The China Mail - Wahl in den Niederlanden: Alle Augen auf Abschneiden von Rechtspopulist Wilders gerichtet

USD -
AED 3.672956
AFN 64.505228
ALL 81.040385
AMD 377.50973
ANG 1.79008
AOA 916.999969
ARS 1404.50598
AUD 1.403519
AWG 1.8
AZN 1.696617
BAM 1.642722
BBD 2.014547
BDT 122.351617
BGN 1.67937
BHD 0.377026
BIF 2955
BMD 1
BND 1.262741
BOB 6.911728
BRL 5.200299
BSD 1.000176
BTN 90.647035
BWP 13.104482
BYN 2.868926
BYR 19600
BZD 2.011608
CAD 1.35747
CDF 2225.000264
CHF 0.77153
CLF 0.021661
CLP 855.309788
CNY 6.91325
CNH 6.908785
COP 3670.12
CRC 494.712705
CUC 1
CUP 26.5
CVE 92.896859
CZK 20.43415
DJF 177.720241
DKK 6.29349
DOP 62.625016
DZD 129.579728
EGP 46.768404
ERN 15
ETB 155.050329
EUR 0.84235
FJD 2.18585
FKP 0.731875
GBP 0.73416
GEL 2.689773
GGP 0.731875
GHS 11.005011
GIP 0.731875
GMD 73.480153
GNF 8780.000439
GTQ 7.671019
GYD 209.257595
HKD 7.817865
HNL 26.505018
HRK 6.345799
HTG 131.086819
HUF 319.612498
IDR 16789.4
ILS 3.077095
IMP 0.731875
INR 90.71835
IQD 1310.5
IRR 42125.000158
ISK 122.310218
JEP 0.731875
JMD 156.494496
JOD 0.709058
JPY 153.28804
KES 128.999901
KGS 87.449981
KHR 4029.99977
KMF 414.999995
KPW 899.999067
KRW 1445.320096
KWD 0.30695
KYD 0.83354
KZT 493.505294
LAK 21445.00001
LBP 89733.661066
LKR 309.394121
LRD 186.550156
LSL 15.859909
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.30377
MAD 9.13875
MDL 16.898415
MGA 4429.999957
MKD 51.905343
MMK 2099.913606
MNT 3568.190929
MOP 8.053234
MRU 39.905016
MUR 45.709754
MVR 15.459761
MWK 1736.498954
MXN 17.18487
MYR 3.915006
MZN 63.897938
NAD 15.959808
NGN 1351.219876
NIO 36.714952
NOK 9.491225
NPR 145.034815
NZD 1.65331
OMR 0.384496
PAB 1.000181
PEN 3.354948
PGK 4.183501
PHP 58.210158
PKR 279.599936
PLN 3.55107
PYG 6605.156289
QAR 3.64125
RON 4.286501
RSD 98.87949
RUB 77.096736
RWF 1452.5
SAR 3.750421
SBD 8.048395
SCR 13.923955
SDG 601.500709
SEK 8.896815
SGD 1.26201
SHP 0.750259
SLE 24.250448
SLL 20969.499267
SOS 571.501804
SRD 37.777031
STD 20697.981008
STN 20.95
SVC 8.752
SYP 11059.574895
SZL 15.86027
THB 31.040991
TJS 9.391982
TMT 3.5
TND 2.83525
TOP 2.40776
TRY 43.636199
TTD 6.783192
TWD 31.351501
TZS 2590.153989
UAH 43.034895
UGX 3536.076803
UYU 38.350895
UZS 12300.000209
VES 388.253525
VND 26000
VUV 119.366255
WST 2.707053
XAF 550.953523
XAG 0.011844
XAU 0.000197
XCD 2.70255
XCG 1.802643
XDR 0.685659
XOF 549.498647
XPF 100.7501
YER 238.40052
ZAR 15.87941
ZMK 9001.197564
ZMW 19.029301
ZWL 321.999592
  • MDAX

    -343.3200

    31618.89

    -1.09%

  • DAX

    -131.7000

    24856.15

    -0.53%

  • TecDAX

    -44.1700

    3607.03

    -1.22%

  • SDAX

    -228.6700

    18089.79

    -1.26%

  • Euro STOXX 50

    -11.4200

    6035.64

    -0.19%

  • Goldpreis

    76.8000

    5107.8

    +1.5%

  • EUR/USD

    -0.0018

    1.1878

    -0.15%

Wahl in den Niederlanden: Alle Augen auf Abschneiden von Rechtspopulist Wilders gerichtet

Wahl in den Niederlanden: Alle Augen auf Abschneiden von Rechtspopulist Wilders gerichtet

Bei der Parlamentswahl in den Niederlanden richten sich alle Augen auf das Abschneiden der Rechtspopulisten um Geert Wilders. Die Partei des einwanderungsfeindlichen Wilders könnte bei der vorgezogenen Wahl am Mittwoch erneut zur stärksten Kraft werden. Doch drei andere Parteien haben zuletzt in den Umfragen zugelegt und könnten Wilders den Sieg als stärkste Kraft streitig machen. So oder so: Es wird eine äußerst schwierige Regierungsbildung erwartet.

