The China Mail - Palästinenser: Mehr als 30 Tote bei israelischen Luftangriffen auf Gazastreifen

USD -
AED 3.672501
AFN 65.000167
ALL 81.974632
AMD 362.194494
ANG 1.78986
AOA 918.000043
ARS 1516.747503
AUD 1.437004
AWG 1.8
AZN 1.707273
BAM 1.75258
BBD 2.017823
BDT 123.329346
BGN 1.750039
BHD 0.378148
BIF 2997.58505
BMD 1
BND 1.283015
BOB 11.866753
BRL 4.987404
BSD 1.001833
BTN 95.896413
BWP 13.782814
BYN 3.021538
BYR 19600
BZD 2.014956
CAD 1.42672
CDF 2310.000519
CHF 0.833085
CLF 0.024821
CLP 976.869978
CNY 6.69215
CNH 6.696681
COP 3196.38
CRC 456.286712
CUC 1
CUP 24.044876
CVE 98.805977
CZK 21.813796
DJF 178.403251
DKK 6.688735
DOP 60.835241
DZD 134.612975
EGP 52.648598
ERN 15
ETB 163.645992
EUR 0.89481
FJD 2.251797
FKP 0.755381
GBP 0.75635
GEL 2.590059
GGP 0.755381
GHS 11.781626
GIP 0.755381
GMD 73.499053
GNF 8813.896493
GTQ 7.658774
GYD 209.502901
HKD 7.84768
HNL 26.89242
HRK 6.741303
HTG 131.195871
HUF 326.467501
IDR 17950
ILS 3.07312
IMP 0.755381
INR 95.50745
IQD 1518.761621
IRR 1779470.000313
ISK 121.859439
JEP 0.755381
JMD 159.656975
JOD 0.708999
JPY 158.268498
KES 129.73033
KGS 87.449788
KHR 4067.477653
KMF 440.000474
KPW 899.999867
KRW 1344.490114
KWD 0.31134
KYD 0.83489
KZT 451.335403
LAK 22526.894006
LBP 89717.148093
LKR 331.617314
LRD 170.8223
LSL 16.573966
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.437536
MAD 9.692869
MDL 17.943376
MGA 4518.999422
MKD 55.167316
MMK 2100.025299
MNT 3596.153429
MOP 8.09821
MRU 40.27008
MUR 47.530274
MVR 15.449931
MWK 1737.256431
MXN 18.254599
MYR 4.086003
MZN 63.909424
NAD 16.573966
NGN 1329.440063
NIO 36.864955
NOK 9.568055
NPR 153.435816
NZD 1.78825
OMR 0.38451
PAB 1.001815
PEN 3.449512
PGK 4.477699
PHP 62.842497
PKR 277.391651
PLN 3.92519
PYG 5699.154536
QAR 3.662179
RON 4.774803
RSD 105.014517
RUB 83.926462
RWF 1477.210103
SAR 3.75667
SBD 8.078071
SCR 14.020427
SDG 601.509337
SEK 10.02325
SGD 1.280597
SHP 0.755572
SLE 24.670491
SLL 20969.500838
SOS 572.603734
SRD 37.666975
STD 20697.981008
STN 21.953897
SVC 8.766325
SYP 13001.999922
SZL 16.568768
THB 33.595501
TJS 9.232182
TMT 3.51
TND 2.996931
TOP 2.40776
TRY 49.3681
TTD 6.812999
TWD 32.094997
TZS 2640.003012
UAH 45.09922
UGX 4138.085531
UYU 40.296963
UZS 11922.310088
VES 875.701596
VND 25914
VUV 119.754657
WST 2.785507
XAF 586.956854
XAG 0.016606
XAU 0.000239220428
XCD 2.70255
XCG 1.805596
XDR 0.707052
XOF 586.956854
XPF 106.866193
YER 236.196211
ZAR 16.539102
ZMK 9001.195554
ZMW 19.887003
ZWL 321.999592
SSP 5757.531856
MXV 2.061614
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Palästinenser: Mehr als 30 Tote bei israelischen Luftangriffen auf Gazastreifen
Palästinenser: Mehr als 30 Tote bei israelischen Luftangriffen auf Gazastreifen / Foto: © AFP

Palästinenser: Mehr als 30 Tote bei israelischen Luftangriffen auf Gazastreifen

Bei der schlimmsten Eskalation der Gewalt im Nahen Osten seit mehr als einem Jahr sind nach palästinensischen Angaben im Gazastreifen mehr als 30 Menschen getötet und zudem mehr als 260 Menschen verletzt worden. Als Reaktion auf israelische Luftangriffe feuerte die radikale Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad am Wochenende mehr als 500 Raketen in Richtung Israel ab. Am Sonntag wurde erstmals seit Beginn der jüngsten Konfrontation Luftalarm in der Region um Jerusalem ausgelöst.

