The China Mail - Streit um Epstein-Akten: Trump bricht mit langjähriger prominenter Unterstützerin

USD -
AED 3.672498
AFN 65.500101
ALL 80.903499
AMD 376.846763
ANG 1.79008
AOA 916.496166
ARS 1400.5177
AUD 1.41171
AWG 1.8025
AZN 1.696067
BAM 1.64226
BBD 2.013225
BDT 122.275216
BGN 1.67937
BHD 0.377184
BIF 2962.558673
BMD 1
BND 1.265482
BOB 6.907178
BRL 5.2003
BSD 0.999559
BTN 90.496883
BWP 13.113061
BYN 2.871549
BYR 19600
BZD 2.010286
CAD 1.35321
CDF 2210.000051
CHF 0.764255
CLF 0.021638
CLP 854.429621
CNY 6.91085
CNH 6.910085
COP 3656.75
CRC 494.655437
CUC 1
CUP 26.5
CVE 92.586917
CZK 20.36325
DJF 177.996843
DKK 6.275097
DOP 62.648518
DZD 129.474988
EGP 46.793395
ERN 15
ETB 155.167434
EUR 0.839905
FJD 2.190599
FKP 0.731721
GBP 0.73179
GEL 2.690097
GGP 0.731721
GHS 10.999761
GIP 0.731721
GMD 73.498139
GNF 8774.581423
GTQ 7.665406
GYD 209.121405
HKD 7.81749
HNL 26.413922
HRK 6.3233
HTG 131.114918
HUF 317.554503
IDR 16751
ILS 3.074325
IMP 0.731721
INR 90.59495
IQD 1309.391361
IRR 42125.000158
ISK 121.790254
JEP 0.731721
JMD 156.391041
JOD 0.709014
JPY 154.387496
KES 128.839479
KGS 87.44985
KHR 4030.000259
KMF 413.999839
KPW 900.003053
KRW 1458.301028
KWD 0.306901
KYD 0.832959
KZT 491.773271
LAK 21465.515794
LBP 89506.952375
LKR 309.286401
LRD 186.41812
LSL 15.923203
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.301851
MAD 9.112336
MDL 16.91696
MGA 4425.150304
MKD 51.758522
MMK 2100.147418
MNT 3570.525201
MOP 8.048802
MRU 39.290303
MUR 45.679951
MVR 15.459843
MWK 1733.197864
MXN 17.24374
MYR 3.923501
MZN 63.75999
NAD 15.923203
NGN 1355.290209
NIO 36.786377
NOK 9.5092
NPR 144.79562
NZD 1.65187
OMR 0.384507
PAB 0.999551
PEN 3.356481
PGK 4.288263
PHP 58.482001
PKR 279.617868
PLN 3.54108
PYG 6578.947368
QAR 3.64344
RON 4.275997
RSD 98.590987
RUB 77.344449
RWF 1459.382072
SAR 3.750661
SBD 8.054878
SCR 13.758544
SDG 601.508796
SEK 8.89487
SGD 1.264365
SHP 0.750259
SLE 24.375026
SLL 20969.499267
SOS 571.032862
SRD 37.890152
STD 20697.981008
STN 20.572331
SVC 8.746069
SYP 11059.574895
SZL 15.907469
THB 31.212498
TJS 9.380697
TMT 3.5
TND 2.879586
TOP 2.40776
TRY 43.634402
TTD 6.779547
TWD 31.511048
TZS 2576.097026
UAH 43.048987
UGX 3553.510477
UYU 38.331227
UZS 12314.900728
VES 384.79041
VND 25885
VUV 119.800563
WST 2.713692
XAF 550.798542
XAG 0.012187
XAU 0.000198
XCD 2.70255
XCG 1.801442
XDR 0.685017
XOF 550.798542
XPF 100.141488
YER 238.350215
ZAR 15.93882
ZMK 9001.208796
ZMW 19.016311
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    15.8000

    3651.2

    +0.43%

  • MDAX

    -3.6600

    31962.21

    -0.01%

  • Euro STOXX 50

    -11.9500

    6047.06

    -0.2%

  • SDAX

    185.4400

    18318.46

    +1.01%

  • DAX

    -27.0200

    24987.85

    -0.11%

  • EUR/USD

    -0.0017

    1.1903

    -0.14%

  • Goldpreis

    -31.5000

    5047.9

    -0.62%

Streit um Epstein-Akten: Trump bricht mit langjähriger prominenter Unterstützerin
Streit um Epstein-Akten: Trump bricht mit langjähriger prominenter Unterstützerin / Foto: © AFP

Streit um Epstein-Akten: Trump bricht mit langjähriger prominenter Unterstützerin

Im Streit um die Veröffentlichung von Ermittlungsakten zu dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat US-Präsident Donald Trump öffentlich mit seiner langjährigen parteiinternen Unterstützerin Marjorie Taylor Greene gebrochen. "Ich entziehe der 'Kongressabgeordneten' Marjorie Taylor Greene meine Unterstützung", schrieb Trump am Freitag (Ortszeit) in seinem Onlinenetzwerk Truth Social. Falls ein parteiinterner Konkurrent die 51-Jährige bei einer Vorwahl im Bundesstaat Georgia herausfordere, würde er diesen unterstützen, kündigte der Präsident an.

