The China Mail - Erneute massive Angriffe auf Teheran - Iran lehnt Verhandlungen ab

USD -
AED 3.672498
AFN 63.50058
ALL 82.371399
AMD 367.851352
ANG 1.790403
AOA 917.501015
ARS 1483.999198
AUD 1.451052
AWG 1.8025
AZN 1.700752
BAM 1.714193
BBD 2.01284
BDT 123.126005
BGN 1.69088
BHD 0.376798
BIF 2974.065017
BMD 1
BND 1.293681
BOB 6.920579
BRL 5.159903
BSD 0.99936
BTN 94.548403
BWP 13.543977
BYN 2.929664
BYR 19600
BZD 2.00986
CAD 1.421425
CDF 2264.999911
CHF 0.80927
CLF 0.023428
CLP 922.06971
CNY 6.79395
CNH 6.79868
COP 3431.21
CRC 455.680892
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.643148
CZK 21.28115
DJF 177.959305
DKK 6.55407
DOP 59.574207
DZD 133.183135
EGP 49.229404
ERN 15
ETB 159.958017
EUR 0.87682
FJD 2.24575
FKP 0.754315
GBP 0.755285
GEL 2.640303
GGP 0.754315
GHS 11.312552
GIP 0.754315
GMD 73.498863
GNF 8760.39722
GTQ 7.624348
GYD 209.037245
HKD 7.84345
HNL 26.740874
HRK 6.604602
HTG 130.665334
HUF 312.291017
IDR 17948
ILS 2.98145
IMP 0.754315
INR 94.711501
IQD 1309.200868
IRR 1376000.000187
ISK 126.070264
JEP 0.754315
JMD 157.456506
JOD 0.709021
JPY 162.750501
KES 129.450262
KGS 87.449369
KHR 4022.157363
KMF 431.999972
KPW 900.00035
KRW 1552.504986
KWD 0.30964
KYD 0.832833
KZT 478.894226
LAK 22414.367353
LBP 89490.161707
LKR 335.788879
LRD 181.37517
LSL 16.355047
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.420201
MAD 9.392039
MDL 17.658556
MGA 4239.449581
MKD 54.035694
MMK 2099.611597
MNT 3582.983883
MOP 8.072573
MRU 39.934089
MUR 47.159712
MVR 15.459743
MWK 1732.8542
MXN 17.52369
MYR 4.092003
MZN 63.849591
NAD 16.355047
NGN 1380.169737
NIO 36.777015
NOK 9.933397
NPR 151.280096
NZD 1.762935
OMR 0.384498
PAB 0.999343
PEN 3.415547
PGK 4.389402
PHP 61.603976
PKR 277.893999
PLN 3.77008
PYG 6077.471547
QAR 3.652921
RON 4.5979
RSD 102.874969
RUB 78.851449
RWF 1464.831938
SAR 3.751501
SBD 8.065041
SCR 14.793745
SDG 600.511333
SEK 9.72695
SGD 1.295965
SHP 0.746601
SLE 24.79594
SLL 20969.503664
SOS 571.103028
SRD 37.504499
STD 20697.981008
STN 21.47371
SVC 8.744659
SYP 110.532098
SZL 16.352449
THB 33.380495
TJS 9.233796
TMT 3.51
TND 2.961742
TOP 2.40776
TRY 46.676598
TTD 6.783122
TWD 31.871701
TZS 2629.998003
UAH 44.785486
UGX 3662.753244
UYU 40.115693
UZS 11997.23033
VES 622.24352
VND 26317
VUV 120.098371
WST 2.780884
XAF 574.921776
XAG 0.017424
XAU 0.000252
XCD 2.70255
XCG 1.801082
XDR 0.715018
XOF 574.931854
XPF 104.528762
YER 238.602279
ZAR 16.434599
ZMK 9001.203045
ZMW 18.013454
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -62.1000

    3976.4

    -1.56%

  • EUR/USD

    -0.0021

    1.1405

    -0.18%

  • SDAX

    118.5500

    18045.58

    +0.66%

  • MDAX

    325.4600

    31809.1

    +1.02%

  • DAX

    368.9200

    24995.81

    +1.48%

  • Euro STOXX 50

    96.4600

    6328.09

    +1.52%

  • TecDAX

    4.1600

    3853.08

    +0.11%

Erneute massive Angriffe auf Teheran - Iran lehnt Verhandlungen ab
Erneute massive Angriffe auf Teheran - Iran lehnt Verhandlungen ab / Foto: © AFP

Erneute massive Angriffe auf Teheran - Iran lehnt Verhandlungen ab

Zwei Tage nach Beginn des US-israelischen Kriegs gegen den Iran hat die israelische Armee erneut massive Angriffe auf Teheran geflogen. Die Luftwaffe habe "unter Anleitung der Geheimdienste" einen weiteren "umfassenden Angriff auf Ziele des iranischen Terrorregimes" im Zentrum der Hauptstadt gestartet, erklärte die Armee am Montag. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor die Erwartung geäußert, dass der Krieg etwa vier Wochen dauern werde. Irans Sicherheitsratschef Ali Laridschani lehnte mögliche Verhandlungen mit den USA ab.

Textgröße:

Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten am Montag von starken Explosionen im Zentrum von Teheran, die Wohngebäude erschütterten. Auch im Westen der Stadt waren heftige Detonationen zu hören.

Nach Angaben der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur wurden in der westiranischen Provinz bei US-israelischen Angriffen drei Mitglieder der Revolutionsgarden getötet. In der Stadt Chorramabad seien fünf Mitglieder der Armee getötet worden, meldete die Agentur Tasnim unter Berufung auf das Militär.

Die israelische Armee erklärte, sie werde ihre Angriffe im Iran verstärken. "Wir werden die Schlüsselelemente dieses Regimes zunehmend angreifen und den Schaden weiter intensivieren. Das wird so lange dauern, wie es nötig ist", sagte Armeesprecher Effie Defrin vor Journalisten.

Laut jüngsten Angaben des iranischen Roten Halbmonds wurden bei den am Samstag begonnenen Angriffen auf den Iran bis Montagvormittag insgesamt 555 Menschen getötet. Insgesamt seien 131 Städte im Land betroffen gewesen. Die US-Armee gab ihrerseits den Tod eines vierten Soldaten bei den Kämpfen bekannt.

Der Iran meldete weitere Angriffe auf Israel. Die Revolutionsgarden nahmen nach eigenen Angaben dabei auch den Amtssitz des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und das Hauptquartier des israelischen Luftwaffenkommandanten mit Raketen ins Visier. Das iranische Staatsfernsehen meldete eine erneute Angriffswelle mit Raketen und Drohnen auf Ziele im südisraelischen Be'er Scheva.

Am Samstag hatten Israel und die USA massive Angriffe auf den Iran begonnen. Dabei wurden unter anderen der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und andere iranische Führungsfiguren getötet. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel, Staaten am Golf und US-Einrichtungen in der Region.

Der iranische Sicherheitsratschef Laridschani wies in der Nacht zum Montag Berichte über mögliche Gespräche mit den USA zurück. "Wir werden nicht mit den USA verhandeln", erklärte Laridschani im Onlinedienst X. Sein Land sei "bereit für einen langen Krieg", fügte er wenige Stunden später an.

US-Präsident Donald Trump hatte in einem Interview mit dem Magazin "The Atlantic" gesagt, er habe Gesprächen mit der iranischen Führung zugestimmt, aber keine Angaben zu deren Zeitpunkt gemacht.

Unterdessen weitete sich der Konflikt auf den Libanon aus. Nachdem die pro-iranische Hisbollah-Miliz Ziele im Norden Israels attackiert hatte, flog die israelische Armee Angriffe auf den Süden des Libanon und südliche Vororte der Hauptstadt Beirut, wo sich Hochburgen der Hisbollah befinden. Das libanesische Gesundheitsministerium teilte am Montagmorgen mit, bis zu diesem Zeitpunkt seien mindestens 31 Menschen bei den israelischen Angriffen getötet worden.

Die israelische Armee erklärte, sie habe den Geheimdienstchef der Hisbollah, Hussein Mukalled, bei einem "Präzisionsschlag" am Sonntag getötet. Verteidigungsminister Israel Katz drohte zudem Hisbollah-Chef Naim Kassem, dieser werde wie bereits Chamenei durch israelische Angriffe "auf den Grund der Hölle" befördert werden.

Erstmals getroffen wurde in der Nacht zum Montag auch europäisches Gebiet. Im britischen Luftwaffen-Stützpunkt Akrotiri auf Zypern schlug eine Drohne ein, nach Angaben des Verteidigungsministeriums in London wurde die Landebahn beschädigt.

Der zyprische Präsident Nikos Christodoulides schrieb von "geringem Sachschaden". Die "genaue Herkunft" der Drohne werde noch überprüft. Es sei aber bestätigt worden, dass die Republik Zypern "nicht das Ziel" gewesen sei. Bei den Militärstützpunkten Akrotiri im Süden und Dekelia im Südosten Zyperns handelt es sich um britische Überseegebiete. Großbritannien hatte sich zuvor dazu bereit erklärt, der USA die Nutzung britischer Stützpunkte zu gestatten.

Auch in der Golfregion schlugen am Montag erneut iranische Geschosse ein. In Kuwait stieg aus der US-Botschaft Rauch auf, die Botschaft selbst rief dazu auf, dem Gebäudekomplex fernzubleiben. Beim Abwehr iranischer Geschosse wurden über Kuwait nach Angaben der US-Armee drei US-Kampfflugzeuge vom Typ F-15E "versehentlich" von der kuwaitischen Luftabwehr abgeschossen, die sechs Insassen hätten sich per Schleudersitz retten können.

In Saudi-Arabien traf ein Drohnenangriff die Raffinerie Ras Tanura, eine der größten des Landes. Der dadurch ausgelöste Brand wurde nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP rasch gelöscht. Saudi-Arabien drohte für den Fall eines "koordinierten Angriffs" auf den staatlichen Ölkonzern Aramco mit einem Gegenangriff auf die iranische Erdöl-Industrie.

Z.Huang--ThChM