The China Mail - Heftigste israelische Luftangriffe auf Hisbollah-Ziele in Beirut seit Kriegsbeginn

USD -
AED 3.672501
AFN 64.500794
ALL 80.675034
AMD 361.281801
ANG 1.789785
AOA 916.999432
ARS 1527.465902
AUD 1.425913
AWG 1.8025
AZN 1.704108
BAM 1.745541
BBD 2.015779
BDT 123.780071
BGN 1.747831
BHD 0.37725
BIF 2997.5
BMD 1
BND 1.278459
BOB 11.764863
BRL 5.051303
BSD 1.000839
BTN 94.834264
BWP 13.748817
BYN 2.959499
BYR 19600
BZD 2.012834
CAD 1.40009
CDF 2316.000021
CHF 0.819355
CLF 0.025048
CLP 985.810336
CNY 6.67805
CNH 6.672245
COP 3188.52
CRC 456.776681
CUC 1
CUP 24.019063
CVE 98.501203
CZK 21.629801
DJF 177.719846
DKK 6.65966
DOP 61.549966
DZD 134.752985
EGP 55.296098
ERN 15
ETB 161.150268
EUR 0.89097
FJD 2.238202
FKP 0.746996
GBP 0.746045
GEL 2.589733
GGP 0.746996
GHS 11.614994
GIP 0.746996
GMD 73.999688
GNF 8794.999991
GTQ 7.648678
GYD 209.352451
HKD 7.83714
HNL 26.866644
HRK 6.714099
HTG 131.130131
HUF 326.096032
IDR 18069.05
ILS 3.1134
IMP 0.746996
INR 94.71155
IQD 1513
IRR 1832374.999903
ISK 121.390301
JEP 0.746996
JMD 158.890099
JOD 0.708986
JPY 156.237497
KES 129.86016
KGS 87.449099
KHR 4070.000336
KMF 439.521651
KPW 899.999961
KRW 1324.789727
KWD 0.31034
KYD 0.834036
KZT 448.335721
LAK 22524.999808
LBP 89549.999926
LKR 332.226625
LRD 171.07497
LSL 16.389741
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.415036
MAD 9.799002
MDL 17.97476
MGA 4587.499549
MKD 54.901035
MMK 2100.035197
MNT 3598.866322
MOP 8.082767
MRU 40.224993
MUR 46.999448
MVR 15.459503
MWK 1741.999789
MXN 18.741515
MYR 4.082204
MZN 63.896955
NAD 16.390079
NGN 1331.039737
NIO 36.829789
NOK 9.32735
NPR 151.735002
NZD 1.759895
OMR 0.384476
PAB 1.000843
PEN 3.426976
PGK 4.505018
PHP 63.456978
PKR 276.749838
PLN 3.90011
PYG 5738.714457
QAR 3.645499
RON 4.765301
RSD 104.693944
RUB 81.89749
RWF 1479.213894
SAR 3.751997
SBD 8.07458
SCR 14.121107
SDG 601.501677
SEK 9.905901
SGD 1.27663
SHP 0.7473
SLE 22.949763
SLL 20969.504398
SOS 571.997215
SRD 37.649499
STD 20697.981008
STN 21.864751
SVC 8.757157
SYP 13001.999685
SZL 16.389798
THB 33.72988
TJS 9.202361
TMT 3.51
TND 2.995011
TOP 2.40776
TRY 49.736301
TTD 6.791884
TWD 32.611993
TZS 2644.789956
UAH 45.09978
UGX 4288.436394
UYU 40.126735
UZS 11917.054516
VES 879.788903
VND 25851.5
VUV 118.676507
WST 2.769234
XAF 584.43809
XAG 0.018343
XAU 0.000248562377
XCD 2.70255
XCG 1.803732
XDR 0.707052
XOF 584.43809
XPF 106.498776
YER 236.076319
ZAR 16.496404
ZMK 9001.197181
ZMW 20.091748
ZWL 321.999592
SSP 5745.343966
MXV 2.115349
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Heftigste israelische Luftangriffe auf Hisbollah-Ziele in Beirut seit Kriegsbeginn
Heftigste israelische Luftangriffe auf Hisbollah-Ziele in Beirut seit Kriegsbeginn / Foto: © AFP

Heftigste israelische Luftangriffe auf Hisbollah-Ziele in Beirut seit Kriegsbeginn

Libanons Hauptstadt Beirut ist am Tag der Waffenruhe-Einigung zwischen den USA und dem Iran von den heftigsten israelischen Angriffe seit dem Kriegseintritt der pro-iranischen Hisbollah erschüttert worden. Libanons Regierungschef Nawaf Salam erklärte den Donnerstag nach den Angriffen mit mehr als 200 Toten zum nationalen Trauertag. Laut US-Präsident Donald Trump erstreckt sich die mit Teheran ausgehandelte Feuerpause nicht auf den Libanon. International wurden die Angriffe scharf verurteilt, die Hisbollah feuerte derweil erneut Raketen auf Israel.

