The China Mail - Selenskyj drängt nach Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi auf "schnellere Ergebnisse"

USD -
AED 3.672504
AFN 65.000368
ALL 82.125815
AMD 366.589327
ANG 1.790403
AOA 917.000367
ARS 1489.046535
AUD 1.43575
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.712385
BBD 2.016198
BDT 123.381342
BGN 1.69088
BHD 0.377446
BIF 2978.067679
BMD 1
BND 1.292212
BOB 6.923833
BRL 5.111404
BSD 1.001007
BTN 95.359629
BWP 13.538502
BYN 2.861533
BYR 19600
BZD 2.013308
CAD 1.41735
CDF 2258.000362
CHF 0.808342
CLF 0.023592
CLP 928.512017
CNY 6.77695
CNH 6.782275
COP 3294.663573
CRC 455.36926
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.54161
CZK 21.248804
DJF 178.260299
DKK 6.548975
DOP 58.783873
DZD 133.256578
EGP 49.625706
ERN 15
ETB 160.578558
EUR 0.875804
FJD 2.233204
FKP 0.745078
GBP 0.746185
GEL 2.64504
GGP 0.745078
GHS 11.476601
GIP 0.745078
GMD 73.503851
GNF 8779.932583
GTQ 7.638226
GYD 209.403318
HKD 7.83915
HNL 26.799457
HRK 6.600504
HTG 131.007311
HUF 311.790388
IDR 18080.55
ILS 3.010904
IMP 0.745078
INR 95.330504
IQD 1311.38642
IRR 1374750.000352
ISK 125.640386
JEP 0.745078
JMD 158.166616
JOD 0.70904
JPY 161.66504
KES 129.387559
KGS 87.448804
KHR 4035.371886
KMF 432.00035
KPW 900.00035
KRW 1499.150383
KWD 0.30956
KYD 0.834216
KZT 471.916999
LAK 22573.217178
LBP 89643.129186
LKR 335.849057
LRD 181.788732
LSL 16.304951
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.411592
MAD 9.351311
MDL 17.593136
MGA 4291.905617
MKD 53.968393
MMK 2099.567367
MNT 3586.200235
MOP 8.082914
MRU 39.881802
MUR 47.080378
MVR 15.450378
MWK 1735.849057
MXN 17.468404
MYR 4.070377
MZN 63.903729
NAD 16.304951
NGN 1377.920377
NIO 36.834041
NOK 9.782604
NPR 152.575406
NZD 1.727265
OMR 0.384617
PAB 1.001007
PEN 3.400604
PGK 4.468765
PHP 61.447038
PKR 278.263976
PLN 3.79005
PYG 6085.890645
QAR 3.649433
RON 4.587104
RSD 102.77109
RUB 76.636169
RWF 1470.559909
SAR 3.758206
SBD 8.048583
SCR 14.56525
SDG 600.503676
SEK 9.714225
SGD 1.292804
SHP 0.746601
SLE 24.350371
SLL 20969.503664
SOS 572.078974
SRD 37.610504
STD 20697.981008
STN 21.450773
SVC 8.75892
SYP 110.532098
SZL 16.302587
THB 33.288038
TJS 9.264632
TMT 3.5
TND 2.958981
TOP 2.40776
TRY 46.984504
TTD 6.801208
TWD 32.113504
TZS 2630.214945
UAH 44.533818
UGX 3683.404106
UYU 40.362474
UZS 12090.355908
VES 708.806404
VND 26267.5
VUV 120.293183
WST 2.760951
XAF 574.317734
XAG 0.016706
XAU 0.000243
XCD 2.70255
XCG 1.804141
XDR 0.714267
XOF 574.317734
XPF 104.417108
YER 237.075037
ZAR 16.316875
ZMK 9001.203584
ZMW 18.04404
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    13.8300

    3838.42

    +0.36%

  • Euro STOXX 50

    -14.3000

    6269.97

    -0.23%

  • MDAX

    82.1000

    31919.45

    +0.26%

  • Goldpreis

    -27.1000

    4113.7

    -0.66%

  • EUR/USD

    -0.0015

    1.1419

    -0.13%

  • DAX

    -51.1800

    25067.09

    -0.2%

  • SDAX

    53.5800

    18128.23

    +0.3%

Selenskyj drängt nach Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi auf "schnellere Ergebnisse"
Selenskyj drängt nach Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi auf "schnellere Ergebnisse" / Foto: © MOFA QATAR/AFP

Selenskyj drängt nach Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi auf "schnellere Ergebnisse"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach dem Abschluss der neuen Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi auf mehr Tempo gedrängt. "Wir wollen schnellere Ergebnisse", sagte Selenskyj am Donnerstag in Kiew. Das zweitägige Treffen zwischen Unterhändlern Russlands und der Ukraine war zuvor in der Hauptstadt der Emirate zu Ende gegangen. Bis auf die Einigung auf einen neuen Gefangenenaustausch wurden zunächst keine Details dazu bekannt. Die Ukraine war derweil erneut russischen Angriffen ausgesetzt.

