The China Mail - Kubas Küstenwache tötet vier Insassen von in den USA registriertem Boot

USD -
AED 3.672499
AFN 65.000087
ALL 81.533073
AMD 358.401722
ANG 1.789785
AOA 916.999726
ARS 1541.749099
AUD 1.417699
AWG 1.8
AZN 1.752097
BAM 1.754262
BBD 2.010754
BDT 123.994851
BGN 1.747831
BHD 0.376995
BIF 2999.094065
BMD 1
BND 1.280239
BOB 12.025456
BRL 5.346599
BSD 0.998309
BTN 95.006951
BWP 13.810517
BYN 2.942546
BYR 19600
BZD 2.007794
CAD 1.398285
CDF 2314.497551
CHF 0.828115
CLF 0.02501
CLP 987.539595
CNY 6.66605
CNH 6.65968
COP 3169.13
CRC 453.954273
CUC 1
CUP 23.960319
CVE 98.902577
CZK 21.85645
DJF 177.776183
DKK 6.704465
DOP 61.334505
DZD 135.247012
EGP 56.0272
ERN 15
ETB 163.677738
EUR 0.89707
FJD 2.23975
FKP 0.751792
GBP 0.750605
GEL 2.567504
GGP 0.751792
GHS 11.635281
GIP 0.751792
GMD 73.494587
GNF 8835.888903
GTQ 7.629042
GYD 209.205434
HKD 7.845285
HNL 26.802228
HRK 6.76901
HTG 130.803902
HUF 329.167504
IDR 18131
ILS 3.123155
IMP 0.751792
INR 95.16825
IQD 1513.526119
IRR 1864649.999524
ISK 121.810261
JEP 0.751792
JMD 158.350301
JOD 0.709026
JPY 157.763499
KES 129.959984
KGS 87.448598
KHR 4079.381097
KMF 442.000251
KPW 899.999961
KRW 1335.034984
KWD 0.31089
KYD 0.832018
KZT 454.497345
LAK 22469.582065
LBP 89401.597474
LKR 331.94455
LRD 169.711646
LSL 16.642972
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.423981
MAD 9.821192
MDL 17.970463
MGA 4535.934522
MKD 55.229912
MMK 2099.638249
MNT 3597.631144
MOP 8.067326
MRU 40.444177
MUR 47.559967
MVR 15.460429
MWK 1731.104723
MXN 18.67361
MYR 4.064598
MZN 63.898173
NAD 16.643047
NGN 1346.040203
NIO 36.73971
NOK 9.25272
NPR 152.022209
NZD 1.77922
OMR 0.384496
PAB 0.998309
PEN 3.443763
PGK 4.475938
PHP 63.791501
PKR 276.21656
PLN 3.947725
PYG 5843.547208
QAR 3.639535
RON 4.798899
RSD 105.426018
RUB 80.501832
RWF 1478.109555
SAR 3.750664
SBD 8.064705
SCR 13.991301
SDG 601.497117
SEK 9.908915
SGD 1.280415
SHP 0.750582
SLE 22.950211
SLL 20969.504398
SOS 570.559796
SRD 37.615495
STD 20697.981008
STN 21.976051
SVC 8.735469
SYP 13001.999685
SZL 16.638487
THB 33.73401
TJS 9.194224
TMT 3.51
TND 2.995112
TOP 2.40776
TRY 49.835099
TTD 6.776484
TWD 32.523032
TZS 2644.422956
UAH 45.526629
UGX 4347.533602
UYU 40.163236
UZS 11994.959121
VES 887.00815
VND 25834.5
VUV 119.133003
WST 2.76699
XAF 588.439418
XAG 0.018798
XAU 0.000247575309
XCD 2.70255
XCG 1.799297
XDR 0.707052
XOF 588.439418
XPF 106.970674
YER 236.174992
ZAR 16.622395
ZMK 9001.199001
ZMW 20.141626
ZWL 321.999592
SSP 5745.303054
MXV 2.105694
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Kubas Küstenwache tötet vier Insassen von in den USA registriertem Boot
Kubas Küstenwache tötet vier Insassen von in den USA registriertem Boot / Foto: © AFP

Kubas Küstenwache tötet vier Insassen von in den USA registriertem Boot

Die kubanische Küstenwache hat nach eigenen Angaben bei einem Schusswechsel mit schwer bewaffneten Insassen eines in den USA registrierten Schnellboots vier Menschen getötet und sechs weitere verletzt. Das Kommando habe Kuba "zu terroristischen Zwecken" infiltrieren wollen, erklärte das Innenministerium in Havanna am Mittwoch (Ortszeit). Washington kündigte eine Untersuchung des Vorfalls an.

