The China Mail - Neue Atomgespräche zwischen Teheran und Washington trotz verschärfter Spannungen

USD -
AED 3.672498
AFN 65.000261
ALL 81.533073
AMD 358.401722
ANG 1.789785
AOA 916.999868
ARS 1541.754401
AUD 1.422809
AWG 1.8
AZN 1.715223
BAM 1.754262
BBD 2.010754
BDT 123.994851
BGN 1.747831
BHD 0.376995
BIF 2999.094065
BMD 1
BND 1.280239
BOB 12.025456
BRL 5.3544
BSD 0.998309
BTN 95.006951
BWP 13.810517
BYN 2.942546
BYR 19600
BZD 2.007794
CAD 1.39826
CDF 2314.497801
CHF 0.828735
CLF 0.025054
CLP 989.301933
CNY 6.66605
CNH 6.65915
COP 3168.57
CRC 453.954273
CUC 1
CUP 23.960319
CVE 98.902577
CZK 21.85315
DJF 177.776183
DKK 6.710525
DOP 61.334505
DZD 135.412508
EGP 56.047103
ERN 15
ETB 163.677738
EUR 0.89788
FJD 2.24275
FKP 0.751792
GBP 0.750805
GEL 2.567503
GGP 0.751792
GHS 11.635281
GIP 0.751792
GMD 73.49797
GNF 8835.888903
GTQ 7.629042
GYD 209.205434
HKD 7.84651
HNL 26.802228
HRK 6.76901
HTG 130.803902
HUF 328.696495
IDR 18183
ILS 3.11695
IMP 0.751792
INR 95.228019
IQD 1513.526119
IRR 1864650.000277
ISK 121.939959
JEP 0.751792
JMD 158.350301
JOD 0.70902
JPY 158.055034
KES 129.920061
KGS 87.448009
KHR 4079.381097
KMF 442.000259
KPW 899.999961
KRW 1338.920003
KWD 0.311201
KYD 0.832018
KZT 454.497345
LAK 22469.582065
LBP 89401.597474
LKR 331.94455
LRD 169.711646
LSL 16.642972
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.423981
MAD 9.821192
MDL 17.970463
MGA 4535.934522
MKD 55.229912
MMK 2099.638249
MNT 3597.631144
MOP 8.067326
MRU 40.444177
MUR 47.470212
MVR 15.459736
MWK 1731.104723
MXN 18.75381
MYR 4.059596
MZN 63.896673
NAD 16.643047
NGN 1345.949727
NIO 36.73971
NOK 9.277865
NPR 152.022209
NZD 1.78277
OMR 0.384501
PAB 0.998309
PEN 3.443763
PGK 4.475938
PHP 63.878503
PKR 276.21656
PLN 3.94746
PYG 5843.547208
QAR 3.639535
RON 4.799198
RSD 105.546025
RUB 80.57679
RWF 1478.109555
SAR 3.750664
SBD 8.064705
SCR 13.854054
SDG 601.499925
SEK 9.88831
SGD 1.28162
SHP 0.750582
SLE 22.950037
SLL 20969.504398
SOS 570.559796
SRD 37.615503
STD 20697.981008
STN 21.976051
SVC 8.735469
SYP 13001.999685
SZL 16.638487
THB 33.763501
TJS 9.194224
TMT 3.51
TND 2.995112
TOP 2.40776
TRY 49.837599
TTD 6.776484
TWD 32.577014
TZS 2647.437993
UAH 45.526629
UGX 4347.533602
UYU 40.163236
UZS 11994.959121
VES 887.00815
VND 25814
VUV 119.133003
WST 2.76699
XAF 588.970444
XAG 0.019042
XAU 0.00024847375
XCD 2.70255
XCG 1.799297
XDR 0.707052
XOF 588.970444
XPF 106.970674
YER 236.174987
ZAR 16.644755
ZMK 9001.201804
ZMW 20.141626
ZWL 321.999592
SSP 5745.303054
MXV 2.114197
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Neue Atomgespräche zwischen Teheran und Washington trotz verschärfter Spannungen
Neue Atomgespräche zwischen Teheran und Washington trotz verschärfter Spannungen / Foto: © AFP

Neue Atomgespräche zwischen Teheran und Washington trotz verschärfter Spannungen

Trotz beidseitiger Drohgebärden und massiver Spannungen zwischen dem Iran und den USA sollen die Atomgespräche zwischen beiden Ländern am Donnerstag in Genf fortgeführt werden. Ein US-Behördenvertreter bestätigte den von Teheran zuvor angekündigten Termin der Atomgespräche unter Vermittlung des Omans am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Erwägungen über einen "begrenzten" Angriff auf den Iran geäußert, wenn Teheran nicht zu einem Abkommen mit den USA bereit sei. Teheran drohte daraufhin mit einer Reaktion in "voller Härte".

