The China Mail - Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha: Hunderttausende Menschen vertrieben

USD -
AED 3.672504
AFN 64.99959
ALL 80.761235
AMD 360.982284
ANG 1.789785
AOA 917.999795
ARS 1547.4941
AUD 1.424725
AWG 1.8
AZN 1.703496
BAM 1.737655
BBD 2.013789
BDT 124.482471
BGN 1.747831
BHD 0.377511
BIF 2987.543757
BMD 1
BND 1.278142
BOB 12.12307
BRL 5.461698
BSD 0.999876
BTN 94.576825
BWP 13.727633
BYN 2.983457
BYR 19600
BZD 2.010946
CAD 1.395365
CDF 2315.000158
CHF 0.814045
CLF 0.024532
CLP 965.497729
CNY 6.67355
CNH 6.66769
COP 3229.4
CRC 454.196116
CUC 1
CUP 23.996482
CVE 97.96631
CZK 21.568402
DJF 178.04787
DKK 6.639715
DOP 60.044158
DZD 135.847037
EGP 54.720699
ERN 15
ETB 164.108289
EUR 0.888299
FJD 2.24025
FKP 0.745268
GBP 0.741285
GEL 2.597406
GGP 0.745268
GHS 11.633527
GIP 0.745268
GMD 74.000152
GNF 8857.12128
GTQ 7.640777
GYD 209.490556
HKD 7.84374
HNL 26.874159
HRK 6.76901
HTG 130.993736
HUF 321.820972
IDR 18089.05
ILS 3.153904
IMP 0.745268
INR 94.292795
IQD 1515.805747
IRR 1883408.497579
ISK 121.350142
JEP 0.745268
JMD 158.490264
JOD 0.709023
JPY 157.906976
KES 129.939873
KGS 87.450338
KHR 4065.567945
KMF 440.999846
KPW 899.999961
KRW 1344.389738
KWD 0.31072
KYD 0.8332
KZT 451.907529
LAK 22510.972511
LBP 89536.844537
LKR 332.702525
LRD 169.971747
LSL 16.458322
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.411145
MAD 9.767223
MDL 17.932726
MGA 4516.054516
MKD 54.694998
MMK 2099.52083
MNT 3598.087189
MOP 8.0795
MRU 40.672394
MUR 47.089769
MVR 15.454964
MWK 1733.74558
MXN 18.549496
MYR 4.049303
MZN 63.909535
NAD 16.458322
NGN 1345.80733
NIO 36.791229
NOK 9.290185
NPR 151.327626
NZD 1.769895
OMR 0.384494
PAB 0.999964
PEN 3.451055
PGK 4.486835
PHP 63.136501
PKR 276.584484
PLN 3.896245
PYG 6062.867601
QAR 3.645272
RON 4.745298
RSD 104.493047
RUB 81.798631
RWF 1471.300315
SAR 3.756339
SBD 8.051718
SCR 13.898677
SDG 601.501901
SEK 9.70178
SGD 1.276795
SHP 0.745545
SLE 22.910107
SLL 20969.504398
SOS 571.481881
SRD 37.56398
STD 20697.981008
STN 21.767813
SVC 8.74869
SYP 13001.999685
SZL 16.449882
THB 33.443033
TJS 9.223662
TMT 3.51
TND 2.979992
TOP 2.40776
TRY 50.042497
TTD 6.77808
TWD 32.955404
TZS 2649.997953
UAH 45.533522
UGX 4104.696412
UYU 40.202925
UZS 11888.515735
VES 890.036604
VND 25690
VUV 119.472328
WST 2.779309
XAF 582.685991
XAG 0.018789
XAU 0.000241577987
XCD 2.70255
XCG 1.801979
XDR 0.707052
XOF 582.685991
XPF 105.958029
YER 236.174995
ZAR 16.332032
ZMK 9001.185115
ZMW 20.278266
ZWL 321.999592
SSP 5745.96484
MXV 2.087959
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha: Hunderttausende Menschen vertrieben
Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha: Hunderttausende Menschen vertrieben / Foto: © AFP

Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha: Hunderttausende Menschen vertrieben

Hunderttausende Menschen sind offiziellen Angaben zufolge im wiederaufgeflammten Grenzkonflikt zwischen Kambodscha und Thailand in beiden Ländern vertrieben worden. In Kambodscha seien mehr als 518.000 Menschen vor thailändischen Angriffen geflohen, erklärte das Innenministerium in Phnom Penh am Sonntag. Nach Angaben aus Bangkok wurden auf thailändischer Seite rund 400.000 Menschen vertrieben. Beide Staaten erklärten, dass ein Treffen der südostasiatischen Außenminister am Montag in Malaysia voraussichtlich zur Entspannung der Lage beitragen werde.

