The China Mail - Vor Wahl in Baden-Württemberg: Umfragen sehen enges Rennen zwischen CDU und Grünen

USD -
AED 3.672499
AFN 64.501546
ALL 81.091764
AMD 369.248031
ANG 1.789884
AOA 917.999977
ARS 1391.779543
AUD 1.380424
AWG 1.8
AZN 1.703129
BAM 1.662466
BBD 2.013854
BDT 122.689218
BGN 1.668102
BHD 0.377545
BIF 2976.339735
BMD 1
BND 1.267973
BOB 6.9098
BRL 4.914403
BSD 0.999873
BTN 94.420977
BWP 13.425192
BYN 2.825886
BYR 19600
BZD 2.010964
CAD 1.36923
CDF 2315.999873
CHF 0.777495
CLF 0.022653
CLP 891.510226
CNY 6.80505
CNH 6.796575
COP 3747.73
CRC 459.648974
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.718924
CZK 20.631702
DJF 178.070373
DKK 6.346605
DOP 59.467293
DZD 132.260236
EGP 52.717102
ERN 15
ETB 156.137601
EUR 0.849295
FJD 2.18395
FKP 0.734821
GBP 0.734065
GEL 2.679518
GGP 0.734821
GHS 11.264445
GIP 0.734821
GMD 72.999913
GNF 8773.107815
GTQ 7.634866
GYD 209.223551
HKD 7.82875
HNL 26.583478
HRK 6.397903
HTG 130.919848
HUF 301.180501
IDR 17348
ILS 2.901299
IMP 0.734821
INR 94.42495
IQD 1309.963492
IRR 1312900.000082
ISK 122.129833
JEP 0.734821
JMD 157.601928
JOD 0.709051
JPY 156.609011
KES 129.150175
KGS 87.420495
KHR 4012.087263
KMF 418.999745
KPW 899.950939
KRW 1461.46498
KWD 0.307704
KYD 0.833358
KZT 462.122307
LAK 21929.626969
LBP 89547.492658
LKR 321.915771
LRD 183.493491
LSL 16.405102
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.322723
MAD 9.144703
MDL 17.099822
MGA 4176.618078
MKD 52.357511
MMK 2099.606786
MNT 3578.902576
MOP 8.06268
MRU 39.968719
MUR 46.820106
MVR 15.454983
MWK 1733.612706
MXN 17.215215
MYR 3.921028
MZN 63.901001
NAD 16.405102
NGN 1360.040139
NIO 36.794016
NOK 9.21565
NPR 151.087386
NZD 1.678602
OMR 0.384505
PAB 0.999962
PEN 3.457057
PGK 4.415452
PHP 60.494497
PKR 278.66746
PLN 3.5951
PYG 6107.687731
QAR 3.654753
RON 4.433798
RSD 99.68025
RUB 74.198454
RWF 1465.941884
SAR 3.780624
SBD 8.032258
SCR 14.325097
SDG 600.501654
SEK 9.21905
SGD 1.26728
SHP 0.746601
SLE 24.596248
SLL 20969.496166
SOS 571.467429
SRD 37.431025
STD 20697.981008
STN 20.823594
SVC 8.749309
SYP 110.543945
SZL 16.394307
THB 32.215002
TJS 9.329718
TMT 3.51
TND 2.904513
TOP 2.40776
TRY 45.363974
TTD 6.776593
TWD 31.317996
TZS 2598.394009
UAH 43.92104
UGX 3746.547108
UYU 39.879308
UZS 12128.681314
VES 496.20906
VND 26308
VUV 118.026144
WST 2.704092
XAF 557.575577
XAG 0.012398
XAU 0.000212
XCD 2.70255
XCG 1.802048
XDR 0.695511
XOF 557.525817
XPF 101.364158
YER 238.585792
ZAR 16.404596
ZMK 9001.197777
ZMW 19.037864
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    -16.0500

    3779.72

    -0.42%

  • DAX

    -324.9800

    24338.63

    -1.34%

  • Euro STOXX 50

    -61.1200

    5911.53

    -1.03%

  • Goldpreis

    19.0000

    4729.9

    +0.4%

  • MDAX

    -380.1700

    31181.06

    -1.22%

  • SDAX

    40.3300

    18628.53

    +0.22%

  • EUR/USD

    0.0047

    1.1779

    +0.4%

Vor Wahl in Baden-Württemberg: Umfragen sehen enges Rennen zwischen CDU und Grünen
Vor Wahl in Baden-Württemberg: Umfragen sehen enges Rennen zwischen CDU und Grünen / Foto: © AFP

Vor Wahl in Baden-Württemberg: Umfragen sehen enges Rennen zwischen CDU und Grünen

Vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg am Sonntag kündigt sich ein knappes Rennen zwischen CDU und Grünen an. In einer am Donnerstagabend veröffentlichten neuen Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF lagen die Christdemokraten von Spitzenkandidat Manuel Hagel und die Grünen mit Spitzenkandidat Cem Özdemir bei jeweils 28 Prozent gleichauf. Bereits zuvor hatten andere Befragungen beide Parteien eng beieinander gesehen.

Textgröße:

Laut der in Mainz veröffentlichten Umfrage für das ZDF folgt auf dem dritten Rang mit 18 Prozent die AfD vor der SPD mit acht Prozent. Die FDP kann mit fünfeinhalb Prozent auf einen Verbleib im Landtag hoffen, während die Linke mit ebenfalls fünfeinhalb Prozent erstmals in das Landesparlament in Stuttgart einziehen könnte.

Eine Koalition abseits der AfD wäre damit nur zwischen CDU und Grünen möglich. Derzeit regiert in Baden-Württemberg ein Bündnis aus Grünen und CDU unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der nicht mehr antritt. Die Landtagswahl dort ist die erste von fünf Länderwahlen in diesem Jahr.

In den meisten Umfragen holten die Grünen zuletzt auf, nachdem die CDU zunächst noch geführt hatte. Zwar sah eine am Mittwoch veröffentlichte Befragung des Forschungsinstituts für die "Bild"-Zeitung die CDU mit 27 Prozent drei Prozentpunkte vor den Grünen. Eine Umfrage von Infratest dimap für die ARD aus der vergangenen Woche sah die Christdemokraten aber bei 28 Prozent ebenfalls etwa gleichauf mit den Grünen bei 27 Prozent.

CDU-Spitzenkandidat Hagel regierte gelassen auf die Aufholjagd der Grünen. Die Umfrageergebnisse der CDU seien "einigermaßen stabil", sagte er am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Seine Partei liege immer knapp unter 30 Prozent Zustimmung. Für ihn sei nur das Wahlergebnis wichtig. Danach "werden wir daraus das Beste machen", fügte er hinzu.

Özdemir positionierte sich im Schlussspurt nochmals als überparteilich agierender Kandidat. "Wenn eine gute Idee von jemanden kommt, der bei der CDU ist, wird sie deshalb ja nicht falsch", sagte Özdemir im "Morgenmagazin". "Nicht jede Idee, die aus meiner Partei kommt, muss immer richtig sein", ergänzte er. Für einen Ministerpräsidenten müsse "das Landesinteresse im Zentrum" stehen, nicht etwa "die Parteipolitik".

Die AfD pendelte in den Befragungen zwischen 18 und 20 Prozent, die SPD zwischen sieben und neun Prozent. Die Linke lag ebenso wie die FDP in allen Umfragen der jüngsten Zeit zwischen fünfeinhalb und sechs Prozent.

AfD-Frontmann Markus Frohnmaier verteidigte am Freitag eine Reise zu politischen Gesprächen mit Vertretern der regierenden Republikaner in den USA, zu der er in dieser Woche mitten im Wahlkampfschlussspurt aufgebrochen war. Der Besuch sei angesichts enger Handelsbeziehungen zwischen Baden-Württemberg und den USA "wirklich wichtig" gewesen.

In der Affäre um Vetternwirtschaft in der AfD wies Frohnmaier erneut Vorwürfe gegen sich zurück. Es werde versucht, einen Skandal "zu produzieren", sagte der Bundestagsabgeordnete, der zwar Ministerpräsident werden, aber nicht in den Landtag einziehen will. Berichte, denen zufolge mehrere enge Verwandte von ihm bei anderen AfD-Abgeordneten beschäftigt sind oder waren, bestätigte er als korrekt. Es seien aber "alles legale Beschäftigungsverhältnisse" gewesen, teils liege das zehn Jahre zurück.

SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch führte die Umfragewerte seiner Partei unter anderem auf das zugespitzte Duell zwischen CDU und Grünen zurück. Die Ausgangslage gleiche der bei den Landtagswahlen 2016 und 2021, sagte Stoch im ZDF-"Morgenmagazin". Wähler betrachteten sowohl SPD als auch Grüne als Teil des progressiven Lagers. Der "Zweikampf" zwischen Hagel und Özdemir schaffe eine Konstellation, welche die SPD Stimmen koste.

FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke zeigte sich mit Blick auf die Umfragen optimistisch, was einen Wiedereinzug in den Landtag angeht. Sollte es für die Liberalen nicht reichen, werde es für seine Partei aber insgesamt "schwierig", sagte er am Freitag im ZDF. Die FDP habe dort bei Wahlen immer besser abgeschnitten als in anderen Bundesländern.

Linken-Spitzenkandidatin Kim Sophie Bohnen forderte im "Morgenmagazin" eine Arbeitsplatz- und Standortsicherung im Zuge der Transformation in der Industrie. Investitionszusagen des Landesregierung etwa sollten an entsprechende Vereinbarungen gekoppelt werden. Wichtig sei auch eine Erbschaftssteuer. "Geld ist da, es ist nur falsch verteilt", sagte sie.

H.Ng--ThChM