The China Mail - Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha: Hunderttausende Menschen vertrieben

USD -
AED 3.672504
AFN 66.000368
ALL 82.065819
AMD 366.850403
ANG 1.790258
AOA 918.000367
ARS 1477.015602
AUD 1.43185
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.711051
BBD 2.013578
BDT 123.231705
BGN 1.717508
BHD 0.37699
BIF 2973.665792
BMD 1
BND 1.290819
BOB 6.923833
BRL 5.127304
BSD 0.999746
BTN 96.20602
BWP 13.613298
BYN 2.892751
BYR 19600
BZD 2.010507
CAD 1.40265
CDF 2260.000362
CHF 0.807672
CLF 0.023667
CLP 931.460396
CNY 6.77325
CNH 6.77849
COP 3271.49
CRC 453.72027
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.47066
CZK 21.170704
DJF 177.720393
DKK 6.53604
DOP 58.591939
DZD 133.08604
EGP 50.499541
ERN 15
ETB 161.352347
EUR 0.874104
FJD 2.24225
FKP 0.741639
GBP 0.74355
GEL 2.62504
GGP 0.741639
GHS 11.535803
GIP 0.741639
GMD 74.000355
GNF 8767.847144
GTQ 7.627363
GYD 209.152271
HKD 7.84035
HNL 26.773638
HRK 6.587404
HTG 130.665488
HUF 317.240388
IDR 17942.45
ILS 3.03755
IMP 0.741639
INR 96.52615
IQD 1309.635255
IRR 1375000.000352
ISK 125.360386
JEP 0.741639
JMD 158.358413
JOD 0.70904
JPY 162.45604
KES 129.250385
KGS 87.450384
KHR 4041.870984
KMF 429.00035
KPW 900.000068
KRW 1487.770383
KWD 0.30906
KYD 0.833089
KZT 472.493438
LAK 22557.193474
LBP 89520.580902
LKR 335.94331
LRD 180.94884
LSL 16.498307
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.382383
MAD 9.327058
MDL 17.580129
MGA 4254.649011
MKD 53.901981
MMK 2099.396771
MNT 3588.131807
MOP 8.073156
MRU 39.848993
MUR 47.150378
MVR 15.460378
MWK 1733.515895
MXN 17.539904
MYR 4.095904
MZN 63.910377
NAD 16.498307
NGN 1379.890377
NIO 36.789956
NOK 9.647404
NPR 153.931154
NZD 1.71145
OMR 0.384118
PAB 0.999694
PEN 3.391238
PGK 4.46791
PHP 61.674038
PKR 277.958794
PLN 3.79305
PYG 6059.545578
QAR 3.654275
RON 4.573038
RSD 102.593038
RUB 78.12447
RWF 1472.123187
SAR 3.761064
SBD 8.071362
SCR 13.451668
SDG 600.503676
SEK 9.646704
SGD 1.291204
SHP 0.746601
SLE 24.375038
SLL 20969.507346
SOS 571.311085
SRD 37.611038
STD 20697.981008
STN 21.435008
SVC 8.746851
SYP 110.532098
SZL 16.485564
THB 33.630369
TJS 9.237398
TMT 3.51
TND 2.951865
TOP 2.40776
TRY 47.142504
TTD 6.788884
TWD 32.413104
TZS 2625.998038
UAH 44.654255
UGX 3693.820593
UYU 40.182321
UZS 12006.578947
VES 724.839804
VND 26295
VUV 119.374527
WST 2.738989
XAF 573.873066
XAG 0.017893
XAU 0.000249
XCD 2.70255
XCG 1.801766
XDR 0.712694
XOF 573.870556
XPF 104.34174
YER 238.603589
ZAR 15.987037
ZMK 9001.203584
ZMW 18.218801
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -52.7400

    6230.87

    -0.85%

  • DAX

    -84.5100

    24830.98

    -0.34%

  • SDAX

    -78.8700

    18250.65

    -0.43%

  • MDAX

    -175.1000

    31864.73

    -0.55%

  • TecDAX

    -11.9300

    3770.35

    -0.32%

  • Goldpreis

    30.9000

    4023

    +0.77%

  • EUR/USD

    0.0002

    1.1446

    +0.02%

Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha: Hunderttausende Menschen vertrieben
Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha: Hunderttausende Menschen vertrieben / Foto: © AFP

Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha: Hunderttausende Menschen vertrieben

Hunderttausende Menschen sind offiziellen Angaben zufolge im wiederaufgeflammten Grenzkonflikt zwischen Kambodscha und Thailand in beiden Ländern vertrieben worden. In Kambodscha seien mehr als 518.000 Menschen vor thailändischen Angriffen geflohen, erklärte das Innenministerium in Phnom Penh am Sonntag. Nach Angaben aus Bangkok wurden auf thailändischer Seite rund 400.000 Menschen vertrieben. Beide Staaten erklärten, dass ein Treffen der südostasiatischen Außenminister am Montag in Malaysia voraussichtlich zur Entspannung der Lage beitragen werde.