Textgröße:

Seit Wochen droht Trump dem Iran mit einem militärischen Angriff, wenn Teheran keine Zugeständnisse bei einem neuen Atomabkommen mache. Zugleich verstärkte die US-Armee ihre Präsenz in der Golfregion. Nach den jüngsten Drohungen des US-Präsidenten kündigte Teheran eine harte Reaktion an. Teheran würde auch auf einen "begrenzten Angriff" der USA wie jeder andere Staat "als Teil seines Rechts auf Selbstverteidigung mit voller Härte" reagieren, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei, am Montag vor Journalisten.

"So etwas wie einen begrenzten Angriff gibt es meines Erachtens nicht", sagte Bakaei. "Ein Angriff ist ein Angriff." Der iranische Vize-Außenminister Kasem Gharibabadi warnte derweil vor einer regionalen Ausweitung des Konflikts, falls die USA tatsächlich angreifen sollten. "Die Folgen einer erneuten Aggression würden nicht auf ein Land beschränkt bleiben – und die Verantwortung würde bei denen liegen, die solche Aktionen initiieren oder unterstützen", sagte Gharibabadi bei der Debatte der Abrüstungskonferenz in Genf. Teheran setze "weiterhin auf Diplomatie und Dialog als wirksamsten Weg zur Deeskalation".

Anfang Februar hatte es eine erste Gesprächsrunde unter Vermittlung des Oman gegeben. Die USA drängen auf eine Einigung zum iranischen Atomprogramm und die Einstellung des iranischen Raketenprogramms. Teheran besteht darauf, dass sich die Gespräche auf die Atomfrage und die Aufhebung der Sanktionen gegen das Land beschränken. Die westlichen Staaten werfen dem Iran vor, eine Atombombe anzustreben - Teheran weist dies zurück.

Angesichts der jüngsten US-Drohungen riefen zahlreiche Länder ihre Bürgerinnen und Bürger im Iran dazu auf, das Land zu verlassen, darunter Indien, Serbien, Schweden, Australien und Polen. Für deutsche Staatsangehörige gilt bereits seit Längerem eine Reisewarnung für den Iran und eine Aufforderung zur Ausreise. Die USA zogen vor dem Hintergrund der Spannungen am Montag einen Großteil ihres Botschaftspersonals aus der libanesischen Hauptstadt Beirut ab.

Der Termin eines von US-Außenminister Marco Rubio in Israel geplanten Besuchs ist angesichts eines möglichen Angriffs ungewiss. Rubio plane "immer noch, nach Israel zu reisen, aber der Zeitplan könnte noch geändert werden", erklärte ein US-Beamter, der anonym bleiben wollte. Rubio sollte Israel eigentlich am Samstag besuchen. Israelische Medien hatten jedoch berichtet, der Besuch sei auf Montag verschoben worden.

Derweil gab es im Iran erneute Proteste. Am dritten Tag in Folge gingen Iranerinnen und Iraner gegen die Führung in Teheran auf die Straßen. Studenten an einer Universität in der Hauptstadt verbrannten eine Flagge der Islamischen Republik, wie in Onlinediensten verbreitete Videos zeigten.

Bereits am Wochenende hatte es regierungskritische Proteste an mehreren Universitäten in Teheran gegeben. Bei Versammlungen am Samstag zum Gedenken an die bei den Protesten Getöteten skandierten Menschen Slogans wie "Tod dem Diktator", wie unter anderem der im Ausland ansässige Fernsehsender Iran International berichtete. Die Versammlungen fanden demnach an mehreren Universitäten in der iranischen Hauptstadt statt.

Am Sonntag veröffentlichte die amtliche Nachrichtenagentur Fars dann Videos von Kundgebungen von Regierungsanhängern an Universitäten in Teheran, bei denen Dutzende Menschen iranische Flaggen schwenkten. Sie standen demnach anderen Demonstrierenden gegenüber.

Die jüngste Protestwelle hatten sich im Dezember an der Wirtschaftskrise entzündet und dann zu Protesten gegen die Regierung im Allgemeinen ausgeweitet. Laut der Organisation Human Rights Activists News Agency (HRANA) mit Sitz in den USA kamen bei den Protesten 7000 Menschen ums Leben, die meisten von ihnen Demonstranten. Andere Menschenrechtsgruppen gehen von einer höheren Opferzahl aus.

G.Tsang--ThChM