The China Mail - Verhandlungen über Ukraine-Plan: Rubio ist nach Gesprächen in Genf "sehr optimistisch"

USD -
AED 3.672504
AFN 66.503991
ALL 82.428929
AMD 365.569665
AOA 917.000367
ARS 1497.128345
AUD 1.43472
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.718705
BBD 2.014763
BDT 123.38855
BHD 0.377257
BIF 2988.444132
BMD 1
BND 1.291269
BOB 11.108572
BRL 5.083504
BSD 1.000308
BTN 96.544664
BWP 13.81783
BYN 2.869195
BYR 19600
BZD 2.011863
CAD 1.41005
CDF 2260.000362
CHF 0.818574
CLF 0.024025
CLP 945.568786
CNY 6.772104
CNH 6.77171
COP 3201.019377
CRC 455.204534
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.89793
CZK 21.236504
DJF 178.127334
DKK 6.574304
DOP 58.253878
DZD 133.399534
EGP 51.372204
ERN 15
ETB 161.454897
EUR 0.87904
FJD 2.251304
FKP 0.749538
GBP 0.750779
GEL 2.62504
GGP 0.749538
GHS 11.6332
GIP 0.749538
GMD 74.000355
GNF 8776.308274
GTQ 7.631267
GYD 209.279845
HKD 7.84215
HNL 26.792917
HRK 6.626304
HTG 130.78782
HUF 317.550388
IDR 17922
ILS 3.04635
IMP 0.749538
INR 96.567504
IQD 1310
IRR 1375000.000352
ISK 125.803814
JEP 0.749538
JMD 158.662507
JOD 0.70904
JPY 163.85504
KES 129.539962
KGS 87.450384
KHR 4044.99319
KMF 434.00035
KRW 1459.510383
KWD 0.31008
KYD 0.833604
KZT 475.618437
LAK 22650.380069
LBP 89577.573707
LKR 336.157125
LRD 181.053649
LSL 16.830381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.400984
MAD 9.362504
MDL 17.680039
MGA 4432.532185
MKD 54.110462
MMK 2100.235356
MNT 3595.53277
MOP 8.080056
MRU 40.050379
MUR 47.430378
MVR 15.450378
MWK 1737.000345
MXN 17.484204
MYR 4.091404
MZN 63.903729
NAD 16.830377
NGN 1365.503725
NIO 36.811811
NOK 9.579104
NPR 154.471638
NZD 1.732952
OMR 0.384665
PAB 1.000308
PEN 3.402504
PGK 4.474713
PHP 61.685038
PKR 277.860451
PLN 3.79675
PYG 6047.717387
QAR 3.64415
RON 4.58725
RSD 103.15919
RUB 78.175667
RWF 1473.966343
SAR 3.764767
SBD 8.081105
SCR 14.540372
SDG 600.503676
SEK 9.718904
SGD 1.29065
SLE 24.225038
SOS 571.503662
SRD 37.792504
STD 20697.981008
STN 21.529944
SVC 8.752581
SZL 16.830369
THB 33.705038
TJS 9.227822
TMT 3.5
TND 2.963145
TRY 47.342504
TTD 6.796432
TWD 32.360367
TZS 2640.801441
UAH 44.82921
UGX 3770.815941
UYU 40.168724
UZS 12105.980052
VES 741.301404
VND 26320
VUV 118.485731
WST 2.75631
XAF 576.437453
XAG 0.017161
XAU 0.000247
XCD 2.70255
XCG 1.802803
XDR 0.716903
XOF 576.437453
XPF 104.802496
YER 238.550363
ZAR 16.834304
ZMK 9001.203584
ZMW 18.530691
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    70.7700

    6280.94

    +1.13%

  • DAX

    335.8800

    25099

    +1.34%

  • TecDAX

    68.5200

    3769.97

    +1.82%

  • SDAX

    130.6600

    18229.28

    +0.72%

  • Goldpreis

    20.6000

    4070.8

    +0.51%

  • MDAX

    291.8100

    31965.53

    +0.91%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1375

    -0.06%

Verhandlungen über Ukraine-Plan: Rubio ist nach Gesprächen in Genf "sehr optimistisch"
Verhandlungen über Ukraine-Plan: Rubio ist nach Gesprächen in Genf "sehr optimistisch" / Foto: © AFP

Verhandlungen über Ukraine-Plan: Rubio ist nach Gesprächen in Genf "sehr optimistisch"

Bei den Ukraine-Beratungen in Genf sind nach US-Angaben erhebliche Fortschritte erzielt worden. Nach den Verhandlungen über Änderungen am US-Plan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs sei er "sehr optimistisch", dass "sehr bald" eine Einigung erzielt werden könne, sagte US-Außenminister Marco Rubio am Sonntagabend. Der ukrainische Präsidialamtschef Andrij Jermak hatte zuvor ebenfalls von "sehr guten Fortschritten" gesprochen. Die Ukraine und ihre europäischen Verbündeten dringen auf eine Überarbeitung des US-Plans, der in seiner ursprünglichen Fassung Moskau in zentralen Forderungen weit entgegen kam.

