The China Mail - Gipfel Trump-Xi: Annäherung beim Handel - brisante Taiwan-Frage ausgeklammert

USD -
AED 3.672501
AFN 65.499823
ALL 81.027394
AMD 377.510154
ANG 1.79008
AOA 916.999725
ARS 1402.306198
AUD 1.402938
AWG 1.8025
AZN 1.699594
BAM 1.642722
BBD 2.014547
BDT 122.351617
BGN 1.67937
BHD 0.376971
BIF 2964.509044
BMD 1
BND 1.262741
BOB 6.911728
BRL 5.197499
BSD 1.000176
BTN 90.647035
BWP 13.104482
BYN 2.868926
BYR 19600
BZD 2.011608
CAD 1.358295
CDF 2209.999892
CHF 0.771715
CLF 0.021645
CLP 854.620229
CNY 6.91085
CNH 6.911365
COP 3672.93
CRC 494.712705
CUC 1
CUP 26.5
CVE 92.614135
CZK 20.440502
DJF 178.113372
DKK 6.293445
DOP 62.69187
DZD 129.658279
EGP 46.770796
ERN 15
ETB 155.26972
EUR 0.84251
FJD 2.18685
FKP 0.731875
GBP 0.73186
GEL 2.689898
GGP 0.731875
GHS 10.992075
GIP 0.731875
GMD 73.500987
GNF 8779.717534
GTQ 7.671019
GYD 209.257595
HKD 7.816825
HNL 26.431544
HRK 6.350237
HTG 131.086819
HUF 319.387499
IDR 16788
ILS 3.069365
IMP 0.731875
INR 90.7101
IQD 1310.28024
IRR 42125.000158
ISK 121.929857
JEP 0.731875
JMD 156.494496
JOD 0.708978
JPY 153.231501
KES 129.030399
KGS 87.450213
KHR 4029.951662
KMF 414.403045
KPW 899.999067
KRW 1449.409778
KWD 0.306979
KYD 0.83354
KZT 493.505294
LAK 21480.19671
LBP 89568.993394
LKR 309.394121
LRD 186.53855
LSL 15.883872
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.296904
MAD 9.115603
MDL 16.898415
MGA 4428.056678
MKD 51.998499
MMK 2099.913606
MNT 3568.190929
MOP 8.053234
MRU 39.71829
MUR 45.680176
MVR 15.450016
MWK 1734.350196
MXN 17.21346
MYR 3.915004
MZN 63.90026
NAD 15.883872
NGN 1351.420098
NIO 36.805436
NOK 9.465497
NPR 145.034815
NZD 1.65034
OMR 0.384538
PAB 1.000181
PEN 3.358181
PGK 4.292848
PHP 58.236967
PKR 280.709567
PLN 3.551515
PYG 6605.156289
QAR 3.646695
RON 4.290586
RSD 98.910114
RUB 77.09744
RWF 1460.290529
SAR 3.750401
SBD 8.058149
SCR 13.769936
SDG 601.499323
SEK 8.903655
SGD 1.26254
SHP 0.750259
SLE 24.350042
SLL 20969.499267
SOS 571.64935
SRD 37.776994
STD 20697.981008
STN 20.578033
SVC 8.752
SYP 11059.574895
SZL 15.877069
THB 31.102502
TJS 9.391982
TMT 3.51
TND 2.876149
TOP 2.40776
TRY 43.644675
TTD 6.783192
TWD 31.379946
TZS 2590.154023
UAH 43.034895
UGX 3536.076803
UYU 38.350895
UZS 12323.353645
VES 384.79041
VND 26000
VUV 119.366255
WST 2.707053
XAF 550.953523
XAG 0.011828
XAU 0.000197
XCD 2.70255
XCG 1.802643
XDR 0.685659
XOF 550.953523
XPF 100.169245
YER 238.325013
ZAR 15.90065
ZMK 9001.258863
ZMW 19.029301
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    -44.1700

    3607.03

    -1.22%

  • Euro STOXX 50

    -11.4200

    6035.64

    -0.19%

  • SDAX

    -228.6700

    18089.79

    -1.26%

  • Goldpreis

    84.2000

    5115.2

    +1.65%

  • MDAX

    -343.3200

    31618.89

    -1.09%

  • DAX

    -131.7000

    24856.15

    -0.53%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1889

    -0.06%

Gipfel Trump-Xi: Annäherung beim Handel - brisante Taiwan-Frage ausgeklammert
Gipfel Trump-Xi: Annäherung beim Handel - brisante Taiwan-Frage ausgeklammert / Foto: © AFP

Gipfel Trump-Xi: Annäherung beim Handel - brisante Taiwan-Frage ausgeklammert

Annäherung in Handelsfragen, Bekenntnis zur Zusammenarbeit beim Thema Ukraine, keine Aussprache zu Taiwan - US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping haben sich bei ihrem Gipfeltreffen in Südkorea in einer Reihe von Konfliktpunkten ausgetauscht und beim Thema Handel teils auch Einigungen erzielt. Trump sprach am Donnerstag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One von einem "großen Erfolg", so sei die Frage der chinesischen Exporte Seltener Erden geregelt. Die brisante Taiwan-Frage kam nach Trumps Angaben nicht zur Sprache.

