The China Mail - Chef von Mitte-Partei D66 erklärt sich in Niederlanden zum Wahlsieger

USD -
AED 3.672497
AFN 65.502706
ALL 80.979656
AMD 377.215764
ANG 1.79008
AOA 916.99964
ARS 1404.011801
AUD 1.406351
AWG 1.8025
AZN 1.702932
BAM 1.643792
BBD 2.01512
BDT 122.389289
BGN 1.67937
BHD 0.376967
BIF 2965.35987
BMD 1
BND 1.266678
BOB 6.913941
BRL 5.178902
BSD 1.0005
BTN 90.584735
BWP 13.12568
BYN 2.874337
BYR 19600
BZD 2.012178
CAD 1.354285
CDF 2209.999697
CHF 0.766905
CLF 0.021642
CLP 854.569689
CNY 6.91085
CNH 6.91007
COP 3665.79
CRC 495.12315
CUC 1
CUP 26.5
CVE 92.677576
CZK 20.36795
DJF 178.163649
DKK 6.274825
DOP 62.707755
DZD 129.429029
EGP 46.8715
ERN 15
ETB 155.312845
EUR 0.83997
FJD 2.18585
FKP 0.731875
GBP 0.730589
GEL 2.690494
GGP 0.731875
GHS 11.010531
GIP 0.731875
GMD 73.499639
GNF 8782.951828
GTQ 7.672912
GYD 209.326172
HKD 7.81681
HNL 26.438786
HRK 6.327399
HTG 131.239993
HUF 318.446503
IDR 16784
ILS 3.078798
IMP 0.731875
INR 90.70785
IQD 1310.634936
IRR 42125.000158
ISK 121.970211
JEP 0.731875
JMD 156.538256
JOD 0.709001
JPY 153.579499
KES 129.000133
KGS 87.450037
KHR 4032.593576
KMF 414.399915
KPW 899.999067
KRW 1451.42979
KWD 0.30681
KYD 0.833761
KZT 492.246531
LAK 21486.714209
LBP 89522.281894
LKR 309.580141
LRD 186.599091
LSL 15.938326
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.307756
MAD 9.121259
MDL 16.933027
MGA 4429.297238
MKD 51.751639
MMK 2099.913606
MNT 3568.190929
MOP 8.056446
MRU 39.329271
MUR 45.679749
MVR 15.449836
MWK 1734.822093
MXN 17.214865
MYR 3.914984
MZN 63.898797
NAD 15.938527
NGN 1353.389896
NIO 36.82116
NOK 9.46565
NPR 144.931312
NZD 1.64996
OMR 0.384502
PAB 1.000504
PEN 3.359612
PGK 4.2923
PHP 58.249062
PKR 279.886956
PLN 3.54075
PYG 6585.112687
QAR 3.647007
RON 4.276306
RSD 98.555023
RUB 77.27212
RWF 1460.743567
SAR 3.750472
SBD 8.058149
SCR 13.736914
SDG 601.474628
SEK 8.864502
SGD 1.26252
SHP 0.750259
SLE 24.350262
SLL 20969.499267
SOS 571.774366
SRD 37.889832
STD 20697.981008
STN 20.59161
SVC 8.754376
SYP 11059.574895
SZL 15.922777
THB 31.02969
TJS 9.389882
TMT 3.51
TND 2.882406
TOP 2.40776
TRY 43.643401
TTD 6.786071
TWD 31.410299
TZS 2590.153978
UAH 43.08933
UGX 3556.990006
UYU 38.36876
UZS 12326.389618
VES 384.79041
VND 26000
VUV 119.366255
WST 2.707053
XAF 551.314711
XAG 0.011671
XAU 0.000196
XCD 2.70255
XCG 1.803175
XDR 0.685659
XOF 551.314711
XPF 100.234491
YER 238.325027
ZAR 15.86858
ZMK 9001.197781
ZMW 19.034211
ZWL 321.999592
  • DAX

    -117.1000

    24870.75

    -0.47%

  • Goldpreis

    40.8000

    5071.8

    +0.8%

  • MDAX

    -341.3500

    31620.86

    -1.08%

  • SDAX

    -209.7400

    18108.72

    -1.16%

  • Euro STOXX 50

    -12.1900

    6034.87

    -0.2%

  • TecDAX

    -28.3600

    3622.84

    -0.78%

  • EUR/USD

    -0.0034

    1.1862

    -0.29%

Chef von Mitte-Partei D66 erklärt sich in Niederlanden zum Wahlsieger
Chef von Mitte-Partei D66 erklärt sich in Niederlanden zum Wahlsieger / Foto: © AFP

Chef von Mitte-Partei D66 erklärt sich in Niederlanden zum Wahlsieger

Zwei Tage nach der Parlamentswahl in den Niederlanden hat sich der Chef der sozialliberalen Mitte-Partei D66 zum Wahlsieger erklärt. "Die Menschen in den Niederlanden wollen, dass wir uns an die Arbeit machen", sagte D66-Chef Rob Jetten am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Zuvor hatte die niederländische Agentur ANP berichtet, die D66 liege angesichts der Teilergebnisse nunmehr uneinholbar vor der PVV von Rechtspopulist Geert Wilders. Dem Land steht nun eine schwierige Regierungsbildung bevor.

