The China Mail - Abgeordnete in Italien stimmen für Verschärfung von Vergewaltigungsgesetz

USD -
AED 3.672497
AFN 65.498954
ALL 81.051571
AMD 375.859332
ANG 1.79008
AOA 916.501883
ARS 1416.465399
AUD 1.414317
AWG 1.8
AZN 1.701507
BAM 1.642701
BBD 2.007895
BDT 121.837729
BGN 1.67937
BHD 0.376961
BIF 2949.857215
BMD 1
BND 1.265076
BOB 6.903242
BRL 5.195199
BSD 0.996892
BTN 90.375901
BWP 13.137914
BYN 2.873173
BYR 19600
BZD 2.004955
CAD 1.355585
CDF 2215.000071
CHF 0.766904
CLF 0.021602
CLP 852.980108
CNY 6.922502
CNH 6.90796
COP 3673.08
CRC 494.204603
CUC 1
CUP 26.5
CVE 92.612579
CZK 20.339104
DJF 177.523938
DKK 6.27213
DOP 62.758273
DZD 129.513985
EGP 46.910512
ERN 15
ETB 155.496052
EUR 0.83951
FJD 2.19255
FKP 0.735168
GBP 0.730965
GEL 2.689597
GGP 0.735168
GHS 10.970939
GIP 0.735168
GMD 73.502553
GNF 8751.926558
GTQ 7.647373
GYD 208.567109
HKD 7.81617
HNL 26.333781
HRK 6.32799
HTG 130.732404
HUF 316.336499
IDR 16804
ILS 3.08989
IMP 0.735168
INR 90.57175
IQD 1305.980178
IRR 42125.000158
ISK 121.719873
JEP 0.735168
JMD 155.929783
JOD 0.709033
JPY 155.317498
KES 128.949541
KGS 87.450149
KHR 4020.661851
KMF 414.000336
KPW 899.993603
KRW 1457.064978
KWD 0.307097
KYD 0.830758
KZT 492.323198
LAK 21424.491853
LBP 89570.078396
LKR 308.550311
LRD 185.426737
LSL 15.97833
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.302705
MAD 9.117504
MDL 16.932639
MGA 4376.784814
MKD 51.736295
MMK 2099.674626
MNT 3566.287566
MOP 8.025869
MRU 39.586763
MUR 45.679467
MVR 15.459819
MWK 1728.624223
MXN 17.1953
MYR 3.925499
MZN 63.759895
NAD 15.97833
NGN 1355.730153
NIO 36.687385
NOK 9.59125
NPR 144.601881
NZD 1.656025
OMR 0.384503
PAB 0.996892
PEN 3.348144
PGK 4.337309
PHP 58.449505
PKR 278.761885
PLN 3.53354
PYG 6573.156392
QAR 3.634035
RON 4.272597
RSD 98.540052
RUB 77.000688
RWF 1455.48463
SAR 3.75043
SBD 8.054878
SCR 14.633028
SDG 601.486468
SEK 8.92825
SGD 1.26485
SHP 0.750259
SLE 24.52503
SLL 20969.499267
SOS 568.704855
SRD 37.971503
STD 20697.981008
STN 20.57786
SVC 8.723333
SYP 11059.574895
SZL 15.970939
THB 31.149714
TJS 9.336094
TMT 3.5
TND 2.879712
TOP 2.40776
TRY 43.600996
TTD 6.753738
TWD 31.536503
TZS 2576.097015
UAH 42.973963
UGX 3548.630942
UYU 38.224264
UZS 12265.141398
VES 384.79041
VND 25875
VUV 119.675943
WST 2.73072
XAF 550.946582
XAG 0.012216
XAU 0.000198
XCD 2.70255
XCG 1.796657
XDR 0.685201
XOF 550.946582
XPF 100.167141
YER 238.350334
ZAR 15.90663
ZMK 9001.202449
ZMW 18.8468
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    6.2600

    6065.27

    +0.1%

  • TecDAX

    -5.7200

    3629.68

    -0.16%

  • MDAX

    -51.6500

    31914.22

    -0.16%

  • DAX

    -2.3100

    25012.56

    -0.01%

  • SDAX

    49.3500

    18182.37

    +0.27%

  • Goldpreis

    -5.6000

    5073.8

    -0.11%

  • EUR/USD

    0.0002

    1.1922

    +0.02%

Abgeordnete in Italien stimmen für Verschärfung von Vergewaltigungsgesetz
Abgeordnete in Italien stimmen für Verschärfung von Vergewaltigungsgesetz / Foto: © AFP/Archiv

Abgeordnete in Italien stimmen für Verschärfung von Vergewaltigungsgesetz

Die Abgeordneten im italienischen Parlament haben den Weg freigemacht für eine verschärfte Rechtsprechung bei Vergewaltigung und sexueller Gewalt. Laut dem am Mittwoch verabschiedeten Gesetzentwurf sollen künftig auch alle nicht einvernehmlichen Handlungen als sexuelle Gewalt definiert und unter Strafe gestellt werden. Den im Unterhaus einstimmig beschlossenen Änderungen muss noch der Senat zustimmen, was allerdings als sicher gilt.

Textgröße:

Derzeit ist Vergewaltigung im italienischen Recht als eine Tat definiert, die unter Anwendung von körperlichem Zwang, Drohungen oder Machtmissbrauch begangen wird. Mit der nun verabschiedeten Änderung wird laut Experten die Anzeige und Verfolgung von sexuellen Übergriffen erleichtert. Unter anderem werde die Beweislast für Opfer beseitigt, körperliche Spuren von Missbrauch nachzuweisen. Das Strafmaß bleibt unverändert, es beträgt weiterhin eine Freiheitsstrafe zwischen sechs und zwölf Jahren.

Bei der Verabschiedung des Gesetzentwurfs stimmten am Mittwoch in einem äußerst seltenen Vorgang die rechtsextreme Partei Fratelli d'Italia von Regierungschefin Giorgia Meloni gemeinsam mit der linksgerichteten Demokratischen Partei (PD) von Oppositionschefin Elly Schlein. Die beiden Politikerinnen hatten sich demonstrativ für die Verschärfung des Rechts ausgesprochen.

Die Änderungen sollten "dem Willen der Frau im sexuellen Bereich eine zentrale Rolle einräumen, der bis heute kulturell als dem Willen der Männer untergeordnet gilt", sagte Gesetzesinitiatorin Laura Boldrini von der PD. Der Fokus im Gerichtsverfahren müsse auf das Verhalten des Täters verlagert werden - anstatt zu prüfen, ob das Opfer sich ausreichend verteidigt habe. In Italien bestehe leider "das Vorurteil fort, Frauen für erlittene sexuelle Gewalt selbst verantwortlich zu machen".

Die Gesetzesänderung folgt auf mehrere umstrittene Urteile in den vergangenen Jahren, die landesweite Empörung ausgelöst hatten. In einem der Fälle war ein 25-Jähriger freigesprochen worden, der ein 17-jähriges Mädchen in einem Auto vergewaltigt haben soll. Die Entscheidung wurde damit begründet, dass die Jugendliche nach dem Aussteigen eines anderen Paares mit dem Mann im Auto geblieben war. Sie hätte damit rechnen müssen, dass sie angegriffen werden könnte, da sie keine Jungfrau mehr war, urteilte das zuständige Gericht. Der Freispruch für den 25-Jährigen wurde inzwischen von einem Berufungsgericht aufgehoben.

O.Yip--ThChM