The China Mail - Weiter kein Durchbruch in Ukraine-Gesprächen: Moskau nennt Territorialfragen ungeklärt

USD -
AED 3.672501
AFN 65.999765
ALL 82.055914
AMD 365.511435
AOA 917.999674
ARS 1482.631537
AUD 1.429991
AWG 1.80125
AZN 1.706465
BAM 1.71514
BBD 2.014347
BDT 123.36065
BHD 0.377438
BIF 2981.268416
BMD 1
BND 1.290871
BOB 11.025852
BRL 5.072102
BSD 1.00007
BTN 96.529468
BWP 13.599691
BYN 2.886045
BYR 19600
BZD 2.011365
CAD 1.407465
CDF 2259.99995
CHF 0.81586
CLF 0.023814
CLP 937.179774
CNY 6.773017
CNH 6.772885
COP 3218.3
CRC 453.732286
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.696965
CZK 21.23075
DJF 178.092703
DKK 6.561995
DOP 58.12531
DZD 133.120983
EGP 51.293097
ERN 15
ETB 161.421882
EUR 0.87777
FJD 2.244195
FKP 0.747613
GBP 0.748895
GEL 2.630046
GGP 0.747613
GHS 11.616038
GIP 0.747613
GMD 73.49985
GNF 8774.768375
GTQ 7.629437
GYD 209.204434
HKD 7.841355
HNL 26.788682
HRK 6.613401
HTG 130.764407
HUF 319.903018
IDR 17970.8
ILS 3.07262
IMP 0.747613
INR 96.65745
IQD 1310.187276
IRR 1375249.999657
ISK 125.869943
JEP 0.747613
JMD 158.429908
JOD 0.708995
JPY 163.464499
KES 129.50973
KGS 87.450478
KHR 4035.797754
KMF 431.999647
KRW 1472.72033
KWD 0.30979
KYD 0.833454
KZT 467.588045
LAK 22645.397783
LBP 89558.281886
LKR 336.135191
LRD 181.014601
LSL 16.416883
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.414017
MAD 9.373989
MDL 17.611723
MGA 4293.53164
MKD 53.993853
MMK 2099.232333
MNT 3591.167689
MOP 8.07782
MRU 39.964396
MUR 47.190135
MVR 15.46031
MWK 1734.185152
MXN 17.460102
MYR 4.088703
MZN 63.909944
NAD 16.417243
NGN 1369.439873
NIO 36.805619
NOK 9.61408
NPR 154.446798
NZD 1.728235
OMR 0.3845
PAB 1.00007
PEN 3.395465
PGK 4.47771
PHP 61.798042
PKR 277.854803
PLN 3.79811
PYG 6054.467406
QAR 3.645835
RON 4.5948
RSD 103.088013
RUB 78.402047
RWF 1471.69861
SAR 3.749626
SBD 8.077882
SCR 13.389507
SDG 600.5159
SEK 9.739195
SGD 1.29134
SLE 24.249841
SOS 571.596445
SRD 37.735496
STD 20697.981008
STN 21.485197
SVC 8.751091
SZL 16.415568
THB 33.8255
TJS 9.240672
TMT 3.51
TND 2.96041
TRY 47.23495
TTD 6.787568
TWD 32.326502
TZS 2634.998028
UAH 44.825158
UGX 3755.086292
UYU 40.164341
UZS 12103.673108
VES 736.95925
VND 26316.5
VUV 119.024075
WST 2.742768
XAF 575.241929
XAG 0.017111
XAU 0.000245
XCD 2.70255
XCG 1.802476
XDR 0.713755
XOF 575.241929
XPF 104.585137
YER 238.606616
ZAR 16.44018
ZMK 9001.2023
ZMW 18.527256
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -104.2400

    6212.75

    -1.68%

  • TecDAX

    -87.2400

    3702.43

    -2.36%

  • SDAX

    -298.9800

    18104.65

    -1.65%

  • Goldpreis

    -97.9000

    4054

    -2.41%

  • DAX

    -389.9500

    24765.46

    -1.57%

  • MDAX

    -290.6400

    31691.39

    -0.92%

  • EUR/USD

    -0.0035

    1.1374

    -0.31%

Weiter kein Durchbruch in Ukraine-Gesprächen: Moskau nennt Territorialfragen ungeklärt
Weiter kein Durchbruch in Ukraine-Gesprächen: Moskau nennt Territorialfragen ungeklärt / Foto: © POOL/AFP

Weiter kein Durchbruch in Ukraine-Gesprächen: Moskau nennt Territorialfragen ungeklärt

Kein Durchbruch bei erneuten Verhandlungen zwischen den USA und Russland über ein Ende des Ukraine-Kriegs: Nach einem fünfstündigen Gespräch zwischen Kreml-Chef Wladimir Putin und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff in Moskau hieß es von russischer Seite, in den zentralen Territorialfragen sei "noch keine Kompromisslösung" gefunden worden. Am Mittwoch zeigte sich der Kreml jedoch zu weiteren Gesprächen mit der US-Regierung über eine "Friedensregelung" bereit.

