The China Mail - Studie: Aktivrente könnte 33.000 Vollzeitstellen bringen

USD -
AED 3.672501
AFN 65.502583
ALL 82.211148
AMD 366.201894
AOA 917.000222
ARS 1496.511604
AUD 1.443199
AWG 1.8
AZN 1.701853
BAM 1.717437
BBD 2.013646
BDT 123.420473
BHD 0.377069
BIF 2986.841354
BMD 1
BND 1.292002
BOB 11.372797
BRL 5.142196
BSD 0.999754
BTN 95.576426
BWP 13.754253
BYN 2.917784
BYR 19600
BZD 2.010748
CAD 1.408705
CDF 2275.0001
CHF 0.820015
CLF 0.023863
CLP 939.189852
CNY 6.77125
CNH 6.770865
COP 3219.61
CRC 454.960572
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.826881
CZK 21.23855
DJF 178.042194
DKK 6.56624
DOP 58.000158
DZD 133.358977
EGP 50.670299
ERN 15
ETB 161.370232
EUR 0.87834
FJD 2.236204
FKP 0.751413
GBP 0.752325
GEL 2.625018
GGP 0.751413
GHS 11.692389
GIP 0.751413
GMD 73.499267
GNF 8776.898185
GTQ 7.628239
GYD 209.137011
HKD 7.842865
HNL 26.786326
HRK 6.616702
HTG 130.717692
HUF 318.325495
IDR 18076
ILS 3.07768
IMP 0.751413
INR 95.755702
IQD 1309.723478
IRR 1375124.999819
ISK 125.270159
JEP 0.751413
JMD 158.02738
JOD 0.708996
JPY 163.844502
KES 129.405638
KGS 87.45004
KHR 4042.062743
KMF 433.000025
KRW 1452.050265
KWD 0.31073
KYD 0.833176
KZT 477.008391
LAK 22670.752911
LBP 89531.687698
LKR 335.874042
LRD 180.967184
LSL 16.764373
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.410341
MAD 9.380173
MDL 17.69094
MGA 4321.291206
MKD 54.022489
MMK 2099.363635
MNT 3596.833358
MOP 8.076785
MRU 39.971373
MUR 47.38016
MVR 15.449677
MWK 1733.617264
MXN 17.51335
MYR 4.089498
MZN 63.897632
NAD 16.764373
NGN 1365.379848
NIO 36.7936
NOK 9.65779
NPR 152.923975
NZD 1.731885
OMR 0.384506
PAB 0.99975
PEN 3.394217
PGK 4.474945
PHP 61.440064
PKR 277.663397
PLN 3.801903
PYG 6004.618938
QAR 3.645185
RON 4.599902
RSD 103.140204
RUB 79.995432
RWF 1471.669118
SAR 3.757366
SBD 8.081105
SCR 13.472654
SDG 599.999922
SEK 9.72257
SGD 1.29287
SLE 24.224953
SOS 571.403482
SRD 37.746976
STD 20697.981008
STN 21.514252
SVC 8.74792
SZL 16.759821
THB 33.557001
TJS 9.228074
TMT 3.5
TND 2.963584
TRY 47.397901
TTD 6.791479
TWD 32.394201
TZS 2635.002976
UAH 44.824528
UGX 3733.80401
UYU 40.209522
UZS 12034.703501
VES 743.296101
VND 26322.5
VUV 119.220778
WST 2.754085
XAF 576.019846
XAG 0.017525
XAU 0.000249
XCD 2.70255
XCG 1.801833
XDR 0.716179
XOF 576.014788
XPF 104.725191
YER 238.249763
ZAR 16.78606
ZMK 9001.200789
ZMW 18.671022
ZWL 321.999592
  • DAX

