The China Mail - Britische Regierung plant höhere Steuern und Ausgaben

USD -
AED 3.672502
AFN 66.507104
ALL 82.229341
AMD 366.285559
AOA 916.999992
ARS 1488.772696
AUD 1.433589
AWG 1.8
AZN 1.690663
BAM 1.718765
BBD 2.018604
BDT 123.621376
BHD 0.378237
BIF 2987.582498
BMD 1
BND 1.2936
BOB 11.049204
BRL 5.0819
BSD 1.002184
BTN 96.73306
BWP 13.628434
BYN 2.892132
BYR 19600
BZD 2.015616
CAD 1.408331
CDF 2257.999944
CHF 0.817261
CLF 0.023995
CLP 944.359884
CNY 6.77025
CNH 6.77729
COP 3214.63
CRC 454.693253
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.902188
CZK 21.249799
DJF 178.466757
DKK 6.56962
DOP 58.247137
DZD 133.297888
EGP 51.303099
ERN 15
ETB 161.76376
EUR 0.87882
FJD 2.251303
FKP 0.747613
GBP 0.751245
GEL 2.625009
GGP 0.747613
GHS 11.640639
GIP 0.747613
GMD 73.999447
GNF 8793.314058
GTQ 7.645596
GYD 209.647512
HKD 7.842035
HNL 26.84483
HRK 6.622101
HTG 131.038483
HUF 319.749504
IDR 17971.05
ILS 3.07115
IMP 0.747613
INR 96.547799
IQD 1312.93336
IRR 1375275.000184
ISK 125.840317
JEP 0.747613
JMD 158.764753
JOD 0.708973
JPY 163.808994
KES 129.495264
KGS 87.450173
KHR 4044.256576
KMF 433.000294
KRW 1465.525037
KWD 0.309901
KYD 0.835215
KZT 468.578359
LAK 22693.259163
LBP 89747.564625
LKR 336.84562
LRD 181.40195
LSL 16.45158
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.427545
MAD 9.393801
MDL 17.648946
MGA 4302.606082
MKD 54.112364
MMK 2099.232333
MNT 3591.167689
MOP 8.094928
MRU 40.048862
MUR 47.41983
MVR 15.450315
MWK 1737.835154
MXN 17.50359
MYR 4.093497
MZN 63.875022
NAD 16.451653
NGN 1371.43998
NIO 36.883409
NOK 9.62068
NPR 154.773225
NZD 1.731465
OMR 0.384501
PAB 1.002188
PEN 3.402642
PGK 4.487174
PHP 61.8625
PKR 278.440833
PLN 3.80332
PYG 6067.237008
QAR 3.65354
RON 4.601197
RSD 103.200647
RUB 78.300355
RWF 1474.80908
SAR 3.761095
SBD 8.081105
SCR 14.743964
SDG 600.49797
SEK 9.755615
SGD 1.292035
SLE 24.275034
SOS 572.804528
SRD 37.722027
STD 20697.981008
STN 21.530701
SVC 8.769586
SZL 16.450262
THB 33.78198
TJS 9.260486
TMT 3.5
TND 2.966667
TRY 47.344097
TTD 6.801944
TWD 32.3805
TZS 2635.10302
UAH 44.9197
UGX 3763.039256
UYU 40.249229
UZS 12129.25451
VES 741.251403
VND 26319.5
VUV 119.024075
WST 2.742768
XAF 576.457716
XAG 0.017439
XAU 0.000248
XCD 2.70255
XCG 1.806294
XDR 0.716925
XOF 576.455183
XPF 104.80618
YER 238.10203
ZAR 16.804425
ZMK 9001.197773
ZMW 18.566413
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    38.3300

    6248.5

    +0.61%

  • DAX

    161.4300

    24924.55

    +0.65%

  • TecDAX

    30.5800

    3732.03

    +0.82%

  • MDAX

    126.5500

    31800.27

    +0.4%

  • SDAX

    45.4800

    18144.1

    +0.25%

  • Goldpreis

    3.2000

    4053.4

    +0.08%

  • EUR/USD

    0.0008

    1.139

    +0.07%

Britische Regierung plant höhere Steuern und Ausgaben
Britische Regierung plant höhere Steuern und Ausgaben / Foto: © House of Commons/AFP

Britische Regierung plant höhere Steuern und Ausgaben

Die britische Regierung von Labour-Premierminister Keir Starmer plant im kommenden Haushaltsjahr mit Steuererhöhungen und Einschnitten für viele Bürger - aber auch mit höheren Staatsausgaben. Wie aus dem am Mittwoch von Finanzministerin Rachel Reeves im Londoner Unterhaus vorgestellten Haushaltsentwurf hervorgeht, sollen unter anderem die Steuersätze bei der Einkommensteuer eingefroren und Rentenzahlungen begrenzt werden. Zugleich soll unter anderem das Kindergeld ausgeweitet werden. Die Anleger an den Finanzmärkten reagierten positiv auf die Ankündigungen.

