The China Mail - Union und SPD werfen AfD im Bundestag Handlanger-Dienste für Russland vor

USD -
AED 3.672502
AFN 65.501541
ALL 81.707817
AMD 363.415794
AOA 918.000347
ARS 1495.56535
AUD 1.43905
AWG 1.80125
AZN 1.702199
BAM 1.706945
BBD 2.001327
BDT 122.666457
BHD 0.374763
BIF 2968.606813
BMD 1
BND 1.284092
BOB 11.303118
BRL 5.11717
BSD 0.993638
BTN 94.991687
BWP 13.670044
BYN 2.899921
BYR 19600
BZD 1.998446
CAD 1.40548
CDF 2284.999786
CHF 0.8159
CLF 0.023767
CLP 935.409698
CNY 6.766303
CNH 6.759665
COP 3201.93
CRC 452.177101
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.234912
CZK 21.114198
DJF 176.952147
DKK 6.530515
DOP 57.645816
DZD 133.078885
EGP 50.699897
ERN 15
ETB 160.383665
EUR 0.87357
FJD 2.23025
FKP 0.751413
GBP 0.749415
GEL 2.62003
GGP 0.751413
GHS 11.620803
GIP 0.751413
GMD 73.999968
GNF 8723.238988
GTQ 7.581635
GYD 207.856588
HKD 7.843315
HNL 26.62268
HRK 6.579202
HTG 129.919095
HUF 317.479047
IDR 18095.2
ILS 3.07875
IMP 0.751413
INR 95.7439
IQD 1301.721956
IRR 1375250.000267
ISK 124.570231
JEP 0.751413
JMD 157.06194
JOD 0.70897
JPY 163.575008
KES 129.380336
KGS 87.449699
KHR 4017.315564
KMF 429.999997
KRW 1438.289901
KWD 0.31053
KYD 0.828075
KZT 474.092111
LAK 22532.052121
LBP 88983.146999
LKR 333.822079
LRD 179.857653
LSL 16.661954
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.37115
MAD 9.322825
MDL 17.582629
MGA 4294.853333
MKD 53.696576
MMK 2099.363635
MNT 3596.833358
MOP 8.0273
MRU 39.727175
MUR 47.209693
MVR 15.459734
MWK 1723.003343
MXN 17.46405
MYR 4.092499
MZN 63.910226
NAD 16.661954
NGN 1358.630265
NIO 36.568656
NOK 9.597805
NPR 151.987712
NZD 1.722699
OMR 0.384494
PAB 0.993638
PEN 3.37348
PGK 4.447567
PHP 61.484033
PKR 275.967062
PLN 3.77763
PYG 5967.934787
QAR 3.622915
RON 4.574102
RSD 102.548026
RUB 79.848628
RWF 1462.658951
SAR 3.782866
SBD 8.071551
SCR 14.076195
SDG 600.528755
SEK 9.668555
SGD 1.29055
SLE 24.125031
SOS 567.905114
SRD 37.746969
STD 20697.981008
STN 21.382627
SVC 8.694438
SZL 16.657503
THB 33.6015
TJS 9.171536
TMT 3.51
TND 2.945466
TRY 47.41494
TTD 6.749928
TWD 32.491497
TZS 2654.985008
UAH 44.550485
UGX 3710.976706
UYU 39.963519
UZS 11961.179623
VES 743.296103
VND 26308
VUV 119.220778
WST 2.754085
XAF 572.493214
XAG 0.017502
XAU 0.000248
XCD 2.70255
XCG 1.790817
XDR 0.711998
XOF 572.493214
XPF 104.085391
YER 238.325011
ZAR 16.680445
ZMK 9001.2318
ZMW 18.556629
ZWL 321.999592
  • SDAX

    14.0500

    18579.03

    +0.08%

  • Goldpreis

    31.0000

    4128

    +0.75%

  • TecDAX

    -7.8300

    3837.5

    -0.2%

  • MDAX

    -83.4600

    32160.36

    -0.26%

  • DAX

    -11.4600

    25449.02

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    37.1100

    6285.95

    +0.59%

  • EUR/USD

    -0.0012

    1.1453

    -0.1%

Union und SPD werfen AfD im Bundestag Handlanger-Dienste für Russland vor
Union und SPD werfen AfD im Bundestag Handlanger-Dienste für Russland vor / Foto: © AFP/Archiv