    -3.5300

    25460.48

    -0.01%

  • Euro STOXX 50

    -40.6700

    6248.84

    -0.65%

  • SDAX

    212.4300

    18564.98

    +1.14%

  • TecDAX

    8.2200

    3845.33

    +0.21%

  • Goldpreis

    0.6000

    4099.2

    +0.01%

  • MDAX

    -151.5000

    32243.82

    -0.47%

  • EUR/USD

    0.0004

    1.1399

    +0.04%

Studie: Aktivrente könnte 33.000 Vollzeitstellen bringen
Studie: Aktivrente könnte 33.000 Vollzeitstellen bringen / Foto: © AFP/Archiv

Studie: Aktivrente könnte 33.000 Vollzeitstellen bringen

Durch die von der Bundesregierung geplante Aktivrente könnten in den kommenden Jahren umgerechnet 33.000 Vollzeitstellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt entstehen. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor. Durch den steuerfreien Hinzuverdienst von bis zu 2000 Euro monatlich könne die Erwerbstätigkeit von Menschen im gesetzlichen Rentenalter um bis zu zehn Prozent steigen. Damit ergebe sich umgerechnet der Wert von 33.000 Stellen.

Textgröße:

Der Bundestag befasst sich am Freitag erstmals mit dem Vorhaben der Bundesregierung. Die von der CDU durchgesetzte sogenannte Aktivrente ist Teil eines vereinbarten Rentenpakets, zu dem auch die Ausweitung der Mütterrente und die Festlegung der Rentenhöhe bei 48 Prozent des Durchschnittseinkommens zählen. Das Bundeskabinett brachte die Aktivrente im Oktober auf den Weg.

Das Gesetz sieht vor, dass Erwerbstätige nach Erreichen des Renteneintrittsalters im Monat 2000 Euro, also im Jahr 24.000 Euro, steuerfrei aus nichtselbstständiger Arbeit verdienen können. Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen aber Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung abführen, der Arbeitgeber auch zur Renten- und Arbeitslosenversicherung. Ermöglicht werden soll die Aktivrente für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, die das gesetzliche Renteneinstiegsalter erreicht haben. Ob Betroffene bereits Rente beziehen oder den Rentenbezug aufschieben, ist unerheblich.

Das Finanzministerium rechnet durch die Aktivrente mit einem Minus bei den Steuereinnahmen von rund 890 Millionen Euro im Jahr. Wie die Bertelsmann-Studie nun errechnet, wären rund 40.000 Vollzeitstellen - also rund 7000 mehr als höchstens erwartet werden - nötig, damit sich die Aktivrente auch für den Staat rechnet. Notwendig sei also eine umfassende Informationskampagne, damit noch mehr Rentnerinnen und Rentner das Angebot nutzten.

52 Prozent der älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sagten in der von Bertelsmann beauftragten und vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) durchgeführten Befragung, sie wollten nach Erreichen des Ruhestands nicht mehr weiterarbeiten. Bei der Möglichkeit eines steuerfreien Hinzuverdienstes von bis zu 2000 Euro im Monat verringere sich der Anteil derjenigen, die nicht mehr arbeiten möchten, um rund fünf Prozentpunkte. Fast alle der 3000 Befragten, die sich vorstellen können, weiterzuarbeiten, sagen zudem, sie seien bereit, ein Jahr oder mehr zu verlängern.

"Grundsätzlich setzt die Politik mit der Aktivrente ein wichtiges Zeichen: Arbeit im Alter ist gewollt – und sie lohnt sich", erklärte Eric Thode, Arbeitsmarktexperte der Bertelsmann Stiftung. "Damit die Reform die Erwerbsbeteiligung Älterer tatsächlich erhöhen kann, muss die Politik die neuen Möglichkeiten aber aktiv bewerben – verständlich, über zielgruppengerechte Kanäle, mit klaren Beispielen. Sonst droht das Potenzial der Aktivrente zu verpuffen." Denn selbst bestehende Regeln im Rentenrecht seien vielen nicht bekannt.

H.Au--ThChM