Textgröße:

Trump rühmte das Treffen mit Xi in höchsten Tönen: "Ich denke es war ein unglaubliches Treffen", sagte der US-Präsident auf dem Rückflug nach Washington. Seinen chinesischen Kollegen pries er als "großartigen Staatschef eines sehr mächtigen Landes". Er selbst wolle im April nach China reisen, sagte der US-Präsident. Xi werde anschließend "irgendwann danach hierherkommen, sei es nach Florida, Palm Beach oder Washington", fügte er hinzu.

Xi zeigte sich zurückhaltender: Die Delegationen beider Seiten hätten "einen intensiven Meinungsaustausch über wichtige Wirtschafts- und Handelsfragen geführt", zitierten chinesische Staatsmedien den Präsidenten. Folgearbeiten sollten diesen nun "so schnell wie möglich verfeinern und abschließen". Sie sollten "greifbare Ergebnisse liefern, um die Wirtschaft Chinas, der Vereinigten Staaten und der Welt zu beruhigen".

Der US-Präsident hob vor allem den Erfolg der Absprache zu Seltenen Erden hervor. "Das Abkommen über Seltene Erden ist nun abgeschlossen und gilt weltweit", sagte Trump. Die Metalle der Seltenen Erden sind essenziell für eine ganze Reihe von Technologien, von E-Autos bis hin zu Kampfjets. China kontrolliert die Produktion und vor allem die Weiterverarbeitung der Rohstoffe und setzte die USA mit Exportbeschränkungen als Reaktion auf Trumps aggressive Zollpolitik unter Druck. Peking verkündete nun eine Aussetzung einiger Exportbeschränkungen für Seltene Erden für ein Jahr.

Weiteres Thema des Gipfeltreffens in der südkoreanischen Hafenstadt Busan war der Krieg in der Ukraine. "Wir haben lange darüber gesprochen und wir werden beide zusammenarbeiten, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können." Xi werde Washington in der Frage des Ukraine-Krieges "helfen". China ist weltweit der größte Abnehmer russischer fossiler Brennstoffe. Peking stellt sich im Ukraine-Krieg als neutral war, westliche Länder werfen Peking dagegen vor, Moskau in dem Konflikt entscheidend zu unterstützen.

China ruft zwar regelmäßig zu Friedensgesprächen zum Ukraine-Krieg auf, die chinesische Regierung hat aber nie die russische Invasion in der Ukraine verurteilt. Trump bemüht sich seit Monaten, ein Ende des seit mehr als dreieinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zu erreichen - bisher allerdings ohne Erfolg.

Trump kündigte zudem eine Senkung der Zölle gegen China in Bezug auf Fentanyl auf zehn Prozent an. Xi habe zugestimmt, "sehr hart zu arbeiten, um den Umlauf" der Droge zu unterbrechen. Auf der Grundlage der Aussagen des chinesischen Staatschefs bei ihrem Treffen werde er die Zölle senken, erklärte Trump.

Die sogenannten Fentanyl-Zölle in Höhe von 20 Prozent waren die ersten, die der US-Präsident nach seinem Amtsantritt im Januar verhängt hatte. Sie richten sich gegen Mexiko, Kanada und China, denen Trump vorwirft, nicht ausreichend gegen die Herstellung und den Schmuggel der Droge Fentanyl zu unternehmen. Synthetische Opioide, allem voran Fentanyl, waren 2024 für 60 Prozent aller Drogentoten in den USA verantwortlich, insgesamt 48.000 Todesfälle.

Zudem habe Xi zugestimmt, "riesige Mengen an US-Sojabohnen und weiteren Agrarprodukten zu kaufen", sagte Trump. Peking hatte auf Trumps Importzölle auch mit eigenen hohen Zöllen etwa auf Sojabohnen reagiert. Die Soja-Farmer in den USA wurden davon hart getroffen. Der Streit zwischen China und den USA sei in dieser Frage nun aber "beigelegt", sagte Trump. Auch Lieferungen von Öl und Gas aus Alaska nach China würden geprüft, erklärte Trump später auf Truth Social. Vertreter Pekings und Washingtons würden sich treffen, um einen "Energie-Deal" auszuhandeln.

Der Handelsstreit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Erde hatte für große Unruhe an den Märkten gesorgt. Insbesondere von den chinesischen Exportbeschränkungen für Seltene Erden sind auch viele andere Länder und Branchen betroffen, in Deutschland etwa die Autoindustrie.

Bei dem Treffen in Busan war die Taiwan-Frage, anders als zuvor erwartet, laut Trump kein Gesprächsthema. "Das wurde tatsächlich nicht besprochen", sagte der US-Präsident. Vor dem Treffen hatte Trump gesagt, er sei sich "nicht sicher", ob er Xi gegenüber die heikle Frage zur Selbstverwaltung des Inselstaats ansprechen werde.

Peking betrachtet das demokratisch regierte Taiwan als abtrünnige Provinz, die wieder mit dem Festland vereinigt werden soll, notfalls mit militärischer Gewalt. Die USA erkennen den Inselstaat nicht an, sind jedoch aufgrund eines langjährigen Abkommens verpflichtet, Taiwan mit Verteidigungswaffen zu beliefern. Beobachter befürchten, dass Peking sich im Falle eines Erfolgs Russlands in der Ukraine bestärkt fühlen und seinerseits Taiwan überfallen könnte. Nicht zustande kam während der Asien-Reise Trumps ein Treffen zwischen ihm und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Er sei zu "beschäftigt" gewesen, sagte Trump.

Q.Yam--ThChM