The China Mail - USA und Iran beginnen in Pakistan Gespräche über Ende des Iran-Krieges

USD -
AED 3.673042
AFN 63.503991
ALL 82.403989
AMD 368.150403
ANG 1.790403
AOA 918.000367
ARS 1465.449815
AUD 1.427684
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.705709
BBD 2.013483
BDT 122.708482
BGN 1.69088
BHD 0.37702
BIF 2985
BMD 1
BND 1.290663
BOB 6.90816
BRL 5.152304
BSD 0.999721
BTN 94.239742
BWP 13.585663
BYN 2.777729
BYR 19600
BZD 2.010527
CAD 1.417515
CDF 2280.000362
CHF 0.807865
CLF 0.02293
CLP 902.460396
CNY 6.769604
CNH 6.78349
COP 3452.68
CRC 453.506829
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.403894
CZK 21.091104
DJF 177.720393
DKK 6.516504
DOP 58.403884
DZD 133.34504
EGP 49.986489
ERN 15
ETB 158.37504
EUR 0.872353
FJD 2.235504
FKP 0.755711
GBP 0.757022
GEL 2.650391
GGP 0.755711
GHS 11.22504
GIP 0.755711
GMD 73.503851
GNF 8775.000355
GTQ 7.625892
GYD 209.119888
HKD 7.83688
HNL 26.68504
HRK 6.573199
HTG 130.583803
HUF 306.820388
IDR 17826.3
ILS 2.96854
IMP 0.755711
INR 94.330504
IQD 1310
IRR 1375000.000352
ISK 125.530386
JEP 0.755711
JMD 157.959917
JOD 0.70904
JPY 161.30504
KES 129.403801
KGS 87.450384
KHR 4010.00035
KMF 429.503794
KPW 900.00035
KRW 1527.650383
KWD 0.30793
KYD 0.833035
KZT 487.855928
LAK 22055.000349
LBP 89550.000349
LKR 333.641485
LRD 182.150382
LSL 16.405039
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.375039
MAD 9.225039
MDL 17.654036
MGA 4200.000347
MKD 53.732839
MMK 2099.479867
MNT 3580.422334
MOP 8.070939
MRU 40.060379
MUR 47.850378
MVR 15.450378
MWK 1737.000345
MXN 17.34565
MYR 4.137904
MZN 63.910377
NAD 16.403727
NGN 1360.440377
NIO 36.610377
NOK 9.70261
NPR 150.787532
NZD 1.743816
OMR 0.384983
PAB 0.999725
PEN 3.384039
PGK 4.38775
PHP 60.716504
PKR 278.325038
PLN 3.71375
PYG 6138.96617
QAR 3.640504
RON 4.568104
RSD 102.170373
RUB 73.103247
RWF 1464
SAR 3.74824
SBD 8.061424
SCR 13.683262
SDG 600.503676
SEK 9.589325
SGD 1.292404
SHP 0.746601
SLE 24.750371
SLL 20969.503664
SOS 571.503662
SRD 37.402504
STD 20697.981008
STN 21.4
SVC 8.747449
SYP 110.532098
SZL 16.403649
THB 32.890369
TJS 9.272075
TMT 3.5
TND 2.91175
TOP 2.40776
TRY 46.45903
TTD 6.779085
TWD 31.715038
TZS 2630.985038
UAH 44.909735
UGX 3638.520172
UYU 39.96965
UZS 12005.000334
VES 606.63266
VND 26310
VUV 118.132932
WST 2.751795
XAF 572.078806
XAG 0.015428
XAU 0.000241
XCD 2.70255
XCG 1.801643
XDR 0.703697
XOF 565.000332
XPF 104.250363
YER 238.603589
ZAR 16.454065
ZMK 9001.205044
ZMW 17.919703
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

  • Goldpreis

    -33.8000

    4212.1

    -0.8%

  • Euro STOXX 50

    -30.1400

    6293.13

    -0.48%

  • MDAX

    -27.1800

    32638.42

    -0.08%

  • SDAX

    137.6500

    18511.25

    +0.74%

  • DAX

    -40.9800

    24985.82

    -0.16%

  • TecDAX

    6.7100

    3954.14

    +0.17%

USA und Iran beginnen in Pakistan Gespräche über Ende des Iran-Krieges
USA und Iran beginnen in Pakistan Gespräche über Ende des Iran-Krieges / Foto: © Pakistan Prime Minister's Office/AFP

USA und Iran beginnen in Pakistan Gespräche über Ende des Iran-Krieges

In einem Klima des gegenseitigen Misstrauens haben ranghohe Delegationen der USA und des Iran am Samstag in Pakistan Gespräche über eine Beendigung des Iran-Krieges begonnen. Pakistans Regierungschef Shehbaz Sharif empfing beide Delegationen getrennt voneinander, bevor er die Verhandlungen für eröffnet erklärte. Nach fünf Wochen Krieg gilt derzeit eine zweiwöchige Waffenruhe. Die Positionen der Kriegsparteien liegen aber extrem weit auseinander.

