The China Mail - EU-Gipfel: Orban hält an Blockade des Ukraine-Kredits fest

USD -
AED 3.672497
AFN 65.493685
ALL 80.542786
AMD 365.404028
AOA 918.000234
ARS 1490.980601
AUD 1.416651
AWG 1.8025
AZN 1.698275
BAM 1.694742
BBD 2.013422
BDT 123.409934
BHD 0.376932
BIF 2988.332445
BMD 1
BND 1.280355
BOB 11.871288
BRL 5.157901
BSD 0.999614
BTN 95.355034
BWP 13.493408
BYN 2.963637
BYR 19600
BZD 2.010476
CAD 1.392985
CDF 2275.000074
CHF 0.812215
CLF 0.023224
CLP 914.019752
CNY 6.745305
CNH 6.748225
COP 3137.03
CRC 453.271291
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.544878
CZK 21.03355
DJF 178.017322
DKK 6.48155
DOP 58.290116
DZD 133.018618
EGP 50.279301
ERN 15
ETB 161.696178
EUR 0.86702
FJD 2.21245
FKP 0.740048
GBP 0.740495
GEL 2.614971
GGP 0.740048
GHS 11.761444
GIP 0.740048
GMD 73.509878
GNF 8778.535005
GTQ 7.626087
GYD 209.359254
HKD 7.846798
HNL 26.793985
HRK 6.532601
HTG 130.704343
HUF 316.510964
IDR 17876
ILS 3.000085
IMP 0.740048
INR 95.41225
IQD 1309.573325
IRR 1374700.000016
ISK 123.110096
JEP 0.740048
JMD 158.156744
JOD 0.709023
JPY 159.413499
KES 129.310035
KGS 87.449696
KHR 4050.066938
KMF 426.999969
KRW 1415.17035
KWD 0.309098
KYD 0.832994
KZT 466.161244
LAK 22554.384323
LBP 89518.610465
LKR 334.287955
LRD 180.434905
LSL 16.22219
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.374968
MAD 9.261597
MDL 17.36399
MGA 4301.39206
MKD 53.312479
MMK 2099.936813
MNT 3596.665371
MOP 8.079183
MRU 39.955635
MUR 47.06971
MVR 15.449566
MWK 1733.381281
MXN 17.06241
MYR 4.090597
MZN 63.39594
NAD 16.220855
NGN 1362.401814
NIO 36.783342
NOK 9.495355
NPR 152.566385
NZD 1.704315
OMR 0.384507
PAB 0.999614
PEN 3.379519
PGK 4.485921
PHP 61.249002
PKR 277.479994
PLN 3.72915
PYG 5952.056011
QAR 3.644076
RON 4.5432
RSD 101.748034
RUB 82.453907
RWF 1472.472911
SAR 3.747756
SBD 8.065041
SCR 13.805839
SDG 600.521989
SEK 9.529299
SGD 1.28065
SLE 24.496816
SOS 571.29488
SRD 37.945986
STD 20697.981008
STN 21.229307
SVC 8.746664
SZL 16.212539
THB 33.118969
TJS 9.211859
TMT 3.51
TND 2.935103
TRY 47.75642
TTD 6.769484
TWD 32.214988
TZS 2649.983
UAH 44.852497
UGX 3719.156864
UYU 40.24973
UZS 11886.069807
VES 760.265197
VND 26125.5
VUV 118.442804
WST 2.72999
XAF 568.398113
XAG 0.015343
XAU 0.000228
XCD 2.70255
XCG 1.801671
XDR 0.706905
XOF 568.398113
XPF 103.341305
YER 237.199143
ZAR 16.18852
ZMK 9001.197365
ZMW 18.743474
ZWL 321.999592
  • MDAX

    32.3200

    32257.21

    +0.1%

  • Goldpreis

    21.9000

    4463

    +0.49%

  • Euro STOXX 50

    6.0400

    6557.26

    +0.09%

  • TecDAX

    -4.9700

    4085.21

    -0.12%

  • SDAX

    -55.6000

    18515.54

    -0.3%

  • DAX

    25.1700

    26416.59

    +0.1%

  • EUR/USD

    -0.0004

    1.1542

    -0.03%

EU-Gipfel: Orban hält an Blockade des Ukraine-Kredits fest
EU-Gipfel: Orban hält an Blockade des Ukraine-Kredits fest / Foto: © POOL/AFP

EU-Gipfel: Orban hält an Blockade des Ukraine-Kredits fest

Das EU-Darlehen für die Ukraine kann weiter nicht ausgezahlt werden. Beim EU-Gipfel in Brüssel hielten Ungarn und die Slowakei ungeachtet des Drucks der übrigen Mitgliedstaaten am Donnerstag an ihrer Blockade des 90-Milliarden-Euro-Kredits fest. Mit Blick auf den Iran-Krieg forderte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) unterdessen ein "klares Signal", dass die EU-Länder bereit seien, nach einer Waffenruhe bei der Sicherung der Seewege in der Region zu helfen.

