The China Mail - Trump-Kritik nach Friedensappell - Papst Leo XIV. lehnt Debatte mit US-Präsident ab

USD -
AED 3.673008
AFN 64.503214
ALL 80.819685
AMD 361.405228
ANG 1.789785
AOA 917.000132
ARS 1525.743205
AUD 1.42204
AWG 1.80125
AZN 1.694926
BAM 1.741787
BBD 2.015015
BDT 123.745402
BGN 1.747831
BHD 0.377604
BIF 3000.997453
BMD 1
BND 1.278059
BOB 11.730759
BRL 5.0336
BSD 1.000472
BTN 94.559477
BWP 13.70595
BYN 2.971479
BYR 19600
BZD 2.012094
CAD 1.40468
CDF 2315.999614
CHF 0.823985
CLF 0.02484
CLP 977.639757
CNY 6.67805
CNH 6.673855
COP 3194.48
CRC 455.529135
CUC 1
CUP 24.010794
CVE 98.199695
CZK 21.58565
DJF 177.720049
DKK 6.651515
DOP 61.440772
DZD 134.600855
EGP 54.383604
ERN 15
ETB 163.87083
EUR 0.88984
FJD 2.253797
FKP 0.747587
GBP 0.74635
GEL 2.589651
GGP 0.747587
GHS 11.660299
GIP 0.747587
GMD 73.49688
GNF 8854.987666
GTQ 7.645587
GYD 209.311853
HKD 7.846885
HNL 26.857072
HRK 6.703799
HTG 131.084908
HUF 325.065498
IDR 18027.05
ILS 3.088402
IMP 0.747587
INR 94.43255
IQD 1516.6493
IRR 1832374.999738
ISK 121.269746
JEP 0.747587
JMD 158.780625
JOD 0.709015
JPY 158.134988
KES 129.859579
KGS 87.449845
KHR 4068.146802
KMF 439.503571
KPW 899.999961
KRW 1325.979763
KWD 0.31018
KYD 0.833753
KZT 446.890557
LAK 22518.390538
LBP 89591.044298
LKR 332.14739
LRD 170.580744
LSL 16.412051
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.419294
MAD 9.819615
MDL 17.998442
MGA 4521.489767
MKD 54.903951
MMK 2099.21541
MNT 3597.533576
MOP 8.085932
MRU 40.128421
MUR 47.319959
MVR 15.459751
MWK 1734.751129
MXN 18.645615
MYR 4.081198
MZN 63.902977
NAD 16.412051
NGN 1331.830194
NIO 36.816372
NOK 9.371645
NPR 151.295341
NZD 1.75332
OMR 0.384501
PAB 1.000481
PEN 3.438421
PGK 4.479652
PHP 63.399499
PKR 276.89823
PLN 3.87625
PYG 5756.677086
QAR 3.647261
RON 4.753003
RSD 104.53802
RUB 82.104013
RWF 1478.615162
SAR 3.748965
SBD 8.07458
SCR 13.97401
SDG 601.492558
SEK 9.878845
SGD 1.27707
SHP 0.7473
SLE 23.919966
SLL 20969.504398
SOS 571.749178
SRD 37.735499
STD 20697.981008
STN 21.819089
SVC 8.754392
SYP 13001.999685
SZL 16.418788
THB 33.570497
TJS 9.214157
TMT 3.51
TND 2.986543
TOP 2.40776
TRY 49.598465
TTD 6.792416
TWD 32.411301
TZS 2644.999678
UAH 45.047334
UGX 4207.076509
UYU 40.164934
UZS 11975.562621
VES 879.788897
VND 25856.5
VUV 119.136032
WST 2.774679
XAF 583.696876
XAG 0.017313
XAU 0.000241628771
XCD 2.70255
XCG 1.803058
XDR 0.707052
XOF 583.696876
XPF 106.20998
YER 236.101147
ZAR 16.360597
ZMK 9001.202969
ZMW 20.069287
ZWL 321.999592
SSP 5787.554334
MXV 2.10465
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Trump-Kritik nach Friedensappell - Papst Leo XIV. lehnt Debatte mit US-Präsident ab
Trump-Kritik nach Friedensappell - Papst Leo XIV. lehnt Debatte mit US-Präsident ab / Foto: © POOL/AFP

Trump-Kritik nach Friedensappell - Papst Leo XIV. lehnt Debatte mit US-Präsident ab

Mit einem Appell für Frieden im Nahen Osten hat Papst Leo XIV. den Zorn von US-Präsident Donald Trump auf sich gezogen. "Ich bin kein großer Fan von Papst Leo", sagte Trump auf dem Luftwaffenstützpunkt Joint Base Andrews nahe Washington. Der Papst wiederum lehnte am Montag eine Debatte mit Trump ab. "Ich bin kein Politiker", stellte er auf dem Weg nach Algerien klar, wo er eine mehrtägige Afrika-Reise startete.

