The China Mail - Scharfe Kritik nach Epstein-Enthüllungen: Britischer Premier Starmer lehnt Rücktritt ab

USD -
AED 3.672503
AFN 66.000272
ALL 81.750267
AMD 377.657389
ANG 1.79008
AOA 916.497564
ARS 1447.743897
AUD 1.432295
AWG 1.80125
AZN 1.69884
BAM 1.656847
BBD 2.015105
BDT 122.260014
BGN 1.67937
BHD 0.377008
BIF 2953.091775
BMD 1
BND 1.272884
BOB 6.913553
BRL 5.245602
BSD 1.000479
BTN 90.561067
BWP 13.175651
BYN 2.857082
BYR 19600
BZD 2.012224
CAD 1.368345
CDF 2224.999981
CHF 0.77707
CLF 0.021813
CLP 861.249915
CNY 6.94215
CNH 6.938765
COP 3642
CRC 496.003592
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.41048
CZK 20.61185
DJF 178.163135
DKK 6.32984
DOP 63.04994
DZD 130.013823
EGP 46.974985
ERN 15
ETB 154.976835
EUR 0.847765
FJD 2.206601
FKP 0.732184
GBP 0.73708
GEL 2.690395
GGP 0.732184
GHS 10.985781
GIP 0.732184
GMD 73.514885
GNF 8780.996111
GTQ 7.67429
GYD 209.32114
HKD 7.81233
HNL 26.428662
HRK 6.385504
HTG 131.143652
HUF 321.765975
IDR 16870
ILS 3.106995
IMP 0.732184
INR 90.323502
IQD 1310.5
IRR 42125.000158
ISK 122.77015
JEP 0.732184
JMD 156.862745
JOD 0.709032
JPY 157.190173
KES 128.999889
KGS 87.449732
KHR 4030.000237
KMF 416.999971
KPW 900.030004
KRW 1465.559807
KWD 0.30735
KYD 0.83376
KZT 497.113352
LAK 21520.880015
LBP 86150.000117
LKR 309.665505
LRD 185.999893
LSL 16.060215
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.323093
MAD 9.174502
MDL 16.928505
MGA 4431.457248
MKD 52.26893
MMK 2099.783213
MNT 3569.156954
MOP 8.051354
MRU 39.72959
MUR 46.060083
MVR 15.460281
MWK 1737.9996
MXN 17.35351
MYR 3.946989
MZN 63.759989
NAD 16.060109
NGN 1370.429432
NIO 36.81834
NOK 9.68341
NPR 144.897432
NZD 1.668235
OMR 0.384501
PAB 1.000479
PEN 3.362501
PGK 4.286719
PHP 58.717498
PKR 279.84277
PLN 3.574895
PYG 6622.13506
QAR 3.64125
RON 4.319497
RSD 99.522041
RUB 76.547406
RWF 1459.958497
SAR 3.750074
SBD 8.064647
SCR 13.682273
SDG 601.50319
SEK 9.005105
SGD 1.27355
SHP 0.750259
SLE 24.550125
SLL 20969.499267
SOS 571.495602
SRD 37.894002
STD 20697.981008
STN 20.755852
SVC 8.7544
SYP 11059.574895
SZL 16.060401
THB 31.744501
TJS 9.349774
TMT 3.505
TND 2.845497
TOP 2.40776
TRY 43.54031
TTD 6.777163
TWD 31.683899
TZS 2575.000201
UAH 43.151654
UGX 3562.246121
UYU 38.562056
UZS 12264.970117
VES 377.98435
VND 25970
VUV 119.687673
WST 2.726344
XAF 555.589718
XAG 0.012796
XAU 0.000206
XCD 2.70255
XCG 1.803149
XDR 0.691101
XOF 555.690911
XPF 101.550161
YER 238.325012
ZAR 16.154095
ZMK 9001.179364
ZMW 19.585153
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    -9.6300

    3603.42

    -0.27%

  • Euro STOXX 50

    -67.7300

    5902.74

    -1.15%

  • SDAX

    -156.0700

    17769.7

    -0.88%

  • Goldpreis

    -114.0000

    4836.8

    -2.36%

  • MDAX

    -321.3300

    31203.3

    -1.03%

  • DAX

    -233.4900

    24369.55

    -0.96%

  • EUR/USD

    -0.0016

    1.1795

    -0.14%

Scharfe Kritik nach Epstein-Enthüllungen: Britischer Premier  Starmer lehnt Rücktritt ab
Scharfe Kritik nach Epstein-Enthüllungen: Britischer Premier Starmer lehnt Rücktritt ab / Foto: © POOL/AFP

Scharfe Kritik nach Epstein-Enthüllungen: Britischer Premier Starmer lehnt Rücktritt ab

Der wegen der neuen Epstein-Enthüllungen stark unter Druck geratene britische Premierminister Keir Starmer hat einen Rücktritt abgelehnt. "Ich beabsichtige, diese wichtige Arbeit für unser Land weiterzuführen", sagte Starmer am Donnerstag bei einer Rede im südenglischen Hastings. Er entschuldigte sich aber auch bei den Opfern des verstorbenen US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, weil er den britischen Labour-Politiker Peter Mandelson, der ein Freund Epsteins war, vergangenes Jahr zum britischen Botschafter in den USA ernannt hatte.

Textgröße:

"Es tut mir leid, was Ihnen angetan wurde, es tut mir leid, dass so viele Menschen mit Macht Sie im Stich gelassen haben", sagte Starmer "Es tut mir leid, dass ich Mandelsons Lügen geglaubt und ihn ernannt habe." Die Opfer von Epstein hätten "ein Trauma erlebt, das die meisten von uns kaum nachvollziehen können", sagte Starmer weiter.

Mandelson war wegen seiner engen Verbindung zu Epstein in die Kritik geraten. Starmer hatte Mandelson Anfang vergangenen Jahres zum US-Botschafter ernannt und im September nach damaligen Epstein-Enthüllungen wieder entlassen. In dem Zusammenhang waren mehrere e-Mails des Briten an Epstein bekannt geworden.

In der vergangenen Woche veröffentlichte das US-Justizministerium weitere Dokumente zu dem Sexualstraftäter Epstein, der weltweit in höchsten Kreisen vernetzt war und der jahrelang Minderjährige und junge Frauen missbraucht hatte. Demnach soll Mandelson Anfang der 2000er-Jahre mehrfach Geld von Epstein erhalten haben. Weitere Dokumente sollen Überweisungen Epsteins an Mandelsons Lebenspartner Reinaldo Avila da Silva belegen. Mandelson war jahrelang Minister in Labour-Regierungen und EU-Handelskommissar.

Starmer hatte am Mittwoch eingeräumt, er habe gewusst, dass Mandelsohn trotz Epsteins erster Verurteilung 2008 weiter Kontakt zu dem Sexualstraftäter hatte. Er habe jedoch nicht gewusst, wie weit die Verbindung Mandelsons zu Epstein ging. Der Ex-Botschafter habe mehrfach gelogen, um seine Stellung in Washington behalten zu können, sagte Starmer weiter.

Die Äußerungen des ohnehin geschwächten Regierungschefs sorgten für harsche Kritik in Starmers linksgerichteter Labour-Partei. Abgeordnete stimmten bei einer Parlamentssitzung am Mittwoch dafür, dass alle Dokumente in Bezug auf die Botschafterernennung Mandelsons einem überparteilichen Aufklärungskomitee vorgelegt werden müssten. Die Stimmung bei den Parlamentariern des Regierungslagers im Unterhaus war "so wütend, wie ich es in 16 Jahren im Parlament noch nicht erlebt habe", sagte der Labour-Abgeordnete Karl Turner dem Sender "Times Radio" am Donnerstag. "Wir können nicht so tun, als wäre das keine Krise."

Oppositionsvertreter forderten den Premier auf, seinen Stabschef Morgan McSweeney zu entlassen. Der langjährige Vertraute von Mandelson hatte sich Berichten zufolge für dessen Entsendung als Botschafter nach Washington stark gemacht. Starmer verteidigte McSweeney am Mittwoch.

Starmer ordnete nach den neuen Epstein-Enthüllungen eine Untersuchung an. Mandelson gab inzwischen seinen Sitz im britischen Oberhaus auf. Er trat zudem aus der Labour-Partei aus. Gegen den 72-Jährigen wird zudem wegen Vorwürfen zu Fehlverhalten im Amt ermittelt.

Die Labour-Partei steht wegen schlechter Umfragewerte stark unter Druck. Bei Lokalwahlen im Mai wird mit herben Verlusten für die Regierungspartei gerechnet. Starmers Regierung wurde seit ihrem Amtsantritt im Juli 2024 von mehreren Skandalen erschüttert, der Premier gilt beim Volk als unbeliebt, viele in der Partei werfen ihm Führungsschwäche vor.

C.Fong--ThChM