The China Mail - EU-Kommission: Mitgliedstaaten müssen Beitritt der Ukraine weiter forcieren

USD -
AED 3.672499
AFN 65.49754
ALL 80.979656
AMD 377.215764
ANG 1.79008
AOA 917.000004
ARS 1404.088403
AUD 1.404485
AWG 1.8025
AZN 1.702819
BAM 1.643792
BBD 2.01512
BDT 122.389289
BGN 1.67937
BHD 0.376978
BIF 2965.35987
BMD 1
BND 1.266678
BOB 6.913941
BRL 5.196498
BSD 1.0005
BTN 90.584735
BWP 13.12568
BYN 2.874337
BYR 19600
BZD 2.012178
CAD 1.351735
CDF 2209.999919
CHF 0.764798
CLF 0.02167
CLP 855.659814
CNY 6.91085
CNH 6.90741
COP 3667.46
CRC 495.12315
CUC 1
CUP 26.5
CVE 92.677576
CZK 20.33315
DJF 178.163649
DKK 6.26502
DOP 62.707755
DZD 129.419762
EGP 46.837801
ERN 15
ETB 155.312845
EUR 0.83859
FJD 2.18585
FKP 0.731875
GBP 0.731155
GEL 2.690116
GGP 0.731875
GHS 11.010531
GIP 0.731875
GMD 73.489005
GNF 8782.951828
GTQ 7.672912
GYD 209.326172
HKD 7.81475
HNL 26.438786
HRK 6.320599
HTG 131.239993
HUF 316.717502
IDR 16771
ILS 3.07635
IMP 0.731875
INR 90.548504
IQD 1310.634936
IRR 42125.000158
ISK 121.602337
JEP 0.731875
JMD 156.538256
JOD 0.708993
JPY 152.826501
KES 129.000162
KGS 87.450287
KHR 4032.593576
KMF 414.400398
KPW 899.999067
KRW 1451.015027
KWD 0.30687
KYD 0.833761
KZT 492.246531
LAK 21486.714209
LBP 89522.281894
LKR 309.580141
LRD 186.599091
LSL 15.938326
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.307756
MAD 9.121259
MDL 16.933027
MGA 4429.297238
MKD 51.733832
MMK 2099.913606
MNT 3568.190929
MOP 8.056446
MRU 39.329271
MUR 45.679578
MVR 15.449664
MWK 1734.822093
MXN 17.15845
MYR 3.925501
MZN 63.902223
NAD 15.938527
NGN 1355.459875
NIO 36.82116
NOK 9.477765
NPR 144.931312
NZD 1.64852
OMR 0.384493
PAB 1.000504
PEN 3.359612
PGK 4.2923
PHP 58.307499
PKR 279.886956
PLN 3.53654
PYG 6585.112687
QAR 3.647007
RON 4.269695
RSD 98.41699
RUB 77.42437
RWF 1460.743567
SAR 3.75085
SBD 8.058149
SCR 14.106202
SDG 601.497232
SEK 8.844315
SGD 1.261905
SHP 0.750259
SLE 24.349869
SLL 20969.499267
SOS 571.774366
SRD 37.890414
STD 20697.981008
STN 20.59161
SVC 8.754376
SYP 11059.574895
SZL 15.922777
THB 31.039964
TJS 9.389882
TMT 3.51
TND 2.882406
TOP 2.40776
TRY 43.639504
TTD 6.786071
TWD 31.420303
TZS 2582.653999
UAH 43.08933
UGX 3556.990006
UYU 38.36876
UZS 12326.389618
VES 384.790411
VND 25944.5
VUV 119.366255
WST 2.707053
XAF 551.314711
XAG 0.012176
XAU 0.000198
XCD 2.70255
XCG 1.803175
XDR 0.685659
XOF 551.314711
XPF 100.234491
YER 238.325026
ZAR 15.88361
ZMK 9001.198133
ZMW 19.034211
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -13.0900

    6033.97

    -0.22%

  • MDAX

    -206.5400

    31755.67

    -0.65%

  • TecDAX

    -34.4300

    3616.77

    -0.95%

  • SDAX

    -190.3000

    18128.16

    -1.05%

  • DAX

    -62.0100

    24925.84

    -0.25%

  • Goldpreis

    43.9000

    5074.9

    +0.87%

  • EUR/USD

    0.0020

    1.1916

    +0.17%

EU-Kommission: Mitgliedstaaten müssen Beitritt der Ukraine weiter forcieren
EU-Kommission: Mitgliedstaaten müssen Beitritt der Ukraine weiter forcieren / Foto: © AFP/Archiv

