The China Mail - Epstein-Ausschuss: Hillary Clinton verlangt Trump-Anhörung unter Eid

USD -
AED 3.67295
AFN 62.504811
ALL 81.749721
AMD 377.040145
ANG 1.789731
AOA 917.000426
ARS 1408.506003
AUD 1.406341
AWG 1.79625
AZN 1.698286
BAM 1.656573
BBD 2.013925
BDT 122.172061
BGN 1.647646
BHD 0.377058
BIF 2966
BMD 1
BND 1.263139
BOB 6.91004
BRL 5.1381
BSD 0.999805
BTN 90.859118
BWP 13.138467
BYN 2.885747
BYR 19600
BZD 2.01096
CAD 1.368215
CDF 2155.000391
CHF 0.773985
CLF 0.021924
CLP 865.669891
CNY 6.841398
CNH 6.843245
COP 3768.66
CRC 473.238864
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.875004
CZK 20.54605
DJF 177.720153
DKK 6.331034
DOP 60.250122
DZD 129.965514
EGP 47.9543
ERN 15
ETB 156.175019
EUR 0.847355
FJD 2.193975
FKP 0.738003
GBP 0.741205
GEL 2.670003
GGP 0.738003
GHS 10.655015
GIP 0.738003
GMD 72.999932
GNF 8774.999745
GTQ 7.671921
GYD 209.106925
HKD 7.823305
HNL 26.529951
HRK 6.384098
HTG 131.124908
HUF 318.470258
IDR 16751.25
ILS 3.130275
IMP 0.738003
INR 90.99935
IQD 1310.5
IRR 1314046.00003
ISK 121.430043
JEP 0.738003
JMD 155.771071
JOD 0.708994
JPY 156.128005
KES 128.999773
KGS 87.449863
KHR 4011.000176
KMF 418.000194
KPW 899.996575
KRW 1432.498534
KWD 0.30666
KYD 0.833277
KZT 498.894658
LAK 21419.999939
LBP 89483.426165
LKR 309.012985
LRD 183.625042
LSL 15.990201
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.325023
MAD 9.174504
MDL 17.117834
MGA 4251.000059
MKD 52.233115
MMK 2100.062479
MNT 3568.923913
MOP 8.054429
MRU 39.959865
MUR 46.309909
MVR 15.460094
MWK 1736.999958
MXN 17.191399
MYR 3.885997
MZN 63.904992
NAD 15.98969
NGN 1356.969975
NIO 36.719856
NOK 9.551701
NPR 145.374927
NZD 1.671075
OMR 0.384514
PAB 0.999805
PEN 3.355038
PGK 4.297104
PHP 57.627045
PKR 279.505244
PLN 3.577395
PYG 6439.443348
QAR 3.641032
RON 4.317202
RSD 99.523022
RUB 76.876629
RWF 1457
SAR 3.750392
SBD 8.04851
SCR 13.522857
SDG 601.496955
SEK 9.047325
SGD 1.26407
SHP 0.750259
SLE 24.501199
SLL 20969.49935
SOS 571.501384
SRD 37.79701
STD 20697.981008
STN 21
SVC 8.750413
SYP 110.750917
SZL 15.970012
THB 31.0565
TJS 9.498662
TMT 3.51
TND 2.862497
TOP 2.40776
TRY 43.8844
TTD 6.784513
TWD 31.261497
TZS 2556.162014
UAH 43.196006
UGX 3599.095398
UYU 38.276175
UZS 12149.999926
VES 410.571865
VND 26075
VUV 118.964651
WST 2.714572
XAF 555.599129
XAG 0.011243
XAU 0.000192
XCD 2.70255
XCG 1.801919
XDR 0.689757
XOF 553.498252
XPF 101.498647
YER 238.522553
ZAR 15.919235
ZMK 9001.201973
ZMW 18.71882
ZWL 321.999592
  • SDAX

    121.4000

    18079.94

    +0.67%

  • DAX

    113.0800

    25289.02

    +0.45%

  • MDAX

    21.0000

    31452.62

    +0.07%

  • Euro STOXX 50

    -11.7600

    6161.56

    -0.19%

  • TecDAX

    5.5200

    3754.52

    +0.15%

  • EUR/USD

    -0.0017

    1.1801

    -0.14%

  • Goldpreis

    7.3000

    5201.5

    +0.14%

Epstein-Ausschuss: Hillary Clinton verlangt Trump-Anhörung unter Eid
Epstein-Ausschuss: Hillary Clinton verlangt Trump-Anhörung unter Eid / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Epstein-Ausschuss: Hillary Clinton verlangt Trump-Anhörung unter Eid

Im Skandal um den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat die frühere Außenministerin Hillary Clinton eine Kongressanhörung von Präsident Donald Trump verlangt. Clinton forderte am Donnerstag vor dem zuständigen Aufsichtsausschuss, dieser solle Trump "unter Eid zu den zehntausenden Malen befragen, die er in den Epstein-Akten auftaucht". Sie selbst wisse nichts, beteuerte die 78-Jährige.