Textgröße:

Dem Gesundheitsministerium im Gazastreifen zufolge wurden bei den seit Freitag andauernden israelischen Angriffen unter anderem sechs Kinder getötet. Die israelischen Behörden bestritten die von den palästinensischen Behörden genannte Opferzahl und machten für den Tod mehrerer palästinensischer Kinder in Dschabalia im Norden des Gazastreifens einen fehlgeschlagenen Raketeneinsatz des Islamischen Dschihad verantwortlich.

Israels Regierungschef Jair Lapid sprach von einem "präzisen Anti-Terror-Einsatz gegen eine unmittelbare Bedrohung". Der Islamische Dschihad sei eine "Hilfstruppe des Iran, die den Staat Israel zerstören und unschuldige Israelis töten will". Nach Angaben der israelischen Armee trafen ihre Angriffe 139 Stellungen des Islamischen Dschihad. Die gesamte Spitze des militärischen Flügels des Islamischen Dschihad im Gazastreifen sei "neutralisiert" worden.

Der Islamische Dschihad ist die zweitstärkste militante Gruppe in den Palästinensergebieten nach der im Gazastreifen herrschenden Hamas. Sie ist eng mit dem Iran verbunden und feuert immer wieder Raketen auf Israel. Nach israelischen Angaben wurden parallel zu den Luftangriffen auf den Gazastreifen bei Razzien im Westjordanland 40 Mitglieder des Islamischen Dschihad festgenommen, darunter zwei Anführer der radikalen Organisation.

In Israel erlitten infolge des Beschusses aus dem Gazastreifen nach Angaben des Rettungsdienstes zwei Menschen Verletzungen durch Raketensplitter. Weitere 13 Menschen wurden verletzt, als sie sich in Sicherheit bringen wollten.

Unter anderem ertönte am Sonntagmorgen erstmals seit der neuen Eskalation im rund 60 Kilometer vom Gazastreifen entfernten Jerusalem Luftschutzsirenen, der Islamische Dschihad bekannte sich zu Raketenangriffen auf die Stadt. Der israelische Raketenschutzschild Iron Dome fing die Flugkörper der israelischen Armee zufolge aber ab, insgesamt sei dies bei 97 Prozent der Raketen gelungen. Am Samstag hatten auch in der Küstenmetropole Tel Aviv die Luftschutz-Sirenen aufgeheult, der Islamische Dschihad bestätigte einen "umfangreichen Raketenbeschuss" der Stadt.

Im Gazastreifen kam infolge der Eskalation das öffentliche Leben nahezu zum Erliegen. Wegen der von Israel vorgenommenen Schließung der Grenzübergänge musste nach Angaben der Betreiberfirma am Samstag das einzige Kraftwerk in dem Palästinensergebiet abgeschaltet werden, weil kein Diesel mehr in die Enklave gelangte. Dem Gesundheitsministerium in Gaza zufolge besteht die Gefahr, dass lebenswichtige Dienste wegen Strommangels eingestellt werden müssen.

Ägypten versucht nach Angaben aus Sicherheitskreisen zwischen Israel und dem Islamischen Dschihad zu vermitteln. Ein israelischer Armeesprecher sagte jedoch am Samstag, die Streitkräfte bereiteten sich auf einen einwöchigen Einsatz vor. Regierungschef Lapid bekräftigte am Sonntag, der Einsatz werde "so lange anhalten wie nötig".

Die Bundesregierung äußerte sich beunruhigt. Die Entwicklungen im Gazastreifen und in Israel seien "Anlass zu großer Sorge", erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts am Sonntag in Berlin. Der Raketenbeschuss israelischer Städte und Gemeinden müsse "sofort aufhören". Israel könne sich wie jeder andere Staat auf das Selbstverteidigungsrecht berufen, unterstrich die Sprecherin zudem. Zivilisten dürften aber "niemals das Ziel von Angriffen sein".

Die jetzige Gewalteskalation ist die heftigste im Gazastreifen seit Mai vergangenen Jahres. Die im Gazastreifen seit 2007 regierende radikalislamische Hamas hatte damals Raketen Richtung Israel abgefeuert, woraufhin die israelische Luftwaffe Ziele im Gazastreifen bombardierte. Während der elftägigen Gefechte wurden im Gazastreifen mehr als 260 Menschen getötet, in Israel gab es 13 Tote.

I.Ko--ThChM