The China Mail - Bundesrat besiegelt Entlastungen: Pendlerpauschale steigt - Gastro-Steuer sinkt

USD -
AED 3.672504
AFN 66.000368
ALL 82.065819
AMD 366.850403
ANG 1.790258
AOA 918.000367
ARS 1477.015602
AUD 1.43185
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.711051
BBD 2.013578
BDT 123.231705
BGN 1.717508
BHD 0.37699
BIF 2973.665792
BMD 1
BND 1.290819
BOB 6.923833
BRL 5.109704
BSD 0.999746
BTN 96.20602
BWP 13.613298
BYN 2.892751
BYR 19600
BZD 2.010507
CAD 1.40265
CDF 2260.000362
CHF 0.807644
CLF 0.023667
CLP 931.460396
CNY 6.77325
CNH 6.77849
COP 3271.49
CRC 453.72027
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.47066
CZK 21.170704
DJF 177.720393
DKK 6.53604
DOP 58.591939
DZD 133.07704
EGP 50.499541
ERN 15
ETB 161.352347
EUR 0.874104
FJD 2.24225
FKP 0.741639
GBP 0.74355
GEL 2.62504
GGP 0.741639
GHS 11.535803
GIP 0.741639
GMD 74.000355
GNF 8767.847144
GTQ 7.627363
GYD 209.152271
HKD 7.84035
HNL 26.773638
HRK 6.587104
HTG 130.665488
HUF 317.240388
IDR 17942.45
ILS 3.03755
IMP 0.741639
INR 96.52615
IQD 1309.635255
IRR 1375000.000352
ISK 125.360386
JEP 0.741639
JMD 158.358413
JOD 0.70904
JPY 162.45604
KES 129.250385
KGS 87.450384
KHR 4041.870984
KMF 429.00035
KPW 900.000068
KRW 1487.770383
KWD 0.30905
KYD 0.833089
KZT 472.493438
LAK 22557.193474
LBP 89520.580902
LKR 335.94331
LRD 180.94884
LSL 16.498307
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.382383
MAD 9.327058
MDL 17.580129
MGA 4254.649011
MKD 53.874394
MMK 2099.396771
MNT 3588.131807
MOP 8.073156
MRU 39.848993
MUR 47.150378
MVR 15.460378
MWK 1733.515895
MXN 17.539904
MYR 4.095904
MZN 63.910377
NAD 16.498307
NGN 1379.890377
NIO 36.789956
NOK 9.647404
NPR 153.931154
NZD 1.71145
OMR 0.384118
PAB 0.999694
PEN 3.391238
PGK 4.46791
PHP 61.674038
PKR 277.958794
PLN 3.79305
PYG 6059.545578
QAR 3.654275
RON 4.573038
RSD 102.593038
RUB 78.12447
RWF 1472.123187
SAR 3.761064
SBD 8.071362
SCR 13.451668
SDG 600.503676
SEK 9.646704
SGD 1.291204
SHP 0.746601
SLE 24.375038
SLL 20969.507346
SOS 571.311085
SRD 37.611038
STD 20697.981008
STN 21.435008
SVC 8.746851
SYP 110.532098
SZL 16.485564
THB 33.630369
TJS 9.237398
TMT 3.51
TND 2.951865
TOP 2.40776
TRY 47.142504
TTD 6.788884
TWD 32.413104
TZS 2625.998038
UAH 44.654255
UGX 3693.820593
UYU 40.182321
UZS 12006.578947
VES 724.839804
VND 26295
VUV 119.374527
WST 2.738989
XAF 573.873066
XAG 0.017893
XAU 0.000249
XCD 2.70255
XCG 1.801766
XDR 0.712694
XOF 573.870556
XPF 104.34174
YER 238.603589
ZAR 15.987037
ZMK 9001.203584
ZMW 18.218801
ZWL 321.999592
  • SDAX

    -78.8700

    18250.65

    -0.43%

  • Goldpreis

    30.9000

    4023

    +0.77%

  • Euro STOXX 50

    -52.7400

    6230.87

    -0.85%

  • TecDAX

    -11.9300

    3770.35

    -0.32%

  • MDAX

    -175.1000

    31864.73

    -0.55%

  • DAX

    -84.5100

    24830.98

    -0.34%

  • EUR/USD

    0.0002

    1.1446

    +0.02%

Bundesrat besiegelt Entlastungen: Pendlerpauschale steigt - Gastro-Steuer sinkt

Bundesrat besiegelt Entlastungen: Pendlerpauschale steigt - Gastro-Steuer sinkt

Im kommenden Jahr sinkt die Mehrwertsteuer auf Speisen im Restaurant, Berufstätige profitieren von einer Anhebung der Pendlerpauschale und die Ehrenamtspauschale steigt ebenfalls. Der Bundesrat stimmte am Freitag einem Paket mit einer ganzen Reihe von Steuerentlastungen zu. Gastronomie- und Tourismusverbände äußerten sich sehr erfreut.

