The China Mail - USA greifen Venezuela an - Trump: Präsident Maduro gefangen genommen

USD -
AED 3.673013
AFN 66.000069
ALL 81.650278
AMD 366.569987
ANG 1.790258
AOA 918.000178
ARS 1475.507971
AUD 1.42943
AWG 1.8
AZN 1.698401
BAM 1.706483
BBD 2.013882
BDT 123.258269
BGN 1.717508
BHD 0.37707
BIF 2982.5
BMD 1
BND 1.288898
BOB 6.923833
BRL 5.115097
BSD 0.999917
BTN 96.335819
BWP 13.552164
BYN 2.896968
BYR 19600
BZD 2.010994
CAD 1.40435
CDF 2260.000041
CHF 0.808615
CLF 0.023493
CLP 924.629994
CNY 6.77325
CNH 6.77387
COP 3242.37
CRC 454.412592
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.375036
CZK 21.17125
DJF 177.719697
DKK 6.533704
DOP 58.549766
DZD 133.024963
EGP 50.448201
ERN 15
ETB 158.974994
EUR 0.873896
FJD 2.24225
FKP 0.740969
GBP 0.741965
GEL 2.625023
GGP 0.740969
GHS 11.539469
GIP 0.740969
GMD 74.000148
GNF 8779.999743
GTQ 7.628512
GYD 209.196405
HKD 7.839815
HNL 26.850026
HRK 6.584064
HTG 130.687247
HUF 316.420004
IDR 17962
ILS 3.02195
IMP 0.740969
INR 96.674974
IQD 1310
IRR 1374999.999719
ISK 125.150168
JEP 0.740969
JMD 158.595267
JOD 0.708971
JPY 162.415973
KES 129.280254
KGS 87.450228
KHR 4021.99992
KMF 428.999915
KPW 900.000068
KRW 1479.199517
KWD 0.30909
KYD 0.833261
KZT 470.83357
LAK 22575.000214
LBP 89549.999871
LKR 336.068685
LRD 181.393234
LSL 16.409726
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.389923
MAD 9.341023
MDL 17.553595
MGA 4299.999997
MKD 53.857917
MMK 2099.369865
MNT 3585.362392
MOP 8.074165
MRU 40.110048
MUR 47.030083
MVR 15.46006
MWK 1735.999671
MXN 17.43115
MYR 4.0729
MZN 63.910267
NAD 16.310032
NGN 1381.219799
NIO 36.649937
NOK 9.676797
NPR 154.137982
NZD 1.713079
OMR 0.384509
PAB 0.999913
PEN 3.3825
PGK 4.397019
PHP 61.644496
PKR 278.10351
PLN 3.785849
PYG 6063.911004
QAR 3.646012
RON 4.576698
RSD 102.59201
RUB 78.10059
RWF 1466
SAR 3.741958
SBD 8.071362
SCR 13.990704
SDG 600.497903
SEK 9.643041
SGD 1.289835
SHP 0.746601
SLE 24.374982
SLL 20969.507346
SOS 571.501804
SRD 37.610949
STD 20697.981008
STN 21.6
SVC 8.748609
SYP 110.532098
SZL 16.309717
THB 33.579496
TJS 9.224064
TMT 3.51
TND 2.92875
TOP 2.40776
TRY 47.117002
TTD 6.792631
TWD 32.262802
TZS 2628.485998
UAH 44.624626
UGX 3689.920993
UYU 40.162114
UZS 12083.000579
VES 724.839803
VND 26253.5
VUV 120.073082
WST 2.749513
XAF 572.340862
XAG 0.018013
XAU 0.000251
XCD 2.70255
XCG 1.802119
XDR 0.711017
XOF 573.000207
XPF 104.42498
YER 238.607848
ZAR 16.298035
ZMK 9001.199047
ZMW 18.323008
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0021

    1.1447

    -0.18%

  • DAX

    -84.0400

    24915.49

    -0.34%

  • MDAX

    -60.9200

    32039.83

    -0.19%

  • TecDAX

    -27.4100

    3782.28

    -0.72%

  • Euro STOXX 50

    18.0300

    6283.61

    +0.29%

  • Goldpreis

    -14.1000

    3978

    -0.35%

  • SDAX

    67.3900

    18329.52

    +0.37%

USA greifen Venezuela an - Trump: Präsident Maduro gefangen genommen
USA greifen Venezuela an - Trump: Präsident Maduro gefangen genommen / Foto: © AFP

USA greifen Venezuela an - Trump: Präsident Maduro gefangen genommen

Die USA haben einen groß angelegten Angriff gegen Venezuela ausgeführt und nach Angaben von US-Präsident Donald Trump Staatschef Nicolás Maduro gefangen genommen. Maduro und seine Frau seien bei dem Militäreinsatz in der Nacht zum Samstag außer Landes gebracht worden, sagte Trump. Venezuelas Verteidigungsminister kündigte einen "massiven" Einsatz aller militärischen Mittel seines Landes an. Unterstützer von Venezuela wie Russland verurteilten den US-Angriff scharf, in Berlin wurde der Krisenstab des Auswärtigen Amtes einberufen.

Textgröße:

Zu dem erfolgreichen "großangelegten Schlag gegen Venezuela" habe auch die Gefangennahme von Maduro gehört, erklärte Trump in Online-Netzwerken. Der langjährige venezolanische Staatschef und dessen Frau seien außer Landes geflogen worden. Für 17.00 Uhr MEZ kündigte Trump eine Pressekonferenz an.

