The China Mail - Bundespolitik demonstriert Schulterschluss mit Kiew und würdigt Durchhaltewillen

USD -
AED 3.672501
AFN 65.000259
ALL 81.533073
AMD 358.401722
ANG 1.789785
AOA 917.000175
ARS 1541.608602
AUD 1.42109
AWG 1.8
AZN 1.706766
BAM 1.754262
BBD 2.010754
BDT 123.994851
BGN 1.747831
BHD 0.376995
BIF 2999.094065
BMD 1
BND 1.280239
BOB 12.025456
BRL 5.346298
BSD 0.998309
BTN 95.006951
BWP 13.810517
BYN 2.942546
BYR 19600
BZD 2.007794
CAD 1.399695
CDF 2314.499647
CHF 0.827995
CLF 0.02501
CLP 987.54033
CNY 6.66605
CNH 6.65875
COP 3168.62
CRC 453.954273
CUC 1
CUP 23.960319
CVE 98.902577
CZK 21.845649
DJF 177.776183
DKK 6.70951
DOP 61.334505
DZD 135.317337
EGP 56.037016
ERN 15
ETB 163.677738
EUR 0.89773
FJD 2.243202
FKP 0.751792
GBP 0.751345
GEL 2.567495
GGP 0.751792
GHS 11.635281
GIP 0.751792
GMD 73.497916
GNF 8835.888903
GTQ 7.629042
GYD 209.205434
HKD 7.846495
HNL 26.802228
HRK 6.76901
HTG 130.803902
HUF 328.862502
IDR 18145
ILS 3.11655
IMP 0.751792
INR 95.15685
IQD 1513.526119
IRR 1864650.000464
ISK 121.889937
JEP 0.751792
JMD 158.350301
JOD 0.708942
JPY 157.880501
KES 129.950292
KGS 87.448604
KHR 4079.381097
KMF 441.999671
KPW 899.999961
KRW 1337.18005
KWD 0.31091
KYD 0.832018
KZT 454.497345
LAK 22469.582065
LBP 89401.597474
LKR 331.94455
LRD 169.711646
LSL 16.642972
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.423981
MAD 9.821192
MDL 17.970463
MGA 4535.934522
MKD 55.229912
MMK 2099.638249
MNT 3597.631144
MOP 8.067326
MRU 40.444177
MUR 47.470126
MVR 15.460134
MWK 1731.104723
MXN 18.717469
MYR 4.060396
MZN 63.894926
NAD 16.643047
NGN 1346.920068
NIO 36.73971
NOK 9.30349
NPR 152.022209
NZD 1.77947
OMR 0.384542
PAB 0.998309
PEN 3.443763
PGK 4.475938
PHP 63.798499
PKR 276.21656
PLN 3.948285
PYG 5843.547208
QAR 3.639535
RON 4.800699
RSD 105.512998
RUB 80.574614
RWF 1478.109555
SAR 3.750664
SBD 8.064705
SCR 13.969602
SDG 601.502199
SEK 9.893595
SGD 1.28088
SHP 0.750582
SLE 22.950031
SLL 20969.504398
SOS 570.559796
SRD 37.6155
STD 20697.981008
STN 21.976051
SVC 8.735469
SYP 13001.999685
SZL 16.638487
THB 33.761987
TJS 9.194224
TMT 3.51
TND 2.995112
TOP 2.40776
TRY 49.837199
TTD 6.776484
TWD 32.548989
TZS 2648.657993
UAH 45.526629
UGX 4347.533602
UYU 40.163236
UZS 11994.959121
VES 887.00815
VND 25826
VUV 119.133003
WST 2.76699
XAF 588.872304
XAG 0.018882
XAU 0.000247829939
XCD 2.70255
XCG 1.799297
XDR 0.707052
XOF 588.872304
XPF 106.970674
YER 236.175034
ZAR 16.6305
ZMK 9001.203101
ZMW 20.141626
ZWL 321.999592
SSP 5745.303054
MXV 2.110101
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Bundespolitik demonstriert Schulterschluss mit Kiew und würdigt Durchhaltewillen
Bundespolitik demonstriert Schulterschluss mit Kiew und würdigt Durchhaltewillen / Foto: © AFP

Bundespolitik demonstriert Schulterschluss mit Kiew und würdigt Durchhaltewillen

Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine hat die deutsche Bundespolitik den Schulterschluss mit Kiew demonstriert und dazu aufgerufen, bei der Unterstützung nicht nachzulassen. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) würdigte zugleich am Dienstag den "unglaublichen Durchhaltewillen" der Menschen in der Ukraine. Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, schloss unterdessen eine Abtretung von ukrainischem Staatsgebiet an den Angreifer Russland kategorisch aus.

