The China Mail - Trump macht Chamenei-Nachfolge von seiner Zustimmung abhängig

USD -
AED 3.672505
AFN 63.000385
ALL 82.732897
AMD 367.370222
ANG 1.790403
AOA 916.99996
ARS 1478.086972
AUD 1.450326
AWG 1.80125
AZN 1.698478
BAM 1.716442
BBD 2.015885
BDT 123.112028
BGN 1.69088
BHD 0.377375
BIF 2972.662249
BMD 1
BND 1.295099
BOB 6.916495
BRL 5.176994
BSD 1.000921
BTN 93.946202
BWP 13.602176
BYN 2.902892
BYR 19600
BZD 2.012989
CAD 1.41895
CDF 2267.49361
CHF 0.80956
CLF 0.023471
CLP 922.497696
CNY 6.79815
CNH 6.804685
COP 3438.325508
CRC 454.429769
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.770372
CZK 21.309022
DJF 178.235113
DKK 6.5658
DOP 58.809075
DZD 133.424898
EGP 49.530036
ERN 15
ETB 161.36601
EUR 0.877699
FJD 2.266099
FKP 0.757679
GBP 0.757518
GEL 2.645015
GGP 0.757679
GHS 11.285269
GIP 0.757679
GMD 72.999713
GNF 8770.020624
GTQ 7.63614
GYD 209.469481
HKD 7.84255
HNL 26.780464
HRK 6.617799
HTG 130.8175
HUF 310.849899
IDR 17860.6
ILS 3.00205
IMP 0.757679
INR 94.360502
IQD 1311.158892
IRR 1375250.000129
ISK 126.490219
JEP 0.757679
JMD 157.637457
JOD 0.708967
JPY 161.755028
KES 129.518627
KGS 87.450453
KHR 4017.727851
KMF 434.000262
KPW 900.00035
KRW 1535.290504
KWD 0.30961
KYD 0.834087
KZT 485.637808
LAK 21969.371188
LBP 89630.523498
LKR 336.443021
LRD 182.31603
LSL 16.452675
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.42503
MAD 9.385493
MDL 17.746281
MGA 4233.621484
MKD 54.091886
MMK 2099.260826
MNT 3579.633879
MOP 8.085217
MRU 39.945588
MUR 47.250166
MVR 15.449941
MWK 1735.574181
MXN 17.504201
MYR 4.087996
MZN 63.899684
NAD 16.452675
NGN 1376.129961
NIO 36.83356
NOK 9.932974
NPR 150.313748
NZD 1.771166
OMR 0.384499
PAB 1.000921
PEN 3.41305
PGK 4.39247
PHP 61.311969
PKR 278.550353
PLN 3.76695
PYG 6109.087718
QAR 3.648427
RON 4.603098
RSD 103.014612
RUB 78.910966
RWF 1465.794901
SAR 3.758743
SBD 8.051953
SCR 14.057835
SDG 599.999963
SEK 9.73761
SGD 1.294202
SHP 0.746601
SLE 24.778124
SLL 20969.503664
SOS 572.030366
SRD 37.482999
STD 20697.981008
STN 21.501602
SVC 8.757734
SYP 110.532098
SZL 16.443021
THB 33.378028
TJS 9.263329
TMT 3.5
TND 2.966607
TOP 2.40776
TRY 46.553298
TTD 6.802405
TWD 31.8598
TZS 2632.322612
UAH 44.926675
UGX 3673.702225
UYU 40.177279
UZS 12022.46698
VES 620.752985
VND 26300
VUV 119.209429
WST 2.780882
XAF 575.678617
XAG 0.017058
XAU 0.000246
XCD 2.70255
XCG 1.803853
XDR 0.715959
XOF 575.678617
XPF 104.664531
YER 238.624987
ZAR 16.987795
ZMK 9001.198015
ZMW 18.029751
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    0.0000

    4096.3

    0%

  • Euro STOXX 50

    -45.9800

    6221.55

    -0.74%

  • MDAX

    -383.9500

    31588.65

    -1.22%

  • TecDAX

    -32.5600

    3860.16

    -0.84%

  • DAX

    -323.5800

    24671.22

    -1.31%

  • SDAX

    -86.7300

    17767.77

    -0.49%

  • EUR/USD

    0.0010

    1.1387

    +0.09%

Trump macht Chamenei-Nachfolge von seiner Zustimmung abhängig
Trump macht Chamenei-Nachfolge von seiner Zustimmung abhängig / Foto: © AFP

Trump macht Chamenei-Nachfolge von seiner Zustimmung abhängig

Nach der Wahl eines neuen obersten Anführers im Iran hat US-Präsident Donald Trump dessen Schicksal von seiner Zustimmung abhängig gemacht. Wer auch immer Nachfolger des getöteten geistlichen Oberhaupts Ayatollah Ali Chamenei werde, brauche sein Einverständnis, sagte Trump am Sonntag dem Sender ABC News - andernfalls werde er sich "nicht lange halten".