Der republikanische Senator Mike Lee erklärte im Onlinedienst X, US-Außenminister Marco Rubio habe ihm in einem Telefonat über das Ende des US-Einsatzes informiert. Rubio gehe von keinen weiteren US-Angriffen auf Venezuela aus. US-Vizeaußenminister Christopher Landau sprach von einer "neuen Ära" in Venezuela. "Der Tyrann ist weg. Er wird sich - endlich - für seine Verbrechen vor der Justiz verantworten müssen", schrieb Landau auf X.

Die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez sagte in einer Audio-Botschaft, nach "diesem brutalen Angriff" sei der Verbleib von Maduro und seiner Frau unklar. Sie verlangte ein "Lebenszeichen". Der venezolanische Außenminister Yván Gil beantragte eine Krisensitzung des UN-Sicherheitsrates.

Die Hauptstadt Caracas war seit etwa 02.00 Uhr Ortszeit (07.00 Uhr MEZ) von schweren Explosionen und dem Überflug von Flugzeugen erschüttert worden. Die venezolanische Regierung warf der US-Regierung einen "schweren militärischen Angriff" vor, der sich gegen "zivile und militärische Orte in Caracas und den Bundesstaaten Miranda, Aragua sowie La Guaira rund um Caracas" gerichtet habe. In der Küstenstadt La Guaira befinden sich der Hafen und Flughafen von Caracas. Anwohner von Fuerte Tiuna, dem größten Militärstützpunkt in Caracas, berichteten überdies von Schüssen.

Als Ziel des US-Einsatzes bezeichnete die venezolanische Regierung "nichts anderes, als sich Venezuelas strategischer Ressourcen zu bemächtigen, insbesondere seines Erdöls und seiner Mineralien". In der Erklärung wurden der Ausnahmezustand und eine Mobilisierung des ganzen Landes zur Abwehr "dieses imperialistischen Angriffs" verkündet. Der venezolanische Verteidigungsminister Padrino kündigte den "massiven" Einsatz aller militärischen Mittel an, nachdem Venezuelas "heiliger Boden entweiht" worden sei.

"Ich habe geschlafen und meine Freundin hat mich geweckt und mir gesagt, dass wir bombardiert werden", sagte der 29-jährige Francis Peña, der im Osten von Caracas lebt, AFP. Eine 67-jährige Rentnerin, die in der Nähe vom Militärstützpunkt Fuerte Tiuna wohnt, sagte, ihre Fenster seien erschüttert worden, daher habe sie sich "in einem Raum ohne Fenster versteckt". Laut Verteidigungsminister Padrino trugen die venezolanischen Behörden Informationen über "Verletzte und Tote" zusammen.

Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, Deutschland verfolge die aktuellen Entwicklungen "mit größter Sorge". Der Krisenstab werde am Samstag darüber beraten. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas rief zu "Zurückhaltung" und der Achtung internationalen Rechts auf.

Auch Spanien rief zur "Deeskalation" auf und bot an, in dem Konflikt zu vermitteln. Es stehe "bereit, bei der Suche nach einer demokratischen, verhandelten und friedlichen Lösung für das Land zu helfen", erklärte das Außenministerium in Madrid.

Russland nannte den US-Militäreinsatz in Venezuela "zutiefst beunruhigend und verwerflich". "Ideologische Feindseligkeit hat über sachlichen Pragmatismus gesiegt", erklärte das Außenministerium in Moskau. Scharf verurteilt wurde das US-Vorgehen auch vom Iran und von Kuba, die enge Beziehungen zu Venezuela unterhalten.

Der linksgerichtete kolumbianische Staatschef Gustavo Petro verurteilte den US-Angriff als "Angriff auf die Souveränität" Lateinamerikas und warnte vor einer humanitären Krise. Er kündigte die Entsendung von Soldaten an die Grenze zu Venezuela an.

Trump hatte in jüngster Zeit nach wiederholten US-Angriffen vor der Küste Venezuelas von der Möglichkeit von US-Angriffen auf das venezolanische Festland gesprochen. Zudem hatte er im Dezember gesagt, dass die Tage von Venezuelas linksnationalistischem Staatschef Maduro "gezählt" seien.

Die Luftwaffe und Marine der USA sind seit Wochen in der Karibik stark präsent, unter anderem mit dem Flugzeugträger "USS General R. Ford" und anderen Kriegsschiffen. Seit September griffen US-Streitkräfte immer wieder Boote angeblicher Drogenschmuggler im Ostpazifik und in der Karibik an. Dabei wurden mit den neuen Angriffen bislang mehr als hundert Menschen getötet. Kritiker bezeichnen die Angriffe als außergerichtliche Hinrichtungen und völkerrechtswidrig.

Am Montag hatte Trump sich über einen Angriff geäußert, bei dem es sich womöglich um den ersten US-Angriff an Land in dem Konflikt mit Venezuela gehandelt hatte. Demnach wurde eine Anlegestelle für mutmaßliche venezolanische Drogenboote zerstört.

Die USA werfen Venezuela vor, den Drogenschmuggel in die Vereinigten Staaten aktiv zu fördern und damit die Sicherheit der USA und ihrer Bürger zu gefährden. Venezuelas Bedeutung für den internationalen Drogenschmuggel gilt allerdings als eher gering.

Außer den USA erkennen auch viele europäische Staaten wie Deutschland und die EU die Legitimität der Regierung Maduro nicht an. Maduros innenpolitische Widersacherin María Corina Machado wurde im Dezember mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

E.Choi--ThChM