Textgröße:

Der Sprecher des thailändischen Verteidigungsministeriums, Surasant Kongsiri, sagte Reportern, dass mehr als 200.000 Menschen im Land weiterhin in Notunterkünften untergebracht seien. "Es gibt einige Dorfbewohner, die nach Hause zurückkehren können." Zugleich warnte er aber, dass dort noch immer "gefährliche Minen und Bomben" drohen könnten.

Bei den im Dezember erneut ausgebrochenen Kämpfen zwischen den beiden südostasiatischen Nachbarländern wurden nach Behördenangaben mindestens 22 Menschen in Thailand und 19 in Kambodscha getötet, darunter Soldaten wie Zivilisten. Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig, die erneuten Zusammenstöße ausgelöst zu haben, und berufen sich jeweils auf ihr Recht auf Selbstverteidigung.

Ein Treffen der Außenminister des südostasiatischen Staatenverbundes Asean am Montag in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur könnte nach Angaben aus Bangkok und Phnom Penh zur Entspannung des Konflikts beitragen. Bangkok bezeichnete das Treffen als "wichtige Möglichkeit für beide Seiten".

Die Sprecherin des thailändischen Außenministeriums, Maratee Nalita Andamo, wiederholte frühere Bedingungen für Verhandlungen mit Kambodscha. Unter anderem soll Phnom Penh demnach als erstes eine Waffenruhe verkünden und bei Bemühungen für die Räumung von Minen entlang der Grenze kooperieren.

Das kambodschanische Außenministerium erklärte, es verfolge das Ziel, "Frieden, Stabilität und gute nachbarliche Beziehungen" wiederherzustellen. Phnom Penh werde "seine entschiedene Haltung bekräftigen, Differenzen und Streitigkeiten mit allen friedlichen Mitteln, durch Dialog und Diplomatie beizulegen".

Der Streit zwischen Thailand und Kambodscha schwelt seit Jahrzehnten. Im Mittelpunkt des Konflikts steht die Grenzziehung im sogenannten Smaragd-Dreieck, wo die thailändische Provinz Surin, die kambodschanische Provinz Oddar Meanchey sowie Laos aneinander grenzen. Der Konflikt ist die Folge einer unklaren Grenzziehung durch Kambodschas ehemalige Kolonialmacht Frankreich im Jahr 1907.

Im Juli eskalierte der Konflikt zwischen Thailand und Kambodscha. Bei fünftägigen Gefechten wurden mehr als 40 Menschen getötet. Ende Oktober unterzeichneten die Konfliktländer dann unter Vermittlung der USA ein Abkommen, das einen langfristigen Frieden sichern sollte. Thailand setzte die Umsetzung des Friedensabkommens vor knapp einem Monat jedoch aus.

US-Außenminister Marco Rubio betonte am Freitag, Washington hoffe, dass Thailand und Kambodscha sich bis Dienstag auf eine neue Feuerpause verständigen.

Die Regierung in Thailand garantierte jedoch nicht, dass das Treffen am Montag zu einer Waffenruhe führen werde und erklärte, dass diese nur erreicht werden könne, wenn sie "in erster Linie auf der Einschätzung der Lage vor Ort durch die thailändische Armee basiert".

Kambodscha, das Thailand militärisch und finanziell unterlegen ist, erklärte am Sonntag, dass thailändische Streitkräfte seit dem frühen Morgen wieder angegriffen hätten. Es habe Kämpfe an der Grenze in der Nähe des 900 Jahre alten Tempels Preah Vihear gegeben.

Der Tempel steht im Mittelpunkt des seit Jahrzehnten andauernden Konflikts zwischen Bangkok und Phnom Penh. Der Internationale Gerichtshof in Den Haag entschied 2013, dass die Ruinen von Preah Vihear zu Kambodscha gehören.

H.Au--ThChM