The China Mail - Belgien bremst bei EU-Einigung auf Nutzung eingefrorener russischer Vermögen

USD -
AED 3.672502
AFN 64.503014
ALL 81.192085
AMD 377.80312
ANG 1.79008
AOA 916.999719
ARS 1404.559202
AUD 1.40388
AWG 1.8
AZN 1.696955
BAM 1.646054
BBD 2.018668
BDT 122.599785
BGN 1.67937
BHD 0.377032
BIF 2970.534519
BMD 1
BND 1.265307
BOB 6.925689
BRL 5.200198
BSD 1.00223
BTN 90.830132
BWP 13.131062
BYN 2.874696
BYR 19600
BZD 2.015696
CAD 1.358022
CDF 2224.999745
CHF 0.7713
CLF 0.021644
CLP 854.640367
CNY 6.91325
CNH 6.90005
COP 3673.06
CRC 495.722395
CUC 1
CUP 26.5
CVE 92.801205
CZK 20.44695
DJF 178.476144
DKK 6.296865
DOP 62.819558
DZD 129.636078
EGP 46.866398
ERN 15
ETB 155.585967
EUR 0.842797
FJD 2.18685
FKP 0.731875
GBP 0.73421
GEL 2.69023
GGP 0.731875
GHS 11.014278
GIP 0.731875
GMD 73.489964
GNF 8797.562638
GTQ 7.686513
GYD 209.681152
HKD 7.816935
HNL 26.485379
HRK 6.351032
HTG 131.354363
HUF 319.825501
IDR 16833
ILS 3.069625
IMP 0.731875
INR 90.5975
IQD 1312.932384
IRR 42125.000158
ISK 122.380302
JEP 0.731875
JMD 156.812577
JOD 0.709025
JPY 153.0365
KES 129.290011
KGS 87.450025
KHR 4038.176677
KMF 414.999836
KPW 899.999067
KRW 1439.114991
KWD 0.30698
KYD 0.835227
KZT 494.5042
LAK 21523.403145
LBP 89531.808073
LKR 310.020367
LRD 186.915337
LSL 15.915822
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.309703
MAD 9.134015
MDL 16.932406
MGA 4437.056831
MKD 51.940666
MMK 2099.913606
MNT 3568.190929
MOP 8.069569
MRU 39.799019
MUR 45.90319
MVR 15.45984
MWK 1737.88994
MXN 17.191602
MYR 3.907058
MZN 63.889738
NAD 15.916023
NGN 1354.009762
NIO 36.880244
NOK 9.476925
NPR 145.330825
NZD 1.65372
OMR 0.384512
PAB 1.002209
PEN 3.365049
PGK 4.301573
PHP 58.121504
PKR 281.28012
PLN 3.556625
PYG 6618.637221
QAR 3.654061
RON 4.291103
RSD 98.882844
RUB 77.100343
RWF 1463.258625
SAR 3.750263
SBD 8.048395
SCR 13.730079
SDG 601.4974
SEK 8.892315
SGD 1.262305
SHP 0.750259
SLE 24.249679
SLL 20969.499267
SOS 572.813655
SRD 37.777002
STD 20697.981008
STN 20.619945
SVC 8.769715
SYP 11059.574895
SZL 15.90934
THB 31.074499
TJS 9.410992
TMT 3.5
TND 2.881959
TOP 2.40776
TRY 43.643964
TTD 6.79695
TWD 31.401096
TZS 2590.153987
UAH 43.122365
UGX 3543.21928
UYU 38.428359
UZS 12348.557217
VES 388.253525
VND 25965
VUV 119.366255
WST 2.707053
XAF 552.07568
XAG 0.011903
XAU 0.000197
XCD 2.70255
XCG 1.806292
XDR 0.686599
XOF 552.073357
XPF 100.374109
YER 238.401494
ZAR 15.879725
ZMK 9001.201678
ZMW 19.067978
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -7.7000