Textgröße:

Kreml-Sprecher Dmitri-Peskow sagte, die russische Seite habe in dem Gespräch klar gemacht, welche Vorschläge für eine Ukraine-Lösung für sie "inakzeptabel" seien. Dies sei jedoch ein "normales" Vorgehen. Moskau sei "dankbar" für die Bemühungen der Regierung von Präsident Donald Trump und "weiterhin bereit, uns so oft wie nötig zu treffen, um eine Friedensregelung zu erzielen".

Der Kreml-Unterhändler Juri Uschakow hatte am Vorabend das Gespräch mit den US-Unterhändlern als "sehr nützlich und konstruktiv" bewertet. Es sei aber noch "viel Arbeit in Washington und Moskau" nötig, um eine Einigung zu erzielen. Beide Seiten hätten ihre Bereitschaft bekundet, "ihre Bemühungen fortzusetzen".

Ein zentrales Thema der Beratungen am Dienstag war die Zukunft der von Russland besetzten Gebiete der Ukraine, die etwa 19 Prozent des ukrainischen Staatsgebiets ausmachen. Uschakow sagte vor Journalisten, auch wenn es in den Territorialfragen bislang keinen Kompromiss gebe, könnten "einige Vorschläge" der USA "diskutiert" werden. "Einige vorgeschlagene Formulierungen passen uns nicht, und die Arbeit geht weiter", sagte er.

An den Verhandlungen im Kreml hatte auf russischer Seite neben Uschakow auch der Kreml-Berater Kirill Dmitrijew teilgenommen, auf US-Seite wurde Witkoff vom Trump-Schwiegersohn Jared Kushner begleitet.

Witkoff und Kushner äußerten sich nach dem Gespräch zunächst nicht zum Verlauf. US-Außenminister Marco Rubio sprach in einem am Dienstag (Ortszeit) ausgestrahlten Interview des Sender Fox News von "einigen Fortschritten" in Gesprächen mit Moskau - allerdings war unklar, ob das Interview nach den Beratungen am Dienstag im Kreml aufgezeichnet worden war oder möglicherweise schon davor.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) erklärte seinerseits, Deutschland begrüßen "alle Gespräche, die geführt werden, um Russlands Angriffskrieg in der Ukraine zu beenden". Doch fügte er im Onlinedienst X sogleich hinzu: "Wir sehen nur aktuell nicht, dass Russland in einen Verhandlungsmodus wechselt."

Grundlage des Gesprächs im Kreml war der von Trump vorgelegte Friedensplan für die Ukraine, der allerdings auf Drängen der Ukraine und ihrer europäischen Verbündeten in zentralen Punkten überarbeitet worden war.

Der ursprüngliche Plan bewegte sich so nah an den Forderungen Moskaus, dass Vorwürfe aufgekommen waren, die russische Seite sei selber an seiner Ausarbeitung beteiligt gewesen. So war in der ursprünglichen Fassung vorgesehen, dass die Ukraine sogar solche Gebiete an Russland abtritt, welche die russische Armee bislang nicht erobern konnte.

Die von Kiew am Dienstag geäußerte Erwartung, dass Witkoff und Kushner von Moskau aus nach Brüssel weiterreisen würden, um dort eine ukrainische Delegation zu treffen, schien sich nicht zu erfüllen.

Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj schrieb am Mittwoch im Onlinedienst X, dass der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow in Brüssel Gespräche mit den europäischen Verbündeten führen werde. Umerow und der ukrainische Generalstabschef Andrij Gnatow würden dann "nach Brüssel" mit Vorbereitungen eines Treffens mit den US-Gesandten in den USA beginnen.

Mehrere Nato-Länder kündigten unterdessen den Kauf weiterer Waffenpakete aus den USA für die Ukraine an. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) sagte vor einem Treffen der Nato-Außenminister in Brüssel, Deutschland werde 200 Millionen Dollar (rund 172 Millionen Euro) in Rüstungsgüter für Kiew investieren. Zusammen mit Norwegen, Polen, den Niederlanden und Kanada sollen so rund eine Milliarde Dollar investiert werden, unter anderem in den Kauf von Patriot-Lenkflugkörpern für die ukrainische Luftabwehr.

Diese Waffenkäufe sollen im Rahmen des sogenannten Purl-Mechanismus verfolgen. Mit der Priorisierten Anforderungsliste für die Ukraine kaufen Nato-Mitglieder Waffen aus den USA für die Ukraine.

Putin hatte am Dienstag kurz vor seinem Treffen mit den US-Unterhändlern scharfe Drohungen an die europäischen Verbündeten der Ukraine gerichtet. "Wir haben nicht die Absicht, Krieg gegen Europa zu führen, aber wenn Europa dies will und damit beginnt, sind wir ab sofort bereit", sagte er. Die Europäer würden die Bemühungen der USA um ein Ende der Kämpfe in der Ukraine behindern und stünden "auf der Seite des Krieges", bekundete der russische Präsident.

K.Leung--ThChM