The China Mail - Iran-Krise: USA ziehen Personal aus Israel ab - Deutschland rät "dringend" von Reisen ab

USD -
AED 3.672998
AFN 64.999818
ALL 81.405563
AMD 360.510235
ANG 1.789785
AOA 917.000268
ARS 1541.744499
AUD 1.417153
AWG 1.8
AZN 1.703518
BAM 1.756231
BBD 2.013047
BDT 124.13403
BGN 1.747831
BHD 0.377302
BIF 3001.5
BMD 1
BND 1.281647
BOB 12.038845
BRL 5.351101
BSD 0.99943
BTN 95.119137
BWP 13.826143
BYN 2.945822
BYR 19600
BZD 2.010084
CAD 1.39945
CDF 2314.492461
CHF 0.827799
CLF 0.02502
CLP 987.919972
CNY 6.66605
CNH 6.6619
COP 3168.08
CRC 454.457699
CUC 1
CUP 23.987213
CVE 99.225002
CZK 21.835497
DJF 177.720354
DKK 6.700098
DOP 60.370085
DZD 135.229616
EGP 56.025299
ERN 15
ETB 161.249855
EUR 0.896402
FJD 2.23975
FKP 0.75114
GBP 0.75045
GEL 2.567498
GGP 0.75114
GHS 11.649969
GIP 0.75114
GMD 73.504684
GNF 8794.999879
GTQ 7.63805
GYD 209.438376
HKD 7.84505
HNL 27.000161
HRK 6.76901
HTG 130.948372
HUF 329.104503
IDR 18025.2
ILS 3.123155
IMP 0.75114
INR 95.20875
IQD 1514.5
IRR 1864650.000102
ISK 121.70015
JEP 0.75114
JMD 158.527332
JOD 0.709032
JPY 157.81597
KES 129.999899
KGS 87.448597
KHR 4075.500169
KMF 442.00042
KPW 899.999961
KRW 1342.620231
KWD 0.3109
KYD 0.832963
KZT 455.005455
LAK 22524.999812
LBP 89550.000069
LKR 332.317142
LRD 170.239935
LSL 16.669885
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.429994
MAD 9.853054
MDL 17.990957
MGA 4590.000094
MKD 55.296394
MMK 2099.630718
MNT 3601.077836
MOP 8.076272
MRU 40.202149
MUR 47.559866
MVR 15.460379
MWK 1737.000298
MXN 18.629203
MYR 4.076798
MZN 63.899112
NAD 16.669713
NGN 1344.099323
NIO 36.818268
NOK 9.255525
NPR 152.193532
NZD 1.777241
OMR 0.384493
PAB 0.999421
PEN 3.452026
PGK 4.489896
PHP 63.914989
PKR 276.650125
PLN 3.94624
PYG 5850.263778
QAR 3.64525
RON 4.796799
RSD 105.341994
RUB 80.502734
RWF 1477.5
SAR 3.753464
SBD 8.064705
SCR 13.719829
SDG 601.501353
SEK 9.90388
SGD 1.28089
SHP 0.750582
SLE 22.950068
SLL 20969.504398
SOS 571.492332
SRD 37.615504
STD 20697.981008
STN 22.05
SVC 8.745235
SYP 13001.999685
SZL 16.619851
THB 33.740241
TJS 9.205205
TMT 3.51
TND 3.00825
TOP 2.40776
TRY 49.826901
TTD 6.78409
TWD 32.411201
TZS 2644.428018
UAH 45.57773
UGX 4352.413493
UYU 40.211023
UZS 11989.99986
VES 887.00815
VND 25856.5
VUV 118.98361
WST 2.767767
XAF 588.001413
XAG 0.018531
XAU 0.000245864256
XCD 2.70255
XCG 1.801308
XDR 0.707052
XOF 588.001413
XPF 107.375046
YER 236.175035
ZAR 16.58255
ZMK 9001.170568
ZMW 20.164415
ZWL 321.999592
SSP 5745.470209
MXV 2.100686
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Iran-Krise: USA ziehen Personal aus Israel ab - Deutschland rät "dringend" von Reisen ab
Iran-Krise: USA ziehen Personal aus Israel ab - Deutschland rät "dringend" von Reisen ab / Foto: © AFP

Iran-Krise: USA ziehen Personal aus Israel ab - Deutschland rät "dringend" von Reisen ab

Nach wiederholten Angriffsdrohungen von Präsident Donald Trump gegen den Iran hat die US-Regierung ihren Botschaftsmitarbeitern in Israel die umgehende Ausreise nahegelegt. Nicht dringend benötigte Mitarbeiter und ihre Familien "sollten erwägen, Israel zu verlassen, solange noch Linienflüge verfügbar sind", erklärte die Botschaft am Freitag. Das Auswärtige Amt in Berlin riet "dringend" von Reisen nach Israel ab. Großbritannien verkündete den Abzug seines gesamten Botschaftspersonals aus dem Iran und die Verlegung von Teilen des Personals aus Tel Aviv wegen "regionaler Spannungen".

