The China Mail - Klöckner bekräftigt bei Ukraine-Besuch Deutschlands Unterstützung

USD -
AED 3.672499
AFN 64.501308
ALL 81.091764
AMD 369.248031
ANG 1.789884
AOA 917.999814
ARS 1395.523747
AUD 1.382485
AWG 1.8
AZN 1.698555
BAM 1.662466
BBD 2.013854
BDT 122.689218
BGN 1.668102
BHD 0.377545
BIF 2976.339735
BMD 1
BND 1.267973
BOB 6.9098
BRL 4.914103
BSD 0.999873
BTN 94.420977
BWP 13.425192
BYN 2.825886
BYR 19600
BZD 2.010964
CAD 1.36575
CDF 2316.000248
CHF 0.778435
CLF 0.022607
CLP 889.770183
CNY 6.80505
CNH 6.80103
COP 3738.9
CRC 459.648974
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.718924
CZK 20.662698
DJF 178.070373
DKK 6.35355
DOP 59.467293
DZD 132.269335
EGP 52.717905
ERN 15
ETB 156.137601
EUR 0.85023
FJD 2.184898
FKP 0.734821
GBP 0.734715
GEL 2.679792
GGP 0.734821
GHS 11.264445
GIP 0.734821
GMD 72.999787
GNF 8773.107815
GTQ 7.634866
GYD 209.223551
HKD 7.82816
HNL 26.583478
HRK 6.404025
HTG 130.919848
HUF 302.820499
IDR 17368.9
ILS 2.90496
IMP 0.734821
INR 94.478103
IQD 1309.963492
IRR 1312900.000029
ISK 122.270146
JEP 0.734821
JMD 157.601928
JOD 0.708974
JPY 156.754504
KES 129.130063
KGS 87.420497
KHR 4012.087263
KMF 419.000313
KPW 899.950939
KRW 1466.68497
KWD 0.30763
KYD 0.833358
KZT 462.122307
LAK 21929.626969
LBP 89547.492658
LKR 321.915771
LRD 183.493491
LSL 16.405102
LTL 2.952741
LVL 0.60489
LYD 6.322723
MAD 9.144703
MDL 17.099822
MGA 4176.618078
MKD 52.401617
MMK 2099.606786
MNT 3578.902576
MOP 8.06268
MRU 39.968719
MUR 46.820195
MVR 15.454972
MWK 1733.612706
MXN 17.23635
MYR 3.920978
MZN 63.900189
NAD 16.405102
NGN 1359.689667
NIO 36.794016
NOK 9.20175
NPR 151.087386
NZD 1.67806
OMR 0.384529
PAB 0.999962
PEN 3.457057
PGK 4.415452
PHP 60.485968
PKR 278.66746
PLN 3.598017
PYG 6107.687731
QAR 3.654753
RON 4.440951
RSD 99.791978
RUB 74.148427
RWF 1465.941884
SAR 3.780624
SBD 8.032258
SCR 14.326153
SDG 600.498337
SEK 9.218875
SGD 1.267885
SHP 0.746601
SLE 24.600677
SLL 20969.496166
SOS 571.467429
SRD 37.43097
STD 20697.981008
STN 20.823594
SVC 8.749309
SYP 110.543945
SZL 16.394307
THB 32.224021
TJS 9.329718
TMT 3.51
TND 2.904513
TOP 2.40776
TRY 45.36475
TTD 6.776593
TWD 31.394497
TZS 2604.644023
UAH 43.92104
UGX 3746.547108
UYU 39.879308
UZS 12128.681314
VES 496.20906
VND 26308
VUV 118.026144
WST 2.704092
XAF 557.575577
XAG 0.012389
XAU 0.000212
XCD 2.70255
XCG 1.802048
XDR 0.695511
XOF 557.525817
XPF 101.364158
YER 238.601522
ZAR 16.42005
ZMK 9001.201083
ZMW 19.037864
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    -12.8700

    3782.9

    -0.34%

  • MDAX

    -266.0800

    31295.15

    -0.85%

  • Euro STOXX 50

    -51.0700

    5921.58

    -0.86%

  • Goldpreis

    19.5000

    4730.4

    +0.41%

  • SDAX

    -19.5000

    18568.7

    -0.11%

  • DAX

    -230.4700

    24433.14

    -0.94%

  • EUR/USD

    0.0045

    1.1777

    +0.38%

Klöckner bekräftigt bei Ukraine-Besuch Deutschlands Unterstützung
Klöckner bekräftigt bei Ukraine-Besuch Deutschlands Unterstützung / Foto: © Ukrainian parliament's press service/AFP

Klöckner bekräftigt bei Ukraine-Besuch Deutschlands Unterstützung

Bei ihrem Besuch in Kiew hat Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) der Ukraine am Mittwoch die fortlaufende Unterstützung Deutschlands zugesichert. "Wir verlieren sie in der Ukraine nicht aus dem Blick, im Gegenteil", sagte Klöckner in einer Rede vor dem Parlament in der ukrainischen Hauptstadt. Über den US-israelischen Krieg gegen den Iran sagte Klöckner später bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, der russische Präsident Wladimir Putin sei darüber "alles andere als erfreut".

