The China Mail - Rückenwind für Milei: Präsidentenpartei gewinnt Zwischenwahl in Argentinien deutlich

USD -
AED 3.672501
AFN 64.498808
ALL 81.039781
AMD 377.510312
ANG 1.79008
AOA 916.999994
ARS 1404.499139
AUD 1.404494
AWG 1.8
AZN 1.687314
BAM 1.642722
BBD 2.014547
BDT 122.351617
BGN 1.67937
BHD 0.377025
BIF 2955
BMD 1
BND 1.262741
BOB 6.911728
BRL 5.200898
BSD 1.000176
BTN 90.647035
BWP 13.104482
BYN 2.868926
BYR 19600
BZD 2.011608
CAD 1.35844
CDF 2225.000269
CHF 0.771425
CLF 0.021644
CLP 854.639905
CNY 6.91325
CNH 6.90663
COP 3671.28
CRC 494.712705
CUC 1
CUP 26.5
CVE 92.897402
CZK 20.43085
DJF 177.71998
DKK 6.2955
DOP 62.625003
DZD 129.582328
EGP 46.776799
ERN 15
ETB 155.050186
EUR 0.84264
FJD 2.18635
FKP 0.731875
GBP 0.73435
GEL 2.69028
GGP 0.731875
GHS 11.005005
GIP 0.731875
GMD 73.501046
GNF 8779.999882
GTQ 7.671019
GYD 209.257595
HKD 7.81621
HNL 26.505002
HRK 6.344696
HTG 131.086819
HUF 319.663499
IDR 16800.45
ILS 3.077095
IMP 0.731875
INR 90.73605
IQD 1310.5
IRR 42125.000158
ISK 122.359394
JEP 0.731875
JMD 156.494496
JOD 0.709003
JPY 153.421964
KES 128.999894
KGS 87.450398
KHR 4029.999687
KMF 414.999797
KPW 899.999067
KRW 1449.960032
KWD 0.30697
KYD 0.83354
KZT 493.505294
LAK 21445.000286
LBP 89733.661066
LKR 309.394121
LRD 186.550374
LSL 15.860192
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.288836
MAD 9.13875
MDL 16.898415
MGA 4430.000238
MKD 51.915295
MMK 2099.913606
MNT 3568.190929
MOP 8.053234
MRU 39.905058
MUR 45.679983
MVR 15.4599
MWK 1736.505582
MXN 17.206096
MYR 3.915502
MZN 63.8841
NAD 15.960196
NGN 1351.579862
NIO 36.714983
NOK 9.49152
NPR 145.034815
NZD 1.654135
OMR 0.384495
PAB 1.000181
PEN 3.354986
PGK 4.183501
PHP 58.284977
PKR 279.587483
PLN 3.552305
PYG 6605.156289
QAR 3.64125
RON 4.289598
RSD 98.889046
RUB 77.10069
RWF 1452.5
SAR 3.750395
SBD 8.048395
SCR 13.767722
SDG 601.502932
SEK 8.901904
SGD 1.262605
SHP 0.750259
SLE 24.249903
SLL 20969.499267
SOS 571.510487
SRD 37.77701
STD 20697.981008
STN 20.95
SVC 8.752
SYP 11059.574895
SZL 15.85973
THB 31.110186
TJS 9.391982
TMT 3.5
TND 2.83525
TOP 2.40776
TRY 43.637199
TTD 6.783192
TWD 31.350903
TZS 2590.154015
UAH 43.034895
UGX 3536.076803
UYU 38.350895
UZS 12300.000058
VES 388.253525
VND 26000
VUV 119.366255
WST 2.707053
XAF 550.953523
XAG 0.012153
XAU 0.000198
XCD 2.70255
XCG 1.802643
XDR 0.685659
XOF 549.506089
XPF 100.749968
YER 238.406014
ZAR 15.880545
ZMK 9001.202368
ZMW 19.029301
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0001

    1.1879

    +0.01%

  • Euro STOXX 50

    -11.4200

    6035.64

    -0.19%

  • MDAX

    -343.3100

    31618.89

    -1.09%

  • TecDAX

    -44.1700

    3607.03

    -1.22%

  • DAX

    -131.6500

    24856.15

    -0.53%

  • Goldpreis

    -19.3000

    5079.2

    -0.38%

  • SDAX

    -228.7100

    18089.79

    -1.26%

Rückenwind für Milei: Präsidentenpartei gewinnt Zwischenwahl in Argentinien deutlich
Rückenwind für Milei: Präsidentenpartei gewinnt Zwischenwahl in Argentinien deutlich / Foto: © AFP

Rückenwind für Milei: Präsidentenpartei gewinnt Zwischenwahl in Argentinien deutlich

Rückenwind für Javier Milei: Die Partei des rechtspopulistischen Staatschefs in Argentinien hat bei einer wichtigen Zwischenwahl einen deutlichen Sieg errungen. Mileis Partei La Libertad Avanza (LLA) konnte bei der Zwischenwahl zu beiden Parlamentskammern frühere Schlappen wettmachen und kam nach Angaben der Wahlbehörde auf mehr als 40 Prozent der Stimmen. US-Präsident Donald Trump gratulierte dem ihm politisch nahestehenden Milei am Montag zu seinem "Erdrutschsieg".