Textgröße:

Nach mehreren zeitgleichen Angriffen auf Viertel in Beirut am Mittwochnachmittag flog die israelische Armee libanesischen Staatsmedien zufolge auch am Abend Angriffe, darunter auf ein Gebäude im Gebiet Tallet El-Chajat. Dort stürzte nach Angaben eines Fotografen der Nachrichtenagentur AFP ein Wohngebäude teilweise ein. Libanesische Staatsmedien zufolge griff Israel am Abend auch die als Hisbollah-Hochburgen geltenden südlichen Vororte von Beirut an.

Das libanesische Gesundheitsministerium meldete am Donnerstag mindestens 203 Tote und mehr als 1000 Verletzte.

Libanons Ministerpräsident Nawaf Salam erklärte den Donnerstag zum Tag der Trauer "für die Märtyrer und Verwundeten der israelischen Angriffe", die sich "gegen Hunderte unschuldige, wehrlose Zivilisten" gerichtet hätten. Öffentliche Verwaltungen sollten geschlossen und Flaggen auf Halbmast gesetzt werden.

Nach Angaben des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz hatten die israelischen Streitkräfte am Vortag landesweit "einen Überraschungsangriff auf hunderte Hisbollah-Mitglieder ausgeführt". Es sei "der schwerste Schlag, den die Hisbollah seit der Operation 'Beepers' erlitten hat", sagte Katz am Mittwoch. Er bezog sich dabei auf von Israel organisierte Angriffe im Jahr 2024, bei denen Pager und Walkie-Talkies hunderter Hisbollah-Mitglieder im Libanon explodierten und viele von ihnen töteten.

Am Donnerstag erklärte die israelische Armee, dass sie bei den Angriffen auf Hisbollah-Ziele am Vortag auch einen engen Berater des Hisbollah-Chefs Naim Kassem getötet habe. Ali Jussuf Harschi, Kassems persönlicher Sekretär und Neffe, wurde demnach am Mittwoch in Beirut getötet.

Die Hisbollah feuerte derweil nach eigenen Angaben wieder zahlreiche Raketen auf Israel. Sie begründete die Angriffe am Donnerstagmorgen mit den israelischen Luftangriffen am Vortag.

Die Hisbollah ist Teil der vom Iran angeführten "Achse des Widerstands" an, deren erklärtes Ziel die Vernichtung Israels ist. Die Miliz hatte als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei am 2. März Raketen auf Israel abgefeuert und damit den Libanon in den Iran-Krieg hineingezogen. In der Folge griff Israel zahlreiche Ziele im Libanon an und schickte Bodentruppen über die Grenze.

Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit Angriffen der USA und Israels auf die Islamische Republik begonnen. Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region.

Nach mehr als fünf Wochen Krieg einigten sich die USA und der Iran am Dienstag auf eine zweiwöchige Waffenruhe. Die israelische Regierung erklärte, die Feuerpause zu unterstützen, diese gelte aber anders als vom Vermittler Pakistan verkündet nicht für den Kampf gegen die Hisbollah im Libanon. Trump bestätigte dies später.

Laut US-Vizepräsident JD Vance, der ab Freitag für die US-Seite die direkten Gespräche mit dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad leiten soll, hatten die USA nie zugesagt, den Libanon in die Feuerpause einzubeziehen. Wenn die Iraner die Verhandlungen wegen dieser Frage scheitern ließen, sei es "letztlich ihre Entscheidung".

Frankreichs Präsident Macron drängte Trump und Irans Staatschef Massud Peseschkian indes in Telefonaten dazu, die Waffenruhe auf den Libanon auszuweiten. Dies sei aus seiner Sicht eine "notwendige Voraussetzung" dafür, dass sie "glaubwürdig und dauerhaft" sei, erklärte Macron. Sein Außenminister Jean-Noël Barrot sprach von "inakzeptablen" israelischen Angriffen, da sie die "vorübergehende Waffenruhe" zwischen den USA und dem Iran "untergraben".

Ähnlich äußerte sich Großbritanniens Außenministerin Yvette Cooper. London wolle, dass die "Waffenruhe auf den Libanon ausgeweitet" werde. Über die "eskalierenden Angriffe Israels" sei sie "zutiefst besorgt. Zuvor hatte bereits UN-Generalsekretär António Guterres seinen Aufruf an alle Kriegsparteien unterstrichen, "die Kampfhandlungen unverzüglich einzustellen".

B.Carter--ThChM