The China Mail - Versorgung nach Anschlag wieder hergestellt: Alle Haushalte in Berlin haben Strom

USD -
AED 3.672505
AFN 66.000213
ALL 81.708603
AMD 364.365761
ANG 1.790258
AOA 917.000279
ARS 1475.502198
AUD 1.428653
AWG 1.79625
AZN 1.693572
BAM 1.705664
BBD 2.003974
BDT 122.731435
BGN 1.717508
BHD 0.375229
BIF 2968.58317
BMD 1
BND 1.285785
BOB 6.923833
BRL 5.077022
BSD 0.994971
BTN 95.782497
BWP 13.51177
BYN 2.869258
BYR 19600
BZD 2.001098
CAD 1.40442
CDF 2259.000169
CHF 0.807205
CLF 0.023492
CLP 924.579997
CNY 6.768796
CNH 6.768665
COP 3231.81
CRC 451.756297
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.162735
CZK 21.108978
DJF 177.179114
DKK 6.52101
DOP 58.119062
DZD 132.984028
EGP 50.513896
ERN 15
ETB 160.591875
EUR 0.87233
FJD 2.24025
FKP 0.740969
GBP 0.739835
GEL 2.620131
GGP 0.740969
GHS 11.463829
GIP 0.740969
GMD 73.999662
GNF 8726.461347
GTQ 7.595169
GYD 208.293725
HKD 7.839947
HNL 26.645284
HRK 6.572799
HTG 130.051468
HUF 313.725499
IDR 17984
ILS 2.99915
IMP 0.740969
INR 96.34155
IQD 1304.234073
IRR 1375000.000153
ISK 124.889669
JEP 0.740969
JMD 157.708499
JOD 0.70899
JPY 162.153497
KES 129.349745
KGS 87.449727
KHR 4020.656745
KMF 429.000119
KPW 900.000068
KRW 1479.805002
KWD 0.30902
KYD 0.829634
KZT 468.844024
LAK 22492.602551
LBP 89098.721424
LKR 334.766494
LRD 180.700301
LSL 16.303149
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.374578
MAD 9.294641
MDL 17.491535
MGA 4230.544637
MKD 53.757861
MMK 2099.369865
MNT 3585.362392
MOP 8.038896
MRU 39.761178
MUR 47.029831
MVR 15.459484
MWK 1725.249919
MXN 17.408925
MYR 4.073397
MZN 63.909765
NAD 16.313173
NGN 1376.480147
NIO 36.615925
NOK 9.67768
NPR 153.164822
NZD 1.708801
OMR 0.384498
PAB 0.995596
PEN 3.388305
PGK 4.380682
PHP 61.639021
PKR 276.524312
PLN 3.774205
PYG 6034.670594
QAR 3.629617
RON 4.5719
RSD 102.370986
RUB 78.000017
RWF 1463.63359
SAR 3.755158
SBD 8.071362
SCR 13.681773
SDG 600.514208
SEK 9.611895
SGD 1.288735
SHP 0.746601
SLE 24.374985
SLL 20969.507346
SOS 568.604722
SRD 37.663503
STD 20697.981008
STN 21.354298
SVC 8.711464
SYP 110.532098
SZL 16.299886
THB 33.54699
TJS 9.179261
TMT 3.51
TND 2.94606
TOP 2.40776
TRY 47.044099
TTD 6.757947
TWD 32.210103
TZS 2629.805968
UAH 44.531145
UGX 3678.541839
UYU 40.064536
UZS 12034.186543
VES 724.839797
VND 26256.5
VUV 120.073082
WST 2.749513
XAF 571.704855
XAG 0.017529
XAU 0.000248
XCD 2.70255
XCG 1.79427
XDR 0.711017
XOF 571.704855
XPF 104.007326
YER 236.65019
ZAR 16.34324
ZMK 9001.198252
ZMW 18.123186
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    -32.5900

    3777.1

    -0.86%

  • DAX

    -147.7400

    24851.79

    -0.59%

  • MDAX

    -97.6800

    32003.07

    -0.31%

  • SDAX

    8.5600

    18270.69

    +0.05%

  • Goldpreis

    -14.4000

    4037.4

    -0.36%

  • Euro STOXX 50

    -21.8400

    6243.74

    -0.35%

  • EUR/USD

    -0.0005

    1.1463

    -0.04%

Versorgung nach Anschlag wieder hergestellt: Alle Haushalte in Berlin haben Strom
Versorgung nach Anschlag wieder hergestellt: Alle Haushalte in Berlin haben Strom / Foto: © AFP/Archiv

Versorgung nach Anschlag wieder hergestellt: Alle Haushalte in Berlin haben Strom

Vier Tage nach dem mutmaßlichen linksextremistischen Anschlag auf das Stromnetz im Südwesten von Berlin ist die Energieversorgung wieder hergestellt. Nach provisorischen Reparaturarbeiten an den zerstörten Hochspannungsleitungen nahe einem Heizkraftwerk schaltete der Netzbetreiber am Mittwoch schrittweise die letzten rund 20.000 betroffenen Haushalte und 850 Gewerbebetriebe wieder zu. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sprach von einem "guten Tag" für die Hauptstadt und kündigte Initiativen zum besseren Schutz kritischer Infrastrukturen an.