Textgröße:

US-Vizepräsident JD Vance landete am Vormittag auf dem Luftwaffenstützpunkt Nur Khan nahe der Hauptstadt Islamabad und wurde vom pakistanischen Generalstabschef Asim Munir empfangen. Der US-Delegation gehören auch der Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner an, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump.

Sharif habe "das Engagement beider Delegationen für einen konstruktiven Dialog" gewürdigt und die Hoffnung geäußert, "dass diese Gespräche als Sprungbrett für einen dauerhaften Frieden in der Region dienen" könnten, teilte das Büro des pakistanischen Regierungschefs nach dessen Treffen mit beiden Delegationen mit.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar Angriffe auf den Iran gestartet. Nach fünf Wochen Krieg einigten sich die Konfliktparteien am Dienstag auf eine zweiwöchige Feuerpause. In dieser Zeit soll unter Pakistans Vermittlung über ein dauerhaftes Ende des Krieges verhandelt werden.

Vance sagte vor seinem Abflug nach Pakistan, "wenn die Iraner bereit sind, ernsthaft zu verhandeln, sind wir bereit, ihnen die Hand zu reichen". Gleichzeitig warnte er Teheran davor, "Spielchen zu spielen".

Die 70-köpfige iranische Delegation unter Leitung von Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf war in der Nacht in Islamabad eingetroffen. Der Iran hatte zuvor erklärt, dass eine mögliche Einigung auf ein dauerhaftes Ende der Kämpfe die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte und eine Waffenruhe auch im Libanon umfassen müsse. Vance zufolge steht letzteres in Islamabad nicht zur Diskussion.

Die Kriegsparteien liegen in zentralen Fragen weit auseinander, darunter neben Sanktionen und dem Libanon auch die Straße von Hormus und das iranische Atomprogramm. US-Präsident Trump verlangt von Teheran, die seit Kriegsbeginn blockierte, strategisch wichtige Meerenge wieder für den Schiffsverkehr freizugeben. "Wir werden den Golf mit oder ohne sie (die Iraner) öffnen", sagte Trump am Freitag.

Auf die Frage, was eine gute Vereinbarung mit dem Iran wäre, legte Trump den Schwerpunkt aber auf Atomwaffen. "Keine Atomwaffe" für den Iran sei "99 Prozent" der Angelegenheit. Der US-Präsident hat das iranische Atomprogramm als einen der Gründe für den Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran Ende Februar genannt.

Die iranische Delegation zeigte sich vor Beginn der Gespräche misstrauisch: "Unsere Erfahrung bei Verhandlungen mit den USA waren stets von Misserfolgen und gebrochenen Versprechen geprägt", sagte Ghalibaf dem iranischen Rundfunk zufolg kurz nach der Landung in Pakistan.

Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim sagte der ebenfalls der iranischen Delegation angehörende Außenminister Abbas Araghtschi Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) am Samstag in einem Telefonat, dass "Iran mit totalem Misstrauen in die Verhandlungen geht wegen der wiederholten Verletzung von Versprechen und Verrats".

Iranische Medien berichteten, das genaue Format für die Verhandlungen im Hotel Serena in Islamabad müsse noch festgelegt werden. Es war noch unklar, ob es zu direkten Gesprächen kommen oder der Austausch über pakistanische Vermittler stattfinden würde.

Die Waffenruhe steht bereits unter Druck, vor allem wegen der anhaltenden Angriffe Israels auf die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon. Nach Auffassung des Irans und Pakistans gilt die von Washington und Teheran vereinbarte Waffenruhe auch für den Libanon.

Pakistans Regierungschef Sharif sprach von "schwierigen" Verhandlungen, die nun bevorstünden. Es gehe um "alles oder nichts".

F.Brown--ThChM