Textgröße:

Das Schnellboot sei von der Küstenwache in einer Seemeile Entfernung von der Küste der kubanischen Provinz Villa Clara gesichtet worden, teilte das Innenministerium weiter mit. Als sich das Schiff der Küstenwache dem Schnellboot genähert habe, seien von dort Schüsse abgefeuert worden. Dabei sei der Kommandant des kubanischen Schiffs verletzt worden.

In dem nachfolgenden Schusswechsel seien dann auf dem Schnellboot vier Menschen getötet und sechs verletzt worden, hieß es weiter. Die Verletzten seien von dem Boot geholt und medizinisch versorgt worden.

An Bord des Bootes mit der Nummer FL7726SH wurden nach Angaben des Ministeriums "Sturmgewehre, Handfeuerwaffen, selbstgebaute Sprengkörper (Molotow-Cocktails), kugelsichere Westen, Zielfernrohre und Tarnuniformen" entdeckt und beschlagnahmt. Die zehn Insassen des Bootes seien allesamt Kubaner mit Wohnsitz in den USA.

Das Ministerium veröffentlichte die Namen von sieben Besatzungsmitgliedern. Die meisten Besatzungsmitglieder sind demnach in Kuba wegen "krimineller und gewalttätiger Aktivitäten" aktenkundig. Ein aus den USA entsandter Mann, der an dem Einsatz teilnehmen sollte, wurde auf kubanischem Boden festgenommen und gestand, wie es weiter hieß.

Der Generalstaatsanwalt von Florida, James Uthmeier, erklärte, er habe Ermittlungen zu dem Vorfall angeordnet. Kuba liegt etwa 145 Kilometer von der Südspitze Floridas entfernt. US-Vizepräsident JD Vance sagte vor Journalisten, das Weiße Haus überprüfe den Vorfall. Hoffentlich sei dieser "nicht so schlimm wie wir fürchten, dass er sein könnte". Bislang seien der US-Regierung "nicht viele Details" zu dem Zwischenfall bekannt.

US-Außenminister Marco Rubio kündigte an, Washington werde den "ungewöhnlichen" Vorfall untersuchen und "entsprechend reagieren". "Wir werden unsere Schlussfolgerungen nicht auf das stützen, was sie uns gesagt haben", sagte Rubio vor Journalisten auf der Karibik-Insel St. Kitts und Nevis unter Bezugnahme auf die Behörden in Havanna. "Ich bin mir sehr, sehr sicher, dass wir die ganze Geschichte dessen erfahren werden, was hier passiert ist", fügte er hinzu.

Der Vorfall ereignete sich inmitten verschärfter Spannungen zwischen den USA und Kuba. US-Präsident Donald Trump hatte nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro Anfang Januar bei einem US-Militäreinsatz die Öllieferungen Venezuelas an Kuba unterbinden lassen. Staaten, die Erdöl an den Karibikstaat liefern, drohte er mit zusätzlichen US-Zöllen.

Die Ölblockade hat die Wirtschaftskrise in dem kommunistisch regierten Karibikstaat verschärft. Die kubanische Regierung ordnete drastische Energiesparmaßnahmen an, unter anderem wurden der Schulunterricht sowie der öffentliche Nahverkehr eingeschränkt und Arbeitszeiten reduziert. Am Mittwoch teilte das US-Finanzministerium dann jedoch mit, dass die Beschränkungen für venezolanische Ölexporte nach Kuba aus humanitären Gründen gelockert würden.

Die kubanische Regierung informiert häufiger über das Eindringen von Schnellbooten aus den USA in seine Gewässer. Die Vorfälle stehen oft in Zusammenhang mit Menschenschmuggel in die USA oder Drogenhandel. Der Vorfall erinnert auch an die Rückkehr von Fidel Castro mit dem Motorboot "Granma" nach Kuba 1956, als er seinen Guerilla-Kampf auf der Insel begann, die Batista-Diktatur stürzte und das bis heute bestehende kommunistische System einführte.

1961 misslang die von US-Präsident John F. Kennedy angeordnete sogenannte Schweinebucht-Invasion. Damals versuchten vergeblich rund 1400 von der CIA ausgebildete und finanzierte Exilkubaner rund 250 Kilometer von Havanna entfernt zu landen, um Castro zu stürzen.

A.Kwok--ThChM