The China Mail - Wadephul nimmt deutschen Botschafter gegen israelische Kritik in Schutz

USD -
AED 3.672501
AFN 62.99985
ALL 83.045552
AMD 377.608336
ANG 1.790083
AOA 917.000197
ARS 1391.482008
AUD 1.43098
AWG 1.8025
AZN 1.70083
BAM 1.692703
BBD 2.017085
BDT 122.889314
BGN 1.709309
BHD 0.377777
BIF 2964.437482
BMD 1
BND 1.280822
BOB 6.920277
BRL 5.307019
BSD 1.001532
BTN 93.628346
BWP 13.656801
BYN 3.038457
BYR 19600
BZD 2.014228
CAD 1.373185
CDF 2274.99968
CHF 0.789765
CLF 0.02352
CLP 928.549806
CNY 6.886399
CNH 6.89802
COP 3710.78
CRC 467.791212
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.432004
CZK 21.174903
DJF 178.340531
DKK 6.462825
DOP 59.449729
DZD 132.443333
EGP 52.221598
ERN 15
ETB 157.836062
EUR 0.86497
FJD 2.22425
FKP 0.749521
GBP 0.748235
GEL 2.71498
GGP 0.749521
GHS 10.917148
GIP 0.749521
GMD 73.492219
GNF 8778.549977
GTQ 7.671603
GYD 209.529662
HKD 7.831425
HNL 26.509205
HRK 6.5177
HTG 131.388314
HUF 338.933503
IDR 16950
ILS 3.129499
IMP 0.749521
INR 93.445504
IQD 1311.97909
IRR 1315624.999839
ISK 124.0396
JEP 0.749521
JMD 157.346743
JOD 0.708972
JPY 158.899501
KES 129.596651
KGS 87.450016
KHR 4001.973291
KMF 426.999852
KPW 900.003974
KRW 1494.349756
KWD 0.30663
KYD 0.834581
KZT 481.491739
LAK 21506.092917
LBP 89692.06536
LKR 312.41778
LRD 183.27376
LSL 16.894603
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.411466
MAD 9.358386
MDL 17.440975
MGA 4176.061001
MKD 53.240561
MMK 2099.452431
MNT 3566.950214
MOP 8.084003
MRU 40.089837
MUR 46.569521
MVR 15.460237
MWK 1736.722073
MXN 17.85425
MYR 3.939503
MZN 63.89682
NAD 16.894749
NGN 1362.859719
NIO 36.852081
NOK 9.74475
NPR 149.804404
NZD 1.71979
OMR 0.384525
PAB 1.001519
PEN 3.46252
PGK 4.323066
PHP 60.00395
PKR 279.628351
PLN 3.69518
PYG 6541.287659
QAR 3.662273
RON 4.4104
RSD 101.574994
RUB 82.27686
RWF 1457.231632
SAR 3.754649
SBD 8.05166
SCR 13.926897
SDG 601.000176
SEK 9.399115
SGD 1.279065
SHP 0.750259
SLE 24.574987
SLL 20969.510825
SOS 572.35094
SRD 37.4875
STD 20697.981008
STN 21.204227
SVC 8.762971
SYP 110.564047
SZL 16.900787
THB 32.576976
TJS 9.619362
TMT 3.51
TND 2.95786
TOP 2.40776
TRY 44.316702
TTD 6.794814
TWD 31.984498
TZS 2572.49847
UAH 43.875212
UGX 3785.603628
UYU 40.356396
UZS 12210.172836
VES 454.69063
VND 26341
VUV 119.226095
WST 2.727792
XAF 567.726608
XAG 0.014835
XAU 0.000229
XCD 2.70255
XCG 1.80494
XDR 0.706079
XOF 567.716781
XPF 103.216984
YER 238.598524
ZAR 16.94005
ZMK 9001.197058
ZMW 19.554625
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    136.0600

    5637.34

    +2.41%

  • DAX

    527.0400

    22907.23

    +2.3%

  • Goldpreis

    -110.6000

    4464.3

    -2.48%

  • TecDAX

    59.7900

    3479.97

    +1.72%

  • SDAX

    400.8100

    16598.79

    +2.41%

  • MDAX

    832.6200

    28628.9

    +2.91%

  • EUR/USD

    0.0046

    1.1621

    +0.4%

Wadephul nimmt deutschen Botschafter gegen israelische Kritik in Schutz
Wadephul nimmt deutschen Botschafter gegen israelische Kritik in Schutz / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Wadephul nimmt deutschen Botschafter gegen israelische Kritik in Schutz