Textgröße:

Nach Angaben von Wirtschafts- und Energiesenatorin Franziska Giffey (SPD) gingen die Arbeiten an einer von zwei Baustellen schneller voran als gedacht. Zunächst waren die Behörden noch davon ausgegangen, die Stromversorgung erst am Donnerstag herstellen zu können. Am Mittwoch um 14.10 Uhr sei wieder "Vollversorgung" gemeldet worden, sagte Giffey bei einer gemeinsamen Pressekonferenz der beteiligten Behörden.

Die Situation sei aber "noch nicht vorbei", betonte die Senatorin. Erst wenn die Reparaturarbeiten an der zweiten Baustelle beendet seien, sei die Stromversorgung wieder dauerhaft abgesichert. Zudem müsse noch die teils unterbrochene Wärmeversorgung in den betroffenen Häusern wieder hochgefahren werden. Bei winterlichen Temperaturen fielen durch den Stromausfall Heizungen aus, auch die Fernwärmeversorgung war betroffen.

Notanlaufstellen und Essenausgabepunkte sollten daher zunächst geöffnet bleiben, auch Notstromaggregate an Pflegeheimen und anderen kritischen Orten blieben zunächst zur Sicherheit in Reserve. Die Schulen in dem betroffenen Gebiet blieben die Woche über noch geschlossen, teilte die Senatsverwaltung für Bildung mit. Heizungen müssten erst wieder laufen, zudem seien technische Prüfungen etwa an den Brandmeldeanlagen nötig.

Grund für den großflächigen Stromausfall war ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke, der mutmaßlich auf das Konto von Linksextremisten geht. Landes- und das Bundeskriminalamt sowie der Verfassungsschutz stuften ein Bekennerschreiben einer linksextremistischen Organisation namens Vulkangruppe als glaubwürdig ein. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe ermittelt unter anderem wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sowie verfassungsfeindlicher Sabotage.

Keine Erkenntnisse liegen den deutschen Sicherheitsbehörden nach Angaben des Bundesinnenministeriums über eine mögliche russische Drahtzieherschaft vor. Darüber wurde seit Tagen unter anderem aufgrund von sprachlichen Besonderheiten in dem Bekennerschreiben spekuliert.

"Erkenntnisse über eine mögliche russische Übersetzung liegen uns nicht vor", sagte eine Ministeriumssprecherin am Mittwoch. "Erkenntnisse über eine sogenannte False-Flag-Aktion liegen uns ebenfalls nicht vor." Unter False-Flag-Aktionen werden Taten verstanden, bei denen die Täter unter falscher Identität handeln, um bewusst falsche Fährten zu legen. Das Bundesinnenministerium halte das Schreiben für authentisch und ordne die Täter "dem linksextremistischen Spektrum" zu, betonte sie.

Auch Wegner und Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sprachen am Mittwoch erneut von einem linksextremistischen Anschlag und zusätzlich von Terrorismus. Das sei "kein kleiner Brandanschlag" gewesen, sagte Wegner während der Pressekonferenz des Senats. Es handle sich um einen "terroristischen Anschlag einer linksextremen Organisation mit massiven Folgen für die Versorgung" von nahezu hunderttausend Bürgern in Berlin.

Spranger sprach von einem "linksterroristischen Anschlag". Auch ein zwischenzeitlich veröffentlichtes zweites Schreiben der mutmaßlichen Täter spreche nach Einschätzung der Berliner Sicherheitsbehörden "nicht gegen einen linksterroristischen Täterkreis". Die Ermittlungen führe inzwischen allerdings die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe, fügte sie an.

Der Senat kündigte am Mittwoch außerdem bessere Schutzmaßnahmen für sensible Anlagen etwa im Bereich der Stromnetze an. Besonders wichtige Einrichtungen sollten schnell zu "100 Prozent" durch Videoüberwachung gesichert werden, sagte Wegner. Er werde sich mit den Regierungschefs der anderen 15 Bundesländer und der Bundesregierung "eng" über das Thema austauschen. Besserer Schutz sei nicht nur für Berlin relevant.

Die Reparaturarbeiten an den unterbrochenen Starkstromleitungen sind nach Senatsangaben hochkomplex und dauern deshalb lange. Laut Giffey müssen sie von Spezialfirmen unter hochreinen Bedingungen ausgeführt werden, unter anderem wurden dafür auch besondere Kabelverbindungen aus Österreich beschafft. Weitere Probleme bereitete die winterliche Kälte, weil sich bestimmte Kabelarten nur bei Plusgraden miteinander verbinden lassen. Daher werden an den Baustellen teilweise Heizgeräte eingesetzt.

I.Taylor--ThChM--ThChM