Textgröße:

Der Sprecher des thailändischen Verteidigungsministeriums, Surasant Kongsiri, sagte Reportern, dass mehr als 200.000 Menschen im Land weiterhin in Notunterkünften untergebracht seien. "Es gibt einige Dorfbewohner, die nach Hause zurückkehren können." Zugleich warnte er aber, dass dort noch immer "gefährliche Minen und Bomben" drohen könnten.

Bei den im Dezember erneut ausgebrochenen Kämpfen zwischen den beiden südostasiatischen Nachbarländern wurden nach Behördenangaben mindestens 22 Menschen in Thailand und 19 in Kambodscha getötet, darunter Soldaten wie Zivilisten. Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig, die erneuten Zusammenstöße ausgelöst zu haben, und berufen sich jeweils auf ihr Recht auf Selbstverteidigung.

Ein Treffen der Außenminister des südostasiatischen Staatenverbundes Asean am Montag in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur könnte nach Angaben aus Bangkok und Phnom Penh zur Entspannung des Konflikts beitragen. Bangkok bezeichnete das Treffen als "wichtige Möglichkeit für beide Seiten".

Die Sprecherin des thailändischen Außenministeriums, Maratee Nalita Andamo, wiederholte frühere Bedingungen für Verhandlungen mit Kambodscha. Unter anderem soll Phnom Penh demnach als erstes eine Waffenruhe verkünden und bei Bemühungen für die Räumung von Minen entlang der Grenze kooperieren.

Das kambodschanische Außenministerium erklärte, es verfolge das Ziel, "Frieden, Stabilität und gute nachbarliche Beziehungen" wiederherzustellen. Phnom Penh werde "seine entschiedene Haltung bekräftigen, Differenzen und Streitigkeiten mit allen friedlichen Mitteln, durch Dialog und Diplomatie beizulegen".

Der Streit zwischen Thailand und Kambodscha schwelt seit Jahrzehnten. Im Mittelpunkt des Konflikts steht die Grenzziehung im sogenannten Smaragd-Dreieck, wo die thailändische Provinz Surin, die kambodschanische Provinz Oddar Meanchey sowie Laos aneinander grenzen. Der Konflikt ist die Folge einer unklaren Grenzziehung durch Kambodschas ehemalige Kolonialmacht Frankreich im Jahr 1907.

Im Juli eskalierte der Konflikt zwischen Thailand und Kambodscha. Bei fünftägigen Gefechten wurden mehr als 40 Menschen getötet. Ende Oktober unterzeichneten die Konfliktländer dann unter Vermittlung der USA ein Abkommen, das einen langfristigen Frieden sichern sollte. Thailand setzte die Umsetzung des Friedensabkommens vor knapp einem Monat jedoch aus.

US-Außenminister Marco Rubio betonte am Freitag, Washington hoffe, dass Thailand und Kambodscha sich bis Dienstag auf eine neue Feuerpause verständigen.

Die Regierung in Thailand garantierte jedoch nicht, dass das Treffen am Montag zu einer Waffenruhe führen werde und erklärte, dass diese nur erreicht werden könne, wenn sie "in erster Linie auf der Einschätzung der Lage vor Ort durch die thailändische Armee basiert".

Kambodscha, das Thailand militärisch und finanziell unterlegen ist, erklärte am Sonntag, dass thailändische Streitkräfte seit dem frühen Morgen wieder angegriffen hätten. Es habe Kämpfe an der Grenze in der Nähe des 900 Jahre alten Tempels Preah Vihear gegeben.

Der Tempel steht im Mittelpunkt des seit Jahrzehnten andauernden Konflikts zwischen Bangkok und Phnom Penh. Der Internationale Gerichtshof in Den Haag entschied 2013, dass die Ruinen von Preah Vihear zu Kambodscha gehören.

H.Au--ThChM