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat den deutschen Botschafter in Israel, Steffen Seibert, gegen harsche Kritik aus der israelischen Regierung in Schutz genommen. Seibert hatte sich die Kritik wegen Äußerungen zur Gewalt israelischer Siedler eingehandelt - Wadephul habe daraufhin seinem israelischen Kollegen Gideon Saar gesagt, dass ein Botschafter auch strittige Themen anzusprechen habe, teilte ein Außenamtssprecher am Montag in Berlin mit.

Textgröße:

Es gehöre "ganz klar" zu den Aufgaben des Botschafters, Themen anzusprechen, bei denen es "Differenzen" mit Israel gebe, sagte Wadephul demnach in dem Telefonat. Wadephul habe darin zugleich betont, dass Seibert "ein überzeugter Unterstützer des Staates Israels ist und dass Deutschland fest an der Seite Israels steht". Nach dem Gespräch mit Saar sei "die Sache auch ausgeräumt", sagte der Sprecher des Auswärtigen Amts.

Seibert hatte am Sonntag in einer Botschaft im Onlinedienst X einen "Tag der Empörung und Trauer" beklagt. Dabei verwies er auf den Tod eines israelischen Zivilisten bei den Gefechten mit der Hisbollah-Miliz, die Hunderte vom Iran auf Israel abgefeuerten Raketen, aber auch die in einer "parallelen Realität" von israelischen Siedlern im Westjordanland verübten Gewaltakte gegen Palästinenser.

Der Botschafter fügte in seinem englischsprachigen Beitrag hinzu, dass dieser Gewaltausbruch auf den Tod eines israelischen Siedlers gefolgt sei, dessen Umstände noch "zu untersuchen" seien.

Saar reagierte wütend auf Seiberts Post. Auf X schrieb der israelische Außenminister: "Botschafter Seibert hat Schwierigkeiten damit, Angriffe auf Israelis zu verurteilen, ohne die Palästinenser zur Sprache zu bringen." Er nannte es zudem "gut zu wissen, dass bald ein neuer Botschafter (aus Deutschland) eintreffen wird - einer, der die israelisch-deutschen Beziehungen stärken wird". Seiberts Amtszeit wird laut Medienberichten planmäßig im Sommer enden.

Saar warf Seibert auch vor, eine "Obsession" mit den jüdischen Siedlern im Westjordanland zu haben, die "ihn sogar daran hindert, den von einem Palästinenser verursachten Tod eines Juden zu verurteilen". Saar bezog sich auf den Vorfall, der den Ausschreitungen im Westjordanland vorausgegangen war. Der israelische Zivilist starb Berichten zufolge, nachdem sein Fahrzeug von einem Wagen gerammt wurde. Dieses soll demnach von einem Palästinenser gesteuert worden sein.

Die israelische Armee teilte mit, sie untersuche noch, ob der Vorfall "einen Bezug zum Terrorismus" habe, also ein Anschlag war. Nach dem Vorfall setzten laut Berichten palästinensischer Einwohner israelische Siedler Häuser und Autos in mehreren Orten im israelisch besetzten Westjordanland in Brand. Nach Angaben der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa wurden mehrere Palästinenser verletzt.

In seinem Telefonat mit Saar unterstrich Wadephul nach Angaben seines Sprechers, "dass es ein entschiedeneres Vorgehen gegen Siedlergewalt im Westjordanland brauche". Der Streit um Seibert sei in dem Gespräch aber nur ein "Randthema" gewesen. Wadephul habe ein "sehr enges Verhältnis" zum israelischen Kollegen und stehe "sehr häufig" mit ihm im Austausch.

Der Sprecher des Auswärtigen Amts merkte vor Journalisten zu dem online geführten Streit um Seibert auch an: "Nicht alle Gespräche sind idealerweise über X zu führen." Dies sei "nicht das optimale Gesprächsformat, um Meinungsverschiedenheiten auszuräumen". Nach dem direkten Gespräch Wadephuls mit Saar habe "die Sache auch ein Bewenden".

U.Feng--ThChM