Textgröße:

Nach Angaben der Regierung zufolge sollen durch die Maßnahmen im Haushaltsentwurf die staatlichen Einnahmen in den kommenden Jahren um mehrere dutzend Milliarden Pfund steigen. Ausschlaggebend dafür dürfte unter anderem das Einfrieren der Steuersätze bei der Einkommensteuer sein. Dadurch dürften mehr britische Arbeitnehmer in höhere Steuerklassen rutschen.

Nach dem Wahlsieg im vergangenen Jahr hatte Labour noch versprochen, Steuererhöhungen für Arbeitnehmer zu vermeiden. Bereits für das laufende Haushaltsjahr hatte die Regierung die Unternehmenssteuern angehoben, was aus Sicht von Beobachtern die Wirtschaft im Land geschwächt haben dürfte.

Einige besonders einschneidende Maßnahmen sind allerdings erst für das Jahr 2028 geplant. Beobachter rechnen damit, dass Labour diese vor der nächsten Unterhauswahl wahlkampfwirksam wieder zurücknehmen könnte, falls die britische Wirtschaft stärker wächst als bisher angenommen.

Um den finanziellen Spielraum der Regierung weiter zu erhöhen, sollen zudem die Steuern auf Online-Glücksspiel erhöht und Steuerbegünstigungen für Rentner begrenzt werden. Zusätzlich werden künftig eine Steuer auf Luxusimmobilien und eine kilometerabhängige Gebühr für Nutzer von Elektroautos erhoben - und die bereits bestehende Zuckersteuer auch auf abgepackte Milchshakes und andere gesüßte Milchgetränke erhoben.

Finanzministerin Reeves kündigte aber auch zusätzliche staatliche Ausgaben in Milliardenhöhe an: So soll das Kindergeld künftig nicht mehr auf die ersten zwei Kinder begrenzt werden, Mindestlöhne und Renten sollen zudem erheblich stärker steigen als die Inflationsrate. Die Preise für Bahnfahrkarten und ärztlich verordnete Medikamente sollen eingefroren werden.

Insgesamt erhöhte Reeves den Haushaltsumfang um 22 Milliarden britische Pfund (umgerechnet rund 25,1 Milliarden Euro). Der Haushalt werde "die Inflation senken und Familien sofortige Entlastung bringen", sagte die Finanzministerin vor den Abgeordneten.

Bereits vor Reeves' Rede hatte die britische Haushaltsbehörde OBR die Daten zum voraussichtlichen Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr veröffentlicht. Demnach ist für das gesamte Jahr 2025 mit einem Plus von 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung zu rechnen.

Zuvor war die Behörde von einem Wachstum von einem Prozent ausgegangen. Die Prognose für die kommenden Jahre wurde hingegen gesenkt. Im Zeitraum bis 2030 werde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) voraussichtlich um insgesamt 0,3 Prozentpunkte geringer ausfallen als in den Schätzungen vom März vorhergesagt.

Die frühzeitige Veröffentlichung des OBR-Gutachtens war offenbar eine Panne. Mel Stride, finanzpolitische Sprecherin der oppositionellen Konservativen, kritisierte den Vorfall als "absolut empörend" und verwies auf die herausragende Bedeutung der Zahlen für die Finanzmärkte.

Die Anleger reagierten unterdessen positiv auf die Haushaltspläne. Der Wechselkurs des britischen Pfund zu Dollar und Euro stieg am Mittwoch an, die Zinsen auf britische Staatsanleihen sanken.

Die britische Regierung steht seit Monaten unter erheblichem Druck - auch angesichts der wirtschaftlichen Lage und der Staatsfinanzen. Das Haushaltsdefizit liegt bei derzeit fast fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), die Inflation bleibt hoch, die Arbeitslosigkeit stieg zuletzt. Die Wirtschaft im Land kommt seit dem Amtsantritt von Premier Starmer im Juli 2024 nicht in Gang. Zugleich stiegen die Umfragewerte der rechtspopulistischen Partei Reform UK um den früheren Brexit-Aktivisten Nigel Farage.

A.Zhang--ThChM