Textgröße:

Rubio sagte zu Journalisten in Genf, bei den Treffen mit der ukrainischen Delegation und Vertretern europäischer Staaten, darunter Deutschland, seien "enorme Fortschritte erzielt" worden. "Ich kann Ihnen versichern, dass die noch offenen Punkte nicht unüberwindbar sind", sagte der US-Außenminister. Er sei überzeugt, dass eine Einigung erzielt werden könne. Es gebe noch einige Punkte, "an denen wir weiter arbeiten müssen", bevor der Vorschlag dem Kreml vorgelegt werden könne, fügte Rubio hinzu.

Er glaube, dass US-Präsident Donald Trump "sehr zufrieden" sei über die in Genf erreichten Fortschritte, sagte Rubio zum Abschluss der Verhandlungen. Mit Blick auf die Forderung Trumps, bis Donnerstag ein Ergebnis zu erzielen, sagte Rubio, er sei "sehr optimistisch, dass wir es in einer sehr angemessenen Zeitspanne, also sehr bald, schaffen".

Neben Rubio saßen in Genf auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn und Berater Jared Kushner mit am Tisch. Die ukrainische Delegation wurde von Präsidialamtschef Andrij Jermak angeführt. Zudem waren die außenpolitischen Berater der sogenannten E3-Staaten - Deutschland, Frankreich und Großbritannien - an den Verhandlungen beteiligt.

Jermak sagte, es seien "sehr gute Fortschritte" erzielt worden im Hinblick auf einen "gerechten und dauerhaften Frieden, den das ukrainische Volk verdient". Der Chef des ukrainischen Sicherheitsrats, Rustem Umerow, schrieb auf Facebook, dass in einer überarbeiteten Version des US-Plans, die noch nicht veröffentlicht wurde, "die meisten der wichtigsten Prioritäten der Ukraine" berücksichtigt würden.

Die USA hatten ihren 28-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges in der Ukraine vor wenigen Tagen vorgelegt. Dieser kam Moskau in zentralen Forderungen weit entgegen und überschritt von Kiew seit langem formulierte rote Linien. So verlangte er von der Ukraine schmerzhafte Zugeständnisse wie die Abtretung großer Gebiete in der Ostukraine an Russland, eine Begrenzung der Truppenstärke und den Verzicht auf einen Nato-Beitritt.

Sowohl die Ukraine als auch die europäischen Unterstützer des Landes hatten vehement Nachbesserungen an dem US-Plan gefordert. Merz sagte am Sonntag im ZDF, er hoffe, dass "eine neue Dynamik in diese Gespräche kommt und dass es dann zum Ende der Woche wenigstens einen kleinen Schritt hin zu einem Waffenstillstand gibt und dass dann auch Gespräche geführt werden können".

Es müsse etwas vereinbart werden, was Kreml-Chef Wladimir Putin an den Verhandlungstisch bringe. "Und da gibt es zwischen Amerika, Europa und der Ukraine überhaupt keinen Dissens. Wir wollen das Ziel gemeinsam erreichen: Dieser Krieg muss aufhören."

Merz wies in der ARD aber auch auf Differenzen mit den USA hin. Mit Blick auf die Nutzung des in Europa eingefrorenen russischen Geldes für den Wiederaufbau der Ukraine sagte Merz, dies seien Bestandteile des 28-Punkte-Plans, "die ganz sicher nicht ohne unsere Zustimmung umsetzbar sind".

Am Sonntagmorgen telefonierten der finnische Präsident Alexander Stubb und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni mit US-Präsident Donald Trump, später auch der britische Premierminister Keir Starmer. Stubb betonte, Ziel jeglicher Verhandlungen über ein Kriegsende müsse es sein, "die ukrainische Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität zu verteidigen". Es sei noch "eine Menge Arbeit" zu tun.

Nachdem Trump von Kiew zunächst eine Zustimmung bis kommenden Donnerstag verlangt hatte, signalisierte er am Samstag wieder Verhandlungsbereitschaft. Auf die Frage von Reportern, ob der Plan sein "endgültiges Angebot an die Ukraine" sei, antwortete Trump: "Nein".

Rubio wies vor seiner Ankunft in Genf zudem den Vorwurf zurück, dass es sich bei dem Plan um eine "Wunschliste" des Kremls handele. Der Vorschlag sei von den USA "verfasst" worden, schrieb der US-Außenminister im Onlinedienst X. Der 28-Punkte-Plan werde "als starker Rahmen für die laufenden Verhandlungen angeboten" und basiere neben Beiträgen der russischen Seite "auch auf früheren und laufenden Beiträgen der Ukraine".

Am Sonntag griff Trump die Ukraine erneut scharf an. "Die ukrainische 'Führung' hat null Dankbarkeit für unsere Bemühungen gezeigt", schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social. Den russischen Angriffskrieg verurteilte er nicht. Zudem wetterte Trump in seiner Botschaft erneut gegen Europäer, die "weiterhin Öl von Russland kaufen".

Selenskyj betonte kurze Zeit später auf X, er sei den USA und "Präsident Trump persönlich" dankbar für ihre Hilfe zum Schutz der Ukraine.

Z.Ma--ThChM