The China Mail - Ermittlungen gegen US-Notenbank: Fed-Chef Powell spricht von "Vorwand"

USD -
AED 3.672494
AFN 65.999622
ALL 81.759909
AMD 364.365761
ANG 1.790258
AOA 916.999808
ARS 1476.018898
AUD 1.426941
AWG 1.79625
AZN 1.703848
BAM 1.705664
BBD 2.005233
BDT 122.731435
BGN 1.717508
BHD 0.375442
BIF 2970.369563
BMD 1
BND 1.286558
BOB 6.923833
BRL 5.092399
BSD 0.995596
BTN 95.782497
BWP 13.520255
BYN 2.871059
BYR 19600
BZD 2.002355
CAD 1.403915
CDF 2258.999648
CHF 0.80475
CLF 0.023502
CLP 924.979724
CNY 6.768801
CNH 6.76623
COP 3233.2
CRC 452.012384
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.162735
CZK 21.097046
DJF 177.290368
DKK 6.51661
DOP 58.152008
DZD 132.958967
EGP 50.532303
ERN 15
ETB 160.692714
EUR 0.87176
FJD 2.24025
FKP 0.7473
GBP 0.738535
GEL 2.619994
GGP 0.7473
GHS 11.463829
GIP 0.7473
GMD 73.999871
GNF 8731.826864
GTQ 7.595169
GYD 208.293725
HKD 7.83817
HNL 26.662015
HRK 6.5683
HTG 130.133133
HUF 313.155503
IDR 18142
ILS 2.99905
IMP 0.7473
INR 96.537349
IQD 1304.234073
IRR 1374999.999809
ISK 124.820035
JEP 0.7473
JMD 157.807526
JOD 0.709023
JPY 162.100994
KES 129.290506
KGS 87.449846
KHR 4023.216567
KMF 428.999847
KPW 900.000068
KRW 1485.309359
KWD 0.30929
KYD 0.829634
KZT 468.844024
LAK 22506.43178
LBP 89154.667946
LKR 334.766494
LRD 180.700301
LSL 16.313173
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.378581
MAD 9.294641
MDL 17.502289
MGA 4233.201064
MKD 53.736118
MMK 2099.398858
MNT 3586.587158
MOP 8.038896
MRU 39.783544
MUR 47.120384
MVR 15.460456
MWK 1726.333232
MXN 17.381985
MYR 4.067603
MZN 63.910321
NAD 16.313173
NGN 1375.969558
NIO 36.638439
NOK 9.65336
NPR 153.251646
NZD 1.71021
OMR 0.384501
PAB 0.995596
PEN 3.388305
PGK 4.383356
PHP 61.633497
PKR 276.697946
PLN 3.769535
PYG 6038.459861
QAR 3.629617
RON 4.566103
RSD 102.303485
RUB 77.50243
RWF 1464.527101
SAR 3.748473
SBD 8.071362
SCR 13.488729
SDG 600.496305
SEK 9.59118
SGD 1.28832
SHP 0.746601
SLE 24.375013
SLL 20969.507346
SOS 568.961758
SRD 37.663496
STD 20697.981008
STN 21.367335
SVC 8.711464
SYP 110.532098
SZL 16.310121
THB 33.572504
TJS 9.179261
TMT 3.51
TND 2.94606
TOP 2.40776
TRY 47.043097
TTD 6.757947
TWD 32.225897
TZS 2629.713039
UAH 44.559107
UGX 3678.541839
UYU 40.064536
UZS 12034.186543
VES 724.839803
VND 26255.5
VUV 120.301282
WST 2.763963
XAF 572.063838
XAG 0.017318
XAU 0.000247
XCD 2.70255
XCG 1.79427
XDR 0.711464
XOF 572.063838
XPF 104.007326
YER 236.649517
ZAR 16.31915
ZMK 9001.196338
ZMW 18.134566
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0005

    1.1473

    +0.04%

  • Euro STOXX 50

    -14.6100

    6265.58

    -0.23%

  • DAX

    -147.5000

    24999.53

    -0.59%

  • SDAX

    82.5600

    18262.13

    +0.45%

  • TecDAX

    -37.7000

    3809.69

    -0.99%

  • Goldpreis

    13.3000

    4065.1

    +0.33%

  • MDAX

    -0.1600

    32100.75

    -0%

Ermittlungen gegen US-Notenbank: Fed-Chef Powell spricht von "Vorwand"
Ermittlungen gegen US-Notenbank: Fed-Chef Powell spricht von "Vorwand" / Foto: © AFP/Archiv