Textgröße:

Die Zwischenwahl vor dem Hintergrund einer wirtschaftlich und politisch angespannten Lage galt als erster Stimmungstest für Mileis radikale Sparpolitik seit seinem Amtsantritt vor knapp zwei Jahren. Bei der Wahl am Sonntag wurden die Hälfte der Sitze in der Abgeordnetenkammer und ein Drittel der Sitze im Senat neu besetzt. Nach Angaben der Wahlbehörde gewann die LLA 40,7 Prozent der Stimmen, die oppositionelle Mitte-Links-Partei Fuerza Patria musste sich mit 31,7 Prozent zufriedengeben.

"Heute haben wir einen Wendepunkt erreicht. Heute beginnt der Aufbau eines großartigen Argentiniens", sagte Milei nach Bekanntgabe der Ergebnisse vor jubelnden Anhängern in Buenos Aires. Er versprach, den von ihm eingeleiteten Kurs zum Staatsabbau und zur Deregulierung der Wirtschaft mit dem nach seinen Worten "reformfreudigsten Kongress in der Geschichte Argentiniens" fortzusetzen.

Laut Milei hat die LLA ihre Sitzanzahl in beiden Parlamentskammern mehr als verdreifacht. Mileis Partei war bislang in beiden Kammern in der Minderheit und hoffte darauf, mit dem Zugewinn einiger Sitze ihre Regierung zu stabilisieren. Die Wahlbeteiligung verzeichnete mit 67,9 Prozent der Stimmberechtigten den niedrigsten Wert seit vier Jahrzehnten. Dies spiegelt die Unzufriedenheit zahlreicher Wähler über die politische Lage des Landes wider.

Für Milei markiert die Wahl einen Scheidepunkt: Seit seinem Sieg bei der Präsidentschaftswahl 2023 verfolgt der 55-Jährige einen radikalen Sparkurs. Mit vielen seiner Vorhaben scheiterte er jedoch an der Opposition im Parlament. Bei der Provinzwahl in der Hauptstadtregion Buenos Aires im September hatte seine LLA-Partei eine herbe Niederlage erlitten.

US-Präsident Trump hatte die weitere massive Unterstützung seines Landes in Höhe von bis zu 40 Milliarden Dollar (34,4 Milliarden Euro) für das finanziell angeschlagene Argentinien von einem für Milei positiven Ausgang der Zwischenwahl abhängig gemacht. Nach dem Wahlsieg der LLA zeigte Trump sich erleichtert. "Das war ein großer Sieg in Argentinien", sagte er an Bord seiner Präsidentenmaschine Air Force One. "Ich habe ihn unterstützt, (eine) sehr starke Unterstützung." Milei leiste "hervorragende Arbeit", schrieb der US-Präsident in seinem Onlinedienst Truth Social. "Unser Vertrauen in ihn wurde vom argentinischen Volk bestätigt."

Das hochverschuldete südamerikanische Land, das 2001 infolge einer Finanzkrise bankrott ging und in eine tiefe soziale sowie wirtschaftliche Krise stürzte, stand vor der Wahl unter erheblichem Druck der Finanzmärkte. Nachdem Mileis Partei bei der Provinzwahl im September verloren hatte, büßte der Peso stark an Wert ein.

Ebenso wie Trump hat der selbsternannte "Anarcho-Kapitalist" Milei massive Einschnitte bei Regierungsbehörden und im Staatsapparat vorgenommen und Subventionen gestrichen. Damit sorgte er für den ersten Haushaltsüberschuss in Argentinien seit 14 Jahren, die Inflation ging deutlich zurück. Die Kehrseite des Sparkurses sind unter anderem ein Rückgang der Wirtschaftsleistung, Arbeitsplatzverluste sowie Kürzungen bei den Renten.

Der Gouverneur der Provinz Buenos Aires und politische Gegner Mileis, Axel Kicillof, erklärte, es sei nun notwendig, "die Anstrengungen zu verdoppeln, um sich um die Menschen zu kümmern". Sechs von zehn Argentiniern seien mit dem von Milei vorgeschlagenen Modell nicht einverstanden, schrieb Kicillof im Onlinedienst X. Daher "irrt Milei, wenn er dieses Wahlergebnis feiert".

D.Peng--ThChM