The China Mail - Verschärfter Konflikt zwischen Israel und Hisbollah - Evakuierungsaufrufe für Südbeirut

USD -
AED 3.672498
AFN 64.501353
ALL 80.797017
AMD 360.929885
ANG 1.789785
AOA 917.999823
ARS 1538.269797
AUD 1.42106
AWG 1.8025
AZN 1.70296
BAM 1.75401
BBD 2.012923
BDT 123.983804
BGN 1.747831
BHD 0.377306
BIF 2997.5
BMD 1
BND 1.280463
BOB 11.889313
BRL 5.352698
BSD 0.999466
BTN 94.999372
BWP 13.826286
BYN 2.940367
BYR 19600
BZD 2.010116
CAD 1.404275
CDF 2314.999871
CHF 0.828545
CLF 0.024979
CLP 986.302768
CNY 6.66835
CNH 6.664845
COP 3151.38
CRC 454.490425
CUC 1
CUP 23.987373
CVE 98.750015
CZK 21.852992
DJF 177.719653
DKK 6.71562
DOP 60.349916
DZD 135.338933
EGP 56.017202
ERN 15
ETB 161.050415
EUR 0.89848
FJD 2.238695
FKP 0.749223
GBP 0.75135
GEL 2.570498
GGP 0.749223
GHS 11.624999
GIP 0.749223
GMD 74.000246
GNF 8799.999875
GTQ 7.638188
GYD 209.445401
HKD 7.84465
HNL 27.000054
HRK 6.76901
HTG 130.928626
HUF 329.441962
IDR 18161.45
ILS 3.02401
IMP 0.749223
INR 95.17805
IQD 1514
IRR 1856999.999772
ISK 122.560119
JEP 0.749223
JMD 159.024972
JOD 0.709045
JPY 157.8775
KES 129.83981
KGS 87.4492
KHR 4075.000189
KMF 440.999748
KPW 899.999961
KRW 1327.739895
KWD 0.31121
KYD 0.832885
KZT 456.816419
LAK 22506.497808
LBP 89550.00032
LKR 332.273585
LRD 170.250216
LSL 16.66002
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.415003
MAD 9.848494
MDL 18.050231
MGA 4589.999714
MKD 55.320716
MMK 2099.77173
MNT 3599.40728
MOP 8.076123
MRU 40.198421
MUR 47.349802
MVR 15.450348
MWK 1741.000062
MXN 18.695855
MYR 4.08902
MZN 63.910391
NAD 16.659866
NGN 1340.659814
NIO 36.844966
NOK 9.327135
NPR 151.999677
NZD 1.759435
OMR 0.384472
PAB 0.999498
PEN 3.442502
PGK 4.488103
PHP 64.075497
PKR 277.000141
PLN 3.952497
PYG 5815.01195
QAR 3.645016
RON 4.807696
RSD 105.586978
RUB 80.548206
RWF 1478.5
SAR 3.750364
SBD 8.064647
SCR 13.944377
SDG 601.510149
SEK 9.94615
SGD 1.28119
SHP 0.749344
SLE 22.875022
SLL 20969.504398
SOS 571.498309
SRD 37.6505
STD 20697.981008
STN 22
SVC 8.745835
SYP 13001.999685
SZL 16.660014
THB 33.785993
TJS 9.19474
TMT 3.5
TND 3.007498
TOP 2.40776
TRY 49.8366
TTD 6.784327
TWD 32.436096
TZS 2644.862988
UAH 45.626679
UGX 4382.704147
UYU 40.070132
UZS 11970.000395
VES 886.72915
VND 25834
VUV 118.743227
WST 2.764729
XAF 589.364192
XAG 0.018344
XAU 0.000245713528
XCD 2.70255
XCG 1.801256
XDR 0.707052
XOF 589.364192
XPF 107.149656
YER 236.15032
ZAR 16.637035
ZMK 9001.196346
ZMW 20.155866
ZWL 321.999592
SSP 5745.701932
MXV 2.108742
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Verschärfter Konflikt zwischen Israel und Hisbollah - Evakuierungsaufrufe für Südbeirut
Verschärfter Konflikt zwischen Israel und Hisbollah - Evakuierungsaufrufe für Südbeirut / Foto: © AFP

Verschärfter Konflikt zwischen Israel und Hisbollah - Evakuierungsaufrufe für Südbeirut

Die militärische Konflikt zwischen Israel und pro-iranischen Hisbollah im Libanon hat sich am sechsten Tag des Iran-Krieges weiter verschärft: Vor neuen Angriffen auf Hisbollah-Hochburgen rief die israelische Armee die Einwohner der dicht bevölkerten südlichen Vororte Beiruts in einer neuen Warnung zur Evakuierung auf. Die libanesische Regierung erhöhte derweil den Druck auf die Schiitenmiliz und verbot "jegliche Aktivitäten" von Mitgliedern der iranischen Revolutionsgarden vom Libanon aus.

Textgröße:

In einer Nachricht an die Bewohner der südlichen Vororte Beiruts, bekannt als Dahijeh, erklärte ein israelischer Armeesprecher: "Retten Sie Ihr Leben und verlassen Sie sofort Ihre Häuser." Daraufhin setzte am Donnerstagnachmittag eine Massenflucht der dortigen Bewohner ein, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten.

Kurz nach der israelischen Warnung wurden Schüsse in die Luft abgefeuert, um die Einheimischen zur Flucht zu drängen. An den Ausläufern der südlichen Vororte, in denen die Hisbollah ihre Hochburgen hat, bildeten sich massive Staus.

Zuvor hatte Israel mitgeteilt, dass seine Streitkräfte "mehrere Kommandozentralen der Hisbollah-Terrororganisation" im Süden Beiruts angegriffen hätten. Nach Angaben libanesischer Behörden wurden seit Montag mindestens 72 Menschen getötet, 437 weitere verletzt und 83.000 vertrieben.

Israel hatte bereits zuvor seinen Aufruf für Zivilisten im Südlibanon erneuert, sich wegen militärischer Aktionen in Sicherheit zu bringen. Die Warnung betraf die Ortschaften südlich des Flusses Litani und die Städte Tyros und Bint Dschbeil. Dem Aufruf waren neue Raketenangriffe der Hisbollah auf auf die israelische Region Galiläa vorausgegangen.

Der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch zufolge bergen die israelischen Evakuierungsaufrufe "ernsthafte Risiken von Verstößen gegen das Kriegsrecht". Die Aufforderung an alle Bewohner südlich des Litani-Flusses werfe "ernsthafte rechtliche und humanitäre Bedenken auf und nährt die Sorge um die Sicherheit der Zivilbevölkerung", sagte der Libanon-Experte bei Human Rights Watch, Ramsi Kaiss.

Der rechtsextreme israelische Finanzminister Bezalel Smotrich warnte derweil die Hisbollah vor einem "schweren Fehler". "Sehr bald wird Dahijeh Chan Junis gleichen", sagte Smotrich am Donnerstag unter Anspielung auf die Zerstörungen in der Stadt im Süden des Gazastreifens während des Gaza-Krieges, der vom Überfall der islamistischen Hamas auf Israel ausgelöst worden war.

"Wir schlagen dem Kraken im Iran den Kopf ab und werden gleichzeitig den Arm der Hisbollah abtrennen", sagte er in einer Videobotschaft bei einem Besuch an Israels Nordgrenze Israels. Israel hatte seine Militäroffensive im Libanon gegen die Hisbollah am Dienstag ausgeweitet. Verteidigungsminister Israel Katz kündigte die Einrichtung einer Pufferzone zum Schutz von Gemeinden im israelischen Grenzgebiet an.

Bereits am Morgen hatte Israel erneut einen Luftangriff auf den Süden Beiruts geflogen. Die israelischen Streitkräfte erklärten in der Nacht zu Donnerstag, "Infrastruktur" der Hisbollah in Beirut attackiert zu haben.

Der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon war im Zuge des US-israelischen Kriegs gegen den Iran wieder eskaliert. Die vom Iran unterstützte Schiiten-Miliz hatte Israel am Montag mit neuen Raketen- und Drohnenangriffen überzogen. Die Hisbollah wird vom Iran finanziert und ist wie die islamistische Hamas im Gazastreifen und die Huthis im Jemen Teil von dessen "Achse des Widerstands". Erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels.

Hisbollah-Chef Naim Kassem hatte am Mittwochabend Vorwürfe zurückgewiesen, die Hisbollah sei für die aktuelle Eskalation im Libanon verantwortlich. Er kritisierte zudem die libanesische Regierung für ihr am Montag erlassenes "sofortiges Verbot" aller militärischen Aktivitäten der pro-iranischen Miliz.

Am Donnerstag legte die Regierung in Beirut nach: Der Ministerrat habe am Donnerstag beschlossen, "jegliche Aktivitäten" von Mitgliedern der iranischen Revolutionsgarden vom Libanon aus zu verbieten, erklärte Informationsminister Paul Morcos. Demnach sollen Revolutionsgarden-Mitglieder "von den zuständigen Justizbehörden" festgenommen werden, "um sie auszuweisen". Zudem brauchen Iraner demnach künftig ein Visum für die Einreise in den Libanon.

Der Iran hat die Hisbollah (deutsch: Partei Gottes) finanziert und bewaffnet: Entstanden ist sie 1982 während des libanesischen Bürgerkriegs, als Zusammenschluss schiitischer Milizen. Eine zentrale Rolle bei ihrer Gründung spielten die iranischen Revolutionsgarden, welche die Hisbollah in den folgenden Jahren mit Ausbildern und Waffen unterstützten. Die islamistische Ideologie der Hisbollah ist stark vom Iran beeinflusst.

Die USA und Israel hatten am Samstag massive Luftangriffe auf den Iran gestartet. Dabei wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Einrichtungen in der Golfregion.

A.Kwok--ThChM