    5090.8

    -0.15%

  • EUR/USD

    -0.0014

    1.1864

    -0.12%

  • TecDAX

    -44.1700

    3607.03

    -1.22%

  • DAX

    -131.6500

    24856.15

    -0.53%

  • Euro STOXX 50

    -11.4200

    6035.64

    -0.19%

  • SDAX

    -228.7100

    18089.79

    -1.26%

  • MDAX

    -343.3100

    31618.89

    -1.09%

Belgien bremst bei EU-Einigung auf Nutzung eingefrorener russischer Vermögen
Belgien bremst bei EU-Einigung auf Nutzung eingefrorener russischer Vermögen / Foto: © AFP

Belgien bremst bei EU-Einigung auf Nutzung eingefrorener russischer Vermögen

In der Debatte um die Verwendung russischer Vermögenswerte in der EU zur Unterstützung der Ukraine hat Belgien mit einer Blockade der dafür nötigen Entscheidung gedroht. Der belgische Regierungschef Bart De Wever stellte beim EU-Gipfel in Brüssel am Donnerstag Bedingungen auf, um dem Vorschlag zuzustimmen. Würden diese nicht erfüllt, werde er "alles in meiner Macht Stehende tun, um diese Entscheidung zu verhindern".

Textgröße:

Ein Vorschlag der EU-Kommission sieht vor, dass 140 Milliarden Euro der russischen Zentralbank für Reparationsdarlehen für die Ukraine genutzt werden. Mit dem Geld sollen unter anderem Waffen gekauft werden. Die Mittel sind hauptsächlich in Belgien angelegt, weshalb das Land Konsequenzen befürchtet.

De Wever forderte nun, dass sowohl die Ausfallrisiken als auch die finanziellen Folgen möglicher Gegenreaktionen aus Russland auf alle EU-Länder verteilt werden. Außerdem sollten alle EU-Länder, in denen weitere russische Vermögenswerte angelegt sind, dies offenlegen. "Wir wissen, dass es große Summen russischen Geldes in anderen Ländern gibt, die darüber immer geschwiegen haben", sagte der Belgier.

"Wenn diese drei Forderungen, die meines Erachtens recht vernünftig sind, erfüllt werden, können wir weitermachen", sagte er weiter und dämpfte zugleich die Erwartungen, dass es beim Gipfel eine Einigung gibt: "Ich wäre überrascht, wenn wir das heute hinkriegen", sagte De Wever. "Aber Wunder hat es früher schon gegeben."

"Wir brauchen ein taugliches Rechtskonstrukt auf der Basis, wie wir diese Thematik abhandeln können", sagte auch der österreichische Bundeskanzler Christian Stocker. "Und es müssen natürlich auch die Risiken (...) erörtert besprochen und abgewogen werden." Die Belgier seien besonders betroffen, aber auch für Österreich bestünden Risiken.

Nach der russischen Invasion in die Ukraine wurden rund 200 Milliarden Euro russischer Vermögen in Europa gesperrt, ein Großteil davon von der russischen Zentralbank. Rund 170 Milliarden Euro davon sind Barmittel. Das Geld wird von der Gesellschaft Euroclear in Brüssel verwaltet. Bisher wurden nur die Zinsen dieser Mittel zur Unterstützung der Ukraine genutzt.

Die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder tagen in Brüssel, um unter anderem über die weitere Unterstützung der Ukraine und die eigene Verteidigungsfähigkeit zu diskutieren. Angesichts des Schlingerkurses von US-Präsident Donald Trump bei den Verhandlungen um ein Ende des Ukraine-Krieges wollen die Europäer bei dem Gipfel nach Angaben der Bundesregierung ein "klares Signal der Unterstützung" für das angegriffene Land senden.

Am Mittwoch hatten sich die Mitgliedstaaten bereits auf eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland verständigt, die sich vor allem gegen russisches Öl und Gas richten. So sollen bis 2027 alle Importe von russischem Flüssigerdgas (LNG) in die EU eingestellt werden. Zudem gibt es Maßnahmen gegen die sogenannte Schattenflotte - Tanker, mit denen Russland das Öl-Embargo umgeht.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der ebenfalls am Gipfel in Brüssel teilnahm, begrüßte die neuen Sanktionen der EU sowie ebenfalls am Mittwoch verkündete neue Strafmaßnahmen der USA gegen Russland. Er rief seine Verbündeten dazu auf, den Druck auf Russlands Präsident Wladimir Putin weiter zu erhöhen.

B.Carter--ThChM