Textgröße:

Nur 25 der 27 Staats- und Regierungschefs schlossen sich am Donnerstag einer Gipfelerklärung an, die eine Auszahlung des beim EU-Gipfel im Dezember einstimmig beschlossenen Darlehens ab Anfang April vorsieht. Der ungarische Regierungschef Viktor Orban und sein slowakischer Kollege Robert Fico verweigerten Angaben aus Diplomatenkreisen zufolge ihre Zustimmung.

"Alle 27 Mitgliedstaaten haben dem Weg zugestimmt, den wir gemeinsam gehen", sagte Merz in Brüssel. "Ich gehe davon aus, dass sich daran alle Mitgliedstaaten in der Europäischen Union auch halten", warnte der Kanzler noch vor dem Treffen.

Ungarn und die Slowakei hatten dem Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die nächsten zwei Jahre zugestimmt. Beide verweigern seitdem aber bei den für die Auszahlung notwendigen Schritten die Zusammenarbeit. Sie begründen die Blockade mit einem Streit um die Druschba-Pipeline, die normalerweise russisches Öl durch die Ukraine in die beiden EU-Länder transportiert.

Die Pipeline war nach ukrainischen Angaben im Januar bei einem russischen Angriff beschädigt worden. Orban blockiert mit Verweis auf die ausbleibenden Öllieferungen sowohl das EU-Darlehen für die Ukraine als auch ein neues Sanktionspaket gegen Russland.

Die Ukraine willigte auf Drängen aus Brüssel am Dienstag ein, EU-Experten zu Untersuchungen zur Pipeline zu schicken. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte zudem, die Pipeline werde bis Anfang Mai repariert sein. Die EU hat angeboten, die Kosten für die Reparaturarbeiten zu übernehmen.

Orban zeigte sich von den Ankündigungen unbeeindruckt. Ungarn werde der Ukraine erst helfen, "wenn wir unser Öl bekommen", sagte er vor Beginn des Gipfels. Auch bei der anschließenden Sitzung konnten er und Fico nicht umgestimmt werden, wie aus Diplomatenkreisen verlautete.

Selenskyj nannte das Darlehen am Donnerstag die "wichtigste finanzielle Sicherheitsgarantie" der Ukraine. "Das ist für uns entscheidend. Es ist eine Ressource, die Leben schützt", sagte er laut einer im Onlinedienst X veröffentlichten Mitschrift bei der Videoschaltung mit den Staats- und Regierungschefs.

Der finnische Ministerpräsident Petteri Orpo warf Orban vor, die Ukraine als "Waffe in seinem Wahlkampf" zu benutzen. Auch Belgiens Regierungschef Bart De Wever kritisierte Orbans Blockade als "inakzeptabel".

Am 12. April wird in Ungarn ein neues Parlament gewählt. Die Ukraine benötigt das Geld für ihren Haushalt und den Kampf gegen Russland. Die EU schätzt, Kiew könnte im April das Geld ausgehen.

Angesichts des seit drei Wochen andauernden Iran-Krieges und steigender Energiepreise setzte Merz sich beim Gipfeltreffen für ein europäisches Engagement nach dem Ende der Kämpfe ein. Deutschland könne viel tun, auch zur Öffnung und Freihaltung der Seewege, sagte Merz mit Bezug auf die faktisch für Öltanker gesperrte Straße von Hormus. Dafür müssten aber zuvor "die Kampfhandlungen eingestellt werden", sagte er.

US-Präsident Donald Trump hatte die Nato-Verbündeten aufgefordert, sich an der Absicherung der Straße von Hormus zu beteiligen. Die westlichen Verbündeten hatten dies abgelehnt, die Europäer sprachen sich in dieser Woche auch gegen eine Ausweitung der EU-Marinemission Aspides auf die Straße von Hormus aus.

Auf dem Gipfel sollen zudem ein Zeitplan für Bürokratieabbau und Strategien zur Vertiefung des Binnenmarktes verabschiedet werden. Weiteres Thema des Gipfels sind mögliche Maßnahmen zur Senkung der durch den Iran-Krieg in die Höhe geschnellten Energiepreise. Deutschland lehnt einen europaweiten Preisdeckel ab, zeigt sich aber offen für "leichte Anpassungen" des europäischen Emissionshandels (ETS).

Q.Moore--ThChM