Textgröße:

Hintergrund sind seit Monaten andauernde Forderungen auch aus Teilen von Trumps Maga-Bewegung (Make America Great Again, Macht Amerika wieder großartig), alle Akten zum Epstein-Skandal zu veröffentlichen. Trump bestreitet engere Beziehungen zu seinem früheren Nachbarn in Florida. Jüngst veröffentlichte E-Mails und Dokumente legen allerdings das Gegenteil nahe.

In seinem Onlinebeitrag beschimpfte Trump seine langjährige felsenfeste Unterstützerin am Freitag als "zeternde Irre" und behauptete, die Wähler in Georgia hätten "die Nase voll von ihr und ihren Mätzchen". Sollte ein Republikaner Greene die erneute Kandidatur für das Repräsentantenhaus streitig machen und sich "die richtige Person bewerben, wird diese meine vollständige und nicht nachlassende Unterstützung haben", erklärte er. Greene dagegen sei "weit nach links" abgedriftet.

"Ich bete Donald Trump nicht an oder diene ihm", antwortete Greene im Onlinedienst X auf die Ankündigung des Präsidenten. Trump greife sie als Bestrafung und als Warnung an andere Republikaner an, weil sie Bestrebungen zur Veröffentlichung der Epstein-Akten unterstütze.

Greene war seit Jahren als überzeugte und unbeirrte Trump-Anhängerin bekannt. Noch im März hatte sie während einer Trump-Rede vor dem Kongress eine Kappe mit der Aufschrift "Trump hatte mit Allem Recht" getragen. In den vergangenen Monaten war die Republikanerin dann allerdings bei Themen wie der Bewertung des Gaza-Kriegs, Gesundheitsversorgung und gestiegener Lebenshaltungskosten mehrfach von der offiziellen Parteilinie abgewichen.

Besonders lautstark trat die Abgeordnete in den vergangenen Monaten als Kämpferin für die vollständige Veröffentlichung der Epstein-Akten auf. Zuletzt stellte sie sich hinter einen Vorstoß der oppositionellen Demokraten, das Repräsentantenhaus in der kommenden Woche über die Forderung nach der Akten-Veröffentlichung abstimmen zu lassen.

"Und natürlich ist er jetzt hinter mir her, um ein Exempel zu statuieren und allen anderen Republikanern vor der Abstimmung nächste Woche Angst zu machen", kommentierte Green am Freitagabend mit Blick auf Trump. "Es ist erstaunlich, wie hart er dafür kämpft, die Veröffentlichung der Epstein-Akten zu stoppen, dass er sogar so weit geht."

Der verurteilte Sexualstraftäter Epstein war 2019 erhängt in seiner Gefängniszelle in New York aufgefunden worden, während er auf einen weiteren Prozess wartete. Laut Behördenangaben beging er Suizid. Den Ermittlungen zufolge hatte Epstein über Jahre zahlreiche Mädchen und junge Frauen missbraucht und an Prominente weitergereicht. Viele US-Bürger und rechtsgerichtete Influencer mutmaßen, der frühere Finanzmann sei umgebracht worden um ihn daran zu hindern, gegen prominente Mittäter auszupacken.

In dieser Woche wurden weitere Mails von Epstein veröffentlicht. Darin schrieb der Millionär unter anderem, Trump sei über den Missbrauch Minderjähriger im Bilde gewesen: "Natürlich wusste er von den Mädchen", hieß es in einer Mail vom Januar 2019. Zudem habe Trump, der in Florida jahrelang Epsteins Nachbar war, "Stunden" mit einem der Missbrauchsopfer verbracht.

Das US-Repräsentantenhaus will kommende Woche einen parteiübergreifenden Antrag verabschieden, um die Regierung zur Freigabe sämtlicher Epstein-Akten zu bringen. Der Beschluss erfordert 218 Stimmen in der Kongresskammer, diese sind mit der Vereidigung einer nachgewählten Demokraten-Abgeordneten jetzt zusammen.

Konkrete Folgen hätte das Votum allerdings voraussichtlich nicht. Dem Antrag müsste danach noch der Senat zustimmen, in dem Trumps Republikaner die Mehrheit haben. Anschließend wäre noch Trumps Unterschrift erforderlich.

F.Brown--ThChM