Union und SPD werfen AfD im Bundestag Handlanger-Dienste für Russland vor

Die Koalitionsfraktionen von Union und SPD haben der AfD im Bundestag vorgeworfen, sich zum Schaden Deutschlands für russische Interessen einspannen zu lassen. Die AfD agiere "auch hier im Parlament als Handlanger russischer Interessen", sagte SPD-Fraktionsvize Sonja Eichwede am Mittwoch im Plenum. Dies sei "eine veritable Gefahr für unsere Demokratie". Der CDU-Abgeordnete Marc Henrichmann warf der AfD-Fraktion vor, eine "russlandtreue Schläferzelle" in ihren Reihen zu dulden. Dies sei "Grund für Sorge in diesem Haus". Die AfD wies die Vorwürfe als "peinlich" und "bösartig" zurück.

Textgröße:

Die Abgeordneten äußerten sich in einer von den Koalitionsfraktionen einberufenen Aktuellen Stunde zu den "Auswirkungen des Verhältnisses der AfD zu Russland auf Deutschlands Sicherheitsinteressen". Schwerpunktmäßig ging es um den Verdacht, dass die AfD mit dem Instrument parlamentarischer Anfragen für Russland spionieren könnte.

Der CDU-Abgeordnete Henrichmann, der auch dem Geheimdienstausschuss des Bundestags vorsteht, verwies auf auffällig viele Anfragen der AfD-Fraktion zu Themen der inneren Sicherheit und der kritischen Infrastruktur. "Will ein feindlicher Staat nicht genau das von seinen seinen Feinden wissen - ich glaube schon", sagte Henrichmann.

Er warf der AfD vor, russische Interessen zu vertreten - zu Lasten der Interessen Deutschlands. Henrichmann sagte: "Wenn ich Wladimir Putin wäre, ich würde mich freuen über eine Partei in Deutschland, die meine Narrative unhinterfragt teilt, die die politische Mitte in Deutschland zerstören will, die versucht, Deutschland politisch zu lähmen - was für ein Glück für Wladimir Putin, dass es in Deutschland die AfD gibt."

Die SPD-Abgeordnete Eichwede sagte, mit ihrer Russland-Nähe nehme die AfD "eine gefährliche Rolle in Putins geopolitischem Machtspiel ein". Die Partei richte sich "gegen die Sicherheitsinteressen Deutschlands". Russland sei "heute eine fremde Macht, die gezielt das Vertrauen in unseren Rechtsstaat, unsere Demokratie unterminieren will".

Der AfD-Abgeordnete Markus Frohnmaier wies die Anschuldigungen als "inszenierte Empörung" zurück. Wenn die AfD wirklich ein Sicherheitsrisiko wäre, "dann würden wir von den regierungskontrollierten Sicherheitsorganen doch endlich Beweise bekommen". Es käme dann zu Anklagen, Prozessen und Urteilen, sagte Frohnmaier. "Wenn irgendetwas dran wäre, hätten Sie uns doch schon längst eingekerkert."

Die Koalition wolle mit den Vorwürfen nur von den wirklichen Problemen im Land ablenken - der Lage am Arbeitsmarkt, den hohen Preisen, Problemen mit der Migration, sagte Frohnmaier. Die CDU habe "beschlossen, die nächsten vier Jahre - nachdem die Nazi-Keule nicht mehr zieht - nur noch über Russland und die AfD zu reden".

Bei den parlamentarischen Anfragen handelt es sich um ein Recht, das Fraktionen und deren Abgeordneten im Bundestag zusteht - in den Landesparlamenten gibt es ähnliche Regelungen. Bei sogenannten Kleinen Anfragen können sie schriftlich von der Bundesregierung Auskunft über bestimmte Sachverhalte verlangen. Sie werden vor allem von der Opposition genutzt, um die Regierung zu kontrollieren und Informationen sowie Stellungnahmen zu erhalten.

S.Davis--ThChM