The China Mail - International Erleichterung über Waffenruhe im Iran-Krieg - Golfstaaten melden neue Angriffe

USD -
AED 3.672502
AFN 63.999962
ALL 81.375207
AMD 369.999625
ANG 1.789884
AOA 918.000176
ARS 1387.738205
AUD 1.377999
AWG 1.80125
AZN 1.70261
BAM 1.65949
BBD 2.021101
BDT 122.963617
BGN 1.668102
BHD 0.379212
BIF 2989.432289
BMD 1
BND 1.270424
BOB 6.911825
BRL 4.923498
BSD 1.003486
BTN 94.642615
BWP 13.42776
BYN 2.824803
BYR 19600
BZD 2.018207
CAD 1.362695
CDF 2316.000352
CHF 0.77773
CLF 0.022783
CLP 896.690208
CNY 6.81125
CNH 6.80062
COP 3726.81
CRC 457.86322
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.94969
CZK 20.653297
DJF 178.693485
DKK 6.349995
DOP 59.788646
DZD 132.259946
EGP 52.720803
ERN 15
ETB 156.68684
EUR 0.8497
FJD 2.181101
FKP 0.735472
GBP 0.734205
GEL 2.679776
GGP 0.735472
GHS 11.25019
GIP 0.735472
GMD 73.500226
GNF 8807.419104
GTQ 7.635589
GYD 209.238393
HKD 7.832655
HNL 26.677732
HRK 6.401604
HTG 131.332434
HUF 303.001977
IDR 17322.75
ILS 2.903803
IMP 0.735472
INR 94.124101
IQD 1310
IRR 1313000.000366
ISK 122.197579
JEP 0.735472
JMD 158.111346
JOD 0.708974
JPY 156.371501
KES 129.150072
KGS 87.4205
KHR 4021.944067
KMF 419.00007
KPW 900.010907
KRW 1451.540476
KWD 0.30773
KYD 0.83356
KZT 463.200855
LAK 21969.999824
LBP 89527.989724
LKR 320.221287
LRD 183.574964
LSL 16.53496
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.351692
MAD 9.198498
MDL 17.194712
MGA 4181.11942
MKD 52.405849
MMK 2099.841446
MNT 3580.445259
MOP 8.073157
MRU 40.050902
MUR 46.719881
MVR 15.455025
MWK 1740.033452
MXN 17.213351
MYR 3.909497
MZN 63.910223
NAD 16.535009
NGN 1361.350314
NIO 36.925277
NOK 9.234565
NPR 151.912666
NZD 1.67422
OMR 0.384505
PAB 1.000288
PEN 3.462499
PGK 4.363296
PHP 60.367502
PKR 279.609279
PLN 3.59335
PYG 6141.44475
QAR 3.644033
RON 4.474904
RSD 99.74603
RUB 74.750662
RWF 1467.392461
SAR 3.758223
SBD 8.019432
SCR 13.778631
SDG 600.503241
SEK 9.223203
SGD 1.266065
SHP 0.746601
SLE 24.649719
SLL 20969.496166
SOS 573.456872
SRD 37.410989
STD 20697.981008
STN 20.854614
SVC 8.752206
SYP 110.548305
SZL 16.353267
THB 32.151015
TJS 9.347679
TMT 3.505
TND 2.872499
TOP 2.40776
TRY 45.247195
TTD 6.778611
TWD 31.392502
TZS 2595.933037
UAH 43.996493
UGX 3761.369807
UYU 40.193288
UZS 12074.999604
VES 493.496435
VND 26309.5
VUV 118.093701
WST 2.711513
XAF 558.35394
XAG 0.012549
XAU 0.000211
XCD 2.70255
XCG 1.802793
XDR 0.694413
XOF 558.35394
XPF 101.874992
YER 238.624987
ZAR 16.305002
ZMK 9001.187821
ZMW 18.991237
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    0.3200

    6027.45

    +0.01%

  • DAX

    -37.0100

    24881.68

    -0.15%

  • MDAX

    96.9700

    31876.38

    +0.3%

  • Goldpreis

    49.3000

    4743.6

    +1.04%

  • SDAX

    271.9700

    18620.07

    +1.46%

  • TecDAX

    -5.3800

    3805.07

    -0.14%

  • EUR/USD

    0.0016

    1.177

    +0.14%

International Erleichterung über Waffenruhe im Iran-Krieg - Golfstaaten melden neue Angriffe
International Erleichterung über Waffenruhe im Iran-Krieg - Golfstaaten melden neue Angriffe / Foto: © AFP

International Erleichterung über Waffenruhe im Iran-Krieg - Golfstaaten melden neue Angriffe

Die Einigung auf eine zweiwöchige Waffenruhe im Iran-Krieg hat international für Erleichterung gesorgt: Mehrere europäische Staaten und Kanada begrüßten am Mittwoch die von US-Präsident Donald Trump verkündete "beidseitige Waffenruhe" mit dem Iran, ähnlich äußerten sich China und Russland. Auch die Börsen reagierten positiv. US-Vizepräsident JD Vance bezeichnete die Waffenruhe indes als "zerbrechlich". Mehrere Golfstaaten meldeten weitere iranische Angriffe.