Textgröße:

Vor den Abgeordneten der Rada in Kiew forderte Klöckner zudem, russische Kriegsverbrechen zu dokumentieren und zu ahnden. "Das schulden wir den Opfern und das schulden wir auch der Zukunft. Denn wo Verbrechen folgenlos bleibt, da wächst das nächste Unrecht heran." Dabei müsse bei der Sicherung von Beweisen auch "an der Front der Wahrheit" gekämpft werden. Der Kampf gegen Propaganda sei "kein Nebenschauplatz", sondern "Teil der Verteidigung der Demokratie".

Klöckner ist die erste Vertreterin Deutschlands, die eine Rede vor dem ukrainischen Parlament hielt. Der Besuch der protokollarisch zweitranghöchsten Vertreterin der Bundesrepublik erfolgte nach Angaben der Bundestags-Pressestelle auf Einladung des ukrainischen Parlamentspräsidenten Ruslan Stefantschuk.

Die Bundestagspräsidentin drückte vor den Parlamentariern zudem ihren Respekt für das Land aus, das "unter Angriffen auch handlungsfähig" bleibe - im Staat, in den Kommunen, in den Familien, an der Front, in Krankenhäusern und Schulen. Die Abgeordneten des Parlaments in Kiew träten "täglich den Beweis dafür an, dass die Ukraine demokratisch ist und demokratisch bleiben will". Klöckner fügte an: "Deutschland sieht das. Und Deutschland bleibt an Ihrer Seite." Beide Länder seien "wirklich eng zusammengerückt".

Kein Land solle "an Krieg und Teilung zugrunde gehen", sagte Klöckner. "Keine Demokratie darf sich daran gewöhnen, dass ein Nachbarstaat ihr Existenzrecht bestreitet." Die Ukraine werde daher von Deutschland weiter politisch, finanziell, humanitär und militärisch unterstützt. Zugleich rief Klöckner die Ukraine auf, den eingeschlagenen Reformkurs und den Kampf gegen Korruption fortzusetzen.

Bei der Pressekonferenz nach ihrem Treffen mit Selenskyj bekräftigte Klöckner, auch wenn die Welt "gerade Richtung Iran" schaue, schauten die Deutschen "weiterhin in die Ukraine" und fügte an: "Wir vergessen sie nicht." Die Bundesrepublik sei "mittlerweile der größte Unterstützer in absoluten Zahlen" der Ukraine.

Vor dem Parlament wie an Selenskyjs Seite würdigte Klöckner die Vorbildrolle, welche die Ukraine mittlerweile eingenommen habe. Das Land habe "unter den Bedingungen dieses Krieges Fähigkeiten aufgebaut, die für die Sicherheit Europas insgesamt relevant sind". Vor den Journalisten hob sie die "unglaubliche Expertise" hervor, die sich das Land bei Drohnenerkennung und Drohnenabwehr erarbeitet habe. Die Unterstützung für die Ukraine sei daher "nicht einseitig".

Neben Selenskyj traf Klöckner nach Angaben der Bundestags-Pressestelle in Kiew auch Oppositionsabgeordnete. Im Mittelpunkt der Gespräche sollten demnach die fortlaufende Unterstützung Deutschlands für die Ukraine, die geopolitische Lage sowie "die Widerstandsfähigkeit des Parlamentarismus in Kriegszeiten" stehen.

Bei der Pressekonferenz mit Selenskyj äußerte sich Klöckner auch auf die Frage eines Journalisten nach den Folgen des Iran-Krieges für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. "Ich glaube, Herr Putin ist alles andere als erfreut über den Angriff oder die Militäroperation gegen den Iran", da der Iran "ein großer Unterstützer auch Russlands" sei, sagte Klöckner. Über den Angriff auf den Iran habe sich "nicht nur das iranische Volk" gefreut, sondern es habe "zum Teil auch ein Aufatmen" in der Ukraine und "ein Stöhnen in Russland" gegeben. "Das ist dann schon mal gut so", fügte Klöckner an.

P.Deng--ThChM