Textgröße:

Sie habe keine Ahnung von den kriminellen Aktivitäten Epsteins und seiner Komplizin Ghislaine Maxwell gehabt, sagte Clinton den Abgeordneten laut ihrer im Onlinedienst X veröffentlichten Erklärung. "Ich erinnere mich nicht daran, Herrn Epstein jemals begegnet zu sein. Ich bin niemals mit seinem Flugzeug geflogen oder habe seine Insel, Häuser oder Büros besucht", betonte die frühere First Lady und Außenministerin.

Der für den Epstein-Fall zuständige Ausschuss hörte Clinton hinter verschlossenen Türen in einem Kulturzentrum nahe ihrem Haus in Chappaqua im Bundesstaat New York an. Am Freitag wollen die mehrheitlich republikanischen Abgeordneten ihren Mann befragen, den früheren Präsidenten Bill Clinton. Die Clintons hatten sich zunächst gegen die Vorladung gewehrt und gaben erst nach, als die Republikaner mit einem Verfahren wegen Missachtung des Kongresses drohten.

Der führende Demokrat in dem Untersuchungsausschuss, Robert Garcia, warf der US-Regierung und Trumps Republikanern erneut "Vertuschung" vor. Kurz vor der Befragung von Hillary Clinton hatten der Radiosender NPR und die "New York Times" berichtet, das Justizministerium habe bei der Veröffentlichung der Epstein-Akten Dokumente zurückgehalten, in denen eine Frau Missbrauchsvorwürfe gegen Trump erhebt.

Dabei geht es um Unterlagen der Bundespolizei FBI. Darin sollen Befragungen einer Frau zusammengefasst sein, die 2019 nach der Verhaftung Epsteins angegeben hatte, als Minderjährige sowohl von Epstein als auch von Trump sexuell missbraucht worden zu sein.

Der republikanische Vorsitzende des Aufsichtsausschusses, James Comer, nannte eine Befragung Trumps nicht nötig. Der Präsident werde ohnehin jeden Tag von Journalisten zu seinem Wissen über den Fall und über seine Beziehung zu Epstein befragt, sagte Comer vor Medienvertretern.

Der Anführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, warnte Justizministerin Pam Bondi davor, Akten zurückzuhalten oder gar zu vernichten. "Die Wahrheit wird ans Licht kommen – die ganze hässliche Wahrheit darüber, was sie tut, um Leute in den Akten zu schützen", erklärte Schumer.

Die Demokraten sehen in der Vorladung der Clintons ein politisches Manöver, um von Trumps eigener Verstrickung in den Epstein-Skandal abzulenken. Diesen Vorwurf wies Comer zurück. Die Befragung der Clintons sei "keine parteiische Hexenjagd", betonte der Republikaner. Niemand werfe dem Paar derzeit ein Fehlverhalten vor.

Viele jüngst veröffentlichte Fotos aus den Epstein-Akten zeigen den früheren Präsidenten Bill Clinton. Auf einem Bild liegt dieser in einem Whirlpool, auf einem anderen schwimmt er neben einer dunkelhaarigen Frau, womöglich Epsteins Komplizin Ghislaine Maxwell. Nach Angaben aus Clintons Umfeld flog er zudem mindestens vier Mal in Epsteins Privatflugzeug mit.

Trump hatte sich im vergangenen Jahr monatelang gegen die Veröffentlichung der Epstein-Akten gewehrt, bevor der Kongress auch mit den Stimmen seiner Republikaner deren Freigabe erzwang. Bisher veröffentlichte Fotos und Dokumente legen eine enge Beziehung zwischen Epstein und Trump nahe. Weder ihm noch Bill Clinton konnte bisher allerdings ein Fehlverhalten nachgewiesen werden.

Epstein stand unter Verdacht, mehr als tausend Minderjährige und junge Frauen sexuell missbraucht und teils an Prominente vermittelt zu haben. Er wurde 2008 erstmals verurteilt, weil er eine Minderjährige zur Prostitution angestiftet hatte. Nach einem umstrittenen Deal mit der Staatsanwaltschaft musste er damals aber nur 13 Monate im Gefängnis absitzen.

Einen Monat, nachdem Epstein 2019 unter anderem wegen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen erneut festgenommen worden war, wurde er tot in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden. Nach offiziellen Angaben nahm er sich das Leben.

P.Ho--ThChM