Textgröße:

Deutschland und weitere europäische Staaten sowie Kanada begrüßten die von Pakistan vermittelte Waffenruhe. Es müsse nun "rasche Fortschritte hin zu einer substanziellen Verhandlungslösung" geben, hieß es in einer unter anderem in Berlin veröffentlichten Erklärung. "Wir rufen alle Seiten dazu auf, den Waffenstillstand umzusetzen, auch im Libanon". Die israelische Regierung hatte mitgeteilt, die Feuerpause zu unterstützen. Diese gelte jedoch anders als von Pakistan angegeben nicht für den Libanon. Der Iran-Krieg hatte sich Anfang März auf den Libanon ausgeweitet.

Die russische Regierung begrüßte laut einem Kreml-Sprecher "die Entscheidung, nicht weiter den Weg der bewaffneten Auseinandersetzung zu beschreiten". Auch China begrüßte die Einigung, wie eine Sprecherin des Außenministeriums mitteilte. Nach Trumps Einschätzung Trumps drängte Peking Teheran zur Annahme der Feuerpause, wie er der Nachrichtenagentur AFP sagte. China ist der wichtigste Handelspartner des Iran und der wichtigste Abnehmer iranischen Erdöls.

UN-Generalsekretär António Guterres rief alle Kriegsparteien auf, "die Bedingungen der Waffenruhe einzuhalten". Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sprach von einer "dringend benötigten Chance" für die Diplomatie.

Trump hatte die zweiwöchige Waffenruhe in seinem Onlinedienst Truth Social bekannt gegeben. "Alle militärischen Ziele" seien bereits erreicht, erklärte er. Nach US-Angaben wurden die Fähigkeiten des Iran zum Bau von Raketen zerstört. Trump sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP er von einem "totalen und vollständigen Sieg" für Washington.

Der Iran seinerseits sprach von einem "großartigen Sieg", wie es in einer Erklärung des Obersten Nationalen Sicherheitsrats hieß. Teheran erklärte sich bereit, die für die Weltwirtschaft bedeutende Straße von Hormus vorerst wieder für die Schifffahrt zu öffnen. Die Ölpreise rauschten daraufhin nach unten, die Aktienkurse stiegen weltweit.

Am Freitag sollen nach iranischen Angaben Gespräche mit den USA über ein dauerhaftes Abkommen in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad beginnen. US-Vizepräsident Vance forderte die Führung in Teheran zu "aufrichtigen Verhandlungen" auf. Trump sei "ungeduldig, Fortschritte zu erzielen", sagte er.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth wies darauf hin, dass "wir im Hintergrund bereitstehen", um sicherzustellen, dass der Iran die Bedingungen der Waffenruhe einhalte. Die US-Armee sei potenziell bereit, die Angriffe nach dem Ende der Waffenruhe wieder aufzunehmen, sagte US-Generalstabschef Dan Caine.

Hegseth drohte zudem, die USA würden sich die Vorräte an hochangereichertem Uran im Iran nötigenfalls "mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln holen", wenn der Iran sie nicht hergebe. Er deutete weitere Angriffe wie die der USA und Israels im Juni auf iranische Atomanlagen an.

Trump hatte erklärt, den USA liege ein Zehn-Punkte-Vorschlag aus Teheran vor, der "eine tragfähige Grundlage" für die weiteren Verhandlungen darstelle. Der Plan sieht nach Angaben iranischer Staatsmedien allerdings unter anderem vor, dass die USA dem Iran die Anreicherung von Uran erlauben. Trump hatte die Aufgabe des iranischen Atomprogramms zur Bedingung für ein Abkommen mit Teheran gemacht. Der Westen wirft dem Iran seit Jahren vor, nach einer Atombombe zu streben.

Die iranischen Revolutionsgarden erklärten unterdessen, sie hätten nach der Waffenruhe-Einigung "kein Vertrauen" in die Versprechen der USA. Sie behielten lieber "den Finger ab Abzug", wie es in einer im Onlinedienst Telegram veröffentlichten Erklärung hieß. Die Revolutionsgarden forderten darin auch die Golfstaaten auf, ihre "Zusammenarbeit" mit den USA zu beenden.

Mehrere Golfstaaten meldeten indes neue iranische Angriffe. Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate erklärte, seit der Waffenruhe-Vereinbarung seien 17 Raketen und 35 Drohnen aus dem Iran in Richtung der Emirate abgefeuert worden. Die Luftabwehr habe "erfolgreich" darauf reagiert. Kuwaits Armee teilte mit, Ölförderanlagen, Kraftwerke und Entsalzungsanlagen seien erheblich beschädigt worden. Am Morgen hatte bereits Bahrains Innenministerium einen Brand infolge "iranischer Aggression" gemeldet.

Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit Angriffen der USA und Israels auf die Islamische Republik begonnen. Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region.

T.Wu--ThChM