The China Mail - Spritpreisanstieg: Kritik an Öl-Konzernen und Rufe nach Markteingriff

USD -
AED 3.673104
AFN 64.000368
ALL 81.091764
AMD 369.010403
ANG 1.789884
AOA 918.000367
ARS 1398.000104
AUD 1.3799
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.662466
BBD 2.013854
BDT 122.689218
BGN 1.668102
BHD 0.377404
BIF 2975
BMD 1
BND 1.267973
BOB 6.9098
BRL 4.914804
BSD 0.999873
BTN 94.420977
BWP 13.425192
BYN 2.825886
BYR 19600
BZD 2.010964
CAD 1.368195
CDF 2315.000362
CHF 0.776504
CLF 0.022628
CLP 890.580396
CNY 6.80075
CNH 6.796155
COP 3749.7
CRC 459.648974
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.718924
CZK 20.630304
DJF 177.720393
DKK 6.34307
DOP 59.467293
DZD 132.257352
EGP 52.72204
ERN 15
ETB 156.137601
EUR 0.848704
FJD 2.183504
FKP 0.734821
GBP 0.733745
GEL 2.680391
GGP 0.734821
GHS 11.264445
GIP 0.734821
GMD 73.000355
GNF 8773.107815
GTQ 7.634866
GYD 209.223551
HKD 7.828495
HNL 26.583478
HRK 6.39504
HTG 130.919848
HUF 300.852504
IDR 17359.5
ILS 2.901304
IMP 0.734821
INR 94.40555
IQD 1309.963492
IRR 1312900.000352
ISK 122.060386
JEP 0.734821
JMD 157.601928
JOD 0.70904
JPY 156.60604
KES 129.150385
KGS 87.420504
KHR 4012.087263
KMF 419.00035
KPW 899.950939
KRW 1462.110383
KWD 0.30769
KYD 0.833358
KZT 462.122307
LAK 21929.626969
LBP 89172.975107
LKR 321.915771
LRD 183.493491
LSL 16.405102
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.322723
MAD 9.144703
MDL 17.099822
MGA 4176.618078
MKD 52.342393
MMK 2099.606786
MNT 3578.902576
MOP 8.06268
MRU 39.968719
MUR 46.820378
MVR 15.455039
MWK 1733.612706
MXN 17.19605
MYR 3.921039
MZN 63.903729
NAD 16.405102
NGN 1359.450377
NIO 36.794016
NOK 9.20185
NPR 151.087386
NZD 1.67685
OMR 0.384491
PAB 0.999962
PEN 3.457057
PGK 4.415452
PHP 60.502504
PKR 278.66746
PLN 3.593895
PYG 6107.687731
QAR 3.654753
RON 4.430373
RSD 99.623038
RUB 74.203474
RWF 1465.941884
SAR 3.782036
SBD 8.032258
SCR 14.001038
SDG 600.503676
SEK 9.21914
SGD 1.26673
SHP 0.746601
SLE 24.603667
SLL 20969.496166
SOS 571.467429
SRD 37.399038
STD 20697.981008
STN 20.823594
SVC 8.749309
SYP 110.543945
SZL 16.394307
THB 32.207038
TJS 9.329718
TMT 3.51
TND 2.904513
TOP 2.40776
TRY 45.361304
TTD 6.776593
TWD 31.351504
TZS 2598.394038
UAH 43.92104
UGX 3746.547108
UYU 39.879308
UZS 12128.681314
VES 496.20906
VND 26308
VUV 118.026144
WST 2.704092
XAF 557.575577
XAG 0.012388
XAU 0.000212
XCD 2.70255
XCG 1.802048
XDR 0.695511
XOF 557.525817
XPF 101.364158
YER 238.603589
ZAR 16.38082
ZMK 9001.203584
ZMW 19.037864
ZWL 321.999592
  • MDAX

    -380.1700

    31181.06

    -1.22%

  • Euro STOXX 50

    -61.1200

    5911.53

    -1.03%

  • Goldpreis

    13.1000

    4724

    +0.28%

  • DAX

    -324.9800

    24338.63

    -1.34%

  • SDAX

    40.3300

    18628.53

    +0.22%

  • TecDAX

    -16.0500

    3779.72

    -0.42%

  • EUR/USD

    0.0058

    1.179

    +0.49%

Spritpreisanstieg: Kritik an Öl-Konzernen und Rufe nach Markteingriff
Spritpreisanstieg: Kritik an Öl-Konzernen und Rufe nach Markteingriff / Foto: © AFP/Archiv

Spritpreisanstieg: Kritik an Öl-Konzernen und Rufe nach Markteingriff

Angesichts der stark gestiegenen Preise für Benzin und Diesel an den deutschen Tankstellen wegen der militärischen Eskalation in Nahost gibt es Kritik an den Mineralölkonzernen. Die Linke forderte am Dienstag, Rekordgewinne abzuschöpfen. Die Grünen forderten das Bundeskartellamt auf, die Preissprünge zu untersuchen. Die CDU schloss einen Markteingriff zumindest nicht kategorisch aus. Die Energieindustrie verteidigte sich.

Textgröße:

Der Iran-Krieg hat den Rohölpreis kräftig steigen lassen. Der Iran kontrolliert die für die Schifffahrt wichtige Straße von Hormus, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean verbindet. Rund ein Fünftel der weltweiten Ölproduktion wird täglich über diese Handelsroute transportiert. Am Sonntag waren dort drei Schiffe angegriffen worden, zahlreiche Reedereien stellten den Verkehr durch die Passage ein.

Der Tankstellenverband, der die Interessen von Tankstellenpächtern und -eigentümern vertritt, warf den Öl-Konzernen vor, die Preise stärker zu erhöhen als nötig. Sie würden noch einmal "zwei bis drei Prozent" auf die Preise aufschlagen, die sie selbst wegen des Kriegs mehr zahlen müssten, sagte Verbandschef Herbert Rabl.

"Die Preise an den Tankstellen werden weiter steigen. Ich befürchte, dies ist der Beginn einer Preisspirale", sagte der energiepolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Michael Kellner, der "Rheinischen Post" vom Dienstag. "Es ist Aufgabe des Kartellamtes, zu prüfen, ob die Preissprünge gerechtfertigt sind."

Linken-Chefin Ines Schwerdtner kritisierte, die Energiekonzerne würden auf Kosten der Verbraucher "Rekordprofite" einstreichen. "Wir haben das nach dem Angriff auf die Ukraine schon erlebt: Öl- und Gaskonzerne machten massive Übergewinne in Milliardenhöhe, während viele Beschäftigte nicht wussten, wie sie ihre nächste Heizkostenabrechnung bezahlen sollen." Sie forderte eine Übergewinnsteuer.

Die schwarz-rote Koalition hält sich zumindest Maßnahmen zur Preisdämpfung vor. "Ich will da nichts ausschließen", sagte Unions-Parlamentsgeschäftsführer Steffen Bilger (CDU) in Berlin. Die Union werde die Lage beobachten und dann mit dem Koalitionspartner SPD weiter beraten. Infolge des Ukraine-Krieges hatte die damalige Ampel-Regierung die Autofahrer im Jahr 2022 mit einer Spritpreisbremse entlastet.

Am Dienstagnachmittag kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Schnitt laut ADAC 1,895 Euro und damit mehr als sechs Cent mehr als am Montagvormittag. Bei Diesel stieg der Preis sogar um rund zwölf Cent auf 1,921 Euro.

Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie, nach eigenen Angaben zuständig für die Raffinerien und Markentankstellen in Deutschland, verteidigte die frühzeitigen Preiserhöhungen. Es gelte das "kaufmännische Prinzip", wonach "nur so das Geld zum Einkauf der deutlich teurer gewordenen Produkte Benzin und Diesel verdient werden kann", erklärte ein Sprecher. Versorgungssicherheit sei "leider nicht losgelöst von den Weltmärkten zu haben".

U.Feng--ThChM