Textgröße:

Leo XIV. hatte am Samstag gemeinsam mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs zu Frieden in der Welt aufgerufen. Der Pontifex verurteilte die "sinnlose und unmenschliche Gewalt" im Nahen Osten und erklärte, Christen könnten nicht an der Seite jener stehen, die "heute Bomben abwerfen". Vor Gläubigen im Petersdom sagte der Papst: "Genug des Krieges!"

Trump warf dem Papst vor, sich mit einem Land gemein zu machen, "das eine Atomwaffe will". Leo XIV. sei "eine sehr liberale Person, und er ist ein Mann, der nicht daran glaubt, Verbrechen zu stoppen", fügte Trump hinzu. Später führte er in seinem Onlinedienst Truth Social aus: "Ich will keinen Papst, der glaubt, es sei in Ordnung, wenn der Iran eine Atomwaffe hat."

Das katholische Kirchenoberhaupt sei "schwach, wenn es um Kriminalität geht, und schrecklich in der Außenpolitik", behauptete Trump weiter. Überhaupt sei Leo XIV. nur deshalb zum Papst gewählt worden, weil er US-Bürger sei und "sie glaubten, dass das der beste Weg ist, um mit Präsident Donald J. Trump umzugehen", hieß es weiter. "Wenn ich nicht im Weißen Haus wäre, wäre Leo nicht im Vatikan."

Der Papst reagierte am Montag auf dem Weg nach Algerien, wo er eine mehrtägige Afrika-Reise startete. Er habe "nicht die Absicht, mit Trump zu debattieren", sagte er an Bord des päpstlichen Flugzeugs. "Ich bin kein Politiker." Seine Botschaft bleibe die selbe, nämlich "den Frieden zu fördern".

Rückendeckung erhielt der Papst von Bischöfen aus den USA und Italien. Er sei "niedergeschlagen, weil der Präsident derartig herabsetzende Worte über den Heiligen Vater schreibt", erklärte der Chef der Katholischen Bischofskonferenz der USA, Erzbischof Paul Coakley. "Papst Leo ist nicht sein Rivale, noch ist der Papst ein Politiker."

Auch die italienische Bischofskonferenz verteidigte den 70-jährigen Papst. Leo XIV. sei "der Nachfolger von Petrus, berufen, dem Evangelium, der Wahrheit und dem Frieden zu dienen", erklärte sie. In einer von internationalen Konflikten und Spannungen geprägten Zeit sei seine Stimme ein "kräftiger Aufruf zur Würde des Menschen, zum Dialog und zur Verantwortung". Sie hofften, "dass alle Respekt für seine Person und sein Amt zeigen".

Der US-Präsident veröffentlichte auch ein mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstelltes Bild, das ihn als Jesus Christus zeigt, der einen Kranken durch Handauflegen heilt. Trump ist dabei in rot-weiße Gewänder gekleidet, im Hintergrund fliegen Kampfflugzeuge durchs Bild, auf dem auch eine große US-Flagge zu sehen ist. Das Weiße Haus hatte schon in der Vergangenheit KI-generierte Bilder Trumps verbreitet, unter anderem eines, das ihn als Papst zeigt.

Der in den Vereinigten Staaten geborene Leo XIV. hat wiederholt die US-Politik kritisiert. Zuletzt wiesen das Pentagon in Washington und der Vatikan einen US-Medienbericht zurück, wonach der Gesandte des Heiligen Stuhls wegen kritischer Äußerungen des Papstes über die Anwendung militärischer Gewalt zu einer "bitteren Standpauke" ins US-Verteidigungsministerium einbestellt worden sei.

Nachdem Trump in der vergangenen Woche mit der Auslöschung einer "ganzen Zivilisation" gedroht hatte, hatte der Papst Drohungen gegen zivile Ziele im Iran als "inakzeptabel" verurteilt.

Der Iran-Krieg hatte Ende Februar mit Angriffen der USA und Israels auf die Islamische Republik begonnen. Seit einigen Tagen gilt eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Erste direkte Verhandlungen zwischen Washington und Teheran über ein endgültiges Ende der Kämpfe fanden am Samstag in Pakistan statt, scheiterten aber.

B.Chan--ThChM