The China Mail - USA und Iran führen in Pakistan direkte Gespräche über Kriegsende

USD -
AED 3.672495
AFN 65.523004
ALL 80.67799
AMD 366.015789
AOA 917.000188
ARS 1498.39452
AUD 1.417224
AWG 1.8
AZN 1.696617
BAM 1.693927
BBD 2.01578
BDT 123.66241
BHD 0.37746
BIF 2989.511247
BMD 1
BND 1.280737
BOB 11.909804
BRL 5.107995
BSD 1.000788
BTN 95.326229
BWP 13.483
BYN 2.975429
BYR 19600
BZD 2.012836
CAD 1.393145
CDF 2270.502545
CHF 0.810425
CLF 0.023253
CLP 915.169949
CNY 6.747605
CNH 6.74632
COP 3135.82
CRC 454.372228
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.50102
CZK 21.022042
DJF 178.218336
DKK 6.47746
DOP 58.351233
DZD 132.769228
EGP 49.953199
ERN 15
ETB 161.835245
EUR 0.86645
FJD 2.2115
FKP 0.741752
GBP 0.739985
GEL 2.609768
GGP 0.741752
GHS 11.749575
GIP 0.741752
GMD 73.479364
GNF 8789.343311
GTQ 7.636312
GYD 209.597305
HKD 7.84629
HNL 26.827536
HRK 6.528401
HTG 130.862572
HUF 316.117005
IDR 17833.45
ILS 3.0016
IMP 0.741752
INR 95.405503
IQD 1311.10909
IRR 1374725.000309
ISK 123.209953
JEP 0.741752
JMD 158.943667
JOD 0.708988
JPY 159.204499
KES 129.399815
KGS 87.450246
KHR 4057.787748
KMF 426.000121
KRW 1414.939994
KWD 0.30894
KYD 0.834059
KZT 466.596512
LAK 22602.730828
LBP 89623.502715
LKR 335.424976
LRD 180.637171
LSL 16.19373
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.377994
MAD 9.332883
MDL 17.394053
MGA 4286.462867
MKD 53.287083
MMK 2099.549591
MNT 3594.253507
MOP 8.087684
MRU 40.143431
MUR 47.040446
MVR 15.449994
MWK 1735.458809
MXN 17.141203
MYR 4.090899
MZN 63.905015
NAD 16.19373
NGN 1361.220258
NIO 36.827564
NOK 9.49153
NPR 152.5317
NZD 1.698295
OMR 0.384501
PAB 1.000784
PEN 3.380579
PGK 4.425005
PHP 61.115972
PKR 277.852831
PLN 3.729155
PYG 5957.092994
QAR 3.648379
RON 4.5416
RSD 101.721972
RUB 82.500043
RWF 1470.257068
SAR 3.745256
SBD 8.065696
SCR 13.839796
SDG 600.495715
SEK 9.493101
SGD 1.280315
SLE 24.600541
SOS 571.992794
SRD 37.750501
STD 20697.981008
STN 21.219929
SVC 8.757183
SZL 16.191029
THB 33.101995
TJS 9.242228
TMT 3.51
TND 2.933756
TRY 47.737299
TTD 6.788528
TWD 32.245994
TZS 2645.038029
UAH 44.895264
UGX 3727.714047
UYU 40.316993
UZS 11941.84974
VES 755.762403
VND 26137
VUV 119.366412
WST 2.733717
XAF 568.142114
XAG 0.0154
XAU 0.000228
XCD 2.70255
XCG 1.803749
XDR 0.706586
XOF 568.129812
XPF 103.29163
YER 238.397564
ZAR 16.201202
ZMK 9001.200716
ZMW 18.720065
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -4.5700

    6531.05

    -0.07%

  • DAX

    -76.9500

    26246.93

    -0.29%

  • MDAX

    -188.1700

    32062.97

    -0.59%

  • Goldpreis

    11.5000

    4431.2

    +0.26%

  • TecDAX

    -1.0700

    4066.35

    -0.03%

  • SDAX

    -98.9700

    18441.57

    -0.54%

  • EUR/USD

    -0.0009

    1.1537

    -0.08%

USA und Iran führen in Pakistan direkte Gespräche über Kriegsende
USA und Iran führen in Pakistan direkte Gespräche über Kriegsende / Foto: © Pakistan Prime Minister's Office/AFP

USA und Iran führen in Pakistan direkte Gespräche über Kriegsende

Im Bemühen um eine Beendigung des Iran-Kriegs haben die USA, der Iran und Pakistan erstmals direkte Dreiergespräche geführt. Vertreter der drei Staaten hätten in Islamabad direkte persönliche Gespräche geführt, erklärte ein hochrangiger Beamter aus dem Weißen Haus am Samstag. Derzeit gilt im Iran-Krieg eine Waffenruhe, während der verhandelt werden soll. Die Positionen Washingtons und Teheran liegen aber weit auseinander. US-Präsident Donald Trump erklärte indes, die USA hätten mit der "Freigabe der Straße von Hormus" begonnen - kurz darauf passierten zwei US-Kriegsschiffe die Meerenge.