Textgröße:

Die Umsatzsteuer für Speisen sinkt ab dem 1. Januar 2026 dauerhaft von 19 Prozent auf sieben Prozent. Mit der Maßnahme, die auf Betreiben der CSU im Koalitionsvertrag aufgenommen wurde, will die Bundesregierung nach eigenen Angaben die Gastronomiebranche stabilisieren.

Der Gaststätten-Verband Dehoga nannte die Steuersenkung die "wichtigste Maßnahme zur Stärkung unserer Restaurants, Wirtshäuser, Cafés und Caterer". Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft sprach von einem "guten Tag für den Tourismusstandort Deutschland".

Die Steuersenkung hat aber auch für viel Kritik gesorgt. Linke und Grüne sprachen bei der Verabschiedung im Bundestag von einem wirtschaftlich unsinnigen Steuergeschenk.

Sinkende Preise im Restaurant sind nicht zu erwarten. Zwar heißt es in der Gesetzesvorlage: "Sowohl die Weitergabe der Steuersenkung an Verbraucherinnen und Verbraucher als auch zusätzliche Investitionen sind möglich." Die Restaurantbetriebe sind aber nicht verpflichtet, die Steuersenkung an die Gäste weiterzugeben. Branchenverbände haben angekündigt, zusätzliche Einnahmen nicht für Preissenkungen zu verwenden, sondern allenfalls zur Abwendung weiterer Preissteigerungen.

"Das Problem ist jetzt nicht, (...) ob wir die Preise um die Hälfte senken können", sagte dazu Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im Bundesrat. "Es ist die Frage, ob es noch die Gastronomie in Deutschland so gibt, wie wir sie kennen, ob die Betriebe noch weitermachen können."

Söder und weitere Ministerpräsidenten unionsregierter Flächenländer lobten die Anhebung der Pendlerpauschale. Sie steigt zum Jahreswechsel auf einheitlich 38 Cent. Bislang beträgt sie 30 Cent pro Kilometer für die ersten 20 Kilometer der Wegstrecke, ab dem 21. Kilometer sind es 38 Cent. Diese Abstufung fällt weg.

Der Vertreter Bremens, Finanzsenator Björn Fecker (Grüne), kritisierte diese Entscheidung. "Gerecht und klimafreundlich ist die Pendlerpauschale nicht wirklich", sagte er. "Denn von ihr profitieren immer noch Menschen mit hohem Einkommen deutlich mehr."

Das Steueränderungsgesetz sieht außerdem vor, dass die Ehrenamtspauschale von 840 auf 960 Euro und die Übungsleiterpauschale von 3000 auf 3300 Euro pro Jahr steigen. Vereine können also höhere Entschädigungen leisten, ohne dass die Empfänger deshalb Steuern zahlen müssen.

Ferner verdoppelt das neue Gesetz die Höchstbeträge für Spenden an politische Parteien, die steuerlich geltend gemacht werden können. Gewerkschaftsmitglieder können ihren Beitrag künftig zusätzlich zu bestehenden Pauschbeträgen für Werbungskosten vom zu versteuernden Einkommen abziehen. Zudem sieht das Gesetz vor, dass Prämien für Medaillengewinne bei Olympischen Spielen künftig steuerfrei gestellt werden.

Durch das Gesetz entstehen dem Bund, aber auch Ländern und Kommunen Einnahmeausfälle. Die Länder hatten einen Ausgleich durch den Bund verlangt, was der Bund jedoch ablehnte. "Die Einnahmeausfälle der Länder belaufen sich bis 2030 auf fast 13 Milliarden Euro, die der Gemeinden auf fast zwei Milliarden Euro", sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD). "Diese Belastungen werden die ohnehin fast überall angespannte Haushaltslage weiter verschärfen."

"Das wird nicht auf unbestimmt lange Zeit so gehen können", warnte Schweitzer. Im kommenden Jahr würden Bund und Länder "hart miteinander ringen müssen, wenn es darum geht, dass der Bund seiner Verantwortung nachkommt".

L.Johnson--ThChM