The China Mail - SPD-Spitze will sich Personaldebatte in Partei stellen - Parteilinke unzufrieden

USD -
AED 3.672502
AFN 65.506901
ALL 80.542786
AMD 365.404028
AOA 917.999947
ARS 1490.933797
AUD 1.416631
AWG 1.8025
AZN 1.704684
BAM 1.694742
BBD 2.013422
BDT 123.409934
BHD 0.376932
BIF 2988.332445
BMD 1
BND 1.280355
BOB 11.871288
BRL 5.174302
BSD 0.999614
BTN 95.355034
BWP 13.493408
BYN 2.963637
BYR 19600
BZD 2.010476
CAD 1.392785
CDF 2274.999813
CHF 0.811735
CLF 0.023224
CLP 914.020134
CNY 6.745297
CNH 6.74767
COP 3137.03
CRC 453.271291
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.544878
CZK 21.02415
DJF 178.017322
DKK 6.479402
DOP 58.290116
DZD 132.998787
EGP 50.179803
ERN 15
ETB 161.696178
EUR 0.86671
FJD 2.21245
FKP 0.739377
GBP 0.740346
GEL 2.615021
GGP 0.739377
GHS 11.761444
GIP 0.739377
GMD 73.502808
GNF 8778.535005
GTQ 7.626087
GYD 209.359254
HKD 7.846499
HNL 26.793985
HRK 6.5302
HTG 130.704343
HUF 316.521009
IDR 17864
ILS 2.997301
IMP 0.739377
INR 95.42005
IQD 1309.573325
IRR 1374700.000461
ISK 123.070381
JEP 0.739377
JMD 158.156744
JOD 0.709021
JPY 159.423999
KES 129.330412
KGS 87.449818
KHR 4050.066938
KMF 427.000292
KRW 1417.544958
KWD 0.30891
KYD 0.832994
KZT 466.161244
LAK 22554.384323
LBP 89518.610465
LKR 334.287955
LRD 180.434905
LSL 16.22219
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.374968
MAD 9.261597
MDL 17.36399
MGA 4301.39206
MKD 53.312479
MMK 2099.437721
MNT 3594.800745
MOP 8.079183
MRU 39.955635
MUR 47.039473
MVR 15.449606
MWK 1733.381281
MXN 17.064503
MYR 4.093802
MZN 63.399706
NAD 16.220855
NGN 1361.770302
NIO 36.783342
NOK 9.491104
NPR 152.566385
NZD 1.703855
OMR 0.384495
PAB 0.999614
PEN 3.379519
PGK 4.485921
PHP 61.317007
PKR 277.479994
PLN 3.72915
PYG 5952.056011
QAR 3.644076
RON 4.539801
RSD 101.716976
RUB 82.449298
RWF 1472.472911
SAR 3.747756
SBD 8.065041
SCR 13.894089
SDG 600.502876
SEK 9.528796
SGD 1.28069
SLE 24.497323
SOS 571.29488
SRD 37.946011
STD 20697.981008
STN 21.229307
SVC 8.746664
SZL 16.212539
THB 33.119716
TJS 9.211859
TMT 3.51
TND 2.935103
TRY 47.757302
TTD 6.769484
TWD 32.211699
TZS 2654.997973
UAH 44.852497
UGX 3719.156864
UYU 40.24973
UZS 11886.069807
VES 760.265199
VND 26127.5
VUV 118.84778
WST 2.733733
XAF 568.398113
XAG 0.015209
XAU 0.000227
XCD 2.70255
XCG 1.801671
XDR 0.706905
XOF 568.398113
XPF 103.341305
YER 237.200169
ZAR 16.18805
ZMK 9001.200395
ZMW 18.743474
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    16.9000

    4458

    +0.38%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1539

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    15.6000

    6551.22

    +0.24%

  • TecDAX

    22.7600

    4090.18

    +0.56%

  • SDAX

    30.6000

    18571.14

    +0.16%

  • DAX

    67.5400

    26391.42

    +0.26%

  • MDAX

    -26.2500

    32224.89

    -0.08%

SPD-Spitze will sich Personaldebatte in Partei stellen - Parteilinke unzufrieden
SPD-Spitze will sich Personaldebatte in Partei stellen - Parteilinke unzufrieden / Foto: © AFP/Archiv

SPD-Spitze will sich Personaldebatte in Partei stellen - Parteilinke unzufrieden

Die SPD-Bundesspitze wappnet sich nach der Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz für eine Personaldebatte. "Ich weiß, dass es bei diesem Ergebnis Personaldebatten geben wird", sagte der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil am Sonntag in der ARD. Er machte klar, dass er sich einer solchen Debatte stellen wolle: "Ich will, dass offen über die Frage geredet wird." Ko-Parteichefin Bärbel Bas stellte fest: "Wir können nicht so weitermachen wie bisher."