Textgröße:

Selenskyj äußerte sich am Donnerstag an der Seite des polnischen Regierungschefs Donald Tusk. Zuvor hatte die Sprecherin des ukrainischen Verhandlungsführers in Abu Dhabi, Rustem Umerow, erklärt, die Verhandlungen seien "abgeschlossen". Umerow zufolge wurden die von den USA vermittelten Gespräche im "gleichen Format" abgehalten wie am Vortag: "trilaterale Konsultationen, Gruppenarbeit und anschließende Abstimmung der Positionen".

Dem US-Sondergesandten Steve Witkoff zufolge einigten sich beide Seiten in Abu Dhabi auf einen neuen Gefangenenaustausch. Der Austausch sei der erste seit fünf Monaten und betreffe 314 Gefangene, teilte Wittkoff im Onlinedienst X mit. Die Einigung sei "durch detaillierte und produktive Friedensgespräche erzielt" worden. Es liege aber "noch viel Arbeit" vor allen.

Das russische Verteidigungsministerium bestätigte die Einigung. Es erklärte, dass "am 5. Februar 157 russische Soldaten aus der Ukraine zurückgebracht wurden". Im Gegenzug würden "157 Kriegsgefangene der ukrainischen Streitkräfte übergeben". Die Emirate und die Vereinigten Staaten hätten bei der Rückkehr der russischen Gefangenen "humanitäre Vermittlung" geleistet.

Die Unterhändler der Ukraine und Russlands waren am Mittwoch zu ihrem erneuten Treffen nach Abu Dhabi gekommen. Umerow hatte den ersten Teil des erneuten Treffens als "produktiv" bezeichnet und von "substanziellen" Gesprächen gesprochen. Der russische Unterhändler Kirill Dmitrijew sagte am Donnerstag zu Staatsmedien, es gebe "definitiv Fortschritte, die Dinge entwickeln sich in eine gute, positive Richtung". Er warf den Europäern vor, versucht zu haben, die Fortschritte zu "stören". Dmitrijew nannte jedoch keine Einzelheiten.

In einer ungewöhnlichen offiziellen Stellungnahme zu den Verlusten an der Front hatte Selenskyj am Mittwoch erklärt, dass seit dem Einmarsch Russlands im Februar 2022 mindestens 55.000 ukrainische Soldaten getötet worden seien. Unabhängige Experten schätzen die Zahl allerdings weitaus höher ein.

Vor anderthalb Wochen hatten Unterhändler Moskaus und Kiews erstmals direkt miteinander über den US-Plan zur Beendigung der Kämpfe gesprochen. Beide Seiten sind sich nach Angaben aus Verhandlungskreisen inzwischen in mehreren Punkten einig. Hauptstreitpunkt bleibt jedoch die Forderung Moskaus nach einem vollständigen Rückzug der Ukraine aus der wichtigen Industrieregion Donbass.

US-Präsident Donald Trump drängt beide Seiten seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus vor gut einem Jahr zu Verhandlungen über ein Ende des Krieges. Selenskyj sagte in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview im französischen Fernsehen, die Rolle des US-Präsidenten sei entscheidend. "Putin hat nur Angst vor Trump", sagte er.

Derweil überzog die russische Armee die Ukraine mit neuen nächtlichen Angriffen. Über Nacht habe Russland zwei Raketen und 183 Drohnen auf das Nachbarland abgefeuert, erklärte die ukrainische Luftwaffe. Zwei Menschen wurden den Angaben zufolge in der Hauptstadt Kiew verletzt.

Mindestens neun russische Militärblogger berichteten indes von einem umfassenden Ausfall von Starlink-Terminals an der gesamten Kriegsfront in der Ukraine - was sowohl die Kommunikation in der russischen Armee als auch die Drohnenangriffe erschweren könnte. Die Technologie ermöglicht es Russland, Drohnen besser zu steuern, sodass sie ihr Ziel präzise treffen. Dank Starlink sind die Drohnen weniger anfällig für Störsignale.

"Das ist alles sehr schlecht, vor allem angesichts der entscheidenden Bedeutung der Kommunikation an der Front", schrieb der Blogger Roman Alechin im Onlinekanal Telegram. Der russische Militärblogger Alexander Koz zitierte einen russischen Kommandeur mit den Worten, Starlink sei Russlands "Achillesferse".

Starlink wird von SpaceX betrieben, einem Unternehmen von Elon Musk. Der Tech-Multimilliardär hatte auf Kiews Wunsch Schritte eingeleitet, um die Nutzung Netzwerks für russische Drohnenangriffe unterbinden.

Dem US-Verteidigungsministerium zufolge einigten sich die USA und Russland derweil auf die Wiederaufnahme ihres hochrangigen militärischen Austauschs. "Die Aufrechterhaltung des Dialogs zwischen den Streitkräften ist ein wichtiger Faktor für globale Stabilität und Frieden, die nur durch Stärke erreicht werden können", erklärte das Europäische Kommando der US-Streitkräfte in einer Stellungnahme. Er befördere "mehr Transparenz und Deeskalation".

B.Chan--ThChM