Textgröße:

"Ich denke, wir haben nun dem Rest Europas und der Welt gezeigt, dass es möglich ist, populistische Bewegungen zu besiegen, wenn man mit einer positiven Botschaft für sein Land Wahlkampf macht", sagte D66-Chef Jetten weiter.

Die ANP hatte am Freitagmittag gemeldet, die D66 habe einen uneinholbaren Vorsprung vor Wilders' PVV. Demnach kommt Jettens Partei auf einen Vorsprung von 15.155 Stimmen vor Wilders' Partei, auf beide Kräfte entfallen ANP zufolge je 26 Sitze im neuen Parlament in Den Haag. Möglich erschien am Freitag auch, dass die D66 nach Auszählung der letzten verbliebenen Stimmen letztlich noch auf 27 Sitze kommt.

Noch nicht abgeschlossen waren am Freitag die Auszählung lediglich eines verbleibenden Wahlkreises. Zudem stand noch die Auszählung der Briefwahlstimmen der Niederländer im Ausland an, die bei vergangenen Wahlen mehrheitlich für Mitte-Links-Parteien votiert hatten. Das amtliche Endergebnis sollte erst am kommenden Freitag bekanntgegeben werden.

PVV-Chef Wilders kritisierte angesichts dessen seinen Konkurrenten Jetten dafür, dass er sich bereits zum Wahlsieger erklärt hat. "Die Wahlbehörde entscheidet, nicht die Nachrichtenagentur ANP. Wie arrogant, nicht zu warten", schrieb Wilders im Onlinedienst X und fügte an: "Aber selbst wenn D66 die größte Partei wird, wird die PVV nicht zulassen, dass die Niederlande von Jetten und seinesgleichen zerstört werden, und wird sich vom ersten Tag an mit aller Kraft gegen sein linksliberales Missmanagement wehren."

Aus der Parlamentswahl vor zwei Jahren war Wilders' Partei PVV noch als stärkste Kraft hervorgegangen. Später wurden die Rechtspopulisten Teil der Regierungskoalition, Wilders selbst wurde jedoch nicht zum Regierungschef ernannt.

Im Juni dieses Jahres ließ der PVV-Chef die Vier-Parteien-Koalition dann im Streit um eine strengere Asylpolitik platzen. Danach hatten die anderen großen Parteien eine erneute Koalition mit den Rechtspopulisten ausgeschlossen.

Experten rechnen nun mit langwierigen und zähen Koalitionsverhandlungen. Für eine Mehrheit im 150 Sitze zählenden niederländischen Parlament sind 76 Sitze nötig. Als wahrscheinlichste Option gilt eine breite Koalition der D66 mit den Christdemokraten CDA (18 Sitze), der liberalen VVD (22 Sitze) sowie dem linken Wahlbündnis Groenlinks/PvdA (20 Sitze).

Der 38-jährige Jetten, der nun die besten Aussichten auf den Posten des Regierungschefs zu haben scheint, sagte am Freitag, die Wähler hätten aus seiner Sicht mit dem Ergebnis verdeutlicht, dass sie eine "Zusammenarbeit in der politischen Mitte" wollten.

VVD-Chefin Dilan Yesilgöz hatte allerdings vor der Wahl erklärt, eine Koalition mit Groenlinks/PvdA werde "nicht funktionieren". Das Wahlbündnis aus Grünen und Arbeiterpartei wird am Montag einen neuen Vorsitzenden wählen, da der bisherige Parteichef, der frühere EU-Vizekommissionspräsident Frans Timmermans, nach der Wahlschlappe seinen Rücktritt erklärt hatte. Der Führungswechsel könnte die Koalitionsbildung erleichtern.

Am Dienstag wird Jetten einen Unterhändler bestimmen, der bei den verschiedenen Parteien ihre Koalitionsbereitschaft ausloten soll. Der D66-Chef wird selbst den Prozess zur Bildung einer neuen Regierung leiten. Bis diese Regierung im Amt ist, wird der amtierende Regierungschef Dick Schoof die Geschäfte weiter führen. "Ich glaube, ich werde an Weihnachten immer noch Ministerpräsident sein", sagte Schoof am Freitag. Bis zur Bildung seiner Regierung hatte es damals 223 Tage gedauert.

Vor dem Hintergrund des Erfolgs rechtsextremer und rechtspopulistischer Parteien in mehreren europäischen Ländern war mit Spannung auf das Abschneiden der anti-islamischen Partei von Wilders geschaut worden.

Die PVV büßte zwar ihre Stellung als stärkste Kraft ein, andere Parteien am rechten Rand verzeichneten jedoch starke Zuwächse: Die Unterstützung für das nationalistische Forum für Demokratie (FvD) verdoppelte sich von drei auf sieben Sitze. Auch der Rechtsaußenpartei JA21 gelang ein Zuwachs von einem auf neun Sitze.

C.Mak--ThChM