Textgröße:

Klingbeil sagte, die Diskussionen über die SPD-Führung "haben wir auch zu führen im Parteivorstand, im Präsidium, in der Fraktion". Bas äußerte sich ähnlich. "Wir müssen in den nächsten Tagen in unseren Gremien sehr deutlich darüber reden, ob der Weg, den wir - Lars Klingbeil und ich - eingeschlagen haben, der richtige ist, und ob wir ihn weiter fortsetzen", sagte sie im Sender Phoenix.

Am Montag kommen die SPD-Spitzengremien in Berlin zusammen, um über die Konsequenzen aus den Wahlniederlagen und über die weitere Arbeit in der Bundesregierung zu diskutieren. Am Dienstag tritt die SPD-Bundestagsfraktion zusammen.

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ist die SPD am Sonntag nach 35 Jahren an der Regierungsspitze auf Platz zwei hinter die CDU zurückgefallen. Bei der Wahl in Baden-Württemberg zwei Wochen zuvor hatte sie mit nur 5,5 Prozent einen historischen Tiefstwert verzeichnet.

Klingbeil wertete die schlechten Ergebnisse als Auftrag für eine mutige Reformpolitik auf Bundesebene. Die Resultate seien ein "deutliches Signal" an die SPD, "nicht am Status quo festzuhalten, sondern die Reformdebatten von vorne zu führen". Die SPD habe auf Bundesebene "jetzt sehr entscheidende Dinge zu klären". Sein Ziel sei "ein großes gerechtes Reformpaket - und mein Anspruch ist, dass es schnell passiert."

Nach der Wahlniederlage forderte die SPD-Nachwuchsorganisation Jusos innerparteiliche Konsequenzen und nahm dabei auch die Bundesspitze ins Visier. "Es muss jetzt deutliche Reaktionen geben, wenn man dem Niedergang der SPD nicht tatenlos zuschauen will", sagte Juso-Chef Philipp Türmer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Die Parteispitze hat bisher keine ausreichenden Antworten gefunden - die Vorsitzenden leisten Regierungsarbeit, aber ein Gefühl des Aufbruchs oder eine überzeugende Erzählung für die SPD fehlt vollständig."

Auch der zum linken SPD-Flügel zählende Außenpolitiker Ralf Stegner forderte, den bisherigen Kurs zu überdenken. "In einer existenziellen Krise ist 'Weiter so' jedenfalls keine Option", sagte der SPD-Abgeordnete der "Rheinischen Post". Die Wahlschlappe in Rheinland-Pfalz sei "ein schockierendes Ergebnis in einer Negativserie für die SPD". Stegner ließ wie auch Türmer offen, welche Art von Konsequenzen nun gezogen werden müssten.

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf zeigte sich offen für eine Diskussion über die Doppelspitze in der Bundes-SPD. "Wir diskutieren das natürlich untereinander, wir sind ja nicht vom Mond", sagte Klüssendorf im ZDF. Zugleich warnte er vor der Erwartung, dass eine Veränderung an der Spitze die Schwäche der SPD beenden könnte. Seit Jahren liege die SPD im Bund unabhängig von den jeweiligen Parteivorsitzenden bei 15 oder 16 Prozent - "vollkommen egal, wer da an der Spitze war".

Klüssendorf deutete an, dass seine Partei in der Koalition stärker um ein eigenes Profil kämpfen wolle. Viele Menschen schenkten der SPD nicht ihr Vertrauen, "weil wir so staatstragend sind", sagte er. "Wir müssen auch mal links und rechts abweichen. Wir müssen zeigen, wo unser eigenes Profil ist."

Die niedersächsische SPD-Landtagsabgeordnete Doris Schröder-Köpf forderte die SPD-Bundesvorsitzenden Klingbeil und Bas offen zum Rücktritt auf. "An der SPD-Spitze sehe ich - als alleinige Vorsitzende - die erfolgreiche Ministerpräsidentin Anke Rehlinger", sagte Schröder-Köpf am Sonntagabend dem "Spiegel". Rehlinger ist SPD-Regierungschefin im Saarland.

Auch in der Bundesregierung müsse es personelle Konsequenzen geben. So solle der amtierende SPD-Chef und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil das Amt des Vizekanzlers abgeben an Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, sagte Schröder-Köpf.

Q.Yam--ThChM