The China Mail - Iran-Krise: USA legen Botschaftsmitarbeitern in Israel die Ausreise nahe

USD -
AED 3.673104
AFN 64.000368
ALL 80.950403
AMD 369.010403
ANG 1.789884
AOA 918.000367
ARS 1398.655759
AUD 1.37874
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.662466
BBD 2.013854
BDT 122.689218
BGN 1.668102
BHD 0.377404
BIF 2975
BMD 1
BND 1.267973
BOB 6.9098
BRL 4.915095
BSD 0.999873
BTN 94.420977
BWP 13.425192
BYN 2.825886
BYR 19600
BZD 2.010964
CAD 1.36705
CDF 2265.000362
CHF 0.776955
CLF 0.022646
CLP 891.290396
CNY 6.80075
CNH 6.796265
COP 3750.48
CRC 459.648974
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.050394
CZK 20.636704
DJF 177.720393
DKK 6.340404
DOP 59.350393
DZD 132.260393
EGP 52.744691
ERN 15
ETB 157.303874
EUR 0.84804
FJD 2.18304
FKP 0.734821
GBP 0.73346
GEL 2.67504
GGP 0.734821
GHS 11.29039
GIP 0.734821
GMD 73.503851
GNF 8780.000355
GTQ 7.634866
GYD 209.223551
HKD 7.83175
HNL 26.620388
HRK 6.393304
HTG 130.919848
HUF 300.190388
IDR 17377.45
ILS 2.901304
IMP 0.734821
INR 94.425504
IQD 1310
IRR 1311500.000352
ISK 122.010386
JEP 0.734821
JMD 157.601928
JOD 0.70904
JPY 156.66204
KES 129.180385
KGS 87.420504
KHR 4010.00035
KMF 418.00035
KPW 899.950939
KRW 1461.920383
KWD 0.30766
KYD 0.833358
KZT 462.122307
LAK 21955.000349
LBP 89550.000349
LKR 321.915771
LRD 183.503772
LSL 16.390381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.325039
MAD 9.12038
MDL 17.099822
MGA 4165.000347
MKD 52.252978
MMK 2099.606786
MNT 3578.902576
MOP 8.06268
MRU 39.945039
MUR 46.820378
MVR 15.403739
MWK 1742.000345
MXN 17.177604
MYR 3.921039
MZN 63.910377
NAD 16.390377
NGN 1365.000344
NIO 36.715039
NOK 9.209304
NPR 151.087386
NZD 1.675884
OMR 0.384942
PAB 0.999962
PEN 3.434504
PGK 4.350375
PHP 60.515038
PKR 278.650374
PLN 3.59545
PYG 6107.687731
QAR 3.640374
RON 4.426304
RSD 99.473038
RUB 74.240007
RWF 1460.5
SAR 3.782036
SBD 8.019432
SCR 13.958442
SDG 600.503676
SEK 9.215704
SGD 1.267304
SHP 0.746601
SLE 24.650371
SLL 20969.496166
SOS 571.503662
SRD 37.399038
STD 20697.981008
STN 21.15
SVC 8.749309
SYP 110.543945
SZL 16.370369
THB 32.203038
TJS 9.329718
TMT 3.5
TND 2.866038
TOP 2.40776
TRY 45.349038
TTD 6.776593
TWD 31.316038
TZS 2598.394038
UAH 43.92104
UGX 3746.547108
UYU 39.879308
UZS 12135.000334
VES 499.23597
VND 26308
VUV 118.026144
WST 2.704092
XAF 557.575577
XAG 0.012439
XAU 0.000212
XCD 2.70255
XCG 1.802048
XDR 0.695511
XOF 557.503593
XPF 101.625037
YER 238.625037
ZAR 16.380704
ZMK 9001.203584
ZMW 19.037864
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    12.8000

    4723.7

    +0.27%

  • DAX

    -324.9800

    24338.63

    -1.34%

  • MDAX

    -380.1700

    31181.06

    -1.22%

  • TecDAX

    -16.0500

    3779.72

    -0.42%

  • SDAX

    40.3300

    18628.53

    +0.22%

  • EUR/USD

    0.0058

    1.179

    +0.49%

  • Euro STOXX 50

    -61.1200

    5911.53

    -1.03%

Iran-Krise: USA legen Botschaftsmitarbeitern in Israel die Ausreise nahe
Iran-Krise: USA legen Botschaftsmitarbeitern in Israel die Ausreise nahe / Foto: © AFP

Iran-Krise: USA legen Botschaftsmitarbeitern in Israel die Ausreise nahe

Angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran hat Washington Botschaftsmitarbeitern in Israel die Ausreise nahegelegt. Nicht dringend benötigte Mitarbeiter und ihre Familien "sollten erwägen, Israel zu verlassen, solange noch Linienflüge verfügbar sind", erklärte die Botschaft am Freitag. Die Ankündigung erfolgte einen Tag nach indirekten Atomgesprächen zwischen den USA und dem Iran, sie bestärkte die Furcht vor einer Eskalation.

