The China Mail - Amnestiegesetz: 34 politische Gefangene in Venezuela freigelassen

USD -
AED 3.672503
AFN 62.999774
ALL 81.862163
AMD 375.981328
ANG 1.789731
AOA 917.000125
ARS 1369.238397
AUD 1.415228
AWG 1.8
AZN 1.701658
BAM 1.65999
BBD 2.011534
BDT 122.050586
BGN 1.647646
BHD 0.377045
BIF 2961.454249
BMD 1
BND 1.267291
BOB 6.900912
BRL 5.170903
BSD 0.998727
BTN 90.821752
BWP 13.22441
BYN 2.863933
BYR 19600
BZD 2.008649
CAD 1.37004
CDF 2279.999832
CHF 0.77459
CLF 0.021955
CLP 866.900595
CNY 6.90875
CNH 6.87621
COP 3693.54
CRC 476.610768
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.583705
CZK 20.56445
DJF 177.856052
DKK 6.33946
DOP 61.384004
DZD 130.024005
EGP 47.820073
ERN 15
ETB 155.418224
EUR 0.84855
FJD 2.22225
FKP 0.740353
GBP 0.74131
GEL 2.67495
GGP 0.740353
GHS 10.975599
GIP 0.740353
GMD 73.496955
GNF 8761.73826
GTQ 7.66306
GYD 208.910635
HKD 7.822625
HNL 26.421276
HRK 6.390697
HTG 130.896006
HUF 321.959497
IDR 16833
ILS 3.116855
IMP 0.740353
INR 90.967498
IQD 1308.431046
IRR 1283811.999656
ISK 122.960159
JEP 0.740353
JMD 155.615438
JOD 0.709011
JPY 155.919502
KES 128.999861
KGS 87.449828
KHR 4015.818864
KMF 418.000105
KPW 900.013698
KRW 1444.014985
KWD 0.30674
KYD 0.832283
KZT 498.497708
LAK 21401.290104
LBP 89437.491778
LKR 309.01375
LRD 184.26089
LSL 16.090069
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.318112
MAD 9.157564
MDL 17.153212
MGA 4274.316754
MKD 52.293321
MMK 2099.701293
MNT 3567.893063
MOP 8.039857
MRU 39.985742
MUR 46.450198
MVR 15.459528
MWK 1731.871788
MXN 17.268097
MYR 3.897502
MZN 63.904979
NAD 16.090137
NGN 1345.679864
NIO 36.747389
NOK 9.553398
NPR 145.31744
NZD 1.67565
OMR 0.384502
PAB 0.998684
PEN 3.354863
PGK 4.355335
PHP 57.774012
PKR 279.125106
PLN 3.58248
PYG 6457.307758
QAR 3.640229
RON 4.323599
RSD 99.662014
RUB 76.701642
RWF 1458.659571
SAR 3.751691
SBD 8.045182
SCR 13.601269
SDG 601.501949
SEK 9.06194
SGD 1.267025
SHP 0.750259
SLE 24.5053
SLL 20969.49935
SOS 569.765024
SRD 37.593502
STD 20697.981008
STN 20.792226
SVC 8.738717
SYP 110.548492
SZL 16.084705
THB 31.055025
TJS 9.462562
TMT 3.5
TND 2.899639
TOP 2.40776
TRY 43.860597
TTD 6.760312
TWD 31.422698
TZS 2566.581996
UAH 43.229149
UGX 3595.147061
UYU 38.751565
UZS 12197.419793
VES 401.83138
VND 26192
VUV 118.310075
WST 2.71223
XAF 556.742672
XAG 0.011337
XAU 0.000193
XCD 2.70255
XCG 1.800026
XDR 0.692412
XOF 556.745035
XPF 101.222203
YER 238.450017
ZAR 16.011565
ZMK 9001.198309
ZMW 18.910971
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -8.7900