Textgröße:

Die direkte Dreiergespräche stellen eine Abkehr von der bisherigen Praxis dar, bei der die Vertreter Washingtons und Teherans in getrennten Räumen saßen und nur über einen Vermittler verhandelten. Pakistans Regierungschef Shehbaz Sharif hatte die Delegationen der USA und des Iran zunächst getrennt voneinander empfangen, bevor er die Verhandlungen für eröffnet erklärte. Dann wurden die direkten Dreiergespräche geführt. Nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens fanden bis zum Abend zwei Verhandlungsrunden statt, eine dritte solle "heute Abend oder morgen" folgen.

Die USA werden nach Angaben des Weißen Hauses von US-Vizepräsident JD Vance, dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, dem Schwiegersohn von Trump, vertreten. Zu der aus mehr als 70 Vertretern bestehenden iranischen Delegation gehörten Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghtchi, wie auf Fotos der Nachrichtenagentur AFP zu sehen war.

Sharif habe "das Engagement beider Delegationen für einen konstruktiven Dialog" gewürdigt und die Hoffnung geäußert, "dass diese Gespräche als Sprungbrett für einen dauerhaften Frieden in der Region dienen" könnten, teilte das Büro des pakistanischen Regierungschefs nach dessen Treffen mit beiden Delegationen mit.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar Angriffe auf den Iran gestartet. Nach fünf Wochen Krieg einigten sich die Konfliktparteien am Dienstag auf eine zweiwöchige Feuerpause. In dieser Zeit soll unter Pakistans Vermittlung über ein dauerhaftes Ende des Krieges verhandelt werden.

Vance sagte vor seinem Abflug nach Pakistan, "wenn die Iraner bereit sind, ernsthaft zu verhandeln, sind wir bereit, ihnen die Hand zu reichen". Gleichzeitig warnte er Teheran davor, "Spielchen zu spielen".

Der Iran hatte zuvor erklärt, dass eine mögliche Einigung auf ein dauerhaftes Ende der Kämpfe die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte und eine Waffenruhe auch im Libanon umfassen müsse. Vance zufolge steht letzteres in Islamabad nicht zur Diskussion.

Die Kriegsparteien liegen in zentralen Fragen weit auseinander, darunter neben Sanktionen und dem Libanon auch die Straße von Hormus und das iranische Atomprogramm. Trump verlangt von Teheran, die seit Kriegsbeginn blockierte, strategisch wichtige Meerenge wieder für den Schiffsverkehr freizugeben. "Wir werden den Golf mit oder ohne sie (die Iraner) öffnen", sagte Trump am Freitag.

Am Samstag erklärte Trump, die USA hätten mit dem "Prozess zur Freigabe der Straße von Hormus" begonnen. In seinem Onlinedienst Truth Social schrieb er: "Wir beginnen jetzt den Prozess, die Straße von Hormus freizuräumen, als Gefälligkeit für Länder auf der ganzen Welt, einschließlich China, Japan, Südkorea, Frankreich, Deutschland und viele andere." Trump fügte hinzu: "Unglaublicherweise haben sie nicht den Mut oder den Willen, die Arbeit selbst zu erledigen."

Kurze Zeit später erklärte das für den Nahen Osten zuständige US-Militärkommando Centcom bei X, zwei US-Kriegsschiffe hätten die Meerenge im Rahmen einer Mission zur Räumung von Seeminen durchquert. Die Zerstörer seien Teil einer "umfassenderen Mission" mit dem Ziel, die Meerenge vollständig von den zuvor von den iranischen Revolutionsgarden verlegten Seeminen zu befreien, hieß es in der Erklärung.

Die iranische Delegation hatte sich vor Beginn der Gespräche misstrauisch gezeigt: "Unsere Erfahrung bei Verhandlungen mit den USA waren stets von Misserfolgen und gebrochenen Versprechen geprägt", sagte Ghalibaf dem iranischen Rundfunk zufolge kurz nach der Landung in Pakistan.

Experten zufolge hofft Teheran jedoch tatsächlich auf den Abschluss eines Abkommens. "Die Größe, der Rang und die Bandbreite der iranischen Delegation zeugen sowohl von Teherans Aufrichtigkeit in diesen Verhandlungen als auch von seinen Erwartungen", sagte Trita Parsi vom Quincy Institute for Responsible Statecraft.

Die Waffenruhe steht bereits unter Druck, vor allem wegen der anhaltenden Angriffe Israels auf die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon. Nach Auffassung des Irans und Pakistans gilt die von Washington und Teheran vereinbarte Waffenruhe auch für den Libanon. Israel und die USA sehen dies nicht so. Pakistans Regierungschef Sharif sprach von "schwierigen" Verhandlungen, die nun bevorstünden. Es gehe um "alles oder nichts".

J.Thompson--ThChM