Textgröße:

US-Präsident Donald Trump droht der mit Israel verfeindeten Führung des Iran seit Wochen mit einem Militäreinsatz. Er hat Teheran eine Frist bis Anfang März gesetzt, um sich mit Washington auf ein neues Atom-Abkommen zu einigen.

Allen "nicht zur Notfallbesetzung gehörenden" Angestellten der Vertretung in Jerusalem sowie deren Angehörigen werde es aufgrund von "Sicherheitsrisiken" mit sofortiger Wirkung freigestellt, Israel zu verlassen, erklärte die US-Botschaft auf ihrer Website.

Wie die "New York Times" berichtete, soll Botschafter Mike Huckabee die Angestellten in einer E-Mail mit noch drastischeren Worten zur Ausreise aufgefordert haben. Diejenigen, die das Land verlassen wollten, sollten dies "HEUTE" tun, schrieb Huckabee demnach und fügte hinzu: "Bemühen Sie sich darum, einen Platz in einem Flugzeug irgendwohin zu bekommen, von wo aus Sie dann nach Washington weiterreisen können, aber die oberste Priorität ist es, das Land schnell zu verlassen."

US-Vizepräsident JD Vance wies Sorgen vor möglichen Konsequenzen eines US-Angriffs auf den Iran zurück. Es bestehe "keine Chance", dass ein solcher Schlag gegen Teheran die USA "jahrelang in einen Krieg im Nahen Osten" verwickeln würde, sagte Vance der "Washington Post". UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk zeigte sich hingegen "extrem alarmiert über die Möglichkeit einer regionalen militärischen Eskalation". Vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf sagte er: "Ich hoffe, die Stimme der Vernunft setzt sich durch."

Auch China warnte seine Staatsbürger vor einer Eskalation in der Region. Chinesen im Iran sollten das Land "so bald wie möglich" verlassen. Chinesische Staatsbürger in Israel wurden zu höchster Wachsamkeit aufgerufen, wie Staatsmedien berichteten.

Um den Druck auf den Iran zu erhöhen, hatten die USA in den vergangenen Wochen ihre Militärpräsenz in der Region deutlich verstärkt und zwei Flugzeugträger sowie Kriegsschiffe in die Region verlegt. Der weltgrößte Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" wurde vor der Küste Israels erwartet. Der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" war bereits zuvor in die Golfregion geschickt worden.

In den Atomverhandlungen wollen die US-Vertreter laut dem "Wall Street Journal" vom Donnerstag fordern, dass der Iran seine drei wichtigsten Atomanlagen zurückbaut und das angereicherte Uran an die USA übergibt.

Irans Außenminister Abbas Araghtschi rief die USA am Freitag auf, in den Verhandlungen über ein Atomabkommen auf "übertriebene Forderungen" zu verzichten. Welche Forderungen er meinte, sagte er nicht. Araghtschi hatte am Donnerstag in Genf an einer dritten Runde indirekter Atom-Gespräche mit den USA unter Vermittlung des Oman teilgenommen und anschließend wie der Oman von "Fortschritten" gesprochen. Seinen Angaben zufolge sollen die Gespräche am Montag in Wien auf technischer Ebene fortgesetzt werden. Auch auf politischer Ebene könnten in der nächsten Woche weitere Gespräche stattfinden. Dies wurde von US-Seite nicht bestätigt.

Während Teheran die indirekten Gespräche mit den USA thematisch auf das iranische Atomprogramm und die gegen den Iran verhängten Sanktionen beschränken will, verlangt Washington die inhaltliche Einbeziehung des iranischen Raketenprogramms und der Unterstützung Teherans für Milizen in der Nahost-Region wie die Hamas und die Hisbollah.

Trump hatte am Dienstag in seiner Rede zur Lage der Nation vor dem US-Kongress gesagt, dass Teheran an Raketen arbeite, welche die USA erreichen könnten. Teheran wies dies als "Lügen" zurück. Offiziell haben die iranischen Raketen eine Reichweite von 2000 Kilometern, wodurch der Iran seinen Erzfeind Israel angreifen kann. Der wissenschaftliche Dienst des US-Kongresses schätzt sie hingegen auf rund 3000 Kilometer.

US-Außenminister Marco Rubio sagte am Mittwoch, Teheran verweigere eine Diskussion über sein Raketenprogramm und das sei "ein großes Problem".

Teheran hat wiederholt erklärt, dass seine Raketen einzig der Verteidigung dienen. Im Juni hatten Israel und der Iran einen Zwölf-Tage-Krieg geführt, bei dem die USA an der Seite Israels eingriffen und mehrere iranische Atomanlagen bombardierten.

V.Liu--ThChM