Ermittlungen gegen US-Notenbank: Fed-Chef Powell spricht von "Vorwand"

Drohende Anklage gegen die Fed: Die US-Notenbank hat nach Angaben ihres Chefs Jerome Powell eine Vorladung vom US-Justizministerium erhalten. Die Androhung von Strafverfolgung sei eine Reaktion darauf, dass die Fed "die Zinssätze auf Grundlage unserer besten Einschätzung dessen festlegt, was dem öffentlichen Interesse dient, statt den Vorlieben des Präsidenten zu folgen", sagte Powell am Sonntag (Ortszeit) unter Bezugnahme auf US-Präsident Donald Trump. Senatoren beider Parteien kritisierten das Vorgehen der Justiz scharf.

Textgröße:

Powell äußerte sich in einer Video-Botschaft auf der Webseite der Zentralbank. Ihm zufolge betrifft die Vorladung seine Anhörung vor dem US-Senat im vergangenen Juni. Dabei wurde der Fed-Chef zu einer großangelegten Renovierung des Fed-Zentralbankgebäudes in Washington befragt.

Trump warf der Fed damals vor, das vorgesehene Budget für die Renovierungsarbeiten nicht eingehalten zu haben und bezifferte die Gesamtkosten auf 3,1 Milliarden Dollar (2,7 Milliarden Euro) statt der ursprünglich veranschlagten 2,7 Milliarden Dollar. Powell bestreitet die Zahl.

Eine mögliche Anklage wegen der Anhörung sei jedoch ein "Vorwand", sagte Powell. Vielmehr müsse dieses "beispiellose Vorgehen im weiteren Kontext der Drohungen und des anhaltenden Drucks der Regierung gesehen werden".

Trump bestritt am Sonntag, Kenntnis von den Ermittlungen des Justizministeriums gegen die Fed zu haben. "Ich weiß nichts davon", zitierte NBC den US-Präsidenten. "Aber er ist sicherlich nicht besonders gut bei der Fed, und er ist auch nicht besonders gut im Bauen von Gebäuden", sagte Trump demnach über Powell.

Anfang Dezember hatte die Fed den Leitzins zum dritten Mal in Folge um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Trump kritisierte die Entscheidung der Fed als zu zögerlich. Der US-Präsident sagte, der Zinsschnitt hätte "mindestens doppelt" so hoch ausfallen können wie von der Fed beschlossen.

Er habe unter vier Regierungen, sowohl republikanischen als auch demokratischen, für die Fed gearbeitet, sagte Powell. "Jedes Mal habe ich meine Pflicht ohne Angst oder politische Begünstigung erfüllt und mich ausschließlich auf unser Mandat konzentriert", fügte er hinzu. Er beabsichtige, "die Arbeit fortzusetzen", für die ihn der Senat bestätigt habe.

Das Mandat der Fed besagt, dass sie ein Gleichgewicht zwischen Inflation und Arbeitsmarktentwicklung schaffen soll. Bei hoher Inflation können hohe Zinsen die Wirtschaft abkühlen. Steigt hingegen die Arbeitslosigkeit, können Zinssenkungen die Wirtschaft stimulieren.

Trump will mit einer stärkeren Senkung unter anderem Immobilienkredite verbilligen. Aufgabe der Fed ist es, den Arbeitsmarkt mit ihrer Geldmarktpolitik stabil und zugleich Verbraucherpreise niedrig zu halten.

Der US-Präsident übt seit Monaten Druck auf Powell aus, den Leitzins zu senken. Der US-Präsident hat zudem nach Wegen gesucht, den Fed-Chef zu entlassen. Powells Amtszeit endet im kommenden Mai. Trump hatte ihn in der Vergangenheit als "Schwachkopf" und "Verlierer" bezeichnet.

Senatoren beider Parteien kritisierten die Ermittlungen gegen die Zentralbank scharf. Nun stünden die "Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit" des Justizministeriums in Frage, sagte der Republikaner Thom Tillis. Er kündigte an, sich bis zur Klärung der juristischen Angelegenheit "gegen die Bestätigung jeglicher Kandidaten für die Fed aussprechen – einschließlich des bevorstehenden Vorsitzes der Fed".

Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren warf Trump vor, er versuche, "seine korrupte Übernahme" der US-Notenbank zu vollenden, indem er Powell verdränge und stattdessen eine "Marionette" einsetze.

A.Sun--ThChM