The China Mail - Bericht: Union offen für höheren Spitzensteuersatz

USD -
AED 3.673021
AFN 64.99982
ALL 81.118144
AMD 360.743464
ANG 1.789785
AOA 917.000063
ARS 1540.330602
AUD 1.423508
AWG 1.8
AZN 1.697491
BAM 1.747272
BBD 2.014223
BDT 123.910645
BGN 1.747831
BHD 0.377301
BIF 2998.5
BMD 1
BND 1.28047
BOB 11.855935
BRL 5.418697
BSD 1.000054
BTN 95.138718
BWP 13.795445
BYN 2.941694
BYR 19600
BZD 2.011337
CAD 1.40138
CDF 2315.000224
CHF 0.82676
CLF 0.025048
CLP 989.039582
CNY 6.67805
CNH 6.667515
COP 3146.44
CRC 455.262182
CUC 1
CUP 24.001537
CVE 98.508503
CZK 21.759302
DJF 177.719857
DKK 6.67944
DOP 61.205437
DZD 135.069589
EGP 56.254699
ERN 15
ETB 163.804155
EUR 0.8937
FJD 2.235701
FKP 0.747708
GBP 0.74875
GEL 2.589585
GGP 0.747708
GHS 11.624993
GIP 0.747708
GMD 73.999871
GNF 8850.751336
GTQ 7.644581
GYD 209.560055
HKD 7.845494
HNL 26.849631
HRK 6.732899
HTG 130.986148
HUF 328.281503
IDR 18146
ILS 3.084145
IMP 0.747708
INR 95.14785
IQD 1515.082481
IRR 1832374.999783
ISK 121.890232
JEP 0.747708
JMD 158.771424
JOD 0.708957
JPY 157.425503
KES 129.849678
KGS 87.450229
KHR 4077.348116
KMF 439.500483
KPW 899.999961
KRW 1325.585002
KWD 0.31073
KYD 0.833426
KZT 450.973998
LAK 22507.604826
LBP 89554.609574
LKR 332.292546
LRD 170.008621
LSL 16.631453
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.412679
MAD 9.823022
MDL 17.971064
MGA 4541.901363
MKD 54.964674
MMK 2099.851486
MNT 3598.994658
MOP 8.08144
MRU 40.21459
MUR 47.129711
MVR 15.459748
MWK 1734.123669
MXN 18.561105
MYR 4.0861
MZN 63.909383
NAD 16.631602
NGN 1346.379766
NIO 36.798306
NOK 9.30779
NPR 152.221592
NZD 1.757191
OMR 0.384496
PAB 1.00004
PEN 3.44761
PGK 4.549069
PHP 63.924501
PKR 276.741666
PLN 3.935199
PYG 5764.978626
QAR 3.655709
RON 4.779396
RSD 105.016008
RUB 80.799646
RWF 1478.619383
SAR 3.744737
SBD 8.07458
SCR 13.855796
SDG 601.502503
SEK 9.94123
SGD 1.280355
SHP 0.7473
SLE 22.949737
SLL 20969.504398
SOS 571.489831
SRD 37.692009
STD 20697.981008
STN 21.887898
SVC 8.750692
SYP 13001.999685
SZL 16.625646
THB 33.769892
TJS 9.225574
TMT 3.51
TND 2.987372
TOP 2.40776
TRY 49.761501
TTD 6.796771
TWD 32.5625
TZS 2645.002982
UAH 45.657837
UGX 4480.338773
UYU 40.103811
UZS 11968.60664
VES 879.788899
VND 25842.5
VUV 118.791596
WST 2.767791
XAF 586.22858
XAG 0.018483
XAU 0.000248713839
XCD 2.70255
XCG 1.802377
XDR 0.707052
XOF 586.22858
XPF 106.5435
YER 236.098
ZAR 16.627497
ZMK 9001.198647
ZMW 20.135703
ZWL 321.999592
SSP 5745.299755
MXV 2.094078
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Bericht: Union offen für höheren Spitzensteuersatz
Bericht: Union offen für höheren Spitzensteuersatz / Foto: © AFP/Archiv

Bericht: Union offen für höheren Spitzensteuersatz

CDU und CSU sind laut einem Bericht des Düsseldorfer "Handelsblatts" grundsätzlich offen für einen höheren Spitzensteuersatz. Dies gelte dann, wenn ein solcher Schritt Teil eines größeren Pakets mit umfassenden Entlastungen für die meisten Steuerzahlerinnen und Steuerzahler sei, hieß es in der Freitagsausgabe der Zeitung. Hintergrund sind entsprechende Vorschläge von Expertinnen und Experten sowie aus der SPD.

Textgröße:

Das "Handelsblatt" verwies in dem Bericht auf einen Vorschlag des Steuerexperten Stefan Bach vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Demnach solle der so genannte Mittelstandsbauch – also der starke Belastungsanstieg für mittlere Einkommen – abgebaut werden. Auch der Solidaritätszuschlag solle komplett wegfallen. Im Gegenzug schlug Bach eine Anhebung des Spitzensteuersatzes von 42 auf 49 Prozent vor. Dieser solle jedoch künftig erst ab einem Grenzwert von 90.000 Euro für das Jahreseinkommen greifen, was Forderungen der Union entgegenkommt.

Dies gehe "in die richtige Richtung", sagte der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Fritz Güntzler (CDU), dazu der Zeitung. Der Vorschlag sei geeignet, um "in eine Diskussion über die dringende Reform des Einkommensteuertarifs einzusteigen". Weiter hob Güntzler hervor: "Wir brauchen eine spürbare Entlastung der unteren und der mittleren Einkommen."

Unterstützung signalisierte demnach der CSU-Abgeordnete Florian Dorn. "Es ist ein Konzept, das durchaus als Basis dienen kann, wenn wir in der Koalition über eine mutige Einkommensteuerreform beraten." Die Folge dieses Modells wäre: "Fast alle haben mehr in der Tasche, vor allem die Mittelschicht wird spürbar entlastet." Auch aus der Fraktionsführung der Union und der CDU-Parteiführung hieß es dem Bericht zufolge, eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes könnte notwendig sein, um eine große Steuerreform hinzubekommen.

Eine Absage erteilte Güntzler jedoch demnach Forderungen der SPD sowie von Grünen und Linkspartei nach einer Verschärfung der Erbschaftsteuer oder einer Wiedererhebung der Vermögensteuer. "Beides käme jetzt zur Unzeit", sagte er. "Es gäbe weitere Verunsicherung in der jetzt schon strauchelnden Wirtschaft." Stattdessen plädierte Güntzler zur Gegenfinanzierung für Einsparungen im Haushalt und den Abbau von Subventionen.

Zudem brachte der CDU-Politiker eine Erhöhung der Mehrwertsteuer ins Spiel. "Ich persönlich könnte mir in diesem Rahmen eine moderate Erhöhung der Umsatzsteuer vorstellen", sagte Güntzler dem "Handelsblatt".

S.Davis--ThChM