Textgröße:

Der Krieg in der Ukraine habe sich zu einem Abnutzungskrieg entwickelt und es gebe "kaum nennenswerte Bewegung auf dem Gefechtsfeld", sagte Pistorius im Deutschlandfunk. Auch sei militärisch in absehbarer Zeit keine Entscheidung zu erwarten. Frieden in der Ukraine könne zugleich nur durch Stärke erreicht werden - daher seien auch die Unterstützer der Ukraine weiterhin in der Pflicht, dem Land beizustehen und Stärke zu zeigen. Das müsse dann für Verhandlungen genutzt werden.

Russland hatte vor genau vier Jahren die Ukraine angriffen. Die russische Armee hält derzeit rund 20 Prozent des ukrainischen Territoriums besetzt. In dem Krieg wurden bislang hunderttausende Soldaten und zehntausende Zivilistinnen und Zivilisten getötet.

Russlands Präsident Wladimir Putin führe, "während er vorgibt, Friedensverhandlungen zu führen, einen Terrorkrieg gegen die Zivilbevölkerung", warf Pistorius dem Kreml-Chef vor. Er verwies darauf, dass Putin bei Temperaturen von minus 20 Grad ukrainische Energieanlagen und Städte angreifen lasse. Zugleich werde die wirtschaftliche Lage Russlands schwieriger. Daher sei jetzt der "Zeitpunkt, um den Kurs erst recht zu halten", wandte er sich an die Unterstützer Kiews.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) zeigte sich zuversichtlich, dass Russland nach vier Jahren Krieg "merkt, dass es am Ende nicht richtig Erfolg hat". Vergangenes Jahr habe Russland ein Prozent des ukrainischen Territoriums zusätzlich erobert, "bei riesigen Verlusten", sagte er RTL. Er glaube zudem, dass die wirtschaftliche Situation in Russland mittlerweile "schwierig genug" sei, dass auch Putin sich Gedanken machen werde, "ob es Sinn macht, diesen Krieg in dieser Form weiterzuführen".

Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) versicherte, Deutschland stehe "weiter fest an der Seite der Ukraine". Es geht nicht nur um die ukrainische, sondern auch um die europäische Sicherheit. "Putin sollte sich keinerlei Illusionen machen, dass unsere Unterstützung für die Ukraine bröckeln könnte", erklärte der Finanzminister und SPD-Parteichef weiter. "Es liegt an Russland, endlich ein ernsthaftes Interesse an einem gerechten Frieden zu zeigen."

Die Grünen forderten "mehr und entschlossene Unterstützung" für die Ukraine. Das bedeute härtere Sanktionen und ein konsequentes Vorgehen gegen Russlands Schattenflotte, erklärten die Fraktionschefinnen Britta Haßelmann und Katharina Dröge. Zudem gehe es um "verbindliche Zusagen, wie Deutschland und Europa die Ukraine jetzt konkret unterstützen werden - militärisch, diplomatisch und finanziell".

Linken-Chef Jan van Aken drang erneut darauf, China stärker in eine Friedenslösung für die Ukraine mit einzubinden. "Wenn Xi Jinping ruft, würde Putin kommen", sagte er dem Portal t-online. "Genau dieses besondere Verhältnis ist in den Bemühungen um den Frieden in der Ukraine ein Gewinn und keine Bürde." Kanzler Friedrich Merz (CDU) müsse nun "einen Schritt auf China zugehen".

Die AfD forderte unterdessen, Deutschland und Frankreich müssten zusammen mit Großbritannien "alles dafür tun", um die Friedensbemühungen der USA zu unterstützen und "im Sinne der europäischen Souveränität eigenständige Gespräche mit Russland führen". Das müsse in Koordination und Absprache mit den US-Partnern geschehen, erklärte der Außenpolitiker Markus Frohnmaier.

In Deutschland finden anlässlich des vierten Jahrestages des Beginns des Ukraine-Kriegs zahlreiche Veranstaltungen statt. Für Dienstagabend haben deutsch-ukrainische Organisationen zu einer Demonstration in Berlin aufgerufen. Am Morgen fand ein ökumenisches Friedensgebet statt, an dem auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier teilnahm.

X.So--ThChM