Textgröße:

Die Entwicklungen verstärken die Furcht vor einer militärischen Eskalation in der Region. US-Präsident Donald Trump droht der Führung des Iran seit Wochen mit einem Militäreinsatz. Er hat Teheran eine Frist bis Anfang März gesetzt, um sich mit Washington auf ein neues Atomabkommen zu einigen. In Israel herrscht die Befürchtung, dass Teheran bei einem US-Angriff seinen mit Washington verbündeten Erzfeind Israel ins Visier nehmen könnte.

Allen "nicht zur Notfallbesetzung gehörenden" Mitarbeitern der US-Vertretung in Jerusalem sowie deren Angehörigen sei es aufgrund von "Sicherheitsrisiken" mit sofortiger Wirkung freigestellt, Israel zu verlassen, erklärte die Botschaft auf ihrer Website. Laut einem Bericht der "New York Times" wandte sich Botschafter Mike Huckabee in einer internen E-Mail mit drastischen Worten an seine Mitarbeiter. Wer Israel verlassen wolle, solle dies "HEUTE" tun, schrieb Huckabee demnach und fügte hinzu: "Bemühen Sie sich darum, einen Platz in einem Flugzeug irgendwohin zu bekommen, von wo aus Sie dann nach Washington weiterreisen können, aber das Wichtigste ist es, das Land schnell zu verlassen."

Das Auswärtige Amt erklärte am Abend: "Von Reisen nach Israel sowie nach Ostjerusalem wird dringend abgeraten." Aus dem Ministerium hieß es zudem, dass die Botschaft in Tel Aviv "voll arbeitsfähig" bleibe. "Wir beobachten die Lage sehr aufmerksam und stehen im engen Austausch mit unserer Botschaft in Tel Aviv, auch zur Sicherheitssituation unserer Kolleginnen und Kollegen vor Ort und ihren Familienangehörigen." Auch die Lage im Iran werde "sehr aufmerksam" beobachtet.

Die britische Regierung erklärte, wegen Sicherheitsbedenken sei das diplomatische Personal "vorübergehend" aus dem Iran abgezogen worden. Einige Mitarbeiter der britischen Botschaft in Tel Aviv sowie deren Angehörige seien "wegen regionaler Spannungen" zudem "an einen anderen Ort in Israel" verlegt worden. Die Lage "kann rasch eskalieren und stellt bedeutende Risiken dar", warnte das Außenministerium in London. China rief seine Staatsbürger im Iran auf, das Land "so schnell wie möglich zu verlassen". Chinesen in Israel sollten ihre Notfallvorbereitungen verstärken und ihre Unterkünfte möglichst nicht verlassen. Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines sowie zwei iranische Fluggesellschaften strichen am Freitagabend ihre Flüge in den Iran.

Um den Druck auf den Iran zu erhöhen, hatten die USA in den vergangenen Wochen ihre Militärpräsenz in der Region deutlich verstärkt und zwei Flugzeugträger sowie mehr als ein Dutzend weitere Kriegsschiffe in die Region verlegt. Der weltgrößte Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" sollte am Freitag vor der Küste Israels eintreffen. Der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" war bereits zuvor an den Golf geschickt worden.

Vertreter der US-Regierung und des Iran führen seit Wochen indirekte Gespräche über das iranische Atomprogramm. Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" wollen die USA erreichen, dass der Iran seine drei wichtigsten Atomanlagen zurückbaut und das bereits angereicherte Uran an die USA übergibt. Irans Außenminister Abbas Araghtschi rief die USA am Freitag auf, auf "übertriebene Forderungen" zu verzichten. Die Gespräche sollen am Montag in Wien auf technischer Ebene fortgesetzt werden.

Das US-Außenministerium kündigte für Montag einen Besuch von Außenminister Marco Rubio in Israel an, bei dem er Gespräche über den Konflikt mit dem Iran führen werde. Anders als seit Jahrzehnten üblich nimmt der Minister bei der Reise keine Reporter in seinem Flugzeug mit.

Trump hatte dem Iran am Dienstag in seiner Rede zur Lage der Nation vorgeworfen, an Raketen zu arbeiten, welche die USA erreichen könnten. Zudem verfolge die iranische Regierung "finstere atomare Ambitionen". Teheran wies die Vorwürfe als "Lügen" zurück. Offiziell haben die iranischen Raketen eine Reichweite von 2000 Kilometern, womit der Iran seinen Erzfeind Israel angreifen kann. Der wissenschaftliche Dienst des US-Kongresses schätzt die Reichweite hingegen auf rund 3000 Kilometer.

Teheran beharrt darauf, dass sein Atomprogramm ausschließlich zivilen Zwecken diene. Im vergangenen Juni hatten Israel und der Iran einen zwölftägigen Krieg gegeneinander geführt. Dabei hatten die USA an der Seite Israels eingriffen und iranische Atomanlagen bombardiert.

A.Sun--ThChM