EU-Kommission: Mitgliedstaaten müssen Beitritt der Ukraine weiter forcieren

Die EU-Kommission hat die Mitgliedstaaten aufgefordert, in ihren Bemühungen um einen EU-Beitritt der Ukraine nicht nachzulassen. Das Land habe trotz des russischen Angriffskriegs sein "Bekenntnis zum EU-Kurs unter Beweis gestellt und wichtige Reformen vorangetrieben", sagte die zuständige Kommissarin Marta Kos am Dienstag in Brüssel anlässlich der Veröffentlichung des jährlichen Berichts über die Fortschritte bei der EU-Erweiterung. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte unterdessen Ungarn dazu auf, den Beitritt der Ukraine nicht weiter zu blockieren.

Textgröße:

"Wir kämpfen um unser Überleben und würden uns sehr wünschen, dass der ungarische Ministerpräsident uns unterstützt oder zumindest nicht blockiert", sagte Selenskyj bei einer Veranstaltung des Senders Euronews, dem er per Video zugeschaltet war.

Der ungarische Regierungschef Viktor Orban, der gute Kontakte zum russischen Präsidenten Wladimir Putin pflegt, hat seine Ablehnung der ukrainischen Kandidatur nie verheimlicht. Seiner Meinung nach ist Kiew nicht bereit für einen EU-Beitritt.

Kos betonte in Bezug auf die Fortschritte der Ukraine, es werde "von entscheidender Bedeutung sein, diese Dynamik aufrechtzuerhalten und jegliches Risiko eines Rückschritts zu vermeiden".

Die russische Invasion der Ukraine hat den lange stillstehenden Bemühungen um eine Erweiterung der 27 Mitgliedsländer zählenden EU neues Leben eingehaucht. Brüssel sieht die Erweiterung angesichts der russischen Aggression und des Wettbewerbs mit China als geopolitische Priorität an. Derzeit gibt es zehn Beitrittskandidaten - auch wenn der Prozess bei einigen Ländern, wie etwa der Türkei, praktisch auf Eis liegt.

Am meisten Hoffnungen auf einen baldigen Beitritt dürfen sich die beiden Balkanländer Montenegro und Albanien machen. Der Ukraine und Moldau steht nach ihren Beitrittsersuchen im Jahr 2022 zwar noch ein langer Weg bevor. Beide Länder haben aber in der kurzen Zeit bereits entscheidende Fortschritte gemacht.

Für einige Länder sei ein EU-Beitritt in den kommenden Jahren "eine realistische Möglichkeit", sagte Kos. Das nächste Jahr werde "ein Moment der Wahrheit für alle Beitrittskandidaten", betonte sie.

Ein Beitritt zur EU beinhaltet jahrelange Verhandlungen und umfassende Reformen. Montenegro hat angekündigt, den Prozess bis Ende 2026 abschließen zu wollen. Albanien will dies 2027 erreichen, die Ukraine und Moldau hoffen auf 2028.

Für einige Länder hält der Bericht allerdings Kritik parat. So ist der Ausblick für Georgien düster. Die Regierung des Kaukasus-Landes hat sich zuletzt zunehmend Russland zugewandt und geht hart gegen die Opposition vor. Die Lage in Georgien habe sich "drastisch verschlechtert", sagte Kos. Es habe "gravierende Rückschritte in Sachen Demokratie" gegeben. "Die Kommission betrachtet Georgien nur noch dem Namen nach als Beitrittskandidat", verdeutlichte die Erweiterungs-Kommissarin.

Auch in Serbien gingen die Reformen "deutlich" langsamer voran als zuvor, sagte Kos. Die Regierung in Belgrad bekräftigt dennoch immer wieder ihren Willen zum Beitritt.

Angesichts einer möglichen Vergrößerung der EU strebt Brüssel Reformen an, um die Entscheidungsfähigkeit der Union zu gewährleisten. In den vergangenen Jahren haben Länder wie Ungarn die Arbeit der EU immer wieder blockiert und im eigenen Land die Rechtsstaatlichkeit ausgehöhlt. Kos sagte, die EU wolle "stärkere Schutzmaßnahmen" ergreifen, um dies künftig zu verhindern.

J.Thompson--ThChM