    6105.13

    -0.14%

  • TecDAX

    13.2700

    3702.93

    +0.36%

  • Goldpreis

    -37.7000

    5187.9

    -0.73%

  • SDAX

    54.4600

    17904.8

    +0.3%

  • DAX

    -23.3100

    24968.66

    -0.09%

  • EUR/USD

    0.0000

    1.1791

    0%

  • MDAX

    26.2600

    31405.67

    +0.08%

Amnestiegesetz: 34 politische Gefangene in Venezuela freigelassen
Amnestiegesetz: 34 politische Gefangene in Venezuela freigelassen / Foto: © AFP

Amnestiegesetz: 34 politische Gefangene in Venezuela freigelassen

Nach der Verabschiedung eines Amnestiegesetzes in Venezuela sind erneut mehrere politische Häftlinge aus dem Gefängnis entlassen worden. Insgesamt wurden am Montag 34 Häftlinge aus der Haftanstalt Rodeo 1 am Stadtrand von Caracas entlassen. "Wir sind frei, wir sind frei!", riefen einige der Freigelassenen, als sie von ihren Angehörigen empfangen wurden.

Textgröße:

"45 Tage lang habe ich auf die Freilassung meines Sohnes gewartet, und jetzt ist er wieder bei uns, danke!", sagte der Vater eines politischen Gefangenen, der wegen des Vorwurfs der Verschwörung inhaftiert war.

Die Abgeordneten der Nationalversammlung in Caracas hatten am Donnerstag einstimmig das historische Amnestiegesetz gebilligt, das von Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez unter Druck der USA vorangetrieben worden war. Laut Bürgerrechtsaktivisten sind noch rund 600 politische Gefangene in Venezuela inhaftiert.

Mehr als 200 politische Gefangene der Haftanstalt Rodeo 1 waren am Freitag in einen Hungerstreik getreten. Sie beklagten, dass sie von dem Amnestiegesetz nicht profitieren würden.

So sollen Menschen, die wegen der Unterstützung von Militäreinsätzen gegen Venezuela angeklagt oder verurteilt wurden, keine Amnestie erhalten. Auch viele Polizisten und Soldaten, die wegen "terroristischer" Aktivitäten inhaftiert sind, dürften nicht unter das Amnestiegesetz fallen. In Rodeo 1 sind viele ehemalige Soldaten inhaftiert.

Das Amnestiegesetz soll Vorwürfe abdecken, die seit 1999 gegen politische Gegner des bei einem US-Militäreinsatz gefangengenommenen Präsidenten Nicolás Maduro und seines Vorgängers Hugo Chávez vorgebracht worden waren. Dazu zählen etwa die Teilnahme an Demonstrationen oder die Verbreitung von "Hass". Kritiker bemängeln allerdings, dass das Gesetz zu viele Ausnahmen vorsehe und viele Regierungsgegner davon nicht profitieren würden.

Das Amnestiegesetz trug auch zu einer Entspannung der Beziehungen zwischen Venezuela und dem Westen bei. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte am Montag, sie werde eine Aufhebung von EU-Sanktionen gegen Rodríguez vorschlagen.

Rodríguez wandte sich derweil an die schätzungsweise sieben Millionen Venezolaner, die wegen der politischen und wirtschaftlichen Krise aus dem südamerikanischen Land geflohen sind. "Ich sage Ihnen: Die Türen Venezuelas, die Arme des venezolanischen Volkes sind offen für die, die in diesem Prozess der Heilung vom Hass zurückkehren wollen", sagte sie in einer Fernsehansprache.

Der venezolanische Außenminister Yván Gil Pinto forderte unterdessen die sofortige Freilassung des festgenommenen Maduro. Gil Pinto beklagte am Montag vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf zudem, dass bei dem "illegalen Militäreinsatz" der USA mehr als 100 Menschen getötet worden seien.

Der linksnationalistische Präsident Maduro war am 3. Januar bei einem US-Militäreinsatz gefangengenommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden soll.

Rodríguez wurde vom Obersten Gericht des südamerikanischen Landes zur Übergangspräsidentin ernannt. Obwohl Rodríguez Vizepräsidentin unter Maduro war, hatte sich US-Präsident Donald Trump bereiterklärt, mit ihr zusammenzuarbeiten. Im Gegenzug verlangt Trump unter anderem Zugang zu den riesigen Ölvorkommen des südamerikanischen Landes.

K.Lam--ThChM