Textgröße:

Die Wahllokale öffneten am Mittwochmorgen in dem EU- und Nato-Land. Die vorgezogene Wahl war nötig geworden, weil Wilders die vorherige Vier-Parteien-Koalition im Juni im Streit um eine strengere Asylpolitik hatte platzen lassen und seine rechtspopulistische Partei für die Freiheit (PVV) aus der Regierung zurückgezogen hatte. Danach schlossen die anderen großen Parteien eine erneute Koalition mit der PVV aus. Wilders, der auch der "niederländische Trump" genannt wird, hatten sie als Regierungschef schon zuvor klar abgelehnt.

Im Wahlkampf waren Einwanderung und Asyl erneut wichtige Themen, aber auch die Wohnungsnot, bezahlbare Mieten und Gesundheit. Zuletzt lagen die vier Parteien der verschiedenen politischen Richtungen in den Umfragen dicht beieinander. Es wird daher mit einem äußerst knappen Wahlergebnis gerechnet. Allerdings waren noch rund 50 Prozent der Wähler bei den Umfragen unentschieden.

Umfragen zufolge könnten Wilders und seine rechtspopulistische PVV ihren überraschenden Wahlsieg von 2023 wiederholen. Doch der EU- und Islam-feindliche Wilders hat wohl keine Chancen, Regierungschef zu werden, da die anderen großen Parteien dies ausschließen - wie schon bei der Koalitionsbildung vor rund eineinhalb Jahren. Das Abschneiden des 62-Jährigen bei der Wahl gilt aber als Gradmesser für die Stärke der Rechtspopulisten in ganz Europa.

Entscheidend wird daher vermutlich sein, wer zweitstärkste Kraft wird, da diese Partei voraussichtlich die Chance bekommt, den Regierungschef zu stellen. Derzeit liegt die linksgerichtete Groenlinks/PvdA unter Führung des ehemaligen EU-Klimakommissars Frans Timmermans auf Platz zwei. Angesichts der polarisierten politischen Lage gilt der überzeugte Europäer Timmermans, der mindestens sechs Sprachen spricht, als stabilisierender Faktor.

Der aufsteigende Stern der niederländischen Politik ist jedoch Henri Bontenbal, dessen Mitte-Rechts-Partei CDA in den Umfragen rasant aufholte. Der 42-Jährige verspricht nach dem von Wilders verursachten Chaos der vergangenen Jahre eine "Rückkehr zur Normalität" und will die politische Polarisierung bekämpfen. Eine Überraschung wird aber auch dem 38-jährigen Rob Jetten zugetraut, der mit seiner sozialliberale Mitte-Partei D66 gut im Rennen liegt. Er setzt auf eine optimistische Botschaft, damit die Niederlande das Wilders-Chaos hinter sich lassen.

Sollte Wilders wieder gewinnen, aber nicht an der Regierung beteiligt werden, wird "die Hölle losbrechen", sagte der Fabrikarbeiter Piet Verhasselt bei einer Wahlkampf-Veranstaltung des Rechtspopulisten. Zweieinhalb bis drei Millionen Wähler dürften nicht ignoriert werden. Wilders hatte gewarnt: "Die Demokratie wird tot sein", sollte er trotz eines Wahlsiegs erneut nicht Regierungschef werden können.

27 Parteien kämpfen um die 150 Parlamentssitze, die nach dem Verhältniswahlrecht verteilt werden. Da keine Partei die Mehrheit von 76 Abgeordneten erreichen wird, muss eine Mehrparteienkoalition gebildet werden. Die Verhandlungen beginnen noch am Wahlabend und ziehen sich oft über mehrere Monate hin. Die Bildung der letzten Regierung dauerte 223 Tage. Bis zur Einigung bleibt der zurückgetretene Regierungschef Dick Schoof im Amt.

Der Wahlkampf war von Gewalt und Desinformationskampagnen überschattet. Es kam zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten, die gegen Asyl-Unterkünfte protestierten.

Y.Parker--ThChM