The China Mail - Trumps neue Zölle: EU-Kommission erwartet Einhaltung von Handelsvereinbarung

USD -
AED 3.672495
AFN 62.999798
ALL 81.782338
AMD 375.630644
ANG 1.789731
AOA 916.999889
ARS 1375.749582
AUD 1.411442
AWG 1.8
AZN 1.69631
BAM 1.658371
BBD 2.009582
BDT 121.931572
BGN 1.647646
BHD 0.376309
BIF 2958.918048
BMD 1
BND 1.266206
BOB 6.894476
BRL 5.177999
BSD 0.997753
BTN 90.738966
BWP 13.211515
BYN 2.861152
BYR 19600
BZD 2.006699
CAD 1.36805
CDF 2280.000514
CHF 0.775622
CLF 0.021955
CLP 866.9159
CNY 6.90875
CNH 6.897865
COP 3689.744351
CRC 476.194514
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.496418
CZK 20.55803
DJF 177.682622
DKK 6.340203
DOP 61.330394
DZD 129.968203
EGP 47.567246
ERN 15
ETB 155.273922
EUR 0.84825
FJD 2.22225
FKP 0.741846
GBP 0.741867
GEL 2.674972
GGP 0.741846
GHS 10.965362
GIP 0.741846
GMD 73.490302
GNF 8753.974647
GTQ 7.655912
GYD 208.716666
HKD 7.81585
HNL 26.396744
HRK 6.395012
HTG 130.783906
HUF 322.818018
IDR 16862.9
ILS 3.115575
IMP 0.741846
INR 90.72685
IQD 1307.160724
IRR 42125.000158
ISK 122.990095
JEP 0.741846
JMD 155.466995
JOD 0.709018
JPY 155.02504
KES 128.613219
KGS 87.450162
KHR 4012.379701
KMF 417.99978
KPW 900.008676
KRW 1445.244996
KWD 0.30666
KYD 0.831475
KZT 498.011617
LAK 21380.421419
LBP 89350.659261
LKR 308.712426
LRD 184.092933
LSL 16.074448
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.311951
MAD 9.149023
MDL 17.136558
MGA 4270.148811
MKD 52.270318
MMK 2100.077619
MNT 3567.724943
MOP 8.032052
MRU 39.95082
MUR 46.4197
MVR 15.460227
MWK 1730.190359
MXN 17.170013
MYR 3.902983
MZN 63.904969
NAD 16.074448
NGN 1343.179726
NIO 36.71514
NOK 9.54096
NPR 145.182516
NZD 1.675063
OMR 0.384246
PAB 0.997753
PEN 3.351592
PGK 4.35155
PHP 57.958501
PKR 278.852927
PLN 3.582265
PYG 6451.01115
QAR 3.636834
RON 4.326104
RSD 99.563319
RUB 76.707679
RWF 1457.243397
SAR 3.751487
SBD 8.045182
SCR 15.159198
SDG 601.496617
SEK 9.059105
SGD 1.265973
SHP 0.750259
SLE 24.49565
SLL 20969.49935
SOS 569.211854
SRD 37.635497
STD 20697.981008
STN 20.774155
SVC 8.730233
SYP 11059.574895
SZL 16.069021
THB 31.118021
TJS 9.453936
TMT 3.5
TND 2.896935
TOP 2.40776
TRY 43.82954
TTD 6.75372
TWD 31.539499
TZS 2571.755628
UAH 43.187179
UGX 3591.809047
UYU 38.716242
UZS 12185.525925
VES 401.83138
VND 25970
VUV 118.401697
WST 2.714426
XAF 556.202145
XAG 0.011846
XAU 0.000196
XCD 2.70255
XCG 1.798279
XDR 0.691737
XOF 556.202145
XPF 101.1235
YER 238.449975
ZAR 16.055006
ZMK 9001.205018
ZMW 18.89261
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    0.0000

    5080.9

    0%

  • DAX

    217.0900

    25260.69

    +0.86%

  • MDAX

    344.3900

    31823.39

    +1.08%

  • TecDAX

    23.3000

    3721.5

    +0.63%

  • Euro STOXX 50

    71.6900

    6131.31

    +1.17%

  • SDAX

    40.8200

    18023.92

    +0.23%

  • EUR/USD

    0.0021

    1.1794

    +0.18%

Trumps neue Zölle: EU-Kommission erwartet Einhaltung von Handelsvereinbarung
Trumps neue Zölle: EU-Kommission erwartet Einhaltung von Handelsvereinbarung / Foto: © AFP

Trumps neue Zölle: EU-Kommission erwartet Einhaltung von Handelsvereinbarung

Die EU-Kommission pocht nach den neuen Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump auf die Einhaltung getroffener Vereinbarungen mit den USA. "Ein Abkommen ist ein Abkommen", erklärte die EU-Kommission am Sonntag. Als "wichtigster Handelspartner" erwarte die EU von den USA, dass sie ihre "eingegangenen Verpflichtungen einhalten". Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer äußerte unterdessen die Erwartung, dass die von den USA geschlossenen Handelsabkommen trotz des Zoll-Urteils des Obersten Gerichtshofs Bestand haben werden.

Textgröße:

Trump hatte am Samstag angekündigt, ab sofort neue Sonderzölle von 15 Prozent für Einfuhren aus aller Welt zu erheben - nachdem er am Freitag zunächst Zölle von zehn Prozent angekündigt hatte. Damit löste er neue Unsicherheit aus, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA zuvor die von Trump auf einer anderen Rechtsgrundlage verhängten Zölle gekippt hatte.

Die EU und die USA hatten im vergangenen Jahr eine Zollvereinbarung erzielt. Die USA sagten darin zu, ihren Zollsatz auf die meisten europäischen Produkte allgemein auf 15 Prozent zu setzen.

Die EU-Kommission forderte nun, die vereinbarten Zölle dürften nicht erhöht werden. "Unberechenbare" Zölle seien "von Natur aus zerstörerisch, untergraben das Vertrauen und die Stabilität globaler Märkte und schaffen weitere Unsicherheit in den internationalen Lieferketten", warnte sie.

Der Handelsausschuss des EU-Parlaments sollte am Dienstag eigentlich grünes Licht für die Zollvereinbarung geben. Der Ausschussvorsitzende Bernd Lange (SPD) kündigte für Montag nun aber eine Sondersitzung des Verhandlungsteams für das Handelsabkommen mit den USA an.

Die gesetzgeberische Arbeit müsse ausgesetzt werden, "bis wir eine ordnungsgemäße rechtliche Bewertung und klare Zusagen seitens der USA haben", erklärte er im Onlinedienst X. Es herrsche "völliges Zollchaos auf Seiten der US-Regierung", kritisierte Lange. Bevor weitere Schritte unternommen würden, seien "Klarheit und Rechtssicherheit erforderlich".

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Trump hatten die Vereinbarung im Sommer bei einem Treffen im schottischen Turnberry geschlossen. Lange sagte dem "Spiegel", es sei "klar, dass die neuen Zölle den Deal von Schottland verletzen".

Die zunächst von Trump angekündigten zehn Prozent seien zusätzliche Zölle, das gehe aus US-Rechtsakten hervor, erläuterte Lange. Sie müssten daher für Produkte, die ohnehin schon mit Zöllen belegt sein, hinzugerechnet werden. Dadurch entstehe für viele Produkte eine Belastung, die höher sei, als die in Schottland vereinbarte maximale Belastung von 15 Prozent. Das Problem verschärfe sich, wenn Trump seine Ankündigung wahr mache, sogar 15 Prozent zu verlangen.

Trumps Handelsbeauftragter Greer sagte am Sonntag im Sender CBS, die US-Regierung führe "aktive Gespräche" mit ihren Handelspartnern. "Wir wollen, dass sie verstehen, dass diese Abkommen gute Abkommen sein werden. Wir werden uns daran halten", sagte Greer und fügte hinzu: "Und wir erwarten, dass unsere Partner sich daran halten."

Das Oberste Gericht der USA hatte am Freitag die meisten der von Trump verhängten Zölle für ungültig erklärt. Das von ihm bemühte Notstandsgesetz ermächtige den Präsidenten nicht zur Verhängung von Zöllen, erklärten die Richter mit einer Mehrheit von sechs zu drei Richterstimmen. Hierfür sei der Kongress zuständig. Das Urteil war die bisher größte juristische Niederlage für Trump in seiner zweiten Amtszeit.

B.Carter--ThChM