The China Mail - Moskau und Kiew verhandeln wieder - Erneute massive Angriffe auf Ostukraine

USD -
AED 3.672503
AFN 63.498457
ALL 81.52105
AMD 376.830081
ANG 1.789731
AOA 916.999826
ARS 1399.220403
AUD 1.420081
AWG 1.8
AZN 1.691784
BAM 1.653178
BBD 2.014013
BDT 122.199541
BGN 1.647646
BHD 0.376969
BIF 2965.035438
BMD 1
BND 1.263444
BOB 6.924735
BRL 5.22642
BSD 0.999949
BTN 90.653751
BWP 13.195507
BYN 2.850019
BYR 19600
BZD 2.011132
CAD 1.36743
CDF 2254.99989
CHF 0.772675
CLF 0.02195
CLP 866.779942
CNY 6.90865
CNH 6.89109
COP 3675.14
CRC 480.849283
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.202825
CZK 20.54515
DJF 178.075302
DKK 6.32151
DOP 61.697723
DZD 129.852965
EGP 46.917098
ERN 15
ETB 155.541563
EUR 0.84614
FJD 2.21345
FKP 0.733723
GBP 0.73967
GEL 2.674974
GGP 0.733723
GHS 10.994379
GIP 0.733723
GMD 73.502736
GNF 8778.083952
GTQ 7.669941
GYD 209.213968
HKD 7.814745
HNL 26.471185
HRK 6.372294
HTG 131.051675
HUF 320.013495
IDR 16841
ILS 3.09971
IMP 0.733723
INR 90.67475
IQD 1309.992731
IRR 42125.000158
ISK 122.690375
JEP 0.733723
JMD 156.060741
JOD 0.708967
JPY 153.589703
KES 128.999506
KGS 87.449929
KHR 4019.051402
KMF 415.000119
KPW 899.945579
KRW 1448.269836
KWD 0.30656
KYD 0.833383
KZT 490.804131
LAK 21423.107644
LBP 89545.281663
LKR 309.40819
LRD 185.99678
LSL 16.04784
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.303965
MAD 9.125111
MDL 17.019262
MGA 4377.427384
MKD 52.150483
MMK 2100.026497
MNT 3569.36106
MOP 8.051509
MRU 39.919702
MUR 45.929356
MVR 15.405022
MWK 1734.011216
MXN 17.20341
MYR 3.901059
MZN 63.910187
NAD 16.048383
NGN 1345.429713
NIO 36.801623
NOK 9.551296
NPR 145.050124
NZD 1.662495
OMR 0.384496
PAB 0.999987
PEN 3.347576
PGK 4.295622
PHP 57.878028
PKR 279.655302
PLN 3.56912
PYG 6536.467028
QAR 3.644885
RON 4.3124
RSD 99.345964
RUB 76.508104
RWF 1460.448133
SAR 3.750338
SBD 8.045182
SCR 13.590788
SDG 601.502214
SEK 9.01677
SGD 1.265015
SHP 0.750259
SLE 24.449552
SLL 20969.49935
SOS 570.554325
SRD 37.700999
STD 20697.981008
STN 20.707259
SVC 8.75019
SYP 11059.574895
SZL 16.043142
THB 31.370036
TJS 9.459933
TMT 3.5
TND 2.888539
TOP 2.40776
TRY 43.729901
TTD 6.781251
TWD 31.437009
TZS 2592.470984
UAH 43.273545
UGX 3534.602252
UYU 38.855549
UZS 12190.854535
VES 392.73007
VND 25970
VUV 119.088578
WST 2.704899
XAF 554.432156
XAG 0.013804
XAU 0.000206
XCD 2.70255
XCG 1.802215
XDR 0.688758
XOF 554.460274
XPF 100.805957
YER 238.349955
ZAR 16.069198
ZMK 9001.199929
ZMW 18.493851
ZWL 321.999592
  • MDAX

    135.5400

    31500.1

    +0.43%

  • DAX

    213.8300

    25014.74

    +0.85%

  • Goldpreis

    -142.4000

    4903.9

    -2.9%

  • Euro STOXX 50

    44.1000

    6022.98

    +0.73%

  • SDAX

    58.8900

    17856.52

    +0.33%

  • EUR/USD

    -0.0013

    1.1837

    -0.11%

  • TecDAX

    30.2000

    3684.2

    +0.82%

Moskau und Kiew verhandeln wieder - Erneute massive Angriffe auf Ostukraine
Moskau und Kiew verhandeln wieder - Erneute massive Angriffe auf Ostukraine / Foto: © National Security and Defense Council of Ukraine/AFP

Moskau und Kiew verhandeln wieder - Erneute massive Angriffe auf Ostukraine

Im Ringen um ein Ende der Kämpfe in der Ukraine verhandeln Moskau und Kiew nun in Genf. "Wir beginnen eine neue Verhandlungsrunde im trilateralen Format: Ukraine, USA und Russland", schrieb der ukrainische Unterhändler Rustem Umerow am Dienstag auf Facebook, später wurde der Beginn der auf zwei Tage angesetzten direkten Verhandlungen aus russischen Regierungskreisen bestätigt. In der Nacht vor den Gesprächen hatte Russland die Ukraine erneut mit Drohnen und Raketen angegriffen, mindestens drei Menschen wurden getötet.

Textgröße:

Zu den geplanten Gesprächsthemen zählten Umerow zufolge "Sicherheitsfragen und humanitäre Fragen". Er beteilige sich "konstruktiv" und "ohne übermäßige Erwartungen", ergänzte er. In Moskau sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow auf Nachfrage eines Journalisten, von den Gesprächen seien für Dienstag keine "Neuigkeiten" zu erwarten, da die Arbeit am Mittwoch weitergeführt werden solle.

Auf russischer Seite hatte Vize-Außenminister Sergej Rjabkow im Vorfeld erklärt, es verblieben "umfassende" zu klärende Fragen. Moskau wolle nicht nur eine Gefechtspause, sondern ein "dauerhaftes" Abkommen.

Zwei vorherige Gesprächsrunden zwischen ukrainischen und russischen Delegationen in Abu Dhabi hatten kein Ergebnis gebracht. In zentralen Fragen liegen Moskau und Kiew weiterhin weit auseinander. Moskau fordert als Voraussetzung für ein Ende der Kämpfe einen vollständigen Rückzug Kiews aus der Industrieregion Donbass. Die Ukraine lehnt dies jedoch ab.

US-Präsident Donald Trump hatte im Vorfeld der Gespräche im schweizerischen Genf erneut die Ukraine zu einer baldigen Einigung mit Moskau gedrängt. Kiew solle "besser schnell an den Verhandlungstisch kommen", sagte Trump. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz beklagt, die USA würden oft nur die Ukraine zu Zugeständnissen drängen.

In der Nacht vor den Verhandlungen überzog die russische Armee die Ukraine erneut mit massiven Luftangriffen. In der unweit der Front gelegenen ostukrainischen Stadt Slowjansk wurden nach Angaben von Vize-Energieminister Artem Nekrasow drei Mitarbeiter eines Wärmekraftwerks bei einem Angriff auf ihr Fahrzeug getötet. Dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge wurden landesweit neun weitere Menschen verletzt.

Insgesamt feuerte Russland laut ukrainischer Luftwaffe 29 Raketen und 396 Drohnen ab. 25 Raketen und 367 Drohnen seien abgefangen worden. Nach ukrainischen Angaben zielten die Attacken auf Einrichtungen wichtiger Infrastruktur, Präsident Selenskyj zufolge wurden insgesamt zwölf ukrainische Regionen ins Visier genommen. Allein in der Schwarzmeer-Hafenstadt Odessa seien zehntausende Menschen von der Wärme- und Wasserversorgung abgeschnitten.

Selenskyj sagte, die nächtliche russische Angriffswelle habe darauf abgezielt, "größtmöglichen Schaden" im Energiesektor der Ukraine anzurichten. Selenskyj und Außenminister Andrij Sybiha warfen Russland vor, mit den Angriffen die "Friedensbemühungen" zu missachten.

Das russische Verteidigungsministerium meldete derweil im Onlinedienst Telegram, in der Nacht seien über 151 ukrainische Drohnen abgefangen oder zerstört worden. 38 der Drohnen seien über der Halbinsel Krim abgewehrt worden, 79 weitere über dem Schwarzen Meer und dem Asowschen Meer. Der von Moskau eingesetzte Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, schrieb im Onlinedienst Telegram von den "längsten Attacken" in der jüngsten Vergangenheit und mehreren Verletzten.

S.Wilson--ThChM