur Kasse gebeten.

V.Fan--ThChM