Textgröße:

Der iranische Expertenrat hatte zuvor ein neues geistliches Oberhaupt gewählt, seine Entscheidung jedoch noch nicht bekannt gegeben. Äußerungen deuteten darauf hin, dass Chameneis Sohn Modschtaba seinem Vater nachfolgen soll. Dieser ist wie sein vor rund einer Woche bei Angriffen Israels und der USA getöteter Vater ein konservativer Hardliner.

Trump hatte sich bereits vor Tagen gegen Modschtaba Chamenei ausgesprochen und den 56-Jährigen als "Leichtgewicht" abgetan. Die israelische Armee hatte gedroht, jeden künftigen Anführer des Iran "ohne Zögern ins Visier zu nehmen".

Ungeachtet neuer massiver Luftangriffe Israels betonten die iranischen Revolutionsgarden am Sonntag ihren Kampfeswillen. Sie seien in der Lage, "einen intensiven Krieg mit dem derzeitigen Tempo mindestens sechs Monate lang fortzusetzen". Nachdem bislang Raketen der "ersten und zweiten Generation" eingesetzt worden seien, würden in Kürze modernere Geschosse und Raketen mit großer Reichweite verwendet, drohte ein Sprecher.

Trump hatte den Iran am Freitag zur "bedingungslosen Kapitulation" aufgefordert. Der iranische Präsident Massud Peseschkian wies dies scharf zurück: "Die Feinde müssen ihren Wunsch nach der Kapitulation des iranischen Volks mit ins Grab nehmen", sagte er am Samstag. Trump kündigte daraufhin "sehr harte" Angriffe auf den Iran an und drohte mit einer Ausweitung der potenziellen Ziele.

Israelische Kampfjets griffen in der Nacht zum Sonntag fünf Öldepots rund um Teheran an, riesige Feuer brachen aus. Die iranische Militärführung drohte mit Angriffen auf Ölanlagen in der Golfregion, falls Israel weiterhin Energie-Infrastruktur im Iran ins Visier nehme.

Die Regierungen anderer mehrheitlich muslimischer Staaten in der Region müssten die USA und Israel "so schnell wie möglich" vor weiteren Angriffen warnen, erklärte das zentrale iranische Militärkommando: "Wenn ihr mit Ölpreisen von mehr als 200 Dollar pro Barrel zurechtkommt, spielt nur weiter dieses Spiel."

US-Energieminister Chris Wright betonte, die US-Armee wolle die Öl- und Gasanlagen im Iran bei ihren Angriffen verschonen. Angesichts der massiv gestiegenen Ölpreise auf dem Weltmarkt sagte Wright, die Auswirkungen des Iran-Krieges seien vorübergehend - "im schlimmsten Fall ein paar Wochen, aber nicht Monate".

Nach Angaben des US-Autoversicherers AAA stieg der Benzinpreis in den USA seit Beginn des Iran-Kriegs innerhalb einer Woche um 16 Prozent, Diesel verteuerte sich um 22 Prozent. Der Treibstoffpreis könnte sich auf die Zwischenwahlen in den USA im November auswirken. Trumps Umfragewerte waren bereits vor Beginn des Iran-Kriegs stark gefallen.

Die israelische Luftwaffe flog in der Nacht zum Samstag eine ihrer bislang massivsten Angriffswellen auf den Iran; nach Armeeangaben attackierten 80 Kampfjets Teheran und weitere Städte im Landesinneren. Bombardiert wurde laut Armee unter anderem eine Militärakademie, eine unterirdische Kommandozentrale und ein Lager für ballistische Raketen.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar massive Luftangriffe auf den Iran gestartet. Dabei wurden der seit 1989 herrschende Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel sowie auf Ziele in mehreren Golfstaaten. Auch der Konflikt zwischen Israel und der vom Iran finanzierten Hisbollah-Miliz im Libanon eskalierte erneut.

Bei einem israelischen Angriff auf ein Hotel in der libanesischen Hauptstadt Beirut in der Nacht zum Sonntag wurden nach Angaben der israelischen Armee fünf Mitglieder der iranischen Revolutionsgarden getötet, darunter drei Kommandeure der Auslands-Kampfeinheit Al-Kuds-Brigaden.

Der Iran setzte unterdessen seine Angriffe auf Israel und in der Golfregion fort. In Israel wurden dabei nach Angaben der Rettungsdienste mindestens sechs Menschen verletzt. Iranische Angriffe mit Raketen und Drohnen wurden auch aus Bahrain, Katar, Kuwait, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten gemeldet.

Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abdul Gheit, sprach am Sonntag bei einer Dringlichkeitssitzung der Außenminister des Staatenbundes von "rücksichtslosen" iranischen Angriffen, die "unter keinem Vorwand und mit keiner Entschuldigung" gerechtfertigt werden könnten. Der iranischen Führung warf er einen "schweren strategischen Fehler" vor.

Der französische Präsident Emmanuel Macron forderte den iranischen Staatschef Massud Peseschkian in einem Telefonat am Sonntag auf, die Angriffe auf Länder in der Golfregion sofort einzustellen. Zudem müsse Teheran die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr freigeben, erklärte